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Veröffentlicht am 04.11.2017

Ein Toter auf dem Friedhof

Umkehrschuss
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„...Eine Leiche auf nüchternen Magen ist sicher schwer zu verdauen...“

Wir befinden uns in der Schnee-Eifel. Hier treffen Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Belgien aufeinander. Katja Klein leitet ...

„...Eine Leiche auf nüchternen Magen ist sicher schwer zu verdauen...“

Wir befinden uns in der Schnee-Eifel. Hier treffen Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Belgien aufeinander. Katja Klein leitet das Restaurant „Einkehr“. Verstört kommt Gudrun, ihre Freundin und Mitarbeiterin, ins Restaurant. Sie hat auf dem Friedhof einen Toten gefunden.
Die Autorin hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Es ist mein erstes Buch aus der Reihe, aber ich hatte keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen.
Den Toten scheint weder jemand zu kennen, noch zu vermissen. Obwohl sich Katja nicht an sein Gesicht erinnern kann, findet man bei der Obduktion im Magen ein Gericht von ihrer Karte. Aber Katja hat gerade viel Arbeit und keine Zeit, für polizeiliche Ermittlungen. Es gilt, eine Goldene Hochzeit auszurichten.
Der Schriftstil des Buches lässt sich zügig lesen. Ich mag die gekonnten Wortspielereien. Gerade bei den Dialogen wird auf eine Stichwort häufig geschickt gekontert. Obiges Zitat ist ein Beispiel für den oft trockenen Humor. Es gibt aber auch ernste Themen. Das ist nicht nur der Mord, der die Gemüter bewegt. Auffallend ist, dass der Mann keinerlei persönliche Sachen bei sich hatte. Er wurde neu eingekleidet – mit Garderobe eines Werbeflyers.
Beim Treffen in Katjas Restaurant bleibt natürlich die politische Diskussion nicht aus. Dabei habe ich eine Menge über dieses Fleckchen Erde dazugelernt. Hier treffen sich Vertreter zweier Bundesländer mit Belgiern. Manche Begriffe können durchaus zu Missverständnissen führen. Ein Reichsbürger ist in Deutschland etwas völlig anderes als in Belgien. Außerdem gibt es Diskussionen über Ostbelgien. Bei reichlich Alkohol werden ebenfalls die Kriegsjahre und Nachkriegsjahre aufgearbeitet.
Schwieriger ist es für Mathilde. Sie hat einen Teil ihrer jüdischen Familie verloren und muss erleben, dass der Enkel ihrer besten Freundin sich rechtsradikalen Ideen verschreibt. Wie geht man mit einer solchen Situation um, zumal Mathildes 100. Geburtstag in wenigen Tagen ansteht?
Als dann noch ein Fernsehteam auftaucht, braucht Katja Nerven wie Stahlseile.
Nebenbei erzählt die Autorin während der Handlung weitere Lebensgeschichten. Eine davon betrifft Sandra, die Schwiegertochter des Goldenen Hochzeitspaares. Die junge Frau stammt aus Siebenbürgen. Deren Sprache hat erstaunlich viel Ähnlichkeit mit der der Luxemburger.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Gekonnt werden alle Fäden zusammengeführt.
Eine Karte zu Beginn des Buches veranschaulicht alle Handlungsorte. Im Vorwort werden nicht nur die Gegend, sondern auch die wichtigsten Protagonisten des Buches vorgestellt.
Vor jedem Kapitel wird mit wenigen Worten auf den zu erwartenden Inhalt hingewiesen. Außerdem beginnt jedes Kapitel mit einem Rezept, das kursiv gedruckt wurde.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Sympathische Protagonisten, eine abwechslungsreiche Handlung, sehr viel Lokalkolorit und mal humorvolle, mal ernste Gespräche nicht nur am Stammtisch haben dafür gesorgt. Auch mag ich geschickt eingestreute historische Fakten.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Spannende Fortsetzung

Die Jahre der Schwalben
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„...Ich urteile nach Können und nicht nach Rasse...“

Wir schreiben das Jahr 1930. Frederike besucht die Familie in Ostpreußen. Sie braucht Hilfe auf ihrem Gut, denn ihr Mann Ax wird immer noch wegen seiner ...

„...Ich urteile nach Können und nicht nach Rasse...“

Wir schreiben das Jahr 1930. Frederike besucht die Familie in Ostpreußen. Sie braucht Hilfe auf ihrem Gut, denn ihr Mann Ax wird immer noch wegen seiner Tuberkulose in Davos behandelt. Natürlich sind die Spannungen zwischen Frederike und ihrer Mutter mit den Händen greifbar, denn im Gegensatz zu Frederike wusste ihre Mutter von Ax` Krankheit.
Das Buch ist der zweite Teil einer Familien-Saga. Es schließt sehr zeitnah an den ersten Teil an. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell wieder in ihren Bann gezogen. Ich darf Frederikes Leben bis ins Jahr 1944 verfolgen.
Frederike wurde nach ihrem Hochzeit sinnbildlich ins kalte Wasser geworfen. Sie ist noch nicht volljährig, muss aber ein großes Gut leiten. Glücklicherweise greifen ihr ihr Stiefvater Erik und ihre Tante Edeltraud kurzfristig unter die Arme. Nur Stefanie, ihre Mutter, bleibt selbstherrlich und egoistisch.
Der Schriftstil des Buches ist ausgewogen. Detailgenau wird das Leben auf dem Gut beschrieben. Genauso intensiv werde ich über die politischen Entwicklungen informiert. Der Inspektor auf Ax` Gut ist schon 1930 ein strammer Nazi. Er versucht, Frederike seine Entscheidungen aufzuzwingen. Erik allerdings setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Das Überleben eines Gutes ist wichtiger als Politik. Obiges Zitat stammt von dem neuen Inspektor, der aus adligen Haus stammt, aber sich als dritter Sohn eine Arbeitsstelle suchen muss. Seine Frau ist ein konvertierte Jüdin. Dass schränkt seine Arbeitsmöglichkeiten ein. Die unterschiedlichen politischen Ansichten spalten Familien.
Während Erik und Frederike hoffen, dass die NSDAP keine Chance hat, versprechen sich die meisten Gutsbesitzer in Ostpreußen und Schlesien von Hitler eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Auf deren Seite steht auch Stefanie.
Ein Besuch bei Thea in Berlin ist für Frederike ein Aufatmen in ihrer schwierigen Lebenslage. 1930 präsentiert sich Berlin noch weltoffen. Das aber sollte sich bald ändern.
Während der Kriegsjahre ist selbst auf den Gütern des Adels das Leben mit Einschränkungen verbunden. Steckrübensuppe gehört zum Alltag. Hinzu kommt, das man sich jedes Wort zweimal überlegen muss, denn Verrat hat Hochkonjunktur. Auch bei der Behandlung von Kriegsgefangenen, die den Gutsbesitzern zugewiesen werden, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Frederike hat in ihren ersten Ehejahren gelernt, schwierige Situationen durchzustehen und selbst Hand anzulegen. Das kommt ihr nun zugute. Menschlichkeit siegt über Hass und Fanatismus.
Vielfältige Informationen sind in der Handlung eingebettet. So werde ich über eine mögliche Impfung gegen Tuberkulose informiert. Für Ax allerdings kommt sie zu spät, denn sie ist nur kurz nach der Infektion wirksam. Durch Caspar zu Mansfeld erhalte ich einen Einblick in die Verschwörung gegen Hitler vor Kriegsausbruch. Außerdem hat er als Diplomat Einsicht in die internationale Politik. Fritz von Fennhusen, Frederikes Halbbruder, lässt sich als Pilot ausbilden. Seine Vorstellung von der Entwicklung der Flugzeugindustrie in Friedenszeiten kommen der Realität sehr nahe.
Der Cliffhanger vor dem dritten Teil ist heftig.
Ein ausführliches Personenverzeichnis und ein sehr informatives Nachwort ergänzen das Buch.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. In einer spannenden Handlung und anhand sehr persönlicher Schicksale wird ein dunkles Stück deutscher Geschichte beleuchtet.

Veröffentlicht am 31.10.2017

Nach uns die Sintflut??

Planet Planlos
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„...Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann. Barack Obama...“


In 7 Kapitel beschäftigen sich ...

„...Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann. Barack Obama...“


In 7 Kapitel beschäftigen sich die Autoren mit dem Klimawandel. Das erste Kapitel dient der Einleitung in das Thema.

Danach führen mich das Buch rund um die Welt. Es wird mir an anschaulichen Beispielen gezeigt, wo die ersten Folgen der Temperaturerhöhung schon spürbar sind. Ich darf die große Schmelze auf Spitzbergen beobachten, lerne die Schönwetterflut in Florida kennen und erfahre von den Problemen der Reisbauern in Vietnam, um nur drei der Beispiele zu nennen.

Im dritten Kapitel verfolge ich die Auswirkungen der kleinen Eiszeit in Thüringen des Jahres 1315. Folgendes Zitat fasst das Geschehen und seine Folgen zusammen:

„...Kurzfristige Klimaänderungen hatten oft gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Ulf Büntgen...“

Danach werden wissenschaftliche Leistungen der letzten reichlich hundert Jahre aufgelistet, die auf eine mögliche Erwärmung der Erde durch Kohlendioxid hinweisen. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, wie bestimmte Industriezweige gegen dieses Wissen Sturm liefen oder Gegengutachten in Auftrag gaben.

Im Kapitel 4 geht es um den momentanen Stand der Erkenntnis. Viele der Sätze beginnen hier mit „...Wir wissen...“

Kapitel 5 versucht ausgehend vom gegenwärtigen Zustand und mittels aktuellen Zahlenmaterial einen Ausblick. Wichtig sind die Kipp-Elemente. Sind die bei einem Vorgang erreicht, dann lässt er sich nicht mehr umkehren. Es erfolgt eine Kettenreaktion. Das kann bedeuten, dass ein linearer Vorgang sich plötzlich exponentiell verhält.

Im Kapitel 6 bekomme ich vorgerechnet, wie viel Kohlendioxid ich täglich durch mein Tun und Handeln in die Atmosphäre schicke. Die Zahlen sind erschreckend.

Im letzten Kapitel wird ein 10-Punkte-Masterplan vorgestellt.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Wissenschaftliche Fakten werden allgemeinverständlich erläutern. Viele Beispiele veranschaulichen die Theorie. Diagramm und Karten sind in den Text eingebunden. Die behandelten Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dort, wo es verschiedenen Wege und Szenarien gibt, werden sie auch alle berücksichtigt. Offene Fragen werden ehrlich angesprochen.

Das Besondere am Schriftstil ist es, dass er nicht trocken daherkommt, sondern mit einem fein dosierten Humor die Dinge betrachtet, wie das folgende Zitat zeigt:

„...Und wir widmen unser Dasein der Ansammlung von möglichst vielen Gegenständen, von denen die liebe Verwandtschaft einen Großteil an die Fürsorge spendet oder auf den Sperrmüll schmeißt, sobald wir mal die Radieschen von unten betrachten...“

Aussagen von Wissenschaftlern und Politiker werden grau unterlegt. Dazu gehört das Eingangszitat.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift und einem Zitat zum Thema.

Ein Nachwort und Ein Verzeichnis von Literatur & Co. ergänzen das Buch.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich wünsche ihm viele interessierte Leser und könnte mir vorstellen, dass es zur Unterrichtsliteratur werden könnte. Stefan Bonner und Anne Weiss legen gekonnt den Finger in die Wunden unserer Zivilisation. Das Buch kann und will aufrütteln. Ein Zitat möge meine Rezension abschließen.

„...Wäre die Welt eine Bank, hätten wir sie längst gerettet. Greenpeace...“

Veröffentlicht am 30.10.2017

Menschliche Einblicke

Begegnungen - Geschichten aus der Psychiatrie
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„...Aha, nicht die Psyche, endlich mal was Materielles...“

In dem Buch erzählt der Autor 22 Geschichten aus der Psychiatrie. 1988 hat er begonnen, als Ergotherapeut in einer gerontopsychiatrischen Abteilung ...

„...Aha, nicht die Psyche, endlich mal was Materielles...“

In dem Buch erzählt der Autor 22 Geschichten aus der Psychiatrie. 1988 hat er begonnen, als Ergotherapeut in einer gerontopsychiatrischen Abteilung zu arbeiten. Dort werden Menschen in höherem Lebensalter mit psychischen Problemen aufgenommen. Aus diesen Anfangsjahren stammen die Erzählungen.
Diese 22 Geschichten spielen die Vielfalt des Leben in der Psychiatrie wieder. Dazu gehört, dass natürlich unterschiedliche Krankheitsbilder , aber auch verschiedene Charaktere in den einzelnen Erzählungen enthalten sind.
Der Schriftstil ist gut lesbar und leicht verständlich. Fachbegriffe werden im Kontext oder am Beispiel erklärt.
Es gibt Geschichten, die einen feinen Humor beinhalten. Dazu gehört die erste Erzählung. Die Reaktion des Arztes auf das Geschehen habe ich als Eingangszitat gewählt. Nicht jeder würde es so gelassen hinnehmen, wenn Erbrochenes auf seinen Schuhen landet.
Einige Geschichten zeigen, dass ein Ergotherapeut oft in der Praxis dazu lernt. Zu den Angeboten gehört es, den Patienten vorzulesen und dann Fragen zum Text zu stellen. In „Die unendliche Geschichte“ wird klar, dass nicht jede Lektüre dafür geeignet ist. In „Anziehtraining“ zeigt sich, dass Theorie und Praxis manchmal zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind.
Die Ergotherapie ist ein Angebot, dass der Patient annehmen kann, aber nicht muss. In mehreren Erzählungen wird berichtet, wie schwierig es ist, Patienten dazu zu motivieren. Gelingt es, kommt es ab und zu zu überraschenden Ergebnissen.
Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört „Der Direktor“. Jahrelang eingeübte Verhaltensmuster und gefestigtes Auftreten bleibt trotz Demenz erhalten.
Gut gefallen hat mir, dass der Autor die Patienten als Menschen mit Wünschen und eigenen Willen betrachtet. Er lässt ihnen trotz aller Defizite, die nicht verschwiegen werden, ihre Würde.
Wichtig ist das Nachwort. Eigentlich wäre es sogar als Vorwort günstiger, denn es enthält wesentliche Informationen zur Entstehung des Buches.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 30.10.2017

Jagd nach dem Geld

Der letzte Chip
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„...“...Bekomme ich eine Quittung?“ „Nein, Quittungen von Minderjährigen sind juristisch wertlos.“ Musste der Kerl immer das letzte Wort haben?...“

Tante Amalie ist verstorben. Vorgestern war die Testamentseröffnung. ...

„...“...Bekomme ich eine Quittung?“ „Nein, Quittungen von Minderjährigen sind juristisch wertlos.“ Musste der Kerl immer das letzte Wort haben?...“

Tante Amalie ist verstorben. Vorgestern war die Testamentseröffnung. Die Verteilung des Erbes zeugt vom Humor der alten Dame. Ihr Neffe Tobias hat das Haus geerbt. Allerdings gibt es im Strohdach eine Menge Löcher.
Die meisten Erben waren enttäuscht. Laut Gerüchten musste es irgendwo mehrere Millionen geben. Allerdings hatte die Tante dafür auch vorgesorgt. Alle ungenannte und später eventuell auftauchenden Vermögenswerte gehen an Tobias.
Der spielt erst einmal Golf in Tantchens Garten und wirft dabei einen Ball zur Nachbarin. Die ist nicht amüsiert. Als ihm das einen Tag später wieder passiert, findet er Frau Greuter, die Nachbarin, tot in ihrem Haus. Das Mordwerkzeug war ein Golfschläger, und Tobias ist der einzige Verdächtige.
Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen.
Tobias verschwindet und macht sich allein auf die Suche auch dem Täter. Erster Anlaufpunkt sind für ihn die lieben Verwandten, die alle noch an das versteckte Geld glauben und freie Hand hätten, würde Tobias im Gefängnis verschwinden.
Die Geschichte lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Außerdem kreiert der Autor einige besondere Protagonisten.
Das wäre zum einen Mats, Pflegesohn eines Pastors. Der etwa 11jährige Junge ist nicht nur clever, sondern für sein Alter auch sehr geschäftstüchtig. Obiges Zitat gibt einen Dialog zwischen Mats und Tobias wieder.
Der Obdachlose Johannes von Runzelburg trinkt zwar mehr als für ihn gut ist, kann aber trotzdem Tobias mit nützlichen Informationen weiterhelfen.
Neben ernsten Stellen gibt es in der Geschichte mehrere humorvolle Szenen. Außerdem erhält Tobias von unerhoffter und unerwartete Seite Unterstützung bei seinen Ermittlungen. Frauen spielen eine nicht unerhebliche Rolle im Ablauf des Geschehens. Gut ausgearbeitete Dialoge sorgen für einen zügigen Fortgang der Handlung. Gekonnt gelingt es Tobias immer wieder, seiner Verhaftung zu entgehen und die Fäden des Handelns in der Hand zu halten. Er möchte zwar das Geld ebenfalls finden, doch viele Kleinigkeiten zeigen, dass ihm Reichtum eigentlich nicht so wichtig ist. Mit seinem eigene Geld geht er jedenfalls großzügig um. Er vermutet, dass er mit dem Geld auch die Spuren zum Mörder der Nachbarin bekommt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen ist hoch, die Geschichte wird logisch zu Ende erzählt und Tobias gehört zu den sympathischen Zeitgenossen, auch wenn er natürlich seine Ecken und Kanten hat, aber wer hat die nicht.