Der Beginn eines neuen Lebens
Sommerhimmel über der ToskanaNachdem Mia durchs Studium geflogen ist, folgt sie ihrem Mann Bruno nach Pisa, der dort habilitiert. Als Mia sich eine Arbeit sucht, begegnet sie dem Stuckateur Giovanni. Er zeigt Mia, was das Leben zu ...
Nachdem Mia durchs Studium geflogen ist, folgt sie ihrem Mann Bruno nach Pisa, der dort habilitiert. Als Mia sich eine Arbeit sucht, begegnet sie dem Stuckateur Giovanni. Er zeigt Mia, was das Leben zu bieten hat. Mia beginnt über ihres nachzudenken.
„Sommerhimmel über der Toskana“ von Sarah Short erzählt die Geschichte einer Frau, die unbewusst auf der Suche nach sich selbst ist.
Mir fiel das Buch sehr schwer. Mia und ich haben irgendwie nicht zueinander gefunden. Mir erschien sie sehr naiv und devot, was das Lesen wirklich anstrengend machte.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen im Roman waren zum Teil auch schwere Kost, speziell die zu ihren Eltern und ihrem Ehemann.
Ich fand auch die Geschichte um Giovanni sehr vorhersehbar und damit wenig überraschend. Mir fehlte an diesem Roman ein bisschen die Spannung bzw. das Überraschungsmoment und damit auch die Authentizität.
Ab der Hälfte entwickelte sich Mia jedoch und das Lesen wurde angenehmer. Sarah Short hat es ab da geschafft, Mias Entwicklung positiv und selbstbewusst darzustellen.
Interessant war die Rahmengeschichte, die sich in Pisa abspielte. Hier wiederum war die Freundschaft zu Maria als kraftschöpfende Quelle dargestellt. Maria spiegelt dabei die weise und lebenserfahrene Frau wider, die als Vorbild für Mia dient.
Alles in allem konnte mich der Roman leider nicht überzeugen. Wer sich jedoch für Italien, Architektur und etruskische Geschichte interessiert, ist hier richtig.