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Veröffentlicht am 25.06.2024

Die Magie goldgewebter Herzen

Die Magie goldgewebter Herzen
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Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kunstvollen Details und die Farbgebung machen es zu einem echten Hingucker und verleiten dazu, das Buch sofort in die Hand zu nehmen. Ich gestehe, ...

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kunstvollen Details und die Farbgebung machen es zu einem echten Hingucker und verleiten dazu, das Buch sofort in die Hand zu nehmen. Ich gestehe, dass ich manchmal ein "Cover-Opfer" bin, und in diesem Fall hat es sich definitiv gelohnt, denn das Buch passt perfekt zu meinem Interesse an queeren Fantasy-Romanen.
In der Geschichte geht es um Lucien und Noel, die in der fiktiven Stadt Brinon leben, wo es eine ungewöhnliche Tradition gibt: Stirbt jemand, muss ein anderes Familienmitglied den Witwer oder die Witwe heiraten. Beide noch in Trauer, beschließen dennoch, einen Sommer im idyllischen Cinq Soleil zu verbringen.
Die Hauptfiguren Lucien und Noel sind sehr gut dargestellt, aber gleichzeitig auch menschlich und fehlerhaft. Auch die Nebenfiguren sind so gut ausgearbeitet, dass sie für die Lesenden lebendig werden.
Ein kleiner Wermutstropfen für mich war der Schreibstil. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe und wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Der Stil ist teilweise anspruchsvoll und benötigt etwas Geduld, um seinen Rhythmus zu finden. Doch sobald man sich darauf eingelassen hat, entfaltet sich die Magie des Buches und man wird mit einer berührenden und vielschichtigen Geschichte belohnt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Story ein wunderschönes und emotional tiefgehendes Buch ist, das queere Fantasy-Liebhaber*innen sicherlich begeistern kann. Trotz kleiner Schwierigkeiten mit dem Schreibstil lohnt es sich, diesem Buch eine Chance zu geben, denn die Geschichte von Lucien und Noel ist es allemal wert.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Der Geschmack von Gold und Eisen

Der Geschmack von Gold und Eisen
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Ich hatte wirklich Probleme mich mit dem Schreibstil anzufreunden, er ist nicht leicht und flüssig. Dazu kommt, das ich mit Manchen Worten nicht gut zu recht kahm , weil es mich total aus den Lesefluss ...

Ich hatte wirklich Probleme mich mit dem Schreibstil anzufreunden, er ist nicht leicht und flüssig. Dazu kommt, das ich mit Manchen Worten nicht gut zu recht kahm , weil es mich total aus den Lesefluss gebrachte.
Dennoch muss ich betonen, dass die Protagonisten des Buches eindeutig sein Highlight sind. Sie sind vielschichtig und undurchsichtig, und oft wusste ich nicht, was als nächstes von ihnen zu erwarten war. Diese Ambiguität und Unvorhersehbarkeit verliehen der Geschichte eine gewisse Spannung und Tiefe, die mich trotz der sprachlichen Herausforderungen faszinierte.
Ein entscheidender Kritikpunkt meinerseits ist jedoch das Fehlen von Erklärungen über die Welt, in die ich geworfen wurde. Statt einer gründlichen Einführung musste ich mich mühsam durch Dialoge Charaktere orientieren, , was angesichts der Seitenanzahl des Buches meiner Meinung nach unnötig war. Eine klarere Darstellung der Welt und ihrer Hintergründe hätte das Verständnis und die Immersion sicherlich verbessert.
Trotz dieser Mängel muss ich jedoch die queere Liebesgeschichte zwischen Kadou und Evemer gut. Weil sie sich langsam entwickelte, einfühlsame und authentische, die mir wirklich gefallen hat.
Insgesamt fand ich das Buch Lesenswert und konnte mich am Ende doch noch Unterhalten.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Holpriger Start, Fesselnde Vielfalt

Der Rabengott
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Als ich das Cover von "Der Rabengott" von Ann Leckie zum ersten Mal sah, war ich sofort angetan. Es ist ansprechend und fängt die Atmosphäre des Buches gut ein. Doch obwohl ich voller Vorfreude in die ...

Als ich das Cover von "Der Rabengott" von Ann Leckie zum ersten Mal sah, war ich sofort angetan. Es ist ansprechend und fängt die Atmosphäre des Buches gut ein. Doch obwohl ich voller Vorfreude in die Geschichte eintauchte, stieß ich auf eine Hürde: der Schreibstil.

Leider konnte ich mich nicht mit dem Schreibstil verbinden. Er wirkte für mich hölzern und abgehackt, was es schwer machte, in die Handlung einzutauchen. Dies führte dazu, dass ich eine Weile brauchte, um mich zurechtzufinden.

Trotz dieses anfänglichen Hindernisses muss ich zugeben, dass mit der Zeit eine gewisse Spannung aufkam. Die Vielfalt der Charaktere war bemerkenswert und faszinierend. Jeder Charakter schien eine eigene Geschichte zu haben, was die Welt lebendig machte.

Dennoch muss ich gestehen, dass ich die Gesamtgeschichte nicht vollständig verstanden habe. Obwohl ich normalerweise ein Fan von Büchern mit göttlichen Themen und Fantasy-Elementen bin, blieb mir einiges unklar.

Insgesamt war "Der Rabengott" für mich leider nicht das richtige Buch. Trotz des ansprechenden Covers und der fesselnden Vielfalt der Charaktere konnte mich der holprige Schreibstil nicht überzeugen, und die Handlung blieb für mich teilweise undurchsichtig. Es tut mir leid, dass ich nicht mehr aus diesem vielversprechenden Werk herausholen konnte.

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Atalanta

Atalanta
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Ich lese gerne Bücher über Mythologie, und da spielt es keine rolle ob es Griechische ist, oder andere. Von Atalanta habe ich vorher noch nie gehört, und ist außerhalb der bekannten Mythen, meines Wissens ...

Ich lese gerne Bücher über Mythologie, und da spielt es keine rolle ob es Griechische ist, oder andere. Von Atalanta habe ich vorher noch nie gehört, und ist außerhalb der bekannten Mythen, meines Wissens nach.
Man erfährt über eine starke Frau und ihr ganzen Leben, das nicht nur ein paar Jahren umfasst.
Dies ist das erste Buch was ich von Jennifer Saint gelesen habe und es hat mir eigentlich gefallen, weil es mal etwas anderes war, was ich sonst lese.
Ich bin gut in die Story reingekommen, ob der Schreibstil nicht ganz einfach ist. Man muss schon dranbleiben, und ist kein Buch für Zwischendurch. Mir fehlte da die Leichtigkeit, aber trotzdem hat mich das Buch gut Unterhalten und wird bestimmt nicht das letzte Buch sein was ich von der Autorin gelesen habe!!

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Ruhig, aber doch interessant.

Das Geheimnis des Monsieur Arnaud
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In diesem Buch geht es um Colette , die als Altenpflegerin sich um den kauzigen Arnaud kümmern soll. Ob er immer so bleibt oder ob ihre Pflege ihn verändert muss man selbst lesen. Aber im großen und ganzen ...

In diesem Buch geht es um Colette , die als Altenpflegerin sich um den kauzigen Arnaud kümmern soll. Ob er immer so bleibt oder ob ihre Pflege ihn verändert muss man selbst lesen. Aber im großen und ganzen mochte ich das Buch, obwohl es ein eher ruhiges Buch ist und ich mir doch mehr Action gewünscht hätte. Es sticht eher wegen der Emotionen heraus. Aber ein grinsen konnte ich mir doch nicht verkneifen vorallen wenn Colette und Arnaud sich wie ein altes Ehepaar Verhalten.
Besonders mochte ich den Schreibstil der Autorin, er ist leicht und flüssig und deswegen kommt man, doch, gut durch.
Mal ein Buch ohne große Dramen und natürlich Happy End !

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