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Veröffentlicht am 12.10.2024

Hat noch Luft nach oben

Flame & Arrow, Band 2 - Elfenkriegerin
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Bevor ich den zweiten Teil der Flame & Arrow Reihe gelesen habe, wollte ich unbedingt die Clans of London Dilogie beenden und habe zuerst diesen zweiten Band gelesen. Was durchaus sinnvoll war, da die ...

Bevor ich den zweiten Teil der Flame & Arrow Reihe gelesen habe, wollte ich unbedingt die Clans of London Dilogie beenden und habe zuerst diesen zweiten Band gelesen. Was durchaus sinnvoll war, da die Reihen aufeinander aufbauen und man immer wieder auf bekannte Gesichter trifft.
Nachdem Kailey Aiden besiegt hat, kehrt sie nach Fairyland zurück, um mit Erschrecken fest zu stellen, dass ihre Heimat leidet und die Elfenkönigin ein falsche Spiel treibt. Zum Glück hat Kailey Hilfe an ihrer Seite und versucht mit allen Mitteln die Drachen zu warnen.
So ganz glücklich war ich mit dem Verlauf und der Story an sich nicht. Doch zuerst mal muss ich wirklich sagen, dass man nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden verstreichen lassen sollte. In Grundzügen konnte ich mich noch an die Geschehnisse erinnern, doch für den weiteren Verlauf wichtige Punkte hatte ich einfach vergessen. So fiel es mir doch schwer wirklich tief in die Story einzutauchen. Außerdem fand ich es schade, dass man so wenig über Fairyland und die Fae erfährt. Wobei hier wohl der Schwerpunkt auf den Drachen lag, also kann man das durchaus verschmerzen. Neu taucht auch Sharni auf, Aidens Schwester, der ich nicht so viel Sympathie entgegenbringen konnte. Sie hat einen Dickkopf und lässt sich nur schwer von ihrer Meinung abbringen und geht eben auch gerne mit ihrem Kopf durch die Wand.
Gegen Ende überschlagen sich auch die Ereignisse und mir ging es zu schnell. Es blieben so viele Punkte offen, die natürlich in den nächsten Dilogien beantwortet werden, aber mir fehlte einfach ein wirklicher Abschluss.
Solide, aber mir fehlte einfach das gewissen Etwas zum Highlight. Lässt sich angenehm lesen, hat aber ein paar Längen und fehlende Informationen.

Veröffentlicht am 13.07.2024

Bewertung zum Hörbuch: Kurzweilige Unterhaltung

Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel
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Von Franzi Kopka kenne ich bisher nur ihre Fantasy-Jugendbücher, daher war ich umso gespannter, ob sie es auch schafft mich mit einem Cosy Crime zu packen. Und das schafft sie durchaus, auch wenn es schon ...

Von Franzi Kopka kenne ich bisher nur ihre Fantasy-Jugendbücher, daher war ich umso gespannter, ob sie es auch schafft mich mit einem Cosy Crime zu packen. Und das schafft sie durchaus, auch wenn es schon sehr Cosy war.

Rae Pemberlaine hat sich als Krimi-Autorin etabliert und lebt in Edinburgh, ihre Vergangenheit hat sich zum Großteil hinter sich gelassen, denn in ihre alte Heimat will sie nie wieder. Doch dann ist ihre Großmutter verschwunden, mal wieder. Doch diesmal gibt es Unstimmigkeiten und die Postkarte lässt auch auf sich warten. Also fährt sie nach Edderton, um auf eigene Faust herauszufinden, was mit ihrer Grandma passiert ist.
In der Hörversion wird der Großteil des Hörbuchs von Dagmar Bittner gesprochen, eine meiner liebsten Sprecherinnen und ein kleiner Teil von Elias Emken, der mir bisher unbekannt war. Beide machen ihren Job gut und ich mag es, wie Dagmar Bittner den Figuren und der Erzählung ihren eigenen Touch einhaucht. Ich schätze mal in der Buchversion hätte es mir ein kleines bisschen weniger gut gefallen, was an manch einer Ausschweifung liegen könnte.
Was ich etwas schade fand, das die Geschichte zwar als Romance und Second-Chance-Liebesgeschichte betitelt werden, es aber doch recht lange dauert, bis man die Hintergründe erfährt und alles zusammen gepuzzelt bekommt. Da gab es aber auf jeden Fall noch eine große Überraschung, die der Geschichte gut getan hat, aus meiner Sicht hätte man das durchaus schon eher erfahren dürfen.
Die Geheimnisse rund um Fenella Pemberlaine, der Großmutter, fand ich amüsant, wenn auch recht einfach gestrickt und irgendwann sehr vorhersehbar. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich auch weitere Bücher aus der Feder von Franzi Kopka lesen bzw. hören werde.

Eine kurzweilige Unterhaltung, bei der die Romantik etwas zu kurz kam. Dennoch unterhaltsam und einfach cosy.

Veröffentlicht am 23.06.2024

Wo bleibt Band 4?

Falcon Peak – Mächte des Sturms (Falcon Peak 3)
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Dieses Buch habe ich recht lange auf dem SuB gehabt. Wieso kann ich gar nicht genau sagen, die beiden Vorgänger hatten mir doch recht gut gefallen. Ich dachte jedoch auch, dass dieser Band der letzte wäre, ...

Dieses Buch habe ich recht lange auf dem SuB gehabt. Wieso kann ich gar nicht genau sagen, die beiden Vorgänger hatten mir doch recht gut gefallen. Ich dachte jedoch auch, dass dieser Band der letzte wäre, doch das Ende ist offen und man wartet auf eine Fortsetzung, die leider bisher nicht erschienen ist und wohl auch nicht mehr erscheint. Jedenfalls konnte ich nichts Gegenteiliges finden.
Kendrick kommt einfach nicht zur Ruhe. Eigentlich dachte er, der Trubel ist nun endlich weniger, dann wird sein Vater als Schuldirektor suspendiert. Gleichzeitig geschehen weiterhin seltsame Dinge in der Umgebung und Kendrick weiss nicht, wer Verbündete/r, wer Feind/in ist.
Was mich in diesem Band ein wenig gestört hat, ist die Tatsache, das keiner dem anderen so richtig vertraut, jeder Geheimnisse hat und sie nicht offen zueinander sind. Gerade Kendrick hatte ich anders in Erinnerung, wobei man ihn schon verstehen kann, denn er bekommt ja auch keine Informationen und wird teils ausgeschlossen. Aber im Großen und Ganzen wäre vieles anders gelaufen, wenn die Kommunikation anders gelaufen wäre. Sehr gefallen haben mir hingegen die Informationen über die Aves und all das in der Vergangenheit, das so manches in ein anderes Licht rückt.
Richtig fesseln konnte es mich nicht von Anfang bis Ende, auch wenn es jede Menge spannende Augenblicke gab, Momente, in denen die Luft wegbleibt und man nur hofft, dass alles gut endet. Und dann gab es aber auch Szenen, in denen ich mit dem Kopf geschüttelt habe. Über Kendrick, aber auch Ivy und Sienna. Alle drei haben Entscheidungen getroffen, die mir nicht gefallen haben.
Und dann bleibt am Ende einfach noch zu vieles ungesagt und offen. Hier hätte ich mir einen runderen Abschluss gewünscht oder eben noch einen vierten Band.

Veröffentlicht am 28.02.2024

Ich habe etwas gebraucht, bis ich angekommen bin

Der Mitternachtspakt
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Magie trifft Regency, das klang richtig gut und mal etwas abseits der aktuell überall auftauchenden Fantasybücher. Also habe ich mir das Buch gegriffen und bin doch nicht vollends überzeugt von der Geschichte. ...

Magie trifft Regency, das klang richtig gut und mal etwas abseits der aktuell überall auftauchenden Fantasybücher. Also habe ich mir das Buch gegriffen und bin doch nicht vollends überzeugt von der Geschichte. Klar, sie lässt sich wirklich angenehm lesen und ich mochte Beatrice von Anfang an. Nur leider wird man einfach in die Story geworfen und muss sich inmitten der Magie zurechtfinden. Ohne wirklich Ahnung davon zu haben, wie das Grundkonstrukt der Magie ist und warum Frauen keine Magie wirken dürfen. So nach und nach bekommt man häppchenweise mehr Informationen, für mein Empfinden hat es dennoch zu lange gedauert, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Hier wären ein paar Erklärung anfangs sicherlich hilfreich gewesen, um besser in die Geschichte einsteigen zu können. Doch ansonsten habe ich das Buch gerne gelesen. Gerade der Geist Nadi ist ein spezieller Charakter, lange schwer einzuschätzen und doch nimmt er einen großen Platz ein. Die Strukturen der damaligen Zeit werden wirklich gut beschrieben und ich habe richtig Lust bekommen auch mal einen Ball aufzusuchen, auch wenn Beatrice nicht viel von derlei Gesellschaften hält. Und gerade Beatrice und ihre Gefühle kommen wirklich gut herüber, man wünscht sich für sie, das ihre Träume in Erfüllung gehen, fühlt ihren Zwiespalt und könnte sich doch manches Mal schütteln für ihre Entscheidungen. Für mich war einiges vorhersehbar und doch gab es auch Momente, die mich überrascht haben mit ihrem Fortgang.

Für mich ein gutes Buch, das etwas braucht, bis man in der magischen Welt ankommt. Dennoch hat es mir einige schöne Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 28.02.2024

Gut, aber hat mich vom Grundkonstrukt zu sehr an eine andere Geschichte erinnert

Star Bringer
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Science Fiction lese ich eher selten, aber wenn es nicht zu viel Technologie ist und ich verstehe, was ich da lese, dann habe ich großen Spaß daran. So wie an der Aurora-Trilogie. Und genau das ist hier ...

Science Fiction lese ich eher selten, aber wenn es nicht zu viel Technologie ist und ich verstehe, was ich da lese, dann habe ich großen Spaß daran. So wie an der Aurora-Trilogie. Und genau das ist hier ein großer Knackpunkt für mich. Mich hat dieser Auftakt so sehr an diese Reihe erinnert. Die Charaktere und ihre Eigenheiten, das Grundkonstrukt und auch viele Kleinigkeiten. Und doch fehlte mir hier die Sogwirkung, die Spannung und einfach die Verbindung zu den Charakteren. Das fiel mir hier streckenweise richtig schwer, ich habe keinen Zugang gefunden. Das hat sich nach einer Weile zwar gebessert und doch fehlten mir hier die Beschreibungen der Welt, der Bewohner und all die Kleinigkeiten, die es eben zu einem Buch des Genre Science Fiction machen. So war es für mich eher ein teils wirklich spicy Jugendbuch, das eben zufällig im Weltall spielt. 
Hier hätte man definitiv mehr herausholen können, einfach einige Dinge genauer beschreiben und eine stimmigere Atmosphäre schaffen können. So konnte ich mir gar nicht so genau vorstellen, ob es jetzt alles Menschen waren oder auch andere Lebensformen, wie die verschiedenen Planeten aussehen oder auch die Raumschiffe. Dafür gab es so viel anderes ausschmückendes und leider auch viele körperliche Szenen, die für mich etwas fehl am Platz waren. Das stößt mich aber einfach allgemein langsam auf, da es so gut wie kein Buch mehr gibt, in dem es nicht heiß her geht. Dabei könnte man so viel aus den Geschichten herausholen. Und doch bin ich angefixt auch den zweiten Teil der Reihe zu lesen, was zum Großteil dem offenen Ende diesen ersten Bandes geschuldet ist, aber auch der Geschichte an sich, die mich doch noch für sich gewinnen konnte, wenn auch nicht vollständig.

Ein guter Auftakt, der mir zu ausschweifend erzählt wurde und dabei die interessanten Details außen vor gelassen hat.