Ein erwachsener Krimi, der hängenbleibt
AlsensundDie Geschichte wird aus einer Hauptperspektive (Kommissar Sånbergen) und einer Nebenperspektive (ein Mädchen, 30 Jahre zuvor) erzählt. Zunächst weiß man nicht, was die Erzählstränge miteinander zu tun ...
Die Geschichte wird aus einer Hauptperspektive (Kommissar Sånbergen) und einer Nebenperspektive (ein Mädchen, 30 Jahre zuvor) erzählt. Zunächst weiß man nicht, was die Erzählstränge miteinander zu tun haben, aber irgendwann wird dem Leder klar, dass sie konvergieren. Aber auf welche Weise? Der Sjörndahl wirft immer wieder geschickt Fragen auf, die letztendlich auch alle beantwortet werden und ein schlüssiges Bild ergeben, wie man es nicht erwartet hat. Soviel zur Geschichte, um nicht zu spoilern.
Sånbergen ist ein Ermittler, der nicht viel von sich preisgibt, umso interessanter, wenn er es tut. Er trägt ein familiäres Ereignis mit sich, dass seine Motive und Prioritäten erklärt. Und da gibt es noch ein, zwei andere Charaktere, die Tiefe entwickeln und die Geschichte absolut glaubhaft machen.
Sowohl Story als auch Charaktere wirken trotz Ecken und Kanten nicht konstruiert, die Hauptcharaktere in ihrer Entwicklung zum Teil psychologisch interessant.
Eine ganz klare Leseempfehlung also mit fünf Sternen.