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Veröffentlicht am 22.02.2025

Eine einzige Wiederholung

Our Infinite Fates
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„Our Infinite Fates“ von Laura Steven ist ein Einzelband,der sich um Evelyn dreht,die nie ihren 18. Geburtstag feiert,weil Arden sie zuvor immer wieder umbringt und dabei selbst stirbt. Sie weiß nicht,warum ...

„Our Infinite Fates“ von Laura Steven ist ein Einzelband,der sich um Evelyn dreht,die nie ihren 18. Geburtstag feiert,weil Arden sie zuvor immer wieder umbringt und dabei selbst stirbt. Sie weiß nicht,warum dies passiert,nur dass es geschieht. Um es in ihrem jetzigen Leben zu ändern,weil ihre Schwester eine wichtige Knochenmarktransplantation von ihr braucht,damit sie überlebt,will Evelyn Arden finden und ihn überzeugen,sie leben zu lassen und sich dabei auf keinen Fall in ihn zu verlieben,denn das war immer ihr Untergang.
Am Anfang fand ich die Story recht interessant,aber schnell wurde es zu einer einzigen Wiederholung. Immer und immer wieder kam einfach nur das selbe,denn das Buch ist aus Evelyns Sicht geschrieben und zwischendurch kehrt man zu einem ihrer früheren Leben zurück,wo sie Arden kennenlernt,sie sich verlieben und sie dann sterben,ehe es wieder zu der aktuellen Situation zurückkehrt,bis es wieder einen Rückblick gibt. Irgendwann wurde es zu eintönig,da sich wirklich nichts änderte. Zwar war es immer ein anderes Land und Jahr und die Geschlechter waren auch immer unterschiedlich,aber sonst war es das Selbe. Daher war es auch anstrengend,wenn Arden als they oder them betitelt wurde,da Arden immer ein anderes Geschlecht hatte und nicht richtig definiert wurde. In einem deutschen Buch diese englischen Wörter zu lesen,haben mich persönlich gestört. Das hätte man besser lösen können. Wäre es ganz englisch gewesen,dann würde das ja gut passen,aber so leider nicht. Zum Glück kam das nicht immer vor,aber es gab manchmal Seiten,wo gefühlt in jedem Satz them oder they vorkam.
Die beiden Charaktere blieben auch irgendwie blass. Sie haben keine Tiefe bekommen,obwohl die ganzen Leben gezeigt wurden,aber irgendwie kamen ihre Gefühle und Gedanken nicht wirklich rüber,nur wo es Evelyn um ihre Schwester ging. Arden konnte ich irgendwie gar nicht greifen. Es hieß immer nur er muss sie töten,sonst würde es übel werden,aber mehr hat er nicht gesagt,keinen Grund. Dieser wurde erst auf den letzten Seiten gelüftet,was mir zu wenig war und wirklich gelungen war das Ende auch nicht. Für mich war das Buch leider gar nichts. Daher nur zwei Sterne.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2025

Charaktere blieben blass

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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„Pleasure and Pain – Fessle mein Herz“ von Liz Rosen zählt zu Dark Romance,die ich nur selten lese,aber der Klapptext hatte mich neugierig gemacht und da das Buch recht kurz gehalten ist,dachte ich,ich ...

„Pleasure and Pain – Fessle mein Herz“ von Liz Rosen zählt zu Dark Romance,die ich nur selten lese,aber der Klapptext hatte mich neugierig gemacht und da das Buch recht kurz gehalten ist,dachte ich,ich lesen es mal.
Violet Santos ist Journalistin und wird in den berühmten BDSM-Club Pleasure and Pain eingeschleust,um einen Enthüllungsbericht zu schreiben. Dort trifft sie beim Bewerbungsgespräch auf ihre Jugendliebe Elijah,der sie wortlos verlassen hat,nachdem er seine Kontrolle verloren hatte. Schnell flammen die alten Gefühle wieder auf,doch Violet hat einen Job zu erledigen,der dem Club schadet.
So spannend das auch klang,so wenig konnte mich die Geschichte mitnehmen. Elijah hat das Vertrauen von Violet missbraucht und ihr weh getan,aber irgendwie war das nach vielen Tränen recht schnell vergessen,auch wenn es zwischendurch mal kurz thematisiert wurde. Aber mir ging es zu schnell von Violets Gedanken,dass er ihr so weh getan und ihr Vertrauen missbraucht hat zu wieder Dom und Doll,wie Elijah sie nennt. Natürlich verstehe ich,dass die Anziehung immernoch da sein kann,aber wenn es ihr so geschadet haben soll,wie sie immer sagt,dann kann es einfach nicht so schnell gehen. Außerdem blieben die Charaktere auch blass. Es gab keine Tiefe,die Gefühle kamen nicht wirklich rüber,gerade was die Beziehung zueinander angeht. Irgendwie ging es da immer nur um das Eine,aber Liebe war für mich nicht wirklich zu spüren. Auch die Handlung war sehr vorhersehbar und das Ende fand ich nicht gut gelungen. Gerade was die Auflösung mit bestimmten Personen angeht und wie sich der Club erholt. Das fand ich persönlich nicht passend. Alles in allem ließ es sich schnell und gut lesen,da der Schreibstil angenehm war,aber ansonsten war es leider nichts. Daher vergebe ich zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Die Vorfreude verflog schnell

The Courting of Bristol Keats
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„The Courting of Bristol Keats“ ist der erste Band einer neuen Reihe von Mary E. Pearson. Ich habe ihre Reihen zu Chroniken der Verbliebenen und Die Chroniken der Hoffnung geliebt,daher war ich sehr gespannt ...

„The Courting of Bristol Keats“ ist der erste Band einer neuen Reihe von Mary E. Pearson. Ich habe ihre Reihen zu Chroniken der Verbliebenen und Die Chroniken der Hoffnung geliebt,daher war ich sehr gespannt darauf,was diese neue bringt. Die Leseprobe fand ich auch durchaus gut,aber die Ernüchterung kam schnell.
Bristol Keats versucht nach dem Tod ihrer Eltern,sich und ihre zwei Geschwister über Wasser zu halten. Als eine angebliche Tante von ihrem Vater sie kontaktiert,erfährt sie,dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist. Als sie auch noch hört,dass ihr Vater lebt,reist sie nach Elfheim,um ihn zu finden und geht mit dem Elfenkönig Tyghan einen Deal ein,nicht wissend,dass der ihren Vater ebenfalls finden will,egal ob tot oder lebendig.
Der Anfang hatte mir gut gefallen,da zwar einiges erklärt wurde,es aber nicht zu langatmig war,allerdings hat sich das schnell geändert. Das Buch wurde unglaublich zäh,es kam vieles vor,was gar nicht nötig gewesen wäre,sodass die 720 Seiten elend lang vorkamen. Wäre das Buch nur halb so dick gewesen,wäre auch alles nötige drin erwähnt wurden,da es sich unglaublich gezogen hat. Allerdings kam das,was wirklich wichtig war,viel zu kurz. So bekommt Bristol mit anderen zusammen Unterricht und Kampftraining,um ihre Magie und sich selbst zu stärken. Es gab nicht sonderlich viele Interaktionen zwischen den Frauen und plötzlich hieß es,dass sie alle so gute Freundinnen geworden seien. Allerdings war davon bis dahin nichts zu spüren. Erst danach gab es einige Beschreibungen,wo die Frauen wirklich etwas zusammen gemacht haben und es da auch zu spüren war,dass sie eine Freundschaft aufgebaut hatten. So war es auch bei Bristol und Tyghan. Sicherlich gab es schon anfangs einige Momente,aber die waren vor allem Wortwechsel,und dann hat sich das schnell gewandelt von Ich-kann-ihn/sie-nicht-leiden über Er/Sie-ist-irgendwie-toll zu Ich-liebe-ihn/sie. Diese Veränderung war auch kaum spürbar,sodass ich doch etwas überrascht war,wie schnell das dann doch gegangen ist.
So schnell die Beziehungen miteinander sich auch entwickelt haben,die Story trieb mehr auf einem Fleck. Es gab so viele Seiten und doch wurde nicht wirklich etwas geschafft. Ein paar Dinge gab es sicherlich,die für die Story wichtig waren,allerdings hat es dafür zu lange gebraucht. Was ich noch ganz schlimm fand,war dass es sehr viele Fehler in diesem Buch gibt. Von einfacheren wie einfache Buchstabenfehler bishin zu richtigen Logikfehlern,wo Cat,Bristols ältere Schwester,plötzlich Bristol hieß,obwohl diese nicht im Haus war,oder bezüglich den Umständen vom Tod der Mutter. Denn in dem einen Satz steht,sie war in einem Auto unterwegs und einige Kapitel vorher stand,sie sei bei einem Fluss geradelt,also saß sie auf einem Fahrrad. Sicherlich können mal Fehler durchrutschen,aber hier waren es extrem viele,sodass ich beim Lesefluss sehr gestört wurde.
Da es viele Fehler,keine nachvollziehbaren Beziehungsentwicklungen gab und das Buch viel zu viele Seiten hatte,dafür dass eigentlich nichts passiert ist,und dazu das Ende noch unglaublich unbefriedigend war,gebe ich dem Buch nur zwei Sterne,was wirklich schade ist,da ich mich sehr auf diese neue Reihe gefreut hatte.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Geschichte zieht sich unerträglich

Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsst
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„Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsst“ von Aniela Ley ist nach „London Whisper“ meine zweite Reihe von ihr. Da ich von der Zofe Zoe so begeistert war,habe ich mich riesig auf Silvercliff Hall gefreut,das ...

„Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsst“ von Aniela Ley ist nach „London Whisper“ meine zweite Reihe von ihr. Da ich von der Zofe Zoe so begeistert war,habe ich mich riesig auf Silvercliff Hall gefreut,das den Anfang einer neuen Reihe macht. Aber leider konnte mich das Buch überhaupt nicht mitnehmen.
Nathan wollte in Oxford eigentlich nur in die Bibliothek,doch dann wird er von Emilia angerempelt und seitdem sind sie magisch verbunden. Denn Emilia ist eine Magierin aus dem 19. Jahrhundert und ist einem Ruf der Silvercliff Hall gefolgt. Nun steckt Nathan mit ihr in der Zeit fest und zusammen müssen sie die Schule retten. Doch das ist leichter gesagt als getan,denn Nathan ist ein sogenannter Ordinary und zwischen ihm und Emilia sprühen schnell die Funken.
Es hat sehr lange gedauert,bis ich in das Buch kam und selbst dann fiel es mir schwer,dem Buch zu folgen und es weiterzulesen,da es sich unerträglich zieht. Gerade am Anfang. Es gibt viele unnötige Gespräche,lange Erklärungen,die man teilweise nicht einmal brauchte,und die Geschichte kommt einfach nicht voran. Erst zum Ende des zweiten Drittels kommt sie langsam in Fahrt. Bis dahin war es unerträglich zäh und es hat auch nicht geholfen,dass die Kapitel extrem lang waren. Es ist eigentlich ein Jugendbuch und da finde ich die Kapitel deutlich zu lang. Selbst ich hatte schon Probleme damit und ich bin Mitte dreißig. Nun könnte man sagen,dass ich auch aus der Zielgruppe falle und mir das Buch deswegen nicht gefallen hat,aber ich lese gerne Jugendbücher und es gibt viele,die ich wirklich gut fand,wie eben auch „London Whisper“ der Autorin. Aber das war auch nicht so zäh und trat nicht die ganze Zeit auf einer Stelle. Dazu kam,dass Nathan oft dümmlich naiv war. Das zeigt sich sehr gut an einer Stelle,wo es um einen anderen Magier geht. Ich musste mir da leider oft in Gedanken an den Kopf klatschen. Die Anziehung zwischen den beiden Protagonisten ging auch viel zu schnell. Sicherlich geht es in solchen Büchern schneller,aber dieses Tempo hat wirklich alles getoppt und fand ich viel zu gestellt. Die Geschichte kommt,wie bereits erwähnt,nur schleppend voran und erst das letzte Drittel wurde dann mal spannender,aber leider nicht so,dass es noch irgendwas retten oder mich überzeugen konnte. Alleine das Geplänkel zwischen Nathan und Emilia war manchmal erheiternd,weil er recht schlagfertig ist.
Ich war von dem Buch leider enttäuscht,sodass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde,was ich wirklich schade finde,denn ich hatte große Hoffnung. Dem Buch gebe ich nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Anfang zog sich zu lange

When the Stars Align
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„When the stars align“ von Lydia Schmölzl war mein erstes Buch der Autorin und ich denke auch das letzte. Ich kam einfach überhaupt nicht in das Buch rein und habe es dann auch schließlich nach einem Viertel ...

„When the stars align“ von Lydia Schmölzl war mein erstes Buch der Autorin und ich denke auch das letzte. Ich kam einfach überhaupt nicht in das Buch rein und habe es dann auch schließlich nach einem Viertel abgebrochen.
Lola verlässt nach einem Vorfall ihre Wohnung nur selten. Außerdem hat sie Zwänge,wodurch sie Fenster und Türen dreifach checkt,ob diese wirklich verschlossen sind. Als sie wegen ihrer Rückenschmerzen Massage verschrieben bekommt,lernt sie den Physiotherapeuten Felix kennen,der das genaue Gegenteil von ihr ist. Dennoch kommen sich beide immer näher,obwohl sie beide Narben tragen,der eine offensichtliche und die eine unsichtbare.
Ich fand den Klapptext sehr interessant,gerade weil ich neugierig auf Lola war und wie sie ihr Leben lebt. Aber ich wurde einfach nicht warm mit ihr und dem Buch. Es war alles nur negativ,alles was andere für sie gemacht haben war falsch,etc. Und dazu hat sich das alles noch so unglaublich gezogen. Natürlich ist es sicherlich nicht einfach,so zu leben und es ist auch nur schwer vorstellbar,wenn man es nicht erlebt hat,daher fand ich durchaus gut,dass es beschrieben wurde. Aber es war einfach viel zu viel und die Geschichte kam nicht voran und es war einfach nur allen negativ. Egal um wen oder was es ging. Daher hat es sich einfach nur gezogen und war anstrengend,weswegen ich das Buch schließlich abgebrochen habe. Ich gebe dem Buch aufgrund des interessanten Themas zwei Sterne.

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