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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2024

Gelungener Auftakt

Die ZeitBande. Band 1. Der Zorn des Pharaos
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Tinkas Vater ist Archäologe und verschwunden. Die drei Freunde Adam, Niko und Tinka wollen ihn suchen und geraten ungewollt in eine Zeitreise und landen im alten Ägypten. Dort stehen ihnen einige Abenteuer ...

Tinkas Vater ist Archäologe und verschwunden. Die drei Freunde Adam, Niko und Tinka wollen ihn suchen und geraten ungewollt in eine Zeitreise und landen im alten Ägypten. Dort stehen ihnen einige Abenteuer bevor, angefangen mit Giftschlangen und einem hungrigen Krokodil.

Das Buch ist ein gelungener Auftakt einer Zeitreiseserie für Kinder. Es ist gut zum Vorlesen geeignet, aber auch Erstleser werden damit zurechtkommen. Die Schrift ist entsprechend groß, die Kapitel kurz, die Bilder sehr unterhaltsam und da gibt es viel zu entdecken. Es sind einige schwierige Worte enthalten, aber da kann man die Kinder beim Lesen begleiten. Unauffällig wird sehr viel Wissen wie nebenbei vermittelt. Und das auf eine Art, die eher spannend ist. Auch die Fantasie wird sehr angeregt, weil z. B. die eigentliche Zeitreisemaschine kaum beschrieben wurde und so sich jeder etwas dazu ausdenken kann. Insgesamt ein sehr gut gelungenes Buch, das von mir eine Leseempfehlung erhält.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Herrlich schräg

Crazy Family (Band 2) - Die Hackebarts schnappen zu!
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Das Buch ist der zweite Teil der Reihe um die Familie Hackebart. Man kann es aber problemlos ohne Vorkenntnisse des ersten Buches lesen, denn gleich am Anfang wird die Familie vorgestellt und innerhalb ...

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe um die Familie Hackebart. Man kann es aber problemlos ohne Vorkenntnisse des ersten Buches lesen, denn gleich am Anfang wird die Familie vorgestellt und innerhalb des Buches werden die wichtigen Vorgänge aus dem ersten Teil kurz erwähnt. So bekommt man alles gut mit. Die Familie ist schon sehr speziell, aber das macht den Reiz der Reihe aus. Es ist nicht alles pädagogisch korrekt (als Beispiel: Zosch okkupiert das Bad, um Computerspiele zu machen, und man greift nicht durch, sondern stellt einfach ein Dixi-Klo auf). Andererseits wiederum hält die Familie wie Pech und Schwefel zusammen und unterstützt sich gegenseitig. Ganz nebenbei wird locker im Text Wissen vermittelt, so z. B. über alte Sprachen und ähnliches. Es ist eine große Schrift und kurze Kapitel. Damit eignet sich das Buch gut zum Vorlesen. Für Erstleser finde ich viele Worte extrem schwierig. Daher finde ich die Altersangabe ab 10 Jahren völlig in Ordnung. Der Clou sind natürlich die sehr witzigen Zeichnungen. Insgesamt ist das Buch mit dem festen Einband und dem dickeren Papier sehr hochwertig, den Preis finde ich für ein Kinderbuch sehr angemessen. Bei Kinderbüchern ist es mir persönlich wichtig, dass sich ein Kind eine Buch auch von seinem Taschengeld selbst kaufen könnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.07.2024

Stark

Unter dem Moor
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Das Buch erzählt die Geschichte von drei Frauen. In der Gegenwart ist es die Berliner Ärzte Nina , die nach einem Burnout für einen Monat ans Stettiner Haff fährt. Zusammen mit ihrer Hündin, die im Wald ...

Das Buch erzählt die Geschichte von drei Frauen. In der Gegenwart ist es die Berliner Ärzte Nina , die nach einem Burnout für einen Monat ans Stettiner Haff fährt. Zusammen mit ihrer Hündin, die im Wald Knochen ausbuddelt. Diese stellen sich als menschlich heraus. Und haben mit einer Frau in der DDR zu tun. 1936 wird am gleichen Ort die 14-Jährige Regine zu einer Art „Arbeitsjahr“ für 8 Monate verpflichtet. Die Trennung von ihrer Familie und ihren Freunden in Berlin verkraftet sie nur schwer und als sie dann auch noch vergewaltigt wird, behält sie ein lebenslanges Trauma. Es wird sich herausstellen, dass all das miteinander verbunden ist.

Das Buch ist ganz stark. Zum einen ist es ein sehr gut lesbarer Stil. Zum anderen sind die jeweils wechselnden Geschichten in den verschiedenen Zeiten sehr interessant. Sowohl die Zeit des Nationalsozialismus, wie auch die Zeit in der DDR und in der Gegenwart sind gut beschrieben und die drei Frauen als Hauptpersonen erwecken beim Leser viel Empathie. Die verwobenen Geschichten greifen ineinander und das ist sehr gut beschrieben und gelöst. Ich kann nur absolut eine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Eine normale Familie

Himbeereis am Fluss
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Ida und Oskar leben mit Mutter und Vater in einem kleinen Ort. Die Familie ist manchmal leicht chaotisch normal. Die Autorin erzählt in verschiedenen Geschichten, wie die Familie lebt und das Jahr vorwärts ...

Ida und Oskar leben mit Mutter und Vater in einem kleinen Ort. Die Familie ist manchmal leicht chaotisch normal. Die Autorin erzählt in verschiedenen Geschichten, wie die Familie lebt und das Jahr vorwärts geht. Es geht um Weihnachten und den Winter, aber auch um Unternehmungen im Frühjahr und Sommer oder um Feiertage. Einen großen Raum in dem Buch nimmt der Tod eines Onkels ein, die Trauerverarbeitung ist wunderbar beschrieben und sehr lebensecht. Überhaupt sind die Geschichten wie aus dem wirklichen Leben und teilweise sehr lustig, denn der fünfjährige Oskar macht noch viel Blödsinn. Die achtjährige Ida ist eine richtig gute große Schwester. Sie hat schon viele Ideen, wie die Kinder auch z. B. bei schlechtem Wetter die Zeit gut verbringen und kleine Abenteuer erleben können. Das Buch ist für Kinder ab 7 Jahre gedacht und das Alter finde ich passend. Die Geschichten können gut vorgelesen werden, sind aber auch für Erstleser zu bewältigen. Die Schrift ist etwas größer und alles ist mit wunderbaren kleinen Zeichnungen unterlegt. Auch den Preis finde ich für dieses gelungene Buch angemessen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.07.2024

Carter ... anders

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Bei einer Obduktion wird festgestellt, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls schon länger tot war und vorher gefoltert wurde. Hunter und Garcia beginnen ihre Ermittlungen. Aber es gibt es so gut wie keine ...

Bei einer Obduktion wird festgestellt, dass das Opfer eines Verkehrsunfalls schon länger tot war und vorher gefoltert wurde. Hunter und Garcia beginnen ihre Ermittlungen. Aber es gibt es so gut wie keine Anhaltspunkte. Auch als eine zweite Leiche bei der Obduktion Folterungen aufweist, kommen sie nur ganz langsam weiter.

Wer Bücher von Carter liest, weiß, dass er sich auf sehr blutige und ausschweifende Beschreibungen von furchtbaren Taten einlässt. Und das alles sehr detailliert. Doch dieses Mal ist Carter anders. Es gibt natürlich auch wieder einen Serientäter und es gibt auch genügend Folterungen. Aber hier sind es bei weiten nicht so viele Details und oft gibt es nur Andeutungen. Ist deshalb das Buch langweilig? Nein, auf keinen Fall. Dieser Carter ist anders, aber auf keinen Fall schlechter. Die Ermittlungen kann man detailliert nachvollziehen und auch ohne ausschweifende Beschreibungen ist die Handlung ausreichend. Und vor allem spannend bis zum Schluss. Dieses Mal gibt es auch weit weniger aus dem Privatleben vor allem von Garcia. Auch das habe ich nicht wirklich vermisst. Die Konzentration in dem Buch liegt eindeutig auf dem Fall. Das tut dem Buch sehr gut. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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