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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2017

unheimlich berührend

Träume, die ich uns stehle
0


Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bei dieser Rezension, ob ich die richtigen Worte finde, die das beschreiben können, was ich beim Lesen dieses Buches empfunden habe.

Die Geschichte verläuft in zwei ...


Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bei dieser Rezension, ob ich die richtigen Worte finde, die das beschreiben können, was ich beim Lesen dieses Buches empfunden habe.

Die Geschichte verläuft in zwei Erzählperspektiven - der von Lara und der von Thomas. Obwohl die Schilderungen aus Thomas´ Sicht nicht so zahlreich und auch nicht so ausführlich sind, habe ich doch immer wieder schon darauf gewartet, das nächste Mal von ihm zu lesen - denn seine Sicht der Ereignisse erfolgt mithilfe seiner Gedanken und Gefühle im Koma - es zeigt, dass Komapatienten oft sehr viel mehr von ihrer Umgebung mitbekommen, als man glauben würde, doch Lara dringt irgendwie zu ihm durch, ihre Erzählungen verweben sich mit seinen Gedanken und Erinnerungen.

Lara hingegen erzählt und spricht, um ihre Erinnerungslücken zu füllen - je mehr sie vergessen hat, je mehr sie sich nicht erinnern will, umso schneller und lauter spricht sie. Man erfährt in Bruchstücken von ihrer Vergangenheit, und das Sprechen mit Thomas hilft ihr, sich darauf zu konzentrieren, ihre Worte in sich zu behalten.

Ich muss gestehen, ich habe etwa 150 Seiten gebraucht, um in die Geschichte so richtig hineinzufinden, denn anfangs ist es etwas verwirrend - weil sich Laras und Thomas´ Gedanken mit der Gegenwart vermischen, weil ich manchmal nicht immer gleich wusste, was Erzählung und was Erinnerung ist. Doch dann hat mich die Handlung so richtig gepackt - sie verläuft dann immer mehr in der Gegenwart, und langsam erfährt man von Laras Vergangenheit, was mit ihr passiert ist und auch, wie sie versucht, ihren unkontrollierten Redeschwall unter Kontrolle zu bringen.

Lara mochte ich unheimlich gerne. Machte sie anfangs noch den Eindruck eines unsicheren jungen Mädchens auf mich, entwickelt sie sich im Lauf der Geschichte unheimlich weiter. Sie lernt, ihre Krankheit in Griff zu bekommen, und vor allem lernt sie, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

Die Szenen, in denen sie bei Thomas ist, haben mich unheimlich berührt - man spürt mit, wie sehr er auf sie anspricht und wie sie ihm hilft, langsam an die Oberfläche zu kommen.

Das Buch hat gegen Ende einen Twist in der Handlung, den ich absolut nicht erwartet hatte, und der es dann so richtig spannend gemacht hat.

Es gibt einzige Szenen, bei denen ich Taschentücher gebraucht habe. Vor allem der Epilog hat mich sehr berührt, und er hat das Buch einfach perfekt beendet.

Fazit: Die Autorin hat es geschafft, nach "Die Tage, die ich dir verspreche" ein weiteres Buch vorzulegen, das fesselt und den Leser nicht loslässt. Es ist emotional, aufwühlend, spannend und mit einem Schreibstil, der direkt ins Herz geht. Ein ruhiges Buch mit ganz viel Kraft und ernstem Hintergrund, das mit viel Gefühl noch lange im Kopf bleibt. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung.

Ich danke dem Verlag Droemer-Knaur und der Autorin für das Leseexemplar.

Veröffentlicht am 06.11.2017

Lesehighlight

Der letzte erste Kuss
3

Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als Band 1 - und das war schon ein Lesehighlight für mich. Elle und Luke sind so toll miteinander, beste Freunde, verstehen sich blind, sind immer füreinander da ...

Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als Band 1 - und das war schon ein Lesehighlight für mich. Elle und Luke sind so toll miteinander, beste Freunde, verstehen sich blind, sind immer füreinander da und unterstützen sich. Diese enge Freundschaft hat die Autorin wirklich toll vermittelt, man spürte das Band, das die beiden verband, ganz deutlich beim Lesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Elles und Lukes Sicht erzählt. Man erfährt sehr viel über ihre Gedanken und dadurch über ihre Vergangenheit. Die beiden ärgern sich gegenseitig, spielen sich Streiche, aber trotzdem spürt man immer ihre enge Verbundenheit. Die beiden waren mir unheimlich sympathisch und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinfühlen.

Lukes und Elles Zuneigung ändert sich langsam und von ihnen anfangs unbemerkt, und auch das konnte die Autorin sehr gut vermitteln - die Anziehungskraft, die über Freundschaft hinausgeht, das Knistern und Prickeln zwischen den beiden, und auch die Angst, die beide davor haben, durch ein "Mehr" die Freundschaft zu zerstören.

Obwohl der Schreibstil locker-leicht ist und vor allem die Dialoge zwischen den beiden witzig und schlagfertig sind, wurden in dem Buch auch so einige ernste Themen untergebracht, die es tiefgründiger gemacht haben, als man anhand des Klappentextes glauben könnte. Es gab Szenen, die mich sehr berührt haben, wo ich Taschentücher brauchte, wo ich mich geärgert habe, wo ich gerührt war oder einfach laut herauslachen musste. Garniert wurde dies von ein paar prickelnd-erotischen Szenen, die die Handlung perfekt abgerundet haben.

Fazit: "der letzte erste Kuss" ist für mich eins meiner Lesehighlights 2017. Lebensechte, sympathische Charaktere, spritzig-witzige Dialoge, eine tiefe Freundschaft und so einige emotionale Szenen machen das Lesen zu einer wahren Freude. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung.

Ich danke der Lesejury und dem Lyx-Verlag für das Leseexemplar und dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 02.11.2017

Cassie und Simon

Kiss. Play. Love.
0

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Leseprobe hielt, was sie versprochen hatte. Mir gefiel sehr gut, dass diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Simon und Cassie erzählt wird, und ich mochte ...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Leseprobe hielt, was sie versprochen hatte. Mir gefiel sehr gut, dass diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Simon und Cassie erzählt wird, und ich mochte auch den locker-leichten, witzigen Schreibstil, bei dem ich gleich auf den ersten Seiten schmunzeln musste.

Die Geschichte selbst, dass Cassies Bildschirm gerade dann einfriert, wenn sie gerade eine Liste mit erotischen Erfahrungen für den Junggesellinnenabschied ihrer Schwester geschrieben hat - das ist echt peinlich, und ich konnte ihr da sehr gut nachfühlen, wie es ihr damit ging, aber lachen musste ich trotzdem

Durch die abwechselnde Schilderung aus beider Sicht konnte ich mich gut in die beiden einfühlen und ich mochte beide sehr gerne.

Simon ist trotz großen beruflichen Erfolges auf dem Boden geblieben, er ist einfühlsam, sexy und einfach nur süß zu Cassie. An Cassie wiederum mochte ich sehr, dass sie sich nicht verbiegt, um anderen zu gefallen, dass es passieren kann, dass sie mit schmutziger Jogginghose und Bleistift im Haar eben mal kurz einkaufen geht. Gemeinsam ergeben die beiden ein Paar, das perfekt zusammenpasst, weil sie sich gegenseitig ergänzen.

Die erotischen Szenen waren ansprechend geschrieben, und obwohl es in der Hinsicht schnell zur Sache ging, waren diese doch nicht so viele, dass es langweilig geworden wäre. Es hat Spaß gemacht, die beiden beim Abarbeiten der Sex-Liste zu beobachten - und ich gestehe, ich habe auch gegoogelt, ob es eine Sexstellung namens Lochschaufler gibt: gibt es übrigens nicht, falls jemand neugierig ist - und wie ein Nadelrad aussieht und wo man es erhält ...

Der Schreibstil ist locker-leicht und witzig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und mochte gar nicht aufhören zu lesen - sehr gut gefielen mir auch die Gedankengänge, die beide hatten, die zeigten, dass sie nicht ganz so selbstbewusst sind, wie sie nach außen wirken, und die gerade deshalb die beiden unheimlich sympathisch gemacht haben.

Fazit: "Kiss. Play. Love" ist ein Buch, das mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten wurden unheimlich sympathisch dargestellt, sie sind Menschen wie Du und Ich, in die ich mich gut einfühlen konnte. Gemeinsam mit prickelnd-erotischen Szenen, Romantik, Liebe, Witz und einem flüssigen Schreibstil hat es mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung dafür.

Ich danke vorablesen.de und dem Lyx-Verlag, dass ich das Buch lesen durfte, meine ehrliche Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Bathsheba und Beau

Midnight Liaisons - Zur Gefährtin erwählt
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Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht und da ich Fantasy mit Gestaltwandlern und Co. gerne lese, landete das Buch auf meinem Reader.

Die Handlung wird in der Ich-Form aus Bathshebas ...

Der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht und da ich Fantasy mit Gestaltwandlern und Co. gerne lese, landete das Buch auf meinem Reader.

Die Handlung wird in der Ich-Form aus Bathshebas Sicht erzählt, womit ich mich recht rasch in sie und ihren Beschützerinstinkt gegenüber ihrer jüngeren Schwester einfühlen konnte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und obwohl man hier nur Bathshebas Gedanken erfährt, hat mich das nicht unbedingt gestört, sondern hat in dem Fall eher sogar noch die Spannung erhöht.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und hat es geschafft, die Geschichte so zu gestalten, dass es immer wieder spannende Szenen gibt, bei denen man einfach nicht anders kann als weiterzulesen und gespannt ist, wie es weitergeht.

Auch die Nebencharaktere wurden passend in die Geschichte intregriert und haben mich neugierig gemacht, wie es mit ihnen im nächsten Teil weitergehen wird. Die Geschichte von Bathsheba und Beau ist hiermit aber abgeschlossen, und man muss keine Angst haben, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet.

Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es enthält prickelnde Szenen zwischen Bathsheba und Beau, Wortwitz, Spannung und unvorhergesehene Twists in der Handlung, die das Ende nicht vorhersehbar gemacht haben. Unterhaltsame Lesestunden sind hiermit garantiert. Ein toller Serienstart, bei dem ich mich jetzt schon auf den Folgeband freue; ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Ich danke NetGalley und beHeartbeat für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, meine ehrliche Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 23.10.2017

berührend

Sieben Tage voller Wunder
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Ich hatte schon viel über die Autorin gehört, aber bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Deshalb hat es mich ganz besonders gefreut, als ich über Vorablesen die Möglichkeit erhielt, es als Rezensionsexemplar ...

Ich hatte schon viel über die Autorin gehört, aber bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Deshalb hat es mich ganz besonders gefreut, als ich über Vorablesen die Möglichkeit erhielt, es als Rezensionsexemplar zu erhalten.

Als ich das Buch in Händen hielt, war ich ein wenig erstaunt, denn es hat nur etwa 240 Seiten - ist also recht dünn. Und meist ist es bei solchen Büchern so, dass man dann recht schnell durch die Geschichte gelotst wird und die Tiefe der Charaktere auf der Strecke bleibt. Hier war das Gottseidank nicht der Fall. Die Geschichte wird aus Hannahs Sicht erzählt, und bereits die ersten Seiten hatten mich gefesselt und es machte mir unheimlichen Spaß, die beiden beim Flirten zu beobachten.

Die Absturzszene und viele Szenen danach waren spannend geschrieben, und zu keinem Moment war das Buch langweilig, auch wenn es dazwischen imme wieder mal ein wenig ruhiger zuging. Ich mochte sehr, wie Hannah und Logan sich gegenseitig Halt geben, sich unterstützen und aufbauen und so nebenbei mehr übereinander erfahren und sich ineinander verlieben. Die Kapitel der Handlung sind in sieben Tage unterteilt, und somit kann man als Leser sehr gut verfolgen, wie lange der Absturz her ist, ohne zuviel nachrechnen zu müssen.

Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch darüber, in sich selbst seine wahre Kraft zu entdecken und sie zu nutzen, zu erkennen, was der Mensch in Extremsituationen alles schafft, das er sich davor nicht zugetraut hätte.

Fazit: "Sieben Tage voller Wunder" ist eine ganz besondere Geschichte - eine über Liebe, Mut und Kraft, mit Spannung, emotional und berührend - ein Buch, das mich von Anfang bis Ende voll überzeugen konnte. Ich vergebe eine Leseempfehlung und weiß jetzt schon, dass dies sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin für mich war.