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Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine unvergessliche Reise der Liebe und Heilung

Wo die Sterne uns sehen
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„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, ...

„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, die Protagonistin, navigiert durch das Leben mit einer Bewundernswerten Hingabe für ihre Selbsthilfegruppen, während sie gleichzeitig versucht, ihre eigenen inneren Dämonen im Zaum zu halten. Als sie Elias trifft, den charmanten Rollstuhl-Basketballspieler, beginnt eine Geschichte, die so süß ist, dass ich beinahe einen Zahnarzttermin vereinbaren musste.

Die Autorin hat es geschafft, ernste Themen wie psychische Gesundheit und Behinderung mit einer Leichtigkeit zu behandeln, die weder verharmlost noch überdramatisiert. Die Balance zwischen Tiefgang und Unterhaltung erinnerte mich an den schmalen Grat zwischen „Ich sollte wirklich schlafen“ und „Nur noch ein Kapitel“.

Willa und Elias sind wie Schokolade und Erdnussbutter – einzeln großartig, zusammen unschlagbar.

Wo die Sterne uns sehen“ ist viel mehr als ein einfacher Pageturner. Es ist ein Buch, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt, das nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert. Es ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, für sich selbst und für die Menschen, die wir lieben, zu kämpfen.

Justine Pust hat mit „Wo die Sterne uns sehen“ ein unvergessliches Werk geschaffen, das nicht nur als Einführung in eine vielversprechende Reihe dient, sondern auch als eigenständiges Meisterwerk bestehen kann. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die tiefgründige Charaktere, echte Emotionen und Geschichten, die das Herz berühren, zu schätzen wissen.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein herzerwärmender Trip ins 'Was-wäre-wenn'

Du hast mich voll erwischt
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Stell dir vor, du erhältst zu deinem 35. Geburtstag eine E-Mail von deinem 18-jährigen Ich – was klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist in Anna Bells "Du hast mich voll erwischt" der Auftakt ...

Stell dir vor, du erhältst zu deinem 35. Geburtstag eine E-Mail von deinem 18-jährigen Ich – was klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist in Anna Bells "Du hast mich voll erwischt" der Auftakt zu einer turbulenten Zeitreise ins Jetzt. Edie, die Protagonistin, findet sich in dieser skurrilen Situation wieder und muss erkennen, dass ihr Leben irgendwo zwischen den Excel-Tabellen ihres CEO-Jobs und den nicht ganz so prickelnden Dinner-Dates mit Miles, ihrem Freund, die Abfahrt zu "Abenteuerland" verpasst hat.

Die Protagonistin: Edie, die Verlorene

Edie ist der lebende Beweis dafür, dass man auch mit Mitte 30 noch nicht wirklich erwachsen sein muss. Als CEO im Familienunternehmen gefangen, lebt sie ein Leben, das von außen betrachtet so glänzend ist wie der Lack ihres Firmenwagens – doch innen fühlt sie sich leer. Ihre Beziehung zu Miles ist so aufregend wie ein Sonntagabend bei den Großeltern – inklusive der obligatorischen Frage, ob man noch mehr Kartoffelsalat möchte.

Die Handlung: Eine E-Mail und das pure Chaos

Die E-Mail ihres jugendlichen Ichs wirft Edie aus der Bahn. Plötzlich ist da diese Stimme aus der Vergangenheit, die fragt: "Bist du glücklich?" – eine Frage, so gefährlich wie ein Tweet von Elon Musk. Edie beschließt, ihr Leben umzukrempeln, was etwa so einfach ist, wie einen Eisberg mit einem Teelöffel zu verschieben. Ihre Reise führt sie zurück zu alten Freunden, alten Lieben und – Spoiler-Alarm – zu neuen Katastrophen.

Die Liebesgeschichte: Joel, der Vergessene

Joel, Edies große Liebe aus Teenagerzeiten, taucht wieder auf und mit ihm Gefühle, die etwa so verstaubt sind wie die Fitnessgeräte im Keller. Ihre Begegnung ist so elektrisierend wie die erste Berührung eines neuen Smartphones – man weiß, man sollte es mit Vorsicht genießen, aber man kann einfach nicht die Finger davon lassen.

Fazit: "Du hast mich voll erwischt" – ein Roman, so bittersüß wie die erste Liebe

Anna Bells Roman ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle – von nostalgischen Rückblicken bis hin zu den schmerzhaften Erkenntnissen des Erwachsenwerdens. Der Roman ist humorvoll, herzergreifend und so realistisch, dass man sich fragt, ob Anna Bell nicht doch eine Zeitmaschine besitzt. Kurzum: "Du hast mich voll erwischt" ist der perfekte Begleiter für alle, die sich manchmal fragen, was wäre, wenn... und dabei herzhaft lachen möchten.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein herzerwärmender Trip ins 'Was-wäre-wenn'

Du hast mich voll erwischt
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Stell dir vor, du erhältst zu deinem 35. Geburtstag eine E-Mail von deinem 18-jährigen Ich – was klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist in Anna Bells "Du hast mich voll erwischt" der Auftakt ...

Stell dir vor, du erhältst zu deinem 35. Geburtstag eine E-Mail von deinem 18-jährigen Ich – was klingt wie der Plot eines Science-Fiction-Films, ist in Anna Bells "Du hast mich voll erwischt" der Auftakt zu einer turbulenten Zeitreise ins Jetzt. Edie, die Protagonistin, findet sich in dieser skurrilen Situation wieder und muss erkennen, dass ihr Leben irgendwo zwischen den Excel-Tabellen ihres CEO-Jobs und den nicht ganz so prickelnden Dinner-Dates mit Miles, ihrem Freund, die Abfahrt zu "Abenteuerland" verpasst hat.

Die Protagonistin: Edie, die Verlorene

Edie ist der lebende Beweis dafür, dass man auch mit Mitte 30 noch nicht wirklich erwachsen sein muss. Als CEO im Familienunternehmen gefangen, lebt sie ein Leben, das von außen betrachtet so glänzend ist wie der Lack ihres Firmenwagens – doch innen fühlt sie sich leer. Ihre Beziehung zu Miles ist so aufregend wie ein Sonntagabend bei den Großeltern – inklusive der obligatorischen Frage, ob man noch mehr Kartoffelsalat möchte.

Die Handlung: Eine E-Mail und das pure Chaos

Die E-Mail ihres jugendlichen Ichs wirft Edie aus der Bahn. Plötzlich ist da diese Stimme aus der Vergangenheit, die fragt: "Bist du glücklich?" – eine Frage, so gefährlich wie ein Tweet von Elon Musk. Edie beschließt, ihr Leben umzukrempeln, was etwa so einfach ist, wie einen Eisberg mit einem Teelöffel zu verschieben. Ihre Reise führt sie zurück zu alten Freunden, alten Lieben und – Spoiler-Alarm – zu neuen Katastrophen.

Die Liebesgeschichte: Joel, der Vergessene

Joel, Edies große Liebe aus Teenagerzeiten, taucht wieder auf und mit ihm Gefühle, die etwa so verstaubt sind wie die Fitnessgeräte im Keller. Ihre Begegnung ist so elektrisierend wie die erste Berührung eines neuen Smartphones – man weiß, man sollte es mit Vorsicht genießen, aber man kann einfach nicht die Finger davon lassen.

Fazit: "Du hast mich voll erwischt" – ein Roman, so bittersüß wie die erste Liebe

Anna Bells Roman ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle – von nostalgischen Rückblicken bis hin zu den schmerzhaften Erkenntnissen des Erwachsenwerdens. Der Roman ist humorvoll, herzergreifend und so realistisch, dass man sich fragt, ob Anna Bell nicht doch eine Zeitmaschine besitzt. Kurzum: "Du hast mich voll erwischt" ist der perfekte Begleiter für alle, die sich manchmal fragen, was wäre, wenn... und dabei herzhaft lachen möchten.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Antiquariat, das Rezepte für die Seele ausstellt

Hoffnung auf Papier
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Stell dir vor, du schlenderst durch die gemütlichen Gassen von York, vorbei an Pubs, die nach Ale und Geschichte riechen, und stolperst plötzlich über ein Antiquariat, das nicht nur Bücher, sondern auch ...

Stell dir vor, du schlenderst durch die gemütlichen Gassen von York, vorbei an Pubs, die nach Ale und Geschichte riechen, und stolperst plötzlich über ein Antiquariat, das nicht nur Bücher, sondern auch Hoffnung verkauft. Willkommen in Loveday Cardews Welt, in der ein Buch nicht nur Papier und Tinte ist, sondern eine Rettungsleine in Zeiten des Corona-Lockdowns.

Loveday Cardew, die ungekrönte Königin der Bücher

Loveday ist nicht deine durchschnittliche Buchladenbesitzerin. Sie könnte glatt als Superheldin durchgehen – wenn Superheldinnen alte Bücher, statt Capes, tragen würden. Als das Schicksal in Form eines Lockdowns zuschlägt, sitzt sie nicht einfach da und liest die Klassiker (obwohl, zugegeben, das auch eine Option wäre). Nein, sie findet eine geniale Idee: Eine Bücherapotheke, die in der Lage ist, jedes noch so gebrochene Herz zu heilen. Wer braucht schon Superman, wenn man Loveday hat?

Die Bücherapotheke – Heilung auf Rezept

Die Idee ist so einfach wie genial: Menschen schicken ihre Leidensgeschichten, und Loveday verschreibt die perfekte literarische Medizin. Von "Krieg und Frieden" gegen Einsamkeit bis hin zu "Der kleine Prinz" als Heilmittel gegen Existenzkrisen – Loveday hat für jedes Wehwehchen das passende Buch parat. Es ist fast so, als hätte Mary Poppins beschlossen, statt einem Regenschirm einen Buchladen zu eröffnen.

Ein Brief, der alles ändert

Der Auslöser für Lovedays genialen Einfall ist ein Brief von Rosemary und George, einem Ehepaar, das beweist, dass Liebe nicht nur durch den Magen, sondern auch durch gemeinsame Leseabenteuer geht. Dieser Brief ist der Funke, der Loveday dazu bringt, ihr Antiquariat in eine Oase der Hoffnung zu verwandeln. Denn wenn es etwas gibt, das noch ansteckender ist als ein Virus, dann ist es die Liebe zu Büchern.

Zwischen den Zeilen der Pandemie

Stephanie Butland schafft es, in "Hoffnung auf Papier" nicht nur eine Geschichte über Bücher zu erzählen, sondern auch ein lebendiges Bild der Pandemie zu zeichnen. Es ist, als würde man einen Roman lesen und gleichzeitig durch ein Fenster in die Seelen der Menschen blicken, die versuchen, ihren Weg durch die Dunkelheit zu finden. Und genau wie im echten Leben, findet man auch in diesem Buch Lichtblicke, die einem das Herz wärmen.

Fazit: Ein Buch, das beweist, dass Lesen die beste Medizin ist

"Hoffnung auf Papier" ist mehr als nur ein Roman; es ist ein Plädoyer für die Kraft der Literatur und eine Erinnerung daran, dass in Zeiten der Not Bücher zu unseren besten Freunden werden können. Loveday Cardew ist die Freundin, die wir alle während des Lockdowns gebraucht hätten – eine, die genau weiß, welches Buch uns aufmuntern kann. Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, gegen Windmühlen zu kämpfen, erinnere dich an Loveday und greif zu einem Buch. Denn wie sie beweist, kann man selbst in den düstersten Zeiten Hoffnung auf Papier finden.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Antiquariat, das Rezepte für die Seele ausstellt

Hoffnung auf Papier
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Stell dir vor, du schlenderst durch die gemütlichen Gassen von York, vorbei an Pubs, die nach Ale und Geschichte riechen, und stolperst plötzlich über ein Antiquariat, das nicht nur Bücher, sondern auch ...

Stell dir vor, du schlenderst durch die gemütlichen Gassen von York, vorbei an Pubs, die nach Ale und Geschichte riechen, und stolperst plötzlich über ein Antiquariat, das nicht nur Bücher, sondern auch Hoffnung verkauft. Willkommen in Loveday Cardews Welt, in der ein Buch nicht nur Papier und Tinte ist, sondern eine Rettungsleine in Zeiten des Corona-Lockdowns.

Loveday Cardew, die ungekrönte Königin der Bücher

Loveday ist nicht deine durchschnittliche Buchladenbesitzerin. Sie könnte glatt als Superheldin durchgehen – wenn Superheldinnen alte Bücher, statt Capes, tragen würden. Als das Schicksal in Form eines Lockdowns zuschlägt, sitzt sie nicht einfach da und liest die Klassiker (obwohl, zugegeben, das auch eine Option wäre). Nein, sie findet eine geniale Idee: Eine Bücherapotheke, die in der Lage ist, jedes noch so gebrochene Herz zu heilen. Wer braucht schon Superman, wenn man Loveday hat?

Die Bücherapotheke – Heilung auf Rezept

Die Idee ist so einfach wie genial: Menschen schicken ihre Leidensgeschichten, und Loveday verschreibt die perfekte literarische Medizin. Von "Krieg und Frieden" gegen Einsamkeit bis hin zu "Der kleine Prinz" als Heilmittel gegen Existenzkrisen – Loveday hat für jedes Wehwehchen das passende Buch parat. Es ist fast so, als hätte Mary Poppins beschlossen, statt einem Regenschirm einen Buchladen zu eröffnen.

Ein Brief, der alles ändert

Der Auslöser für Lovedays genialen Einfall ist ein Brief von Rosemary und George, einem Ehepaar, das beweist, dass Liebe nicht nur durch den Magen, sondern auch durch gemeinsame Leseabenteuer geht. Dieser Brief ist der Funke, der Loveday dazu bringt, ihr Antiquariat in eine Oase der Hoffnung zu verwandeln. Denn wenn es etwas gibt, das noch ansteckender ist als ein Virus, dann ist es die Liebe zu Büchern.

Zwischen den Zeilen der Pandemie

Stephanie Butland schafft es, in "Hoffnung auf Papier" nicht nur eine Geschichte über Bücher zu erzählen, sondern auch ein lebendiges Bild der Pandemie zu zeichnen. Es ist, als würde man einen Roman lesen und gleichzeitig durch ein Fenster in die Seelen der Menschen blicken, die versuchen, ihren Weg durch die Dunkelheit zu finden. Und genau wie im echten Leben, findet man auch in diesem Buch Lichtblicke, die einem das Herz wärmen.

Fazit: Ein Buch, das beweist, dass Lesen die beste Medizin ist

"Hoffnung auf Papier" ist mehr als nur ein Roman; es ist ein Plädoyer für die Kraft der Literatur und eine Erinnerung daran, dass in Zeiten der Not Bücher zu unseren besten Freunden werden können. Loveday Cardew ist die Freundin, die wir alle während des Lockdowns gebraucht hätten – eine, die genau weiß, welches Buch uns aufmuntern kann. Also, wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, gegen Windmühlen zu kämpfen, erinnere dich an Loveday und greif zu einem Buch. Denn wie sie beweist, kann man selbst in den düstersten Zeiten Hoffnung auf Papier finden.