düster aber empfehlenswert
Dämonenfeuer - Schatten der VergangenheitDiana führte ein beschauliches, ruhiges Leben und genoss die Zeit in ihrer Kriegerausbildung ebenso sehr wie die Zeit mit Aren, ihrem besten Freund. Ihm zuliebe nimmt sie an einer Veranstaltung zu seinem ...
Diana führte ein beschauliches, ruhiges Leben und genoss die Zeit in ihrer Kriegerausbildung ebenso sehr wie die Zeit mit Aren, ihrem besten Freund. Ihm zuliebe nimmt sie an einer Veranstaltung zu seinem Geburtstag teil, und lernt nicht nur Raymon kennen, sondern auch die Wirkung von Alkohol. Denn Diana teilt sich ihre Seele mit einem Dämon, dessen Ausbrüche sie zu unterdrücken versucht. Mit Alkohol ist die böse Seele endlich ruhig. Doch ihr Leben läuft aus dem Ruder und sie verliert alles, was ihr lieb war.
Zunächst war mir Diana recht sympathisch, weil sie zwar zurückgezogen lebte, aber trotzdem ziemlich gut in ihrer Ausbildung war. Kontrolle war sozusagen ihr zweiter Vorname. Selbst als sie sich in ihr Verderben führte, war sie immernoch ziemlich stark und hat versucht, Schwächeren zu helfen. Doch nachdem ihr mit Hilfe des mysteriösen Kriegers die Flucht aus ihrer Heimatstadt gelungen ist, muss sie ein wenig Verstand eingebüßt haben.
Diana ist, selbst als sie ihr Leben zurückgelassen hat und in eine neue Rolle schlüpft, ziemlich naiv und unschuldig, gleichzeitig aber extrem geheimniskrämerisch. Ihr Trauma war Mittelpunkt der Geschehnisse und ihre Weigerung, sich irgendjemandem anzuvertrauen, habe ich manchmal nicht nachvollziehen können. Die Geschichte hatte dadurch ein paar Längen.
Trotzdem hat mir Dämonenfeuer sehr gut gefallen. Der Beginn war düster und hart, und es ging dunkel weiter, aber das schlimmste war überstanden. Diana ist mir nicht ans Herz gewachsen, aber sie hat Potential. Der Krieger war mir von Beginn an sympathisch und ich bin gespannt, wie es mit ihm, Diana und den anderen Charakteren weitergeht.