Ein toller Auftakt zum Spin-Off voller Spannung, Mystik und interessanter Charaktere
Grave 1: Höllenschwur und KnochenflutMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Vorweg: Mir hat das Buch wieder richtig gut gefallen vor allem, weil ich die Flame Reihe ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Vorweg: Mir hat das Buch wieder richtig gut gefallen vor allem, weil ich die Flame Reihe bereits gelesen haben und sehr mochte. Allerdings kann ich auch verstehen, warum einige Probleme hatten in das Buch hineinzufinden, da es wirklich viele Perspektiven sind und viele Personen/ Namen aus der Flame Reihe auftauchen, was durchaus verwirrend sein kann.
Selbst mir ist der Einstieg nicht ganz leichtgefallen. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um mich zu orientieren, dann wurde ich aber auch schnell wieder von dem amüsanten und einzigartigen Schreibstil von Henriette Dzeik gefangen genommen. Zudem hat es mir viel Freude gemacht wieder in die mystische Welt der Götter und halb Götter abzutauchen und das ist wörtlich zu nehmen, denn nachdem Poseidon, Zeus und Hades getötet wurden und die Hölle im sterben liegt, ist es an Grave (dem unehelichen Sohn von Hades) diese zu retten. Das wird ihm natürlich nicht ganz leicht gemacht, doch er erhält unerwartete Hilfe von Nero dem Anführer der Halbgötter.
Grave mochte ich von Anfang an, obwohl er die sprichwörtliche Verkörperung von harte Schale, weicher Kern ist. Ich mochte das er auf der einen Seite etwas Geheimnisvolles an sich hatte, das er sich nicht in die Karten schauen lässt und seine kämpferische Art. Aber auf der anderen Seite hat er auch eine weiche Seite, die er zwar nicht vielen Personen zeigt, aber für die die ihm wichtig sind tut er alles.
Nero war mir ebenso sympathisch, auch wenn er nicht ganz so hart wirkt wir Grave. Dennoch sollte man ihn nicht unterschätzen, denn er weiß genau was er will, gibt ebenso wie Grave nicht gerne klein bei und ist ein Kämpfertyp.
Auch zusammen mochte ich die beiden echt gerne. Ihr Zusammenspiel hat mir viel Spaß gemacht zu verfolgen, besonders das Nero zwar den etwas emotionaleren Part zwischen ihnen einnimmt, aber Grave seine harte Schale für ihn fallen lässt. Ich hätte mir allerdings noch ein klein wenig mehr Fokus auf die beiden gewünscht, durch die vielen Perspektiven ist mir ihre Beziehungsentwicklung ein klein wenig zu kurz gekommen.
Ich bin generell immer nicht so der Fan von zu vielen Perspektiven, aber bei Henriette Dzeik habe ich es lieben gelernt. Es hat einfach etwas die Geschichte durch so viele Perspektiven zu verfolgen und wie sie es schafft das so viele verschiedene Handlungsstränge zusammenlaufen und am Ende einen Sinn ergeben, ist bewundernswert. Zudem mag ich es sehr, Einblicke in die Gedankenwelten der vielen Charaktere zu erhalten und diese so auch näher kennenzulernen bzw. ihre eigenen (Love-) Storys zu verfolgen. Was ich auch super schön fand war, auf viele altbekannte und liebgewonnene Charaktere aus Flame zu treffen, es ist einfach ein richtig tolles Universum was hier erschaffen wurde.
Insgesamt hat mir also auch der Auftakt zum Spin-Off wieder richtig gut gefallen. Man trifft auf viele liebgewonnene Charaktere, lernt eine menge neuer interessanter und wundervolle Charaktere kennen und auch der Spannungsbogen war da. Wobei natürlich vor allem am Ende noch ein Zahn zugelegt wurde, so dass ich mit den Cliffhangern mich schon sehr auf den zweiten Teil freue.