Eine klimaneutrale Ferienanlage und die Dorfbewohner können anlegen und satte Rendite bekommen. Wäre da nicht der tote Freund der Friesenbauerin, der in ihren Armen gestorben ist. Sie beteiligt sich erst ...
Eine klimaneutrale Ferienanlage und die Dorfbewohner können anlegen und satte Rendite bekommen. Wäre da nicht der tote Freund der Friesenbauerin, der in ihren Armen gestorben ist. Sie beteiligt sich erst mal nicht und macht sich auf Mördersuche.
Den Band kann man lesen ohne die Vorgänger zu kennen, denn ich kenne sie nicht. Das Buch ist spannend, mit einigen Längen, und es ist schwierig auf den Mörder und die Beteiligten zu kommen. Die Charaktere sind gut beschrieben und teilweise mit derbem Humor. Dazu gibt es noch nordischen Lokalkolorit unter anderem mit dem Dialekt.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Urlaubskrimi für spannende Stunden.
Es ist kalt, winterlich, vor Weihnachten. Da findet eine Archäologin in den Grotten von Cales ein Skelett, dieses weißt einen Kopfschuss vor. Doch statt ...
Cay Rademacher Verhängnisvolles Cales Dumont 2020
Es ist kalt, winterlich, vor Weihnachten. Da findet eine Archäologin in den Grotten von Cales ein Skelett, dieses weißt einen Kopfschuss vor. Doch statt da ausgiebig zu ermitteln, wird mon Capitaine Roger Blanc zu einem verschwundenen Mädchen bei einer Hochzeitsfeier auf einer Burg gerufen. Und da ist noch der alte Verkehrsunfall. Haben die 3 Frauen etwas gemeinsam?
Spannender Krimi in der Provence, mit tollen Charakteren. Teilweise zieht sich die Geschichte etwas, aber gegen Ende und Anfang sehr spannend und verheißungsvoll, mit etwas Lokalkolorit, der aber dank der Kälte nicht so recht zum Tragen kommt. Spannend ist auch, die Geschichte um Roger Blanc. Er hat eine Affäre, sein Kamin bricht zusammen und es ist eiskalt und dazu kommt seine Tochter zu Besuch.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit.
Es gibt spannendere Krimis aus dieser Serie, trotzdem, wenn man wissen will, wie es mit den Figuren weitergeht, ist man hier bestens bedient. 4 Feensternchen.
Michaela Metzner Mittsommercamp zum Verlieben Flamingotales 2024
Die schwäbische Sekretärin wird von ihrem Lebensgefährten nach 14 Jahren verlassen. Sie bekommt den Van und das baufällige Sommerhäuschen ...
Michaela Metzner Mittsommercamp zum Verlieben Flamingotales 2024
Die schwäbische Sekretärin wird von ihrem Lebensgefährten nach 14 Jahren verlassen. Sie bekommt den Van und das baufällige Sommerhäuschen in Schweden. Kurzerhand reist sie dahin. Schnell wird ihr klar, dass sie Geld für das Häuschen braucht, das hat sehr viel „Baurückstände“. Sie heuert bei einem Sommercamp an, wo sie wenig als Sekretärin und viiiiiiiiiel mit Teenis zu tun hat, die kein einfaches Elternhaus haben. Und da ist noch ihr Chef der Wickinger.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, so hatte ich das Buch in der üblichen Zeit durch. Schwäbischen Flair gibt’s hier wenig, nur immer so angedeutet: Die Deutschen und ja die Schwaben, Klischees halt. Die Geschichte selber ist manchmal spannend, manchmal plätschert sie dahin. Mancher Blick auf die Schweden finde ich etwas verklärt. Ich mein, die Autorin wohnt ja auch nicht mehr dort. Aber die Idee, die Geschichte dort anzusiedeln ist eine gute Idee. Auch das Cover ist wunderschön und liebevoll gestaltet, wie das passende Lesezeichen.
Insgesamt gesehen, eine schöne Sommer-Urlaubs-Geschichte, die man gut lesen kann.
Helene Wiedergrün Apollonia Katzenmaier und der Tote in der Grube Silberburg-Verlag 2006
Altes und Neues
Die Dorfhebamme erzählt ihrer Nichte, von einem Vorfall mit zwei Toten. Sie kommt nicht zum Ende, ...
Helene Wiedergrün Apollonia Katzenmaier und der Tote in der Grube Silberburg-Verlag 2006
Altes und Neues
Die Dorfhebamme erzählt ihrer Nichte, von einem Vorfall mit zwei Toten. Sie kommt nicht zum Ende, weil es über mehrere Tage/Wochen geht. Somit erfährt der Mörder davon und sie landet im Krankenhaus. Apollonia, die Journalistin, recherchiert nun selber. Zwischendurch hat sie mit einem alten Bekannten eine Affäre.
Ich hab noch das alte Buch vom Silberburgverlag gelesen. In Silber mit schwarzem Schattenspiel und rotem Titel und in Weiß Autorin, Oberschwaben Krimi und Silberburg-Verlag. Irgendwie gefiel mir das total und ich vermisse es.
Der Schreibstil gefällt mir eigentlich sehr. Aber durch die Schrift mit dem was passiert ist und mit dem aktuellen Geschehen, hätte meiner Meinung nach anders herum sein sollen, weil das so irgendwie seltsam anmutet. Die Geschichte selber ist manchmal doch etwas langatmig. Trotzdem ist sie spannend und authentisch. Man kann sich so richtig vorstellen, wie das so auf dem Land zu geht. Jeder kennt jeden und tratscht über jeden. Es ist eine alte Familiengeschichte, bei der man sich vorstellen kann, dass sie genau so war und dass der Mord bzw. die Morde als Selbstmord(e) durchging(en). Die Hebamme hat so lang geschwiegen, bis sie das ihrer Nichte erzählt hat, sie konnte wohl so nicht weiter leben. Man bekommt viel vom Dorfleben mit. Ab und an darf jemand ein Wörtle schwäbisch reden, von daher es könnt in jeden beliebigen Dorf sein. Dank den schwäbischen Ortsnamen, weiß man, dass es auf der Alb, im Allgäu und im Bodenseebereich ist, also in Südwest-Baden-Württemberg und evtl. in einem Teil von Bayern (Allgäu).
Das Ende gefiel mir nicht. Da ich aber schon andere Bände der Serie kenne, weiß ich mehr. Jedenfalls so weit ich mich erinnern kann. Aber erst mal ist es schade. Eigentlich ist es auch ein Stück historischer Roman. Die Mischung gefällt mir ziemlich gut. Blöde nur, dass es immer wieder langweilig ist und die Schrift fand ich irritierend.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch. Mit einem historischen Krimianteil, sehr interessant, teilweise spannend und mit einem eher traurigen Ende. 4 Feensternchen.
Der Krimi wird aus der Sicht des Ehepaars Tabea und Ludwig erzählt, die zu Ludwigs Vater an den Lago Maggiore ziehen. Herbert Kummer, der Vater und Schwiegervater, ist ein merkwürdiger Geselle. Ich find ...
Der Krimi wird aus der Sicht des Ehepaars Tabea und Ludwig erzählt, die zu Ludwigs Vater an den Lago Maggiore ziehen. Herbert Kummer, der Vater und Schwiegervater, ist ein merkwürdiger Geselle. Ich find ihn unfreundlich und zudem kündigt er seinem Gärtner und seiner Köchin. Warum weiß niemand. Dafür hat er aber seinen Basset Bruno. Eines Tages schlägt dieser Alarm und Tabea, die alleine im Haus ist, geht in Herberts Wohnung, wo sie diesen tot findet. Ob die Polizei so wirklich ermittelt, bleibt lange unklar, dafür trifft sich Ludwig immer mit der schönen Kommissarin, was Tabea nicht verborgen bleibt.
Am Besten gefielen mir der Flair und der Lokalkolorit vom Lago Maggiore. Ich konnte mir so richtig vorstellen, wie Tabea im Garten gearbeitet und viel Spaß dabei hatte, auch beim Einmachen des Gemüses, vor allem der Zucchini. Die ruhige Atmosphäre, wenn sie draußen auf der Terrasse saßen, auf den ungemütlichen Stühlen, aber mit Blick auf dem See und dem Glas Wein in der Hand. (Die Ruhe vor dem Sturm Einfach schön mit so viel Urlaubsflair.
Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben und ich hätte da einige Favoriten. Allen voran Basset Bruno, der meine Lieblingsfigur neben Tabea und Mimi war. Ich hatte nur ein Namensproblem. Mir entfielen ständig die Namen. Und bei Bruno dachte ich am Anfang: Wer war das noch mal? Ach ja, das Hundi. Auch dass die Hauptpersonen Kummer hießen hat mich von Anfang an irritiert. Und bei Herbert und Ludwig vergaß ich am Anfang auch oft die Namen, denn sie waren etwas blass, fand ich. Mit Herbert wurde ich genauso wenig warm, wie mit Ludwig. Ludwig mochte ich bis kurz vor Schluss so gar nicht, aber dann ging es.
Der Krimi selbst war oft spannend, aber halt nicht immer. Im ersten Leseabschnitt dachte ich ein Mal, wenn das kein Emons wäre, ich würde es nicht zu Ende lesen, aber der Lektor wird sich schon was gedacht haben und es ist ja ein Emons, die enttäuschen mich nicht. Teilweise war es etwas zäh. Vielleicht lag es aber auch an den vielen, vielen (bösen) Spuren, die die Autorin gesät hatte. Zuletzt lag ich dann doch etwas falsch mit meiner Vermutung, wer der Mörder war. Ich hatte mich an jemand fest genagt, den ich nicht mochte. Dafür war dann das Ende wieder total versöhnend und ging gut aus. (Herzlichen Glückwunsch, Frau Kommissarin! Hauptsache Tabea ist wieder glücklich. Ja, ich meine die Szene im Café, wo Tabea um ihr Getränk kam.)
Den Schreibstil empfand ich, wie einige andere, als gehoben. Obwohl da am Anfang ein böser Ausdruck kam, der mir nur auffiel, weil mir der Rest als „gehoben“ vorkam. Ich dachte zwischendurch, einen Liebesroman am Lago Maggiore von der Autorin würde ich mega gerne lesen. Vor allem mit der tollen Landschaftsbeschreibung und dem Flair. Die Beschreibungen waren echt wunderbar. Kann ich nicht oft genug sagen. Auch immer wieder italienisch eingestreut, grad so, dass es nicht störte, fand ich durchaus gelungen. Die Protas waren zu meist auch gut beschrieben.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich denke, das war der erste Krimi bei den Krimi-Sehnsuchtsorten von Emons, von Alexandra Holenstein. Überwiegend fand ich den Krimi, die Protas, den Schreibstil und den Urlaubsflair prima. Insgesamt gesehen möchte ich 4 Feensternchen geben. Trotzdem hoffe ich, das nächste Buch von der Autorin lesen zu dürfen.