Spannender Jugendkrimi
Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.Als der strenge Schulleiter der Urban Promise Prep School ermordet wird, werden J.B., Ramón und Trey verdächtigt. Da niemand ihnen glaubt, beginnen sie selbst die Ermittlungen, um die Täter zu finden.
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Das ...
Als der strenge Schulleiter der Urban Promise Prep School ermordet wird, werden J.B., Ramón und Trey verdächtigt. Da niemand ihnen glaubt, beginnen sie selbst die Ermittlungen, um die Täter zu finden.
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Das Buch ist nicht nur aus den Perspektiven von Ramón, J.B. und Trey geschrieben, sondern es gibt auch Einspieler von anderen Figuren, auch wenn diese nicht so häufig vorkommen wie die Kapitel aus den Sichten der Protagonisten. So bekommt man einen schönen Überblick über die facettenreiche Handlung. Alle Jungs sind auf ihre eigene Art und Weise sympathisch und die Verzweiflung der drei aufgrund der Verdächtigungen ist sehr greifbar. Die Handlung ist wirklich spannend aufgebaut, durch die wechselnden Perspektiven gibt es immer kleine Mini-Cliffhänger und ich habe sehr mitgefiebert, weil man natürlich wissen möchte, wer der echte Mörder ist. Was man Erziehungsmethoden über die Promise Prep lernt, klingt extrem übel und man kann nur Mitleid mit den ganzen Jungs haben. Wichtig finde ich es, dass deutlich angesprochen wird, dass die drei Jungs vor allem deshalb noch mehr verdächtigt werden, weil sie BIPoC sind und dass es sich dabei um ein strukturelles Problem der Polizei handelt. Abgerundet wird das Buch durch den angenehmen Schreibstil.