Profilbild von Philiene

Philiene

Lesejury Star
offline

Philiene ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Philiene über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2024

Rasant wie die Zeit in der er spielt

Die Zeitungsdynastie – Goldene Jahre
0

Wow dieser Roman hat mich positiv überrascht.

Wer bei Dir Zeitungsdynastie an eine nette Geschichte über die Familie eines Verlegers denkt, so wie ich zuerst, der hat weit gefehlt. Denn diese Familie ...

Wow dieser Roman hat mich positiv überrascht.

Wer bei Dir Zeitungsdynastie an eine nette Geschichte über die Familie eines Verlegers denkt, so wie ich zuerst, der hat weit gefehlt. Denn diese Familie hat es in Sich. Der Roman startet gleich spannend mit einem schrecklichen Unfall und erzählt dann die Geschichte der Geschwister Alexander, Fridtjof und Viktoria. Alle drei sind tolle Charaktere und alle drei haben eine interessante Entwicklung im Laufe des Romans.

Es geht um das Berliner Nachtleben das in den dreißiger Jahren bekanntlich sehr ausschweifend war,.das Zeitungswesen in einer Zeit als noch Zeitungsjungen die Schlagzeilen lauthals verkündeten und es noch mehrere Ausgaben an einem Tag gab. Es geht um den Aufkeimenden Nationalsozialismus und die Art der Zeitungen damit umzugehen und auch die Geschwister haben da sehr unterschiedliche Ansichten. Es geht .
Dieser Roman ist so rasant wie die Zeit in der er spielt. Spannend ab der ersten Seite, authentisch und mit überzeugenden Charakteren. Immer wieder überraschend und niemals langweilig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2024

Vom fast aussichtslosen Kampf der Frauen um Gerechtigkeit

Im Nordwind
0

Wieder einmal führt uns Miriam Georg nach Hamburg, dieses Mal in das Jahr 1913. Wie gewohnt schafft sie es ein umfassendes Bild der damaligen Zeit und vor allem der Menschen zu erschaffen.

Im Vordergrund ...

Wieder einmal führt uns Miriam Georg nach Hamburg, dieses Mal in das Jahr 1913. Wie gewohnt schafft sie es ein umfassendes Bild der damaligen Zeit und vor allem der Menschen zu erschaffen.

Im Vordergrund steht Alice die unter ihrem gewalttätigen Ehemann leidet und beschließt das nicht länger hinzunehmen. Aber eigentlich ist das im Jahr 1913 fast unmöglich und vor allem würde sie dadurch ihre Tochter verlieren. Doch Alice ist eine Kämpferin und zusammen mit dem Anwalt John kämpft sie um ihr Recht.

Miriam Georg erzählt in ihrem Roman schonungslos von Alice Leben. Von der Gewalt der sie ausgesetzt ist. Von der Machtlosigkeit. Aber auch von der großen Ungerechtigkeit denen Frauen damals ausgesetzt waren. Männer könnten sich alles herausnehmen und die Frauen waren hinterher die Dummen. Sie erzählt aber auch von großer Sozialer Ungerechtigkeit, dem aussichtslosen Kampf gegen viele Krankheiten und den katastrophalen Bedingungen unter denen die Armen lebten.

Gleichzeitig erzählt sie eine aufwühlende Geschichte rund um eine Liebe die nicht sein darf. Obwohl das nicht im Vordergrund steht. Über eine Familie die eigentlich alles hat, aber macht das wirklich
glücklich? So entsteht ein vielschichtiger und emotionaler Roman der mich nachdenklich zurück lässt.
Und auch typisch Miriam Georg macht dieser Roman große Lust darauf auch den nächsten Teil zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2024

Farbenprächtiger Mittelalterroman

Der Königsmord von Bamberg
0

Roadtrip durch das Mittelalter

Die zwölfjährige Sophia hat ein geheimes Versteck am Hof von Bamberg. Von dort aus beobachtet sie den Mord an König Philipp. Leider wird auch die gesehen und plötzlich ...

Roadtrip durch das Mittelalter

Die zwölfjährige Sophia hat ein geheimes Versteck am Hof von Bamberg. Von dort aus beobachtet sie den Mord an König Philipp. Leider wird auch die gesehen und plötzlich ist ihr Leben in Gefahr.

Es beginnt eine lange und aufregende Reise durch die Welt des Mittelalters von Bamberg bis Rom.

Ich weiß gar nicht was mir besser gefallen hat. Die großartigen Beschreibungen des Lebens im Mittelalter, des Reisens zu der Zeit. Die Rangordnungen, der Burgen, Städte und Klöster. Alles großartig beschrieben und hervorragenf recheriert. oder die spannende Story rund um Sophia und ihre Reisetruppe.Immer wieder geraten sie in große Gefahren und heikle Situationen. Treffen abet auch immer wieder auf intetesante Menschen.

Der Roman liest sich als sei man sellbst auf Reisen gegangen. So lebendig sind die Beschreibungen, so echt die Charaktete. Sophias Geschichte hat mich von Anfang an mitgetissen und nicht mehr lodgelassen. Einfach großartig.
Ein Mittelalterroman wie ich ihn liebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2024

Großartiges Sachbuch für die ganze Familie

Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen
0

Was für ein tolles Buch über die Indigenen Menschen aus Nordamerika. Besonders gut hat mir gefallen das nicht über sie erzählt wird, sondern das sie selbst erzählen.

Die Kapitel sind kurz und informativ, ...

Was für ein tolles Buch über die Indigenen Menschen aus Nordamerika. Besonders gut hat mir gefallen das nicht über sie erzählt wird, sondern das sie selbst erzählen.

Die Kapitel sind kurz und informativ, das finde ich bei Sachbüchern für Kinder immer wichtig. Zu ausführliche Texte sind zumindest meinen Kindern oft zu lang. Hier waren sie aber begeistert und haben sich gerne mit dem Buch beschäftigt. Viele Karten. Fotos und Infokästen runden das Buch ab und machen es zu einem Erlebnis.

Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich mit wichtigen Themen wie Wasser, Feuer und Rauch und Ernährung. Spannend zu lesen welches Wissen sie davon haben und wie sie damit umgehen.

Besonders gut hat und das Kapitel über den Himmel und die Sterne gefallen. Mondkalender, Sonnenwendeoder Donnervogel. Einblicke die mit tollen Fotos begleitet worden.

Ich kann mich nur wiederholen und dieses Buch allen ans Herz legen, die gerne mit ihren Kindern lernen, wie andere Menschen leben und fremde Kulturen entdecken wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2024

Geschichte einer Stadt zur Besatzungszeit

Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null
0

Als ich den Titel gelesen habe, war ich mir nicht sicher ob dieses Buch das Richtige für mich ist. Aber die Beschreibung hat mich dann doch Neugierig gemacht. Die Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg ...

Als ich den Titel gelesen habe, war ich mir nicht sicher ob dieses Buch das Richtige für mich ist. Aber die Beschreibung hat mich dann doch Neugierig gemacht. Die Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg ist eine sehr spannende Zeit und ich war gespannt wie die Autorin das Thema umsetzt.

Zum Glück habe ich mich für Don't kiss Tommy entschieden. Denn anders als der Titel andeuten könnte handelt es sich nicht um eine reine Liebesgeschichte. Viel mehr geht es um zwei junge Frauen die kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ihr gewohntes Leben und ihr Zuhause verlieren. Ihre Stadt wird von den Briten beschlagnahmt und die Bewohner müssen ausziehen.
Theresia Graw beschreibt anhand von Anne und Rosalie die Geschichte dieser Zeit. Die Not der Deutschen auf der einen Seite und das gute Leben der Alliierten auf der Anderen. Aber es ist auch die Geschichte einer Freundschaft die zerbrochen ist, der Hoffnung auf ein neues Leben bei Rosalie und der Hoffnung das alte Leben zurück zu bekommen bei Anne. Ja und es geht auch um die Liebe. Aber das ist wunderschön beschrieben und drängt sich nicht in den Vordergrund.
Glückliche Momente werden genauso erzâhlt wie Erlebnisse die traumatisch sind und das Leben verändern können. Neben den beiden Hauptpersonen gibt es viele tolle Menschen aber auch solche die es nicht gut mit ihren Mitmenschen meinen. Ein realistisches Bild dieser Zeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere