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marpije

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2024

Stilles Leben

Akikos stilles Glück
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Akiko lebt alleine in großen Tokio, sie ist fleißig, sie arbeitet viel, aber ihre Leben eigentlich ist sehr monoton und einsam , alles hat sein Ablauf, alles hat Regel. An einem Abend Akiko trifft Kento, ...

Akiko lebt alleine in großen Tokio, sie ist fleißig, sie arbeitet viel, aber ihre Leben eigentlich ist sehr monoton und einsam , alles hat sein Ablauf, alles hat Regel. An einem Abend Akiko trifft Kento, ihre erste Liebe aus der Schule, Kento war so wie sie ein Außenseiter und jetzt hat er sich zu einem Nachtmensch verwandelt - er geht nur Nachts aus dem Haus, spricht mit niemanden monatelang und verliest sein Wohnung nur ungern. Kento ist hoch intelliegent und gerade wenn Akiko entdeckt in ihrer Geschichte eine große Lüge , hilft er ihr sich zu selber neu entdecken und die Antworten auf die wichtigen Fragen finden.

Sehr ruhiges, nostalgisches, schönes Buch, der Schreibstil hat ungewöhnliche beruhigende Wirkung auf mich, und die vielen Fragen welche Akiko sich stellt gehen mir auch durch mein Kopf- was wäre wenn ?

Besonders gut gefällt mir dass der Autor mir der Japan näher bringt, die Kultur ist mir fremd und solche Worte wie Hikikomori waren mir unbekannt, ehrlich gesagt habe ich nicht gewusst, dass im Japan so viel Leute unter diese Syndrom leiden... auch die tägliche Leben dort ist ganz anders als bei uns und essen so wie so, schön dass es solche Bücher gibt wo die fiktive mit die sachlichen so leicht und unauffällig verknüpft ist.

Besonders schöne Lektüre wenn jemand abschalten von die alltäglichen Stress will und bisschen über das Leben nachdenken.

Veröffentlicht am 01.09.2024

Lange Weg zum Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing
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Honora war im Irland geboren und von Anfang an war sie anders als andere Kinder, sie hat sich besser in Natur gefühlt als zwischen die Menschen, sie war mutiger und stärker und hat immer sich nach Freiheit ...

Honora war im Irland geboren und von Anfang an war sie anders als andere Kinder, sie hat sich besser in Natur gefühlt als zwischen die Menschen, sie war mutiger und stärker und hat immer sich nach Freiheit gesehnt . Nach dem Ausbruch von Hungersnot im Irland und fruchtbaren Ereignissen reist Honora nach Amerika, dort ist wieder zu erst gefangen zwischen Leuten und durch die beste Freundin verraten, aber Honora gibt nicht auf und endlich in Westen in der Prärie sie findet die lang gesuchte Freiheit...

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ist flüssig zum lesen und gleichzeitig stellenweise fast poetisch, die Schilderungen über die harte Leben im Irland obwohl grausam sind durch die Schreibweise klingen nicht so brutal, die sind durch die lyrische Note gedämpft. Die Autorin schreibt auch über die amerikanische Bordelle in leichten Still , auch hier obwohl das Leben von die Mädchen so hart und nicht leicht war ich als Leser spüre das nicht, im Gegenteil bin mehr auf Honora und ihre Pläne fixiert als auf die obskure Details.

Die Geschichte aus historischen Sicht ist auch sehr interessant und mir gefällt das die Sprache an die Zeiten eingepasst ist. Die Charaktere sind umfassend geschrieben, so dass ich über jeder ein Bild im Kopf habe und die vielen Details aus damaligen Leben helfen mir sich das gelesene vorstellen.

Honora hat lange gesucht aber sie hat ihre Freiheit gefunden, die Geschichte ist ein Lob auf alle welche in Leben nicht aufgeben sondern immer nach vorne schauen und gehen zum Ziel.

Veröffentlicht am 19.08.2024

Sachliche Erzählung

Nur nachts ist es hell
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Elisabeth Brugger erzählt ihre Leben - über glückliche Kindheit in kleinen Dorf, über ihre Weg zum Ärztin zu werden und über die zwei Weltkriege. Wir erfahren viel aus Leben von ihre Familie und auch viel ...

Elisabeth Brugger erzählt ihre Leben - über glückliche Kindheit in kleinen Dorf, über ihre Weg zum Ärztin zu werden und über die zwei Weltkriege. Wir erfahren viel aus Leben von ihre Familie und auch viel über die Weltgeschichte, ihre Leben war sehr interessant und nicht immer leicht aber durch ihre Mut und Kampfgeist Elisabeth hat erreicht das was sie unbedingt wollte, sie konnte den Frauen als Ärztin helfen.

Eine gute und solide Erzählung , wo mehr Fakten als Gefühle sind, Elisabeth kann mit ihre Leben imponieren , besonders ihre Weg in damaligen Zeiten zu Ärztin zu werden und die erste Jahren in Praxis, aber durch die sachliche Erzählstil , fast wie eine Bericht, ich konnte zu ihr keine Nähe finden, sie vorkommt mir bisschen kalt, die Menge von die historischen Fakten hat die Tiefe zu den Menschen in diesen Roman verdeckt, ist nicht schlimm und das Buch ist echt weiter zu empfehlen , nur mir war zu trocken.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zum lesen , die Kapiteln sind in mehrere Abschnitte geteilt , einzige was mich gestört hat war die nicht chronologische Erzählung, Elisabeth mischt die Zeiten und manchmal muss ich kurz nachdenken über welche Zeitabschnitt gerade lese ich.

Veröffentlicht am 04.08.2024

Zurück zum Wurzeln

Juli, August, September
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Lou und Sergej, ein Paar mit jüdischen Wurzeln, sie leben in Berlin , beide sind erfolgreich ins Arbeitsleben und beiden fehlt etwas, ist das der nicht sichere Zukunft oder ist das der Vergangenheit welche ...

Lou und Sergej, ein Paar mit jüdischen Wurzeln, sie leben in Berlin , beide sind erfolgreich ins Arbeitsleben und beiden fehlt etwas, ist das der nicht sichere Zukunft oder ist das der Vergangenheit welche hat die Spuren in beiden Familien hinterlassen, Lou will das herausfinden und fliegt an Gran Canaria zum Familientreffen, findet sie dort die Antworten oder findet sie dort noch mehr Fragen und Unruhe ?

Die Geschichte liest sich schnell und flüssig und die direkte Sprache sorgt für viel Dynamik und Authentizität , mir gefällt dass die Autorin bei den ernsten Themen bleibt total locker und schiebt immer eine Portion Ironie zwischen die Sätze. Weniger gefällt mir die offene Ende und Lou als Protagonistin, ihre kühle und distanzierte Art ist nicht meins und bis zum Ende ist mir nicht sympathisch geworden, das Treffen mit Dawid in Israel hat sie für mich begraben. Die Autorin ist gelungen ein unterhaltsamen Roman zu schreiben mit historischen Hintergrund und mit großen Vielfalt von Charakteren welche genau in das Schema passen.

Kluge und ironische Blick auf die Leute und die Probleme in jetzigen Zeiten, Leseempfehlung .

Veröffentlicht am 02.08.2024

Gute Unterhaltung

Sobald wir angekommen sind
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Ben Oppenheim ist ein lebenswürdiger Jude welche nach seinen Platz in Leben sucht, er balanciert zwischen zwei Frauen und kann sich nicht für eine entscheiden, wenn er ist mit Marina , seine Frau und Mutter ...

Ben Oppenheim ist ein lebenswürdiger Jude welche nach seinen Platz in Leben sucht, er balanciert zwischen zwei Frauen und kann sich nicht für eine entscheiden, wenn er ist mit Marina , seine Frau und Mutter von seiner Kinder , vermisst er Julia seine Freundin , wenn er ist mit Julia vermisst er Marina und die familiäre Wärme, Ben ist zerrisen aber wie fast immer das Leben schreibt eigene Szenario.....auf der Flucht vor den Krieg Ben erkennt endlich was er hat ganze Leben gesucht und was er braucht um glücklich zu sein.

Ein Buch welche liest sich schnell und flüssig und der Protagonist von Anfang an sympathisch ist, Ben hat viele Macken so wie jeder normale Mensch, er ist mit viel Zweifeln geplagt und mit seine Herkunft belastet, sein Blick auf der Welt gleicht unserem. Die Geschichte bietet gute Unterhaltung und große Dosis Satire , habe ich mit großen Vergnügen gelesen.