Spannender Auftakt, interessantere Plot, Einführung von Holly.
Mr. MercedesUm den Charakter der Holly kennenzulernen, empfiehlt es sich, zunächst die „Bill Hodges“ Reihe zu lesen. Denn im 1. Teil MR. MERCEDES wird Holly eingeführt und tritt meines Wissens erstmals in Stephen ...
Um den Charakter der Holly kennenzulernen, empfiehlt es sich, zunächst die „Bill Hodges“ Reihe zu lesen. Denn im 1. Teil MR. MERCEDES wird Holly eingeführt und tritt meines Wissens erstmals in Stephen Kings Büchern auf.
In diesem Roman geht es um einen Psychopathen, der eines frühen Morgens in eine Menschenmenge voller Arbeitssuchender fährt und dabei viele Personen tötet und verkrüppelt. Er kommt ungestraft davon, denn selbst der erfolgreiche Detective Bill Hodges kam ihm nie auf die Spur.
Besagter Ex-Cop ist nun im Ruhestand, als er plötzlich von dem Mörder kontaktiert und quasi herausgefordert wird, ihn doch endlich zu schnappen und Vergeltung zu üben. In Bill erwacht neuer Lebenssinn und fortan beginnt er auf eigene Faust mit den Ermittlungen, ohne die Polizei zu informieren. Hilfe erhält er dabei von einem schwarzen Jungen namens Jerome, der bei ihm eigentlich bisher nur den Rasen gemäht hat und von besagter Holly, die ein ziemlich spezieller Charakter ist.
Stephen King verrät uns bereits ziemlich am Anfang wer der Mörder ist, sodass der Leser nicht mehr miträtseln braucht. Wir verfolgen also zeitgleich seine Gedanken und Vorhaben, während wir Bill Hodges dabei begleiten, wie er ihm auf den Fersen ist.
Der Plot ist jedoch trotzdem spannend aufgebaut und behandelt im Vordergrund auch ein ziemliches abartiges, kontroverses Thema. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und kurzweilig. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, aber es gibt noch Luft nach oben. Ich gehe davon aus, dass genau das in den Folgebänden geschehen wird.