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Veröffentlicht am 17.07.2024

Gute Fantasy

Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe
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Gute Fantasy



"Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe" von Markus Heitz ist ein packender Fantasy-Roman, der die Leser tief in die düstere und komplexe Welt der Albae eintauchen lässt.



DUNKLES ERBE ...

Gute Fantasy



"Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe" von Markus Heitz ist ein packender Fantasy-Roman, der die Leser tief in die düstere und komplexe Welt der Albae eintauchen lässt.



DUNKLES ERBE folgt drei außergewöhnlichen Figuren an drei sehr verschiedenen Orten bei ihren Abenteuern.

Heitz führt die Leser durch eine Welt voller Blutvergießen, Verrat und Machthunger.



Markus Heitz überzeugt auch in diesem Werk mit seinem gewohnt detailreichen und dynamischen Schreibstil. Seine Beschreibungen der dunklen und mysteriösen Welt der Albae sind lebendig und atmosphärisch, was den Leser förmlich in die Geschichte hineinzieht.



Fazit

"Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe" ist ein Muss für alle Fans von Markus Heitz und seiner fantastischen Welten. Es ist jedoch empfehlenswert seine früheren Werke dieser Reihe gelesen zu haben. Dann ist man noch tiefer in der Geschichte drin und versteht auch so manchen Hinweis.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Kurzweiliger Krimi im Outlander Universum

Das Meer der Lügen
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Kurzweiliger Krimi im Outlander Universum

Diana Gabaldon, am Besten bekannt für ihre"Outlander"-Reihe, liefert mit "Das Meer der Lügen" einen Roman, der eine der Nebenfiguren “Lord Jon Grey” begleitet. ...

Kurzweiliger Krimi im Outlander Universum

Diana Gabaldon, am Besten bekannt für ihre"Outlander"-Reihe, liefert mit "Das Meer der Lügen" einen Roman, der eine der Nebenfiguren “Lord Jon Grey” begleitet. Es ist ein eigenständiger Roman innerhalb des Outlander-Universums und führt nicht die Haupthandlung weiter.

Die Handlung beginnt in London im Jahr 1757, wo Lord John Grey in einen gefährlichen Fall verwickelt wird. Er erhält den wichtigen Auftrag, vertrauliche Papiere aufzuspüren und muss gleichzeitig den Verlobten seiner Cousine beschatten, da er ein Doppelleben zu führen scheint.
Die tollen und detailreichen Beschreibungen der Orte und der gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zeit lässt die Welt des 18. Jahrhunderts lebendig werden. Dennoch empfand ich den Schreibstil hier ein wenig anders als bei den Outlanderbüchern. Ja, man sollte sie vielleicht nicht vergleichen, aber am Ende macht man es doch. Man merkt, dass hier der Fokus eher Richtung Krimi gehen sollte.

Lord John Grey selbst ist ein sympathischer Protagonist. Seine Loyalität und sein scharfer Verstand machen ihn zu einer faszinierenden Figur. Ich fand es schön, mehr über ihn zu erfahren. Dadurch kann ich so manche Handlung besser verstehen und würde jetzt gern noch mehr von ihm in den Hauptbüchern lesen.

Die Handlung fand ich gut und nachvollziehbar. Es kam eigentlich keine Langeweile auf und auch das Ende war für mich gut beschrieben.
Auch ohne die anderen Bücher zu kennen, kann man das Buch lesen und wird dann sicher der Welt verfallen. Von mir eine klare Empfehlung für Leser, die Krimis und die Welt des 18. Jahrhunderts mögen.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Unsere Zukunft?

Das Lied des Propheten
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Unsere Zukunft?

"Der dunkle Garten birgt keine Wünsche mehr, denn etwas von diesem Dunkel ist ins Haus gekommen."

Etwas hat das eigene Heim eingenommen. Den Schutzraum der Familie.

Der eigene Mann verschwindet. ...

Unsere Zukunft?

"Der dunkle Garten birgt keine Wünsche mehr, denn etwas von diesem Dunkel ist ins Haus gekommen."

Etwas hat das eigene Heim eingenommen. Den Schutzraum der Familie.

Der eigene Mann verschwindet. Nach einem Treffen mit der Polizei ist er weg und kommt nicht wieder. Eilish, seine Frau steht plötzlich mit ihren Kindern und dem Unwissen, was passiert ist, alleine da.

Ich habe mit einem ruhigeren Krimi gerechnet und musste mich nach den ersten Seiten erstmal etwas umorientieren. Ruhig ja, aber auf eine ganz eigene Art und Weise. Die Sprache und auch die Gliederung im Buch war für mich zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Es fehlt die bekannte wörtliche Rede, alles ist in einem Fließtext geschrieben. Das hat mir den Einstieg in die eigentliche Geschichte tatsächlich erschwert.

Doch der Inhalt an sich - der Verlust der Demokratie und dem Leben wie wir es kennen ist ein großer Punkt und gerade heutzutage wichtig darüber zu schreiben. Aktuelle Wahlergebnisse lassen mit Schrecken erkennen, dass viele Menschen einem "Ideal" hinterherrennen, dass es nicht geben kann und uns eher in den Abgrund bringt als dass es etwas Gutes bringt.

Daher hätte ich mir gewünscht, dass dieses eigentlich wirklich gute Buch in einer verständlichen Sprache geschrieben wäre. Sodass mehr Menschen Zugang dazu finden können. Dennoch möchte ich es empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.06.2024

Immer unterwegs

Die unendliche Reise der Aubry Tourvel
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Immer unterwegs

Was ist, wenn wir keinen Ort unser zu Hause nennen können? Wenn wir immer weiter ziehen müssen, weil wir sonst krank werden? Keine Freundschaften pflegen, keinen Alltag haben und nicht ...

Immer unterwegs

Was ist, wenn wir keinen Ort unser zu Hause nennen können? Wenn wir immer weiter ziehen müssen, weil wir sonst krank werden? Keine Freundschaften pflegen, keinen Alltag haben und nicht wissen, wo man als nächstes aufwacht? Darum geht es in "Die unendliche Reise der Aubry Tourvel"
Denn Aubry hat eine Krankheit: Sie kann nie länger als zwei bis vier Tage an einem Ort bleiben, ohne ihr Leben zu gefährden.

Doch was will der Autor uns damit vermitteln. Das wir nie aufhören sollen nach neuem zu streben? Doch hat das immer Vorteile? Jeder Schritt und jede Begegnung auf dieser Reise tragen dazu bei, Aubrys Verständnis von sich selbst und der Welt um sie herum zu vertiefen.

Aubry Tourvel ist eine vielschichtige und interessante Figur, deren Entwicklung den roten Faden der Geschichte bildet. Ihre Begegnungen mit verschiedenen Charakteren auf der Reise – seien es Freunde, Mentoren oder zufällige Bekannte – sind nicht nur Meilensteine auf ihrem Weg, sondern auch Spiegel, in denen sie verschiedene Facetten ihrer eigenen Persönlichkeit erkennt.

Es ist ein kurzweiliger Roman, der Abenteuer und Philosophie auf spannende Weise miteinander verbindet. Das Buch fordert den Leser heraus, über ihre eigene Reise des Lebens nachzudenken und ermutigt sie, stets nach neuen Erkenntnissen und Erfahrungen zu streben.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Butterkuh und Quetschie

Der Hund des Nordens
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Butterkuh und Quetschie

Und damit sind nur zwei der kuriosen Protagonisten aus dem Roman “Der Hund des Nordens” gemeint.
Doch von Anfang an - Penny hat sich von ihrem Mann getrennt, ihren Job gekündigt ...

Butterkuh und Quetschie

Und damit sind nur zwei der kuriosen Protagonisten aus dem Roman “Der Hund des Nordens” gemeint.
Doch von Anfang an - Penny hat sich von ihrem Mann getrennt, ihren Job gekündigt und ist nun auf dem Weg zu ihren sehr speziellen Großmutter, um ihr zu helfen. Davon weiß sie allerdings noch nichts. Später landet sie zudem noch bei ihrer Schwester in Australien.

Der Klappentext hat zwar einen Roadtrip angekündigt, doch es ist nicht die typische Art. Wir sind nicht die ganze Zeit unterwegs. Eher sind wir mit Penny länger an einem Ort, doch ist sie dennoch ruhelos. Ohne einen festen Job und Wohnort kümmert sie sich um die Belange und Sorgen anderer Menschen. Vermutlich etwas, um sich von ihren eigenen abzulenken. Wie dem, dass ihre Eltern seit fünf Jahren verschollen sind.

Mit viel Humor und gleichzeitig einem ernsten Unterton schafft es Elizabeth McKenzie, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Menschen in dem Buch sind alle recht überspitzt dargestellt, dennoch würde ich vermuten, dass es ähnliche Charaktere überall auf der Welt gibt. Vielleicht nur nicht so geballt auf einem Haufen.

Der Schreibstil ist locker, humorvoll und lässt einem das Gefühl mittendrin zu sein. Die Geschichte selbst fand ich toll, doch einen Kritikpunkt habe ich - das Ende. Da sind mir zu viele offene Lücken. Ja, klar kann man als Leser sich dann seine eigenen Gedanken machen - doch möchte ich das nicht (immer). Und gerade bei so einem Roman hätte ich gern einen richtigen Abschluss.

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