Ich habe dieses Buch binnen zwei Tagen gelesen, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist die ganze Zeit über spannend.
Der Leser ist zwischen seinen eigenen Emotionen hin- und hergerissen.
Emma, ...
Ich habe dieses Buch binnen zwei Tagen gelesen, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist die ganze Zeit über spannend.
Der Leser ist zwischen seinen eigenen Emotionen hin- und hergerissen.
Emma, die Hauptprotagonistin, hat einen sehr anstrengenden Charakter. Sie tut immer Dinge, die sie symphatisch erscheinen lassen, ist aber in Wirklichkeit arrogant und gleichgültig. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Bruder ein sehr anstrengendes Verhältnis zu ihrer Mutter, während sie Daddys kleine Prinzessin ist. Sie ist hübscher als jedes andere Mädchen der Schule und interessiert sich nur für Männer, hinter denen jedes Mädchen her ist. Sobald sie sie einmal hatte, sind sie anschließend uninteressant.
Es ist echt erschreckend gewesen, wie das Blatt sich anschließend wendet und auch wenn Emma sich aber der Hälfte der Story sehr verändert, bleibt etwas von ihrer Oberflächlichkeit doch immer erhalten. Man hat sie beim Lesen gehasst und trotzdem war ihr Charakter interessant. Die Liebe zu ihrem Bruder war wahrscheinlich das Aufrichtigste was sie je empfand. Ihre Mutter ist sehr anstrengend, Tatsachen werden in dieser Familie nicht ausgesprochen, alle sollen anständig und freundlich sein. Es geht immer darum den Schein zu wahren. Ich denke, dass ihre Mutter mir am unsymphatischsten war.
Es ist eine interessante Story, mit sehr starken Charakteren, aber es gibt einen Stern abzug aufgrund des anstrengenden Schreibstils. Anfangs werden auch so viele Personen benannt, die für die Geschichte nicht weiter relevant sind. Die konnte man sich überhaupt nicht merken. Auch sind zwischenzeitlich vergangene Gespräche eingebaut und ein Satz später befindet man sich wieder in der Gegenwart. Das war auch nicht immer ganz schlüssig. Das Ende kam völlig unverhofft und eigentlich denkt man, dass die Geschichte noch gar nicht beendet ist. Im Nachwort steht, warum das so ist, trotzdem fand ich es nicht gut gewählt.
Dennoch ist die Story fesselnd, ich rate es jeder Frau an zu lesen.
Man wird quasi mitten in die Geschichte geworfen. Es dauerte seine Zeit bis ich mich rein gefunden habe, weil ohne Vorworte viele Eindrücke auf mich einprasselten. Als ich mich rein gelesen hatte, ging ...
Man wird quasi mitten in die Geschichte geworfen. Es dauerte seine Zeit bis ich mich rein gefunden habe, weil ohne Vorworte viele Eindrücke auf mich einprasselten. Als ich mich rein gelesen hatte, ging es. Vieles ist sehr detailliert beschrieben, sodass die Vorstellung der Umgebung und der Charaktere leicht fällt. Ich finde Ben klasse, seine Sprüche sind witzig, frech und passen perfekt zu seinem Sinn. Andere Charaktere, wie beispielsweise Simeon, fand ich anstrengend und überdreht, aber das muss wahrscheinlich bei einem Erstaunensträger sein. Der erste Band endet mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt weiterlesen will. Ich habe mir den zweiten Teil bereits geholt und freue mich auf die Fortsetzung.
Laura Laabs stellt in "Ewigkeitsgefüge" die Welt in einem anderen Licht da. Die Einteilung der Gruppen erinnerte mich teilweise an "Die Bestimmung". Die Hauptfigur, Lydia, hat einen unglaublich starken ...
Laura Laabs stellt in "Ewigkeitsgefüge" die Welt in einem anderen Licht da. Die Einteilung der Gruppen erinnerte mich teilweise an "Die Bestimmung". Die Hauptfigur, Lydia, hat einen unglaublich starken und authentischen Charakter. Überhaupt haben mir die Protagonisten sehr gefallen. Ich hätte dem Buch fünf Sterne gegeben, wenn der Schluss spannender gewesen wäre. Auch hätte ich gern mehr über Lydias Familie erfahren, besonders am Ende. Giffin, ihr Ausbilder wird immer wieder erwähnt, was mir gut gefällt. Er ist gut in die Geschichte integriert. Die Obersten Daltry und Lockington sind hingegen wenig präsent. Gerade, weil Daltry so unnahbar ist, dachte ich, eine plötzliche Enthüllung über sie würde jeden Moment kommen, aber so war es nicht. Die erste Buchhälfte ist wirklich genial. Man wird in die Geschichte hinein geworfen, es geschieht sehr viel bereits zu Beginn und es ist nicht vorhersehbar. Anfangs dauert es eine Weile bis man das Prinzip der Welt verstanden hat. Es ist eine wirklich gute Geschichte. Es gibt Menschengruppen, die verschiedenen Aufgaben zugeteilt sind und es gibt Religion - wie in unserer Welt. Ich konnte mir während der gesamten Lesezeit alles sehr gut vorstellen, nur war der Schluss wirklich unspektakulär. Lydia handelt sehr leichtsinnig, der Gott wird fragwürdig und das Ende bzw. der entscheidende Kampf ist recht kurz. Deshalb ein Stern Abzug, aber trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen und ich kann es nur empfehlen.
Ich habe die Geschichte gehört und muss gleich vorweg erwähnen, dass es dafür einen Stern Abzug gibt. Normalerweise gewöhne ich mich im Laufe der Story an die Sprecher*innen, aber in diesem Fall fand ich ...
Ich habe die Geschichte gehört und muss gleich vorweg erwähnen, dass es dafür einen Stern Abzug gibt. Normalerweise gewöhne ich mich im Laufe der Story an die Sprecher*innen, aber in diesem Fall fand ich die Stimme sehr anstrengend und emotionslos. Einzig die Bösen wurden mit verstellter Stimme ganz gut gesprochen. Der Rest klang total abgelesen und irgendwie auch kalt.
Ich habe von der Autorin bisher den ersten Teil der "Dreizehnten Fee" gelesen und muss sagen, dass ich das Buch im Gegensatz zu sämtlichen anderen Leserinnen nicht mochte. Es war mir zu emotionslos und zu kaltherzig irgendwie. Das kann ich über "Winters zerbrechlicher Fluch" nicht sagen. Es ist sehr düster, es ist sehr anders und in alter Sprache. Man hat schon das Gefühl ein Märchen aus einer Zeit zu lesen, in der Märchen halt damals geschrieben wurden. Das fand ich wirklich bemerkenswert.
In dieser Adaption werden die Prinzessinnen noch einmal ganz anders dargestellt. Cinderella ist hier eher eine Nebenfigur, aber was für eine! Sie ist hier nämlich quasi die Böse und nicht das arme Mädchen, das unter ihren Stiefschwestern sowie ihrer Stiefmutter leidet. Im Kern der ganzen Geschichte steht die Prinzessin Mary von Athos, eine wunderschöne junge Frau, die um die Zuneigung ihres Vaters kämpft, der sie wiederum Prinz Duncan von Maywater versprochen hat. Prinz Duncan lernt Mary kennen und versichert ihr, dass die zwei sich trotz arrangierter Ehe wirklich ineinander verlieben werden und Mary empfindet tatsächlich diese Zuneigung zu dem ihr versprochenen Prinzen. Obwohl alles unter Dach und Fach sein sollte, muss der Prinz dennoch einen Ball abhalten, in der die Damen und Prinzessinnen des Landes um seine Gunst werben dürfen. Mary ist sorglos, da das Bündnis zwischen ihnen bereits feststeht. Doch auf dem Ball taucht plötzlich Cinderella auf und Duncan scheint Hals über Kopf in sie verliebt und würdigt Mary keines Blickes. Cinderella verliert ihren Schuh bei dem Ball und Duncan macht sich auf um sie zu suchen. Das Bündnis mit Mary wird vertraglich storniert. Sie soll fortan die Gemahlin von Prinz Tarek werden, mit dem sie in der Vergangenheit bereits eine gemeinsame Nacht verbrachte. Der scheint sie zu hassen, willigt aber dennoch ein. Er ist es, der Mary immer "Dornröschen" nennt.
Mary bemerkt, dass irgendetwas an der Sache faul ist und will Duncan zur Rede stellen. Ihre Zofe und Freundin Susanne ist die ganze Zeit treu an ihrer Seite. Sie dringen in die Schatzkammer des Prinzen ein und stehlen Cinderellas Glasschuh. Dabei stellt sich heraus, dass er unzerstörbar ist und dass er Mary zwar passt, sie ihn aber hätte niemals anziehen dürfen. Der Schuh ist verzaubert und ebenso Prinz Duncan. Alles gerät schrecklich außer Kontrolle. Duncans Vater (der einstige Gemahl der Schwanenkönigin) stirbt und viele Menschen müssen in der Geschichte leiden. Mary ist eine mutige junge Frau, die versucht die Wahrheit aufzudecken. Sie tat mir so leid beim Lesen. Die Männer in diesem Buch finde ich allesamt fragwürdig, aber ich bin gespannt wie es weitergeht.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, bei dem Mary sich in Gefahr befindet.
Zugegeben, es ist zwischendurch auch immer mal verwirrend, da die einzelnen Kapiteln jenen Personen gewidmet sind, die in der Geschichte auftauchen (so muss es wohl auch bei Game of thrones gewesen sein). Vorn im Buch sind aber die Königshäuser aufgeführt, damit man einen Überblick erhält.
Ich fand die Geschichte bis auf die Vertonung sehr gut. Es ist mal eine etwas andere Adaption und ich mag den altertümlichen Erzählstil Außerdem gibt es immer wieder Geheimnisse aufzuklären und Vergangenheit und Zukunft spielen hier zusammen.
Frühlings Tod:
Tatsächlich will ich gleich zu Beginn sagen, dass es eine gute Fortsetzung ist, aber ich denke, ich werde es nicht weiterlesen. Die Geschichte endet zwar mittendrin, fast schlimmer als manch Cliffhanger, aber diesen Teil der Geschichte hätte man auch an Band 1 anknüpfen können.
Da ich die Bücher gehört habe, beeinflusst die Stimme und Lesung der Sprecherin meine Entscheidung ebenfalls nicht weiterzuhören. Ihre Stimme gepaart mit diesem extravaganten Schreibdstil können mich nicht so weit überzeugen, dass ich den letzten Teil noch höre.
Die Geschichte ist im Allgemeinen auch ziemlich verworren. Im Zentrum steht nach wie vor Mary von Athos (ihre Kapitel sind aus der Ich-Perspektive beschrieben). Im Band zuvor floh sie mit ihrer Zofe und sie wurden überfallen. In der Not flüchtete sich Mary in den Blutwald, vor dem ihre Mutter sie immer gewarnt hat. Dort wird alles irrsinnig. Winter ist in den Köpfen der Menschen und versucht sie zu beeinflussen. Wie zum Beispiel auch den Jäger, der an Marys Seite ist und mit dessen Hilfe sie in eine Traumwelt gelangt, in der sie vergangene Momente neu erlebt wie beispielsweise den Tod ihrer Mutter. Sie trifft dort sogar auf Cinderella und entdeckt ihre Sympathie für sie. Sie redet mit Duncan, mit Tarek und Philipp und sie erkennt wer ihr wirklich wichtig ist.
Zwischendurch fand ich ihre unterschiedlichen Zuneigungen für die Männer sehr irritierend und etwas zu viel, aber mir hat gefallen, dass sie erkennt, dass ihre Zofe Susanne eine wahre Freundin ist und dass sie sie unbedingt retten möchte.
Susanne hingegn ist schwer verletzt im Blutwald und trifft auf Tarek, den sie darum bittet Mary zu retten. Tarek selbst ist ein schwieriger Charakter. Er lässt nicht immer blicken was er denkt und ist oft sehr verhalten. Seine treue Freundin und Drachentöterin Elena tut mir so leid, weil er ihre Zuneigung nicht erwidert.
Durch die unterschiedlichen Kapitel der verschiedenen Personen ist eine sehr komplexe Geschichte. Man erfährt nach und nach die Beweggründe der einzelnen Personen und man möchte natürlich erfahren, ob Winters Fluch gebrochen werden kann.
Allerdings war es für mich ein bisschen hinausgezögert mit der Traumwelt und teilweise ist mir die Geschichte auch zu verworren, aber an sich ist es eine gute Adaption für verschiedene ineinander fließende Märchen und vielleicht empfiehlt es sich eher die Geschichten zu lesen antatt sie zu hören.
Das Buch ist eine Novelle zur eigentlichen Story "The light ins us" und sie ist so solide wie der Vorgänger.
Die Geschichte beginnt damit, dass Noah im Krankenhaus ist aufgrund seiner häufigen Migräne-Anfälle. ...
Das Buch ist eine Novelle zur eigentlichen Story "The light ins us" und sie ist so solide wie der Vorgänger.
Die Geschichte beginnt damit, dass Noah im Krankenhaus ist aufgrund seiner häufigen Migräne-Anfälle. Da Charlotte endlich wissen will was in Europa passiert ist als Noah ihr allein von Land zu Land gefolgt ist um an ihrer Tournee teilzunehmen. Sie findet in seiner Tasche auf seinem Laptop ein Manuskript und liest es. Das Manuskript thematisiert seinen Leidensweg mit der Blindheit, sein Kennenlernen mit Charlotte und wie sie sich ineinander verlieben. Ebenso beschreibt Noah die Erfahrungen jeder einzelnen Stadt auf seiner Reise durch Europa. Auch hier liest man bereits, dass er oft einen Migräne-Anfall erleidet.
Noah beschreibt sehr gut wie schwierig es für einen Blinden ist sich zurechtzufinden. Allein Flughäfen bereiten schon Schwierigkeiten und der Leser ist immer voller Mitgefühl für ihn. Viele Menschen bieten ihm Hilfe an oder aber er fragt sogar danach. In Amsterdam widerfährt ihm leider nichts Gutes. Er wird leichtsinnig und ist gutgläubig auf Leute zugegangen um auch mal neue Bekanntschaften auf seiner Reise zu schließen und wird dabei übel abgezockt und betrogen. Als ihm dann Margrit hilft, schlöpft Noah aber wieder Hoffnung und diese Begegnung war für den Leser echt schön, weil Noah es wirklich verdiente, dass ihm jemand hilft.
Alles in allem war es wie der Vorgänger nett zu hören, emotional, traurig, aber auch wieder extrem klischeehaft. Die Spice-Szene im Hotel mit der Reaktion der Zimmernachbarn war völliger Schwachsinn und das Happy End war auch wieder etwas drüber.
Der Schreibstil von Emma ist immer wunderbar, aber ich frage mich, ob sie es als Autorin nicht erträgt, wenn ihre Protagonisten am Ende einfach nur zufrieden sind und nicht übertrieben glücklich mit einem Happy End nach dem anderen. Für meinen persönlichen Geschmack ist das immer ein bisschen zu viel.
Wer "The light in us" gelesen hat, sollte sich die dazugehörige Novelle auf jeden Fall einverleiben, da man hier aus Noahs Sicht alles über seine Reise erfährt.