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Veröffentlicht am 20.07.2025

Leider vergeudete Lesezeit

Not Quite Dead Yet
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Eine halbe Ewigkeit wollte ich jetzt schon etwas von Holly Jackson lesen. Mit NOT QUITE DEAD YET war es dann jetzt so weit. Nachdem mir die Verfilmung von Jacksons absolutem Erfolgs-Jugendbuch A GOOD GIRL‘S ...

Eine halbe Ewigkeit wollte ich jetzt schon etwas von Holly Jackson lesen. Mit NOT QUITE DEAD YET war es dann jetzt so weit. Nachdem mir die Verfilmung von Jacksons absolutem Erfolgs-Jugendbuch A GOOD GIRL‘S GUIDE TO MURDER nicht gefallen hat, war ich zwar eine Zeit lang ernüchtert, aber noch nicht komplett abgeschreckt. Ich war mir sicher, dass ein Buch ein ganz anderes Erlebnis sein würde. NOT QUITE DEAD YET ist jetzt außerdem Holly Jacksons erster Thriller für Erwachsene. Und das war für mich ausschlaggebend, um zu diesem Buch zu greifen.
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Darum geht’s: Jet Mason wird in einer Halloween-Nacht ermordet. Naja, so gut wie. Nach einem brutalen Angriff landet sie jedenfalls schwer verletzt im Krankenhaus. Die Diagnose ist niederschmetternd: In ihrem Kopf hat sich ein Aneurysma gebildet, dass binnen einer Woche tödlich sein wird. Jet will die verbleibende Zeit nutzen, um ihren eigenen Mord aufzuklären…
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Das Gute vorweg: Ich war schnell in der Geschichte drin, mochte den Schreibstil und fand auch die Story interessant. Das alles hat sich aber innerhalb kürzester Zeit dann ins absolute Gegenteil verkehrt hat. Was soll ich sagen? Die Story und der Handlungsverlauf sind einfach nur hanebüchen. Die Protagonistin ist absolut nervig, unsympathisch und komplett unauthentisch. Ich bin im Buch regelrecht darüber gestolpert, als erwähnt wurde, dass Jet 27 Jahre alt ist. Echt jetzt? So kommt sie mir überhaupt nicht vor. NOT QUITE DEAD YET ist mir zwar als Thriller für Erwachsene verkauft worden. Er kam mir aber schnell ganz extrem wie ein Jugendbuch vor. Lächerlich ist geradezu, dass Jet mit einer für sie tödlich endenden Kopfverletzung aus dem Krankenhaus entlassen wird und dann wie Lara Croft in Tomb Raider auftritt. Absolut unglaubwürdig. Darüber habe ich nach einem Drittel des Buches dann immer mehr das Interesse am weiteren Verlauf der Handlung und der Auflösung des Falls verloren.
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Fazit: Das Buch war leider gar nichts für mich. Es hat nach einem noch recht vielversprechenden Beginn rapide abgebaut. Für mich hat dieser Thriller weder Schwung noch atemberaubende Spannung. Noch nicht mal der Erzählstil konnte mich bei der Stange halten. Der Witz hat bei mir auch nicht gezündet. Er passt für meinen Geschmack auch absolut nicht zur Story. Das ist mein persönlicher Geschmack und soll jetzt keinem das Buch schlecht reden. Wer Holly Jackson bisher mochte, kommt bestimmt auch bei NOT QUITE DEAD YET wieder auf seine Kosten. Ich gehe hier für mich aber mit der Erkenntnis raus, dass ich künftig nicht auf optisch ansprechende Ausgaben anspringen muss und Holly Jackson für mich getrost ignorieren kann.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Satz mit X

Death TV
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Eigentlich vergebe ich ja nie, nie, nie nur einen Stern. Eigentlich. Denn diesmal kann ich leider Gottes nicht anders. Ich weiß beim besten Willen nicht, wofür ich hier eine höhere Bewertung abgeben sollte. ...

Eigentlich vergebe ich ja nie, nie, nie nur einen Stern. Eigentlich. Denn diesmal kann ich leider Gottes nicht anders. Ich weiß beim besten Willen nicht, wofür ich hier eine höhere Bewertung abgeben sollte. Ich konnte diesem Thriller leider überhaupt nichts Positives abgewinnen. Sorry, aber das war für mich leider eine totale Nullnummer.
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Was soll ich sagen? Allein wegen Titel und Cover und weil Thriller draufsteht, wollte ich das Buch lesen. Den Klappentext habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Das hat mich zusätzlich neugierig gemacht. Es hätte mir aber wohl eine Warnung sein sollen.
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Also, es geht hier irgendwie um Frankie, die Mentalistin ist und ihren Bruder vor der Pleite bewahren will. Dafür verkauft sie ihr Leben an ein TV-Format, bei dem Menschen vor einem Millionenpublikum sterben - in echt. Das erfahren wir direkt zu Beginn des Buches. Den Einstieg fand ich bizarr und habe gedacht, dass es schon besser werden wird. Beim Weiterlesen musste ich aber feststellen,dass der Anfang wohl noch das Beste war. Es geht nämlich weiter mit seltsamen Szenen sowie langatmigen und nicht wirklich zielführenden Passagen. Ich habe mich ständig gefragt: Was soll das alles? Wo will das Buch mit mir hin? Ja und wo ist überhaupt der Thriller?
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Der Verlag kündigt das Buch als nervenaufreibenden Thriller an, der Auftragsmord und Zaubershow kombiniert. Wie bereits gesagt, den Thriller habe ich nicht gefunden. Und auch die Vibes der anderen Elemente sind nicht rübergekommen. Protagonistin Frankie bleibt völlig profillos. Gleiches gilt für die anderen Charaktere, die hier vorkommen. Mich hat hier rein gar nichts gepackt. Das Ende: Ein Witz oder eine Frechheit - jedenfalls eines Thrillers nicht würdig. Vielleicht habe ich aber nicht nur den Klappentext, sondern auch die Story an sich nicht verstanden? Sollte das so sein, tut es mir leid und ich bin offen für Erklärungen.
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Für DEATH TV gibt's von mir die Goldene Himbeere. Hört sich zumindest netter an als 1⭐️.

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