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Veröffentlicht am 11.08.2024

Gelungener Abschluss

Not Worth Keeping
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich komme nicht über ihr Lächeln hinweg.

Das Cover ist passend zum ersten Band gestaltet. Ich find die Farben sehr schön und irgendwie ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich komme nicht über ihr Lächeln hinweg.

Das Cover ist passend zum ersten Band gestaltet. Ich find die Farben sehr schön und irgendwie beruhigend.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt einfach und gut zu lesen. Wie auch schon in Band eins gibt es hier Kapitel aus Sicht von Noah und aus Sicht von Brooke, wodurch man die Gefühlswelt der beiden besser verstehen kann. Geschrieben sind alle Kapitel in der Ich-Perspektive.

Band zwei schließt recht rasch an das Ende von Band eins an. Brooke und auch Noah sind beide traurig, wollen dem anderen aber auch Zeit geben. Als Talon bei Brooke auftaucht ist Noah die erste Person, die sie anruft und so beginnen sie wieder zu reden.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da der erste Band noch nicht zu lange her ist. Ich war sofort wieder voll bei Brooke und Noah dabei und habe gehofft, dass sie bald zueinander finden. So richtig wusste ich nicht, was mich in dem Buch erwarten würde, also habe ich mich einfach mal drauf eingelassen.

Brooke mochte ich wieder sehr gerne, in diesem Band sieht man eine andere Version von ihr, eine, die auch Hilfe braucht und annimmt, eine, die nicht allein sein will und sich nicht hinter einer fröhlichen Fassade versteckt. Ich mochte diese Brooke, sie wirkte so echt und menschlich. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und man merkte auch, dass es ihr selber gut tut.

Noah war wieder klasse. Bei Brooke und Grey ist er ein richtig toller Kerl und man merkt, wie viel ihm die beiden bedeuten. Seine Entwicklung ist in diesem Band etwas langsamer und spielt sich vor allem an Ende ab. Trotzdem mochte ich ihn wieder sehr gerne.

Das Buch ist recht kurz, daher wusste ich zuerst gar nicht, was mich jetzt erwarten würde, aber die Autorin hat einen sehr schönen Abschluss der Reihe geschaffen. Es geht nicht nur um Brooke und Noah, sondern auch um Noah und Grey sowieso Brooke und Grey. Verbunden mit den Themen, die in dem Buch angesprochen werden hat es einfach super gepasst.

Die Beziehung von Brooke und Grey ist nach dem Ende von Band eins schlechter den je und ich habe so gehofft, dass sie es wieder hinkriegen. Ich war richtig froh, dass die beiden so viel Zeit zusammen bekommen haben. Grey ist ein toller Bruder und in diesem Band wurde er zu meinem Liebling. Die Beziehung zwischen ihnen war richtig gut und emotional, beide wollen nicht wirklich reden und trotzdem sind sie füreinander da.

Bei Noah und Grey sieht es ähnlich aus. Ich verstand hier beide Seiten und auch, dass sie lange gebraucht haben um sich wieder einzukriegen. Durch die beiden wurde das Thema Freundschaft jedoch sehr wichtig und am Ende gabs sogar noch eine tolle Message. Gut fand ich hier, dass es Rückblenden aus Noahs Sicht gab, die erzählt haben, wie die beiden überhaupt Freunde geworden sind und was sie schon erlebt haben. Diese Rückblenden haben mir sehr gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr davon gehabt.

Dann haben wir noch Noah und Brooke. Die beiden passen einfach so gut zusammen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sie es wieder gerade biegen. Ihre Beziehung ist schwierig, ich konnte nich immer alles nachvollziehen, was sie getan haben und war auch nicht mit allem einverstanden, aber ich denke das hängt mit den jeweiligen Traumata der beiden zusammen. Gegen Ende fand ich es dann sehr schön, was sich die Autorin ausgedacht hat, aber zwischendurch war es mir ein bisschen zu sehr Missverständnis und Lust.

Dass Talon bei Brooke auftaucht war wirklich verstörend. Ich verstand so gut, dass sie Angst hatte und das hat sich durch das ganze Buch gezogen. Ihre Gefühle waren dabei so präsent, dass ich selber eine Gänsehaut bekommen habe. Bis zum Ende war das Thema präsent, wurde aber auch gut abgerundet und war nicht plötzlich weg. Alles in allem wurde alle Themen, die angeschnitten wurden auch gut bearbeitet, jedes Trauma wurde erst genommen und eine Lösung wurde gefunden. Das Ende war einfach toll.

Fazit:

Der Abschluss der Dilogie war sehr gut gemacht. Anders als erwartet, aber ich bin positiv überrascht. Die Autorin hat sehr viele gute und wichtige Themen angesprochen und auch bearbeitet, keines davon wurde außen vor gelassen. Besonders gelungen fand ich die Geschwister und wie sie miteinander umgehen. Brooke und Noah waren natürlich auch sehr süß. Von mir bekommt das Buch fünf Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2024

Gelungenes Ende

Fate of the Witch Queen. Verschollene Magie
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Prinzessin“, haucht eine samtig tiefe Stimme an mein Ohr.

Das Cover ist wieder passend zu den ersten beiden Bänden gestaltet. Ich persönlich ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Prinzessin“, haucht eine samtig tiefe Stimme an mein Ohr.

Das Cover ist wieder passend zu den ersten beiden Bänden gestaltet. Ich persönlich bin immer noch kein Fan von diesen, aber es geht ja auch um den Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Enju, wodurch man ihre sarkastischen Gedanken aus erster Hand mitbekommt. Wie immer waren die Beschreibungen toll und ich konnte mich alles super vorstellen.

Das Buch schließt recht bald an das Ende vom vorherigen Band an. Enju und Kayneth sind glücklich und alles scheint gut zu sein. Bis Enjus Tante Luvia nicht mehr aufwacht und Enju sich einem starken Hexer stellen muss, der Lapislazuli erobern will.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leich gefallen, da ich die Charaktere alle noch zuordnen konnte, obwohl Band zwei schon eine Weile her ist. Ich war schnell wieder drinnen und wie immer startet die Autorin gleich mit viel Witz in die Geschichte und geht dann auch rasch zum ernsten Part über.

Enju war wieder toll, sie ist eine starke Protagonistin, die aber auch Schwäche zeigen kann und um Hilfe bittet, wenn sie es nicht alleine schafft. Einzig in romantischen Angelegenheiten hat sich einiges zu lernen. Ansonsten war ihr Humor wieder on point und gegen Ende zeigt sich nochmal, was sie nicht alles für ihren Coven tun würde.

Kayneth war ein Schatz, in allen Belangen. Seine Liebe zu Enju ist fast durch das Buch greifbar und jeder sollte sich einen Partner suchen, der einen so sehr liebt wie Kayneth Enju. Doch auch seine bestialische Seite kam etwas durch, besonders bei Kämpfen und das fand ich dann doch recht cool, weil man sich bei einem so netten Kerl wie Kayneth gar nicht denkt, dass er auch anders kann.

Die ersten beiden Bände haben mir schon super gefallen und als es hieß, dass noch ein dritter Band kommen wird, war ich völlig aus dem Häuschen. Der Humor in dem Buch passt einfach perfekt, denn dadurch werden die ernsten und actionreichen Szenen etwas aufgelockert. Die Bedrohung in diesem Band ist anders als in den vorherigen, eine starke Macht und wirklich schwer zu Besiegen.

Den Gegner fand ich genial, die Szenen in denen er dabei war haben mir sehr gut gefallen, weil man merkt, dass er das reine Böse ist. Wie dieser Charkater so wurde erfährt man ebenfalls und ich mochte die Idee wirklich. In diesem Zusammenhang lernt man auch mehr über die Vergangenheit der Hexen. Ich mochte die Idee, sie war anders. Beim Gegner muss man noch sagen, dass er unglaublich stark ist und die Kampfszenen wirklich intensiv waren. Mehr als einmal hatte ich Angst um einen geliebten Charakter.

Neben der Suche nach einer Lösung geht es aber auch um Kayneth und Enju selber. Enju soll endlich die Familie von Kayneth kennen lernen und wie man sich denken kann, verläuft da gar nichts nach Plan. Seine Familie hingegen ist der Hammer, seine Eltern sind so gegensätzlich, wie man nur sein kann und seine Geschwister sind einfach nur süß. Ich mochte die Dynamik, auch zusammen mit Enju. Aber nicht nur sie sind neue Charaktere, die sich toll einfügen, auch von den anderen Völkern bekommt man etwas mehr zu lesen, besonders von der Bruderschaft und auch von Enjus Oma.

Der Endkampf war echt spannend. Manche Leser brekriteln, dass alles zu schnell ging, aber ich fand es genau richtig. Es wurde nichts in die Länge gezogen, war spannend geschrieben und man konnte richtig mitfiebern. Schade, dass die Reihe nun zu Ende ist, aber wenigstens hat sie einen guten Abschluss bekommen.

Fazit:

Dies war ein gelungener Abschluss für eine richtig gute Reihe. Enju und Kayneth sind grandiose Charaktere und ich werde die Welt vermissen. Der Gegner in diesem Band war interessant und die Suche nach einer Lösung ebenfalls. Durch die neuen Charaktere kommt auch frischer Wind dazu, von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2024

Witziger Minnie Comic

Minnie Minerva Maus
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Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, es ist verspielt, bunt und man sieht schon, dass es hier drunter und drüber gehen wird. Allein alles auf dem Cover anzusehen macht schon Spaß.

Der Zeichenstil ...

Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, es ist verspielt, bunt und man sieht schon, dass es hier drunter und drüber gehen wird. Allein alles auf dem Cover anzusehen macht schon Spaß.

Der Zeichenstil hat mir wirklich gut gefallen. Alles ist sehr detailreich gezeichnet und auch wirklich bunt. Es gibt super viel zu entdecken in dem Comic und wenn man mal abschalten will, ist das echt perfekt. Die Dialoge sind recht einfach gehalten.

Zu Beginn lernt man Minnie, oder eher Minerva, kennen. Sie soll mit ihrer Tante und dessen Freund in ein Resort fahren über den Sommer und ist nicht glücklich damit. Als es an ihrer Schule einen Wettbewerb gibt, bei dem man einen Campingausflug gewinnen kann, ist sie natürlich sofort Feuer und Flamme. Nur blöd, dass ihre Ideen nicht immer gut sind.

Der Einstieg in den Comic ist mir wirklich leicht gefallen. Zuerst lernt man Minerva ein bisschen kennen und es wird schnell klar, dass sie immer ganz schräge Ideen hat. Dann geht auch schon bald der Wettbewerb los. Einige Figuren kennt man schon als Erwachsene, sie jetzt als Kinder zu sehen ist trotzdem schön. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde.

Minerva ist für alles zu haben. Was sie mit ihren Projekten erreichen möchte ist gründsätzlich gut, nur die Umsetzung ist noch ausbaufähig. Minerva sieht das natürlich nicht so und ist von ihren Ideen schwer begeistert. Obwohl sie ein Teenager ist macht sie doch auch Dinge mit ihrer Tante oder dessen Freund. Besonders das Backen mit Wilbert fand ich genial.

Ansonsten haben wir noch Daisy, Klarabella und Wilbert, die immer wieder vorkommen. Klarabella ist die direkte Konkurrentin von Minerva und ihre Ideen sind ebenfalls gut, allerdings ist sie sehr von sich selbst überzeugt und auch hochnäsig. Also das komplette Gegenteil zu Minerva.

In dem Wettbewerb geht es darum die Schule grüner zu machen, was an sich ja ein tolles Thema ist und aus dem man viel herausholen kann. Wie unterschiedlich Klarabella und Minerva an die Sache herangegangen sind, fand ich toll, denn so haben wir krasse Gegensätze. Die Grundideen sind aber wirklich gut und davon kann man sich in der Realität auch eine Scheibe abschneiden. So hat der Comic auch noch eine gute Botschaft.

Ich fands schön, dass man Minerva einmal als Teenie kennenlernen konnte. Ich verstand es auch, dass sie nicht mit ihrer Tante in einen langweiligen Sommerurluab fahren wollte, denn wer will das in diesem Alter schon? Da gibts ganz andere Abenteuer zu erleben, also die Darstellung von ihnen war wirklich gelungen.

Die Projekte von Minerva waren so witzig, da musste ich öfter schon schmunzeln. Die Jury sah das nicht immer so. Sie sollte wenigstens Punkte dafür bekommen, dass sie es versucht hat. Am Ende wurde dann aber alles gut und es gab nochmal einen kleinen Lachmoment.

Fazit:

Der Comic ist richtig schön gestaltet, bunt und lebending. Mit Minnie hat man hier immer Spaß und dazu gibts auch noch ein paar Weisheiten auf den Weg. Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen und kann den Comic nur empfehlen. Von mir gibt es fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2024

Zum Wegträumen

This could be love
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Nacken ziepte, als ich die rote Tennistasche vom Gepäckband zog.

Das Cover ist echt schön, wenn auch sehr minimalistisch gehalten. ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Nacken ziepte, als ich die rote Tennistasche vom Gepäckband zog.

Das Cover ist echt schön, wenn auch sehr minimalistisch gehalten. Da habe ich nichts dagegen, aber man hätte hier richtig cool die Stimmung von Hawaii einfangen können. Trotzdem gefällt es mir.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Louisa, wodurch man sie am besten kennen lernt. Besonders ihre Gefühl gegenüber Hawaii waren toll beschrieben und ich wäre am liebsten selber dort gewesen.

Zu Beginn lernt man Louisa kennen, die durch eine Verletzung erst wieder auf ihr gewohntes Sportniveau finden muss. Dazu fliegt sie nach Hawaii zu ihrer Patentante und trainiert dort für die US-Open. Sie hat aber nicht mit dem Nachbarn gerechnet, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Louisa landet gerade in Hawaii und kommt selber erst auf der Insel an. Auch Vince lernt man schnell kennen, denn schon nach den ersten paar Seiten hat er seinen Auftritt. Ich fand das Kennenlernen der beiden sehr gelungen, dramatisch, aber gelungen. Damit hatte mich das Buch bereits nach den ersten paar Seiten in seinen Bann gezogen.

Louisa mochte ich richtig gerne. Man merkt, dass ihr der Sport wichtig ist, aber sie unternimmt auch noch andere Dinge, lässt sich vom Sport nicht ständig abhalten und genießt zwischendurch einfach ihr Leben. Trotzdem ist sie diszipliniert und weiß was sie will. Das kommt besonders gegen Ende nochmal durch. Allgemein ändert sich aber ihre EInstellung zu ein paar Dingen, und das ins Positive.

Vince fand ich sofort toll. Er ist ein super netter Kerl. Vince möchte ein Hostel eröffnen, nur sind die Nachbarn und auch Katy, bei der Louisa wohnt, nicht glücklich darüber. Trotzdem versucht er immer wieder die Wogen zu glätten und lässt sich nicht unterkriegen. Bei Louisa war er manchmal schon komisch, was ich aber im Endeffekt auch verstanden habe. Vince hat seine Handlungen immer erklärt, manchmal zwar etwas spät, aber er hat klar gemacht, wieso er manche Dinge getan hat und das fand ich gut.

Ich persönlich kann nichts mit Tennis anfangen, ich mag die Sportart nicht und habe mich auch nicht damit beschäftigt. Daher war ich zuerst skeptisch, ob es nicht zu viel in dem Buch wird, aber es hat genau gepasst. Es wurde nicht übermäßig über Tennis geredet und auch die Regeln wurden nicht detailreich erklärt. Gerade so viel, dass man versteht, worum es gerade geht. Da hat die Autorin eine sehr gute Balance gefunden.

Das Setting des Buches ist traumhaft. Zusammen mit Louise geht man am Strand spazieren, sieht Fische und Schildkröten, oder erkundet einfach ein bisschen die Insel. Zwar passiert das nicht super oft, aber immer wenn wurde alles so schön beschrieben, dass man sich beim Lesen richtig wegträumen kann. Beim Setting kann man wirklich nicht meckern.

Die Liebesgeschichte war wirklich schön. Es ging nicht zu schnell und dadurch, dass Louisa nur kurz auf der Insel ist hat sie auch klargestellt, dass es nichts Ernstes werden kann. Die Kommunikation zwischen ihr und Vince war meist sehr gut und die Chemie zwischen ihnen hat auch gestimmt. Ich mochte es, dass sie sich nur langsam näher kommen und offen sagen, was sie wollen und was nicht. Auch die intimen Szenne hat die Autorin wirklich gut verpackt, es war nie schnell oder zu viel, sondern genau richtig und im richtigen Moment.

Louisa findet aber auch Freunde auf der Insel, mit denen sie sich wirklich gut versteht und auch Dinge unternimmt. Sie hat echt schnell Anschluss gefunden und obwohl sie so berühmt ist, hat man das hat man das gar nicht gemerkt, da sie alle wie eine normale Frau behandelt haben. Ich hab die Szenen mit den Freunden wirklich gerne gelesen, die haben auch immer Spaß gemacht und schon erahnen lassen, auf was man sich in den nächsten Bänden freuen kann.

Das Ende war für mich fast ein bisschen schnell. Die Differenzen zwischen Vince und Louise haben gut gepasst zum Rest des Buches und waren für mich verständlich. Aber auch der Strang von Louise selbst und ihrer Verletzung wurde wirklich gut beendet. Ich fands durchaus gelungen und ein schönes Ende.

Fazit:

Das Buch ist wirklich wirklich gut geschrieben und Vince und Louisa sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Louise ist ein toller Charakter und wie offen sie mit ihren Gefühlen umgeht war echt gut gemacht. Am besten gefallen hat mir das Setting, da will man selber sofort nach Hawaii fliegen. Von mir bekommt das Buch fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Sogwirkung

Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Den Brief zu zerknüllen ist befreiend.

Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön, man sieht, dass es kein super fröhliches Buch ist, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Den Brief zu zerknüllen ist befreiend.

Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön, man sieht, dass es kein super fröhliches Buch ist, aber irgendwie passt es zum Inhalt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und schnell zu lesen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Blue und West, wodurch man beide besser kennen lernt. Ich mochte die Beschreibungen der Gefühlswelten von den beiden.

Zu Beginn lernt man Blue kennen, die neu an der Schule ist. Sie will einfach nur ihren Abschluss machen, doch West hat es sich zur Aufgabe gemacht, Blue fertig zu machen. Doch Blue lässt sich das nicht einfach so gefallen und wehrt sich, bei ihren Streitereien kommen sie sich auch immer näher.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da es sich wirklich super lesen lässt. Bereits der Beginn ist nicht so leichte Kost, den die Mutter von Blue ist abgehauen und hat sie und ihre Schwester mit ihrem Vater, der nur trinkt und sich nicht um sie kümmert, allein gelassen. Trotzdem fand ich Blue sofort sympathisch und war gespannt, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird.

Blue mochte ich auch Anhieb, sie kümmert sich um ihre Schwester und ist dabei trotzdem noch gut in der Schule. Zwar macht West es ihr nicht leicht, aber sie ist für ihn da, wenn sie merkt, dass etwas nicht stimmt. Bereits da hat man als Leser gemerkt, dass sie Gefühle entwickelt und ich fand es gut, dass es hier eher langsam voran ging.

West ist eigentlich ein Arsch, aber man versteht auch irgendwie, wieso er Blue nicht mag. Ansonsten ist er ein wirklich arroganter Kerl, der alles bekommt, was er will und sich für den König der Schule hält. Auch bei seinen beiden Brüdern ist er der Chef und man merkt, dass niemand sich gegen ihn stellt. Irgendwie mochte ich ihn als Charakter dann doch, nicht unbedingt weil er so toll ist, aber einfach weil er interessant ist.

Normalerweise mag ich keine Bully-Romance, aber das Buch hat sich einfach so gut angehört und ich kann euch sagen, dass es eine wirkliche Sogwirkung hatte! Blue lässt sich nichts von West gefallen und schlägt auch zurück, was es zu einem ausgeglichenen Spiel macht. Auf jede Aktion von West folgt eine Reaktion von Blue und das hat nicht nur mich, sondern auch West selber beeindruckt. Die Dynamik zwischen den beiden hat das Buch einfach richtig gut gemacht.

Neben den Streitereien gibt es auch Familiendrama, auf beiden Seiten. Bei Blue fand ich es interessant zu sehen, wie sehr sie Mutterrolle für ihre Schwester einnimmt und wie sie mit ihrem Vater umgeht. Dadurch wirkt sie nur umso stärker. Bei West ist es ganz anders, seine Familie hat Geld, ist aber nicht perfekt und er kennt Geheimnisse, die ihn sehr belasten. West geht nur falsch mit seiner Wut um. Besonders verstörend fand ich eine Szene, als er noch ein Kind war und etwas beobachtet hat, was nicht für seine Augen bestimmt war, da ist klar, dass er als Erwachsener selber Probleme entwickelt, wenn das seine Vorbilder waren.

Die Liebesgeschichte fand ich wirklich gelungen, denn zuerst ist da nichts als Hass, was später in Lust umschlägt und die Gefühle kommen erst wirklich langsam. Es hat einfach perfekt zu dem Buch gepasst und durch die kleinen süßen Aktionen wurde West auch greibarer als Charakter. Manche Handlungen von ihm haben gezeigt, dass er doch kein gefühlskalter Klotz ist, sondern eigentlich nur verletzt und ein guter Kerl ist.

Manche von den Streichen und Handlungen von den Mobbern fand ich schon sehr arg und unfair und ich mag sowas wirklich nicht, aber West und Blue haben eine so gute Dynamik, dass er ihr nie etwas wirklich Schlechtes antut oder ihr doch immer hilft, wenn es zu weit geht, dass das ausgeglichen wurde.

Das Ende ist das beste Beispiel von Misskommunikation. Hätten West und Blue einfach mal richtig miteinander geredet, ohne dass er irgendwelche Dinge annimmt, wäre so vieles einfacher gewesen. Auch das Ende. Aber so haben wir einen fiesen Cliffhanger, der neugierig auf den Weitergang der Geschichte macht.

Fazit:

Das Buch hat mich so überrascht. Bully Romance ist eigentlich nichts für mich, aber hier hat einfach alles gepasst. Blue und West sind interessante Charaktere und zusammen sind sie unschlagbar. Manchmal hätte ich gerne mehr von den Brüdern von West gelesen, weil die einen guten Eindruck gemacht haben, aber das kommt hoffentlich noch. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Das Buch bekommt fünf Sterne von mir.

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