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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2024

Spannende Dark Fantasy

Coven of Bones - Meine Magie ist dein Tod
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„Coven of Bones“ hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine kurzweilige Geschichte mit jede Menge Dark Academia Vibes. Ich habe das Setting geliebt. Die Forbidden Romance mit Alaric war fesselnd und unsere ...

„Coven of Bones“ hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine kurzweilige Geschichte mit jede Menge Dark Academia Vibes. Ich habe das Setting geliebt. Die Forbidden Romance mit Alaric war fesselnd und unsere Protagonistin war mir sympathisch.
Es war aber nicht nur eine Romanze. Im Gegenteil, das Buch war um einiges düsterer als erwartet. Die Wendungen waren aufregend und man fiebert mit. Klar hätte es ruhig mehr Worldbuilding und Charaktertiefe geben könne, aber ich wurde auch so verzaubert. Das Buch hat ein schnelles Tempo und ist die perfekte Unterhaltung für die Halloween Zeit. Mir hat es nichts ausgemacht, dass einiges sehr oberflächlich blieb. Ich war sogar froh nicht 600 Seiten mit viel bla bla lesen zu müssen. „Coven of Bones“ ist rasant, düster, spannend und sinnlich. Es ist die perfekte Hexengeschichte für zwischendurch. Sobald man anfängt zu lesen, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man jede einzelne Seite verschlungen hat.
Ich empfehle dieses Buch besonders den Leserinnen und Lesern von romantischer Fantasy, die eine Schwäche für den Bösewicht haben. ⭐️4/5⭐️

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Toller zweiter Teil

The Broken Elf King - Die Chroniken von Avalier 2
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The Broken Elf King ist das zweite Buch in der Kings of Avalier Reihe, die ich wirklich faszinierend finde, da sich jedes Buch um einen der vier Könige der Welt dreht, in der die Reihe spielt. Dieses Buch ...

The Broken Elf King ist das zweite Buch in der Kings of Avalier Reihe, die ich wirklich faszinierend finde, da sich jedes Buch um einen der vier Könige der Welt dreht, in der die Reihe spielt. Dieses Buch folgt dem Elfenkönig Raife, der auf der Suche nach einer Ehefrau ist, da sein Rat ihn nur dann im Krieg gegen die Königin von Nightfall unterstützen will, wenn er eine Königin an seiner Seite hat. Die Halbelfe Kailani leicht sich Geld um ihrer kranken Tante zu helfen. Jedoch kann sie ihre Schulden nicht bezahlen und muss deshalb dem König Raife als persönliche Assistentin dienen. Zusätzlich erhält Kailani die Aufgabe, dem König bei der Suche nach einer passenden Partnerin zu helfen. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger als erwartet, und mit der zunehmenden Bedrohung durch die Königin von Nightfall entscheiden sich Kailani und Raife für eine Scheinehe.

Ich liebe alles was mit Fake Dating/Marriage zu tun hat und war sehr gespannt auf dieses Buch.

Obwohl es sich genretechnisch definitiv um eine Romantasy handelt, sind alle anzüglichen Szenen eher zurückhaltend und enden diskret (fade to black). Das beeinträchtigt meinen persönlichen Lesespaß nicht, aber ich bin mir sehr bewusst, dass nicht jeder das genauso sieht. Dennoch sind die romantischen Elemente wirklich unterhaltsam, und ich bin absolut schwach für einen emotional verschlossenen Elfenmann, der mit seinen Gefühlen ringt.

Der Schreibstil ist wirklich prägnant und das Worldbuilding ist detailliert genug, ohne zu überladen zu sein, was das Buch zu einer sehr schnellen Lektüre gemacht hat. Mir persönlich gefällt diese Welt sehr gut, da auch alle Bände in sich geschlossen sind und es nur einen übergeordneten Plot gibt. Mittlerweile bevorzuge ich diese Art von Geschichten, weil es die Wartezeit zwischen den Büchern erträglicher macht.

Zwei Dinge haben jedoch verhindert, dass es für mich ein fünf Sterne Buch wurde. Erstens fehlte mir ein echtes Ereignis auf den Seiten, das für emotionale Erschütterungen sorgt – die Kampfszene war zwar eine schöne Actionsequenz, aber trotz einiger Todesfälle fühlte sie sich nicht besonders erschütternd an. Der zweite Punkt betrifft das Ende, das für mich etwas abrupt kam, fast so, als hätte die Autorin beschlossen, das Buch genau in dem Moment zu beenden, als das romantische Element der Geschichte sich irgendwie geschlossen hat. Ich hatte das Gefühl, dass dies den Teil der Handlung, den ich eigentlich genossen habe, nämlich die Geschichte rund um die Königin Zaphira, etwas geschmälert hat. Ich verstehe voll und ganz, dass dies das Hauptthema der Serie ist, das sich in den nächsten Büchern fortsetzen wird, aber die Romanze war sehr gemütlich und etwas vorhersehbar, sodass das Ende für mich etwas antiklimaktisch wirkte.

Nichtsdestotrotz war es ein sehr unterhaltsames Buch. Ich liebe den Schreibstil und die magische Welt. Jetzt heißt es warten auf Band 3.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Tolles Spin Off

The Grandest Game – Ein Inheritance-Games-Roman
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Nach der ursprünglichen Trilogie haben Avery, die Erbin des Hawthorne-Vermögens, und die Hawthorne-Brüder beschlossen, ein Spiel wie kein anderes zu entwerfen, das einmal im Jahr stattfinden soll. Dieses ...

Nach der ursprünglichen Trilogie haben Avery, die Erbin des Hawthorne-Vermögens, und die Hawthorne-Brüder beschlossen, ein Spiel wie kein anderes zu entwerfen, das einmal im Jahr stattfinden soll. Dieses Jahr findet das zweite Spiel überhaupt statt; allerdings sind die Dinge diesmal ganz anders und viel privater. Während einige Spieler von den Spielleitern handverlesen wurden, sind andere auf eigene Faust auf die verfluchte Hawthorne-Insel gekommen, nachdem sie ihre eigenen Tickets gefunden haben. Unabhängig davon, wie jeder Spieler seine Konkurrenz einschätzt: Allianzen werden geschmiedet, Verrat wird folgen, und ein spannendes Wettrennen um einen Preis von 26 Millionen Dollar beginnt.

Ich habe diese Geschichte sehr genossen. Es war spannend die einzelnen Spieler zu verfolgen und die Rätsel zu lösen. Das Buch fokussiert sich auf etwa 8 verschiedene Protagonisten. Anfangs hat mich das etwas gestört, da es sehr viele sind und auch der Plot oftmals wirkte als gäbe es keinen roten Faden. Es passiert einiges und man lernt die Figuren auch ganz gut kennen, trotzdem war ich stellenweise irgendwie verwirrt. Die Rätsel und Spiele waren eine Zeit lang interessant, aber ich hatte das Gefühl, dass es zu wortreich und überladen war, um es wirklich genießen zu können. Es war ehrlich gesagt oft verwirrend und sehr langweilig, sodass ich viele Teile nur noch überflogen habe und irgendwann aufgehört habe, zu versuchen, alles zu verstehen. Es gibt zwar unterhaltsame und interessante Rätsel, aber manchmal macht man es einfach zu kompliziert. Ich verstehe, dass die Charaktere in den Büchern Genies sind und es für sie Sinn ergibt, aber der Rest von uns normal Sterblichen kann da nicht mithalten. Da die Rätsel so wortreich waren, blieb die Romance eher auf der Strecke. Das Buch hat nur 384 Seiten und hätte durchaus mehr gebrauchen können um die Liebesbeziehungen tiefgründiger darzustellen.

Auch dachte eigentlich es wird Graysons Buch, aber da habe ich mich getäuscht. Er spielt natürlich eine Rolle und ich habe ihn einfach in jeder Szene geliebt, aber ich hätte noch mehr erwartet.

Sehr gut gefallen haben mir die Wortgefechte zwischen den Charakteren. Ebenso die Spannung beispielsweise zwischen Rohan und Sav. Das war einfach klasse. Der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann. Die Seiten verfliegen sehr schnell und man möchte einfach mehr. Das Ende war ein Schocker. Ich bin gespannt auf die weitere Reise. Die Autorin hat wirklich tolle Ideen und faszinierende Charaktere kreiert.

Insgesamt war "The Grandest Game" eine großartige Fortsetzung der "Inheritance Games" und ein fantastischer Start in die "Grandest Game"-Reihe! Es ist voller Geheimnisse, Rätsel, Puzzles, Romantik und Action. Für die vollen 5 Sterne, hätte ich aber mehr Grayson gebraucht und ein bisschen weniger an Rätseln, die irgendwann einfach zu viel des Guten waren. Nichtsdestotrotz ein sagenhaftes Buch!

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Ich liebe Hades

A Game of Gods
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Ich mag die A Touch of Darkness Reihe, weil die Götterwelt so faszinierend ist. Zwar enthalten die Bücher sehr viel Smut, aber dennoch gibt es auch einen Plot und wundervolle Charaktere. Die Hades Bücher ...

Ich mag die A Touch of Darkness Reihe, weil die Götterwelt so faszinierend ist. Zwar enthalten die Bücher sehr viel Smut, aber dennoch gibt es auch einen Plot und wundervolle Charaktere. Die Hades Bücher gefallen mir sogar noch etwas besser, da wir durch ihn noch einige andere Götter und Göttinnen näher kennenlernen dürfen.
Zuerst war ich skeptisch, weil ich Hades so verdammt sehr liebe und nichts von seiner Geschichte verpassen wollte, aber die Perspektiven von Dionysus und Theseus haben Hades Geschichte mehr ergänzt, als ich erwartet hatte. Dieses Buch ist so nah an "A Touch of Malice", was offensichtlich beabsichtigt ist, aber ich liebe einfach Hades Sichtweise auf die Dinge.
Anfangs war ich unsicher, weil die Art, wie Scarlett seinen Charakter in diesem Buch geschrieben hat, für mich so unsicher wirkte, und das hat mir nicht gefallen, weil er in den ersten beiden Hades-Sagas so selbstbewusst war und in diesem nicht so sehr. Aber ich glaube auch, dass Scarlett das gemacht hat, um die Leser dazu zu bringen, Persephone mehr zu lieben. Denn ich weiß, dass ich Hades über alles liebe, wie ich schon gesagt habe, er ist alles für mich in diesen Büchern, aber Persephone soll hier unser Star sein, also setzen wir Hades ein wenig herab, um Persephone zu erhöhen, und ich denke, das hat sie in diesem Buch wirklich erreicht. Auch wenn ich mir manchmal andere Dinge gewünscht hätte, so sind mir Hades und Persephone einfach extrem ans Herz gewachsen und ich bin gespannt auf das große Finale. ⭐️4/5⭐️

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Guter Abschluss

Elfenerbe – Der gefangene Prinz
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Ich liebe die Welt der Elfen von Holly Black, aber beim zweiten Teil rund um Oak und Wren muss ich gestehen war das eigentliche Highlight die Szenen mit Cardan und Jude. Das Hauptpaar ging leider unter ...

Ich liebe die Welt der Elfen von Holly Black, aber beim zweiten Teil rund um Oak und Wren muss ich gestehen war das eigentliche Highlight die Szenen mit Cardan und Jude. Das Hauptpaar ging leider unter in diesem Buch. Mir hat der Friends to Lovers Trope anfangs sehr zugesagt. Aber irgendwie konnte ich die Chemie zwischen den beiden nicht fühlen und die Gefühle entwickelten sich auch sehr zögernd. Zwar habe ich mein Romantasy erwartet, weil das schon bei der Hauptreihe nie im Fokus stand. Aber im Vergleich zu Jude & Cardan, fehlte mir bei Wren & Oak wirklich jegliche Chemie.
Dieses Buch überzeugt hauptsächlich durch die Nebenfiguren. Diese hielten mich bei Laune. Wie sehr ich Jude & Cardan liebe, muss ich wohl nicht näher ausdrücken. Jedes Mal wenn sie erwähnt wurden, hatte ich ein Grinsen im Gesicht. Aber auch Tiernan und Hyacinth konnten mein Interesse wecken.

Irgendwann wurde ich unruhig und wollte nur, dass es endet, aber dann fühlte sich das Ende sehr abrupt an und ich dachte nur: Was?! Holly Black ließ viele Dinge unbeantwortet, wodurch sich zwar die Möglichkeit eröffnet, diese Welt weiter zu erkunden, aber ich bin mir nicht sicher, wie ich darüber fühle. Einerseits liebe ich die Welt dieser Elfen, andererseits bezweifle ich, dass die Nebenfiguren genügend Potenzial haben um wirklich die nächsten Bücher „tragen“ zu können. Letztlich waren es Jude und Cardan, die Leserherzen begeisterten und schon dieser Dilogie fehlte es an Substanz…

Das klang jetzt alles sehr negativ, aber ich hatte durchaus Spaß beim lesen.
Obwohl ich Oak nicht so liebenswert finde wie Jude, war es trotzdem ein Vergnügen, seiner Perspektive zu folgen. Seine Gerissenheit, Cleverness und Intrigen erinnern mich an Jude und an Cardans „höfischen Charme“. Oaks Gefühl der Verpflichtung gegenüber seiner Familie, sein daraus resultierendes Gefühl der Distanz zu ihnen, sein Wunsch, sich zu beweisen, die Masken abzulegen, hinter denen er sich so lange versteckt hat, gesehen zu werden – nicht nur betrachtet, sondern wirklich durchschaut – all das macht das Duett zu einem absolut bezaubernden Abschluss.
Die Lovestory zwischen Oak und Wren entpuppten sich leider nicht als das Highlight, dennoch habe ich die beiden Bücher gerne gelesen und es war toll Jude und Cardan wieder zu treffen. ⭐️4/5⭐️

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