Platzhalter für Profilbild

Buechersschlinger

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Buechersschlinger ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buechersschlinger über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2024

Für Fans von Lucinda Riley und Corina Bomann

Die Blumentöchter (Die Blumentöchter 1)
0

„Blumentöchter“ von Tessa Collins ist der Auftakt von 5 Romanen, von 5 Frauen, die Cousinen sind, die auf 5 Kontinenten spielen und jede Menge Familiengeschichte und Geheimnisse.

Dalia wächst in der Gärtnerei ...

„Blumentöchter“ von Tessa Collins ist der Auftakt von 5 Romanen, von 5 Frauen, die Cousinen sind, die auf 5 Kontinenten spielen und jede Menge Familiengeschichte und Geheimnisse.

Dalia wächst in der Gärtnerei in Cornwall, England, ihrer Großeltern auf. Ihre Mutter verstarb bei ihrer Geburt und ihr Vater ist bis zum Tod der Großeltern unbekannt. Die Oma lernt man noch kurz kennen und auch die zugehörigen Familienmitglieder, denn es sind 5 Kinder mit je einer Tochter. Die Namen sind Blumennamen, schöne Idee, jedoch anfangs verwirrend, wer zu wem gehört. Es spielen zwei Tanten und die Cousinen auch immer mal eine Rolle. Nach dem Tod ihrer Großeltern fällt Dalia in ein Loch. Auch ihr Beruf erfüllt sie nicht mehr. Die Tante entdeckt einen Brief von Dalias Vater und Dalia macht sich auf die Suche nach ihm, in Mexiko. Dort lernt sie viele wundervolle Menschen, einen großartigen Mann und ihre zweite Familie kennen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend und träumerisch. Es sticht mir sofort ins Auge.

Dalia kam mir anfangs etwas naiv vor, wie sie völlig überstürzt nach Mexiko reist und auch noch bei fremden Männern mit einsteigt. Das Pablo sie zufällig aus den Fängen rettet und sie dann bei ihm uns seinen Kollegen übernachtet, ist schon auch etwas überspitzt. Natürlich ist manchmal auch das Auffinden des Vaters, der zweiten Familie etwas unwahrscheinlich, aber es ist eben ein Roman. Die weiteren Charaktere finde ich sehr sympathisch und auch den Verlauf der Geschichte fand ich sehr schön. Die Spannung war meist gut erhalten und ich habe den Roman verschlungen.

Besonders abwechslungsreich finde ich die Geschichte von Dalias Eltern, die sich in Mexiko bei der Erkundung einer Mayastätte kennengelernt haben. Und auch die spätere Erklärung des Vaters, wie alles noch geendet hat.

Wirklich gelungen fand ich auch die Beschreibungen Mexikos und deren Einwohner. Das hat mich sehr fasziniert und mitgenommen. Ich bin gespannt, wo genau die anderen Romane spielen, und ob die Autorin mich auch dahin mitnehmen wird.

Der Roman ist etwas für Fans von Lucinda Riley und Corina Bomann. Selbst der Schreibstil erinnert mich daran sowie natürlich die Art der Geschichte. Die Idee mit den 5 Cousinen und den 5 Kontinenten auf 5 Romane verteilt, finde ich schön und ich freue mich schon auf den nächsten.

Veröffentlicht am 25.07.2024

Unvergesslich!

Wolke Sieben ganz nah
0

„Wolke Sieben ganz nah“ von Kirsty Greenwood erschien im Juli 2024 und ist ein Liebesroman, der zum Nachdenken über das Leben anregt, die Leser/innen zum Schmunzeln und Weinen bringt.
Delphi ist 27 Jahre ...

„Wolke Sieben ganz nah“ von Kirsty Greenwood erschien im Juli 2024 und ist ein Liebesroman, der zum Nachdenken über das Leben anregt, die Leser/innen zum Schmunzeln und Weinen bringt.
Delphi ist 27 Jahre alt und erstickt an einem Mikrowellen-Burger. Im Jenseits blickt sie auf ihr bisheriges, doch einsames, trauriges Leben zurück und trifft einen attraktiven Mann, ihren Seelenverwandten. Dieser ist jedoch nur „aus Versehen“ dort. Mit ihrer Jenseits Therapeutin schließt sie eine Abmachung. Sie bekommt 10 Tage Zeit den Unbekannten zu finden und von ihm geküsst zu werden. Dann darf sie auf der Erde bleiben. So beginnen spannende 10 Tage, bei denen man mitfiebert, lacht, weint und sich einfach mitreißen lässt. „Wolke sieben ganz nah“ hat alles, was eine witzige und berührende Liebesgeschichte ausmacht, mit einem besonderen Touch!
Man ist sofort im Geschehen drin und der Roman hat mich von Anfang an bis zum Ende mitgerissen. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und interessant auf ihre Art und Weise. Die Protagonistin wird einem mit der Zeit immer sympathischer, da sie zu Beginn natürlich verzweifelt, aber insgesamt auch eher mürrisch ist, so wie sie auch von ihren Bekannten gesehen wird.
Greenwood verwendet eine elegante, bildhafte Sprache, die den Leser/innen erlaubt, sich in die Welt der Protagonistin Delphi Bookham hineinzuversetzen. Ihre Beschreibungen sind lebendig und farbenfroh, wodurch die Charaktere und Schauplätze zum Leben erwachen. Die Dialoge sind geschickt gestaltet und verleihen der Geschichte Authentizität und Tiefe.
Ich habe das Hörbuch gehört und fand die Stimme von Johanna Zehendner nicht überragend, aber sie passt gut zu Dephis Persönlichkeit. Sie spielt auch angemessen mit ihrer Stimme.
Die Autorin greift subtil auf philosophische Fragen über das Leben nach dem Tod und die Bedeutung von Glück und Schicksal zurück. Sie verknüpft diese Themen mit humorvollen Situationen und romantischen Momenten, was das Buch zu einem vielschichtigen Lesevergnügen macht.
Die faszinierende Mischung aus Romantik, Humor und einem Hauch Übernatürlichem lässt mich dieses Buch sicher nicht so schnell vergessen. Die Autorin verwebt geschickt verschiedene Elemente, um eine einzigartige Leseerfahrung zu schaffen. Kirsty Greenwood hat einen einzigartigen Schreibstil, der den Leser/innen ein Lächeln auf die Lippen zaubert und zugleich zum Nachdenken anregt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2024

Liebe oder Kariere?!

This could be love
0

„This could be love“ von Lilly Lucas erschien im Juli 2024 und ist der Beginn einer neuen Adult Hawai-Love-Trilogie.
Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. ...

„This could be love“ von Lilly Lucas erschien im Juli 2024 und ist der Beginn einer neuen Adult Hawai-Love-Trilogie.
Deutschlands Tennis-Shootingstar Louisa ist nach einer Verletzung am Boden zerstört. In der Tennisschule ihrer Patentante Kay auf Hawaii will sie sich auf ihr Comeback konzentrieren. Als sie sich bereits beim ersten Lauftraining am Strand übernimmt, wacht sie auf der Couch eines attraktiven Surferboys auf. Der ist aber spätestens dann tabu, als sie erfährt, dass es sich bei ihm um Vince Greenfield handelt, mit dem ihre Patentante auf Kriegsfuß steht, weil er in direkter Nachbarschaft zu ihrer Strandvilla ein Surfer-Hostel renoviert. Obwohl sie Kay nicht in den Rücken fallen will, zieht es Lou immer häufiger zu Vince. Bis sie herausfindet, dass er ein paar wesentliche Kapitel seines Lebens unterschlagen hat. Jetzt muss sie sich fragen, wer in ihrem Leben die Nr. 1 spielt: der Sport oder die Liebe. Die Geschichte entfaltet sich in einer malerischen Umgebung, und die Charaktere sind liebevoll gestaltet.
Lilly Lucas’ Schreibstil ist modern, flüssig und emotional. Sie versteht es, die Leserinnen und Leser in die Welt von Louisa und Vince zu entführen. Die Beschreibungen der hawaiianischen Landschaften sind atmosphärisch und laden zum Träumen ein.
Die Autorin vermittelt eine Botschaft über Selbstfindung, Liebe und Prioritäten im Leben. Louisa muss sich zwischen ihrer Leidenschaft für Tennis und der aufkeimenden Liebe zu Vince entscheiden. Diese innere Zerrissenheit macht die Geschichte authentisch und berührend.
Louisa ist eine starke Protagonistin, die mit ihren Ängsten und Unsicherheiten zu kämpfen hat. Vince ist charmant und geheimnisvoll. Ihre Beziehung entwickelt sich von anfänglichem Misstrauen zu einer tiefen Verbindung. Neben Louisa und Vince gibt es weitere interessante Nebenfiguren, die die Handlung bereichern.
Das Cover von “This Could Be Love” zeigt eine romantische und sommerliche Atmosphäre. Es ist in einem ansprechenden Roséton mit goldenem Aufdruck gestaltet.
Lilly Lucas schafft es, ihre Leser/innen zu berühren. Ihre Geschichten sind gefühlvoll und mitreißend. Mit »This could be love« beweist sie erneut ihr Talent für emotionale New-Adult-Romane. Wenn du nach einem romantischen Buch für entspannte Stunden suchst, das dich an einen paradiesischen Ort entführt, ist »This could be love« definitiv eine Empfehlung wert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2024

Krönender Abschluss!

Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
0

„Four Secrets to Share“ erschien im Juni 2024 von Kristina Moninger als vierter und finaler Teil der Breaking Waves Reihe.
Der letzte Band handelt von Lee. Diese war nach dem Verschwinden von Josie und ...

„Four Secrets to Share“ erschien im Juni 2024 von Kristina Moninger als vierter und finaler Teil der Breaking Waves Reihe.
Der letzte Band handelt von Lee. Diese war nach dem Verschwinden von Josie und dem letzten Sommer der fünf Mädchen nach Hawaii gegangen. Dort lebte sie eine Zeit lang ihre Liebe zum Surfen, bis zu einem tragischen Unfall, bei dem sie ihren Arm verlor. Am Tiefpunkt erreicht sie eine beunruhigende Nachricht aus Harbour Bridge. Lee kehrt zurück, obwohl sie sich nie davon erholt hat, dass Parker ihr vor zehn Jahren das Herz gebrochen hat. In ihrer alten Heimat quartiert Lee sich in Parkers vermeintlich leerem Ferienhaus ein, doch auf der Insel lauern nicht nur verletzte Gefühle, dort erwarten sie auch ihre Freundinnen von damals, denen sie nie gestanden hat, was in jenem Sommer, in dem Josie spurlos verschwand, wirklich passiert ist. Und so erfahren die Leser/innen das letzte fehlende Puzzleteil und was wirklich mit Josie noch geschehen ist.
Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und spiegelt die Atmosphäre der Geschichte wider. Es zeigt eine malerische Küstenlandschaft, die perfekt zur Handlung passt und sofort Urlaubsgefühle weckt. Die Farbgebung und das Design sind harmonisch und laden zum Lesen ein.
Besonders gelungen finde ich die Zeitsprünge mit den Kapiteln. Man ist nie lange in einer Zeit und wechselt in die Gegenwart oder mal 12 oder mal 2 Jahre zurück, das macht es spannend und man lernt die Figuren besser kennen in den einzelnen Phasen ihrer Jugend und des Erwachsenwerdens. Ich finde, dass es der Autorin super gelungen ist, die Erkenntnisse aus den ersten drei Büchern mit neuen, aus Lees Sicht, zu erweitern, ohne dass es langweilig werden könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Vom Gefühl her empfinde ich es bei Lee so, dass ihre Geschichte mit am meisten in der Gegenwart spielt, natürlich auch, um den Fall aufzuklären. Ist aber vielleicht auch ein subjektives Empfinden.
Ich mag Bücher mit Krimi-Elementen und auch hier hat es mir sehr gut gefallen, dass Lee zurückgereist ist, und weiter für Aufklärung gesorgt hat.
Die Liebesgeschichte von Lee und Parker steht auch viel im Fokus. Allerdings hat mir Lee von allen vier Mädchen/Büchern am wenigsten sympathisiert. Ich schätze, dass sich eher weniger Leserinnen mit ihr identifizieren können. Ich empfand jedoch großes Mitgefühl, denn ihre Geschichte, eine kranke Mutter, ärmliche Verhältnisse, tun mir natürlich auch sehr leid.
Kristina Moninger überzeugt in “Four Secrets to Share” mit einem fesselnden und emotionalen Schreibstil. Die Autorin versteht es erneut, die Leser/innen durch lebendige Charaktere und tiefgründige Dialoge in den Bann zu ziehen. Die Sprache ist klar und prägnant, was die Geschichte leicht lesbar macht, ohne an Tiefe zu verlieren.
Kristina Moninger hat sich mit der “Breaking Waves”-Reihe einen Namen gemacht. Ihre Fähigkeit, komplexe Charaktere und emotionale Geschichten zu erschaffen, zeigt sich auch in diesem vierten Band. Moninger gelingt es, die Leser/innen tief in die Welt ihrer Protagonistinnen eintauchen zu lassen und eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Die Intention des Buches ist es, Themen wie Freundschaft, Liebe und Geheimnisse zu erkunden. Die Autorin zeigt, wie vergangene Ereignisse das Leben der Charaktere beeinflussen und wie sie mit ihren inneren Konflikten umgehen. Die Geschichte ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Erzählung über die Stärke von Freundschaften und die Bewältigung von Vergangenem.
„Four Secrets to Share” ist ein gelungener Abschluss der “Breaking Waves”-Reihe und ein Muss für Fans von emotionalen und tiefgründigen Geschichten. Die lebendigen Charaktere und die fesselnde Handlung machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen. Ich empfehle es allen, die eine Mischung aus Romantik, Spannung und Freundschaft schätzen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2024

Bezaubernd!

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und das Abenteuer im Herbstwald
0

„Spekulatius und das Abenteuer im Herbstwald“ geschrieben von Tobias Goldfarb und illustriert von Milla Kerwien erschien im Juli 2024. Das Buch ist aus der Reihe „Spekulatius der Weihnachtsdrache“ ...

„Spekulatius und das Abenteuer im Herbstwald“ geschrieben von Tobias Goldfarb und illustriert von Milla Kerwien erschien im Juli 2024. Das Buch ist aus der Reihe „Spekulatius der Weihnachtsdrache“ und für Kinder ab 6 Jahren. Auf 176 Seiten verzaubert Specki die ganze Familie bereits im Herbst, statt wie sonst im Advent.

Der Drache Spekulatius erfährt, dass seine Freunde Mats und Matilda in Schwierigkeiten stecken. Somit erscheint er bereits im Herbst, statt wie sonst zur Adventszeit, bei ihnen. Ein grimmiger Freiherr von Freysinn kauft ein Waldstück, um dort bei einem großen Fest auf die Jagd zu gehen. Die Kinder versuchen mithilfe von Specki, Traudi, der Försterin und Frau Kramer die Tiere zu retten und den Freiherrn von seinem Vorhaben abzubringen.

Das Buch ist in 24 Kapitel geteilt, eventuell eine Verbindung zur Adventszeit, von der Länge her schön zum Vorlesen. Die viele wörtliche Rede, der Humor und die angenehme kindgerechte Sprache machen das Lesen zu einem gemütlichen Vorlesevergnügen. Etwas ungewöhnlich, aber niedlich ist Speckis Aussprache. Für kleinere Kinder vielleicht schwerer verständlich, aber man kann es ja weglassen oder erklären. Aufgrund der großen Schrift und auch wenigem Text auf jeder Seite eignet sich das Buch auch gut zum Selbstlesen für ältere Kinder.

Die Illustrationen finde ich sehr gelungen, farbenfroh und passend zum Text und der Jahreszeit. Gut gefällt mir auch der herbstliche Rahmen auf jeder Seite. Das Cover ist auffallend, ganz bunt und in Herbstfarben gehalten. Darauf ist Spekulatius im Herbstlaub zu sehen, als Kontrast ein blauer Schirm. Auch die Geschwister Mats und Matilda sind zu sehen. Sehr ansprechend meiner Meinung nach für Kinder.

Ich finde sowohl Specki, als auch die Geschwister sowie die weiteren Figuren im Buch sehr charmant und sympathisch. Der Freiherr wird ebenfalls gut dargstellt.

Das Thema Wald und Tiere sowie der Herbst machen Lust wieder mehr in Wälder zu gehen und der nächsten Jahreszeit mit Freude entgegen zu gehen.

Ich kannte den bezaubernden Drachen und die anderen Figuren bisher noch nicht. Dieses Buch habe ich allerdings so gern gelesen, dass ich auch die anderen Teile, vor allem die Bilderbücher für meine Tochter und andere Kinder besorgen werde. Auch für jemanden, der neu in die Reihe einsteigt, kann man die Figuren und die Tatsache, dass der Drache immer zur Weihnachtszeit kommt, gut nachvollziehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere