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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2024

Spannend, aber nicht wirklich mein Fall

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Fangen wir mit dem Cover an, das definitiv meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, als ich es das erste Mal gesehen habe. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass es den Inhalt des Buches relativ gut ...

Fangen wir mit dem Cover an, das definitiv meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, als ich es das erste Mal gesehen habe. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass es den Inhalt des Buches relativ gut eingefangen hat.
Auch die Illustrationen im Buch haben wir gefallen, auch, wenn ich mich ab und zu gefragt habe, was diverse schaurige Bilder in einem Kinderbuch zu suchen haben. Das Buch ist immerhin schon ab 12. Auch diverse Beschreibungen von etwas mehr blutigen und brutaleren Auseinandersetzungen haben mich etwas stutzig zurückgelassen, wenn ich bedenke, dass es für eine jüngere Zielgruppe geschrieben ist.
Spannend dagegen habe ich die Erzählungen und Erklärungen bezüglich der ganzen Werwolf Storyline empfunden. Vielleicht bin ich diesbezüglich doch etwas mehr wie Scott als Scarlett. Und dabei hilft sicher nicht, dass mich Scarlett leider ab und zu mit ihren unüberlegten und impulsiven Handlungen schier in den Wahnsinn getrieben hat (auch, wenn ich dazu sagen muss, dass diese später im Buch erklärt wurden und durchaus Sinn ergeben. Leicht war es deshalb nicht, ihre Kapitel zu lesen).
Auch hatte ich das Gefühl, dass statt Fragen zu beantworten immer mehr in den Raum geworfen wurden, was vielleicht gerade für eine jüngere Leserschaft hilfreich sein könnte, die ja auch mitgerissen werden will.
Gegen Ende hinhatte ich das Gefühl, ich lebe in einem ständigen auf und ab. Als würde Schlag auf Schlag eine Sache nach der anderen passieren, obwohl man die zehn Dinge davor schon irgendwie nur mit Ach und Krach verfolgen konnte. Trotzdem muss ich sagen, dass es vielleicht auch gerade deswegen wirklich spannend war. Außerdem hat sich das Buch in meinen Augen schnell lesen lassen, was nicht zuletzt hat der etwas größeren Schrift und den dickeren Seiten lag. Die Geschichte war etwas für sich, auch wenn mir manche Witze und Anspielungen auf zum Beispiel Rotkäppchen gefallen haben.
Das Thema des Buches, in dem Fall wohl Werwölfe, wurde definitiv nicht verfehlt. Man hatte genug Zeit, einiges über die Lykanthropen herauszufinden, auch wenn ich bezweifle, dass man als Leser auch nur halb so viel lernt, wie Scott über diese Wesen in seinem kleinen Köpfchen gespeichert hat.
Ich muss aber anmerken, dass selbst ich mit meinen zwanzig Jahren immer wieder über unbekannte Worte gestolpert bin. Das kann man natürlich auf die Zeit schieben, in der diese Geschichte spielt, allerdings kann ich mir vorstellen, dass auch Kinder/Jugendliche nicht unbedingt mit diesen Worten vertraut sein könnten.
Alles in allem muss ich leider sagen, dass die Story zwar spannend war, nur überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat. Die Charaktere hab ich beim Lesen nicht recht zu fassen bekommen und hatte Schwierigkeiten emotional überhaupt Anschluss zu finden. Trotzdem kann ich das Potential sehen und bin mir sicher, dass es für den ein oder anderen ein super Buch sein könnte.

Fazit:
Leider hat die Geschichte rund um Scarlett und Scott Oaknight nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen, ließ sich aber dennoch leicht und schnell lesen. Vielleicht nicht unbedingt etwas für mich persönlich, könnte dem ein oder anderen allerdings sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

spannend aber ziemlich klishee

Touch of Dust and Decay – Schattenseele
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Zu Beginn des Buches hatte ich viele Fragen von denen ich schwören könnte, sie nicht alle beantwortet bekommen zu haben. Man lernt diese wilde Truppe kennen und ich für meinen Teil hab sie schon irgendwie ...

Zu Beginn des Buches hatte ich viele Fragen von denen ich schwören könnte, sie nicht alle beantwortet bekommen zu haben. Man lernt diese wilde Truppe kennen und ich für meinen Teil hab sie schon irgendwie in mein Herz geschlossen. Ich habe das Buch recht schnell gelesen, bin durch die Seiten geflogen und trotzdem konnte es mich nicht so richtig überzeugen. Ich hab die Liebesgeschichte nicht wirklich gefühlt, es kam mir eher wie pure Anziehung vor, auf die dann der Begriff Liebe geklascht wurde. Schade irgendwie, aber auch verständlich, wo der Zeitraum wenn ich mich recht erinnere recht kurz war. Außerdem haben mich diverse Twists der Geschichte weder geschockt noch überrascht, selbst wenn ich sie nicht habe kommen sehen.
Trotzdem ein ganz nettes Buch für zwischendurch. Immerhin hatte die Idee Potential was ich zu schätzen weiß.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Äh ja, nein. Nein.

A Touch of Malice
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Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr enttäuscht.
Dieses Buch hat sich für mich gezogen wie zäher Kaugummi. Die Handlung an sich ist spannendwird aber immer wieder von Sex unterbrochen. Ich habe absolut ...

Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr enttäuscht.
Dieses Buch hat sich für mich gezogen wie zäher Kaugummi. Die Handlung an sich ist spannendwird aber immer wieder von Sex unterbrochen. Ich habe absolut nichts gegen Spice in Büchern, aber man kann es auch übertreiben. Ich wünschte ich würde übertreiben wenn ich sage dass es in jedem Kapitel auf die ein oder andere Art und Weise zur Sache ging. Die Handlung an sich hat mit wie gesagt sehr gefallen, nur wurden diese Szenen so lästig, dass ich irgendwann das Buch immer für eine Pause zuklappen musste.
Hades und Persephone sind schlimmer als notgeile Teenager.
Beinahe jedes Kapitel. Ist das nötig? Einfach nur nein.
Apollos Charakterentwicklung dagegen hat mir sehr gefallen. Band vier werde ich nicht lesen, obwohl ich gerne mehr von Apollo lesen würde, aber selbst ihm zuliebe werde ich mir noch eine Runde dessen sicher nicht antun.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

Loki − Her Twisted Heart
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Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich ...

Wie fang ich das jetzt am besten an?
Mir gefällt das Cover wirklich gut, ich muss sagen, dass es für mich ziemlich genau den Vibe trifft, der mir das Buch beim Lesen gegeben hat. Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht, ich meine Götter? Damit hat man mich ja schnell mal überzeugt.
Nur muss ich sagen, dass Franka Neubauer es leider nicht geschafft hat, mich wirklich von dieser Geschichte zu überzeugen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, zumindest in meinen Augen, und hat es mir zumindest leicht gemacht, schnell durch das Buch durchzukommen. Weitergelesen hab ich, weil mich doch irgendwo interessiert hat, wo die Entscheidungen der Charaktere sie hinführen werden, die Handlung an sich hat mich dann aber nicht so wirklich interessiert. Irgendwie ging mir alles zu schnell und hat sich gefühlsmäßig trotzdem irgendwie gezogen. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Buch in einer Zeitspanne von nur wenigen Tagen, nicht einmal einer Woche, spielt, muss ich sagen, dass ich den Charakteren, besonders Harlow, die die Götter ja zu Beginn so unfassbar zu hassen scheint, ihre Gefühle nicht wirklich abgekauft habe. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, worauf genau die jetzt beruhen könnten, weil sich in meinen Augen keine wirklichen Gründe aufgetan haben, anhand derer ich es vielleicht verstanden hätte. Auch kamen mir viele Sachen ziemlich random vor, um das jetzt mal so hart zu sagen.
Für mich war die Idee auf jeden Fall da, nur hat mir persönlich die Umsetzung einfach nicht gefallen. Ich kann aber verstehen, warum es anderen vielleicht wiederum gefallen könnte, also würde ich nicht direkt sagen, dass es ein schlechtes Buch ist, es war nur, besonders mit dem Ende, nicht wirklich meins.

Fazit:
Meins war die Geschichte nicht unbedingt und ich werde die Reihe ziemlich sicher nicht weiterlesen, kann aber verstehen, warum das Buch anderen vielleicht gefallen könnte.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ganz okay, war leider nicht meins

Starminster - Stadt in den Wolken
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Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch ...

Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich.
Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch was Spannung betrifft, hat mich das Buch wirklich überzeugt, vielmehr hab ich hier gesessen und das ein oder andere mal darüber den Kopf geschüttelt, welche Werte hier eigentlich vermittelt werden. Denn hier wird gekonnt mit den anderen verschwundenen Kindern abgelenkt, worüber man fast vergisst, dass auch Astrid eine von ihnen ist, auch, wenn vielleicht nicht unter den gleichen Umständen. Den Großteil der Geschichte kehren wir den Fakt gekonnt unter den Teppich, dass sie mehr oder weniger gekidnappt wird. Ja, es gibt den ein oder anderen Moment in dem sie denkt ‚hm, seltsam, ich würd lieber nach Hause‘ aber wirklich das Gefühl, dass sie es meint, hat man dann irgendwie auch nicht, besonders wenn sie kurz darauf ihre Meinung wieder ändert. Sicher handelt es sich bei Astrid um ein elfjähriges Mädchen, aber genauso alt sind vielleicht auch die ein oder anderen Leser*innen und fragwürdige Entscheidungen aufzuzeigen seh ich jetzt nicht unbedingt als optimal an. Besonders weil auch zum Ende hin eher verschwiegen und durch die Blume verharmlost wird, was da anfangs eigentlich passiert ist. Vielleicht ist auch die Art und Weise, wie Astrid aufgewachsen ist problematisch, das möcht ich gar nicht anders sagen, aber auch, wenn ihr Leben jetzt vielleicht ‚freier‘ ist, ist es nicht weniger problematisch.
Natürlich ist das Ansichtssache und nicht jeder wird hier meine Meinung teilen, aber das ist ja auch okay, ich wollte das nur vorweg einmal angesprochen haben.
Da hört es, für mich, aber leider nicht auf. Viele Plotpunkte, die Spannung erzeugen sollen kamen für mich leider völlig aus dem Nichts und haben sich dann recht schnell wieder in Luft aufgelöst. Zwar führen viele davon zu Ende wieder zusammen, aber es wirkt beinahe so, als wäre das nicht geplant gewesen, sondern eher willkürlich.
Nun aber auch positive Sachen: Mir gefällt der Weltenaufbau so weit ganz gut und auch der Schreibstil lässt sich recht flüssig lesen. Die Freundschaften, die unsere Protagonistin hier knüpft, gefallen wir ebenfalls, auch die kleinen Momente, in denen sie merkt, wie ihre Kindheit vielleicht hätte sein können.

Fazit:
War jetzt nicht so meins, um ehrlich zu sein, alles in allem eine ganz okaye Geschichte, allerdings finde ich die Werte fragwürdig, die hier vermittelt werden, da es sich noch immer um ein Kinderbuch handelt.

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