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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2024

Der Friseursalon für besondere Kundinnen

Und morgen wieder schön
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Die Autorin Marie Sand, erzählt in ihrem neuen Roman „Und morgen wieder schön“, eine bewegende Geschichte über eine junge Frau, die voller Ideen mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm nach Paris reist um am ...

Die Autorin Marie Sand, erzählt in ihrem neuen Roman „Und morgen wieder schön“, eine bewegende Geschichte über eine junge Frau, die voller Ideen mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm nach Paris reist um am Ende in Berlin ihren eigenen Friseursalon zu einem besonderen Ort machen wird.

Inhalt:
Als Amanda mit ihrem Skizzenbuch im Rockbund in Paris ankommt, will sie nur eins: Karl Lagerfeld treffen und für ihn die Frisuren zeichnen. Aber so einfach wie Amanda, die aus dem kleinen Eifeler Friseurladen ihrer Mutter geflüchtet ist, sich das vorstellt, scheint es nicht zu werden. Der Weg ist steinig und lang – und doch avanciert sie als talentierte Friseurin zum Liebling der High Society der 1970er-Jahre, als sie Françoise Hardy den schrägen Pony verpasst und damit den Look einer ganzen Generation prägt. Auf der Höhe des Erfolgs aber erkrankt ihre Freundin an Brustkrebs.
Amanda begreift, was der Verlust der Haare unter der Chemotherapie mit Frauen macht. Damit trifft sie eine Entscheidung, von der sie später sagen wird: „Ich hätte etwas in meinem Leben versäumt, hätte ich diese Arbeit nicht getan.“

Meine Meinung:
Geschickt und berührend schildert die Autorin ihre Geschichte in zwei Teilen und beginnt mit der jungen Amanda, die mit 19 Jahren aus dem mütterlichen Friseursalon ausbricht um nach Paris zu gehen.

Paris 1968 – 1972: Hartnäckig verfolgt Amanda ihr Ziel, Karl Lagerfeld zu begegnen und trifft dabei auf Ben, der ihr ein paar Tipps gibt, wo sie ihn finden könnte. Endlich gelingt es ihr einen Termin bei Karl Lagerfeld zu bekommen und mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm, versucht sie ihn von ihrem Können zu überzeugen, doch er schickt sie für eine Lehre zu seinem Star Friseur René. Ein steiniger Weg liegt vor Amanda.

Nach einem Anruf bei ihrer Mutter wird Amanda von ihrer Vermieterin auf die Straße gesetzt aber eine Rückkehr in ihre Heimat, kommt für sie nicht in Frage. Zum Glück gibt es da noch Catherine, die Tango-Tänzerin, die davon träumt eines Tages im Moulin Rouge auftreten zu können. Catherine weiß sich zu helfen, freundet sich schnell mit Amanda an und hilft ihr, sich in Paris zurechtzufinden. Ben, der sein Studium als Arzt schleifen lässt und dafür lieber das Geld seines Vaters ausgibt, wird schnell zum besten Freund. Amanda ist etwas enttäuscht, denn Ben ist ausgerechnet von Catherine verzaubert, obwohl sie seine Gefühle nicht erwidert. An einem Silvesterabend in einem Pariser Tempel, legt Catherine es darauf an, dass Karl Lagerfeld auf sie aufmerksam wird und beginnt bei ihm eine großartige Karriere. Alleingelassen, beschließt Ben nach Berlin zu gehen und fordert Amanda auf, mit ihm zu kommen.

Berlin 1976 – 1981: Mit Hilfe von Ben eröffnet Amanda in Berlin ihren eigenen Friseursalon und hilft bald Frauen, teils auch unentgeltlich über den Verlust ihrer Haare hinwegzukommen bis eines Tages, Catherine im Laden steht und ihr von ihrem Brustkrebs erzählt. Feinfühlig und beherzt erweist sich Amanda als wahre Freundin. Sie und Ben begleiten Catherine auf ihrem schwersten Weg.

Das Nachwort der Autorin zu Fakten und Fiktion runden für mich den Roman hervorragend ab.

Zitat:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ein bewegendes Buch mit einer Geschichte, die nachdenklich macht, zu erzählen. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind gelungen und spannend, ausgearbeitet. Selbst der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse deutlich fühlbar werden.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Eine faszinierende Geschichte

Der Friedhofswärter
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Der Autor Ron Rash erzählt in seinem sehr beeindruckenden Roman „Der Friedhofswärter“ eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und eines erschütternden Plans, ...

Der Autor Ron Rash erzählt in seinem sehr beeindruckenden Roman „Der Friedhofswärter“ eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und eines erschütternden Plans, der das Leben vieler Menschen beeinflusst.

Inhalt:
Blowing Rock, North Carolina, zu Beginn der 1950er Jahre. Der junge Blackburn Gant, seit seiner Kindheit von einer Polioerkrankung gezeichnet, arbeitet als einziger Friedhofswärter der kleinen Stadt in den Appalachen.

Sein Leben mit den Toten passt gut zu seiner zurückhaltenden Art, und die gelegentlichen Momente des Unbehagens bringen ihn längst nicht so aus dem Konzept wie die Gespräche mit den Bewohnern der Stadt. Doch als sein einziger Freund Jacob für den Koreakrieg eingezogen wird, bekommt Blackburn die Aufgabe, sich um dessen schwangere Frau Naomi zu kümmern.

Die sechzehnjährige, mittellose Naomi und Jacob sind seit ihrer Hochzeit, die gegen den Willen von Jacobs wohlhabenden Eltern vollzogen wurde, Ausgestoßene in Blowing Rock. Naomi und Blackburn kommen sich näher, und als Jacob im Krieg schwer verwundet wird, entsteht ein Plan, der das Leben von vielen Menschen erschüttern wird …

Meine Meinung:
Der Autor versteht es ausgezeichnet, mit einer fesselnden und intensiven Sprache zu erzählen, die mich von der ersten Zeile an einfach nur begeistern konnte.

Jacobs Eltern, Daniel und Cora Hampton sind zu Beginn der 1950er Jahre als Eigentümer des örtlichen Sägewerks und Ladengeschäfts die wichtigsten Arbeitgeber in Blowing Rock, einem Provinznest in den Apalachen. Nach dem Weltkrieg haben sie vielen Männern Arbeit gegeben und ihnen mit Krediten ausgeholfen. Heute gehören sie zu den Honoratioren des Ortes. Viele Bewohner sind von ihnen finanziell oder moralisch abhängig.
Als die Hamptons unerwartet nach dem Tod ihrer beiden Töchter den ersehnten Sohn bekommen, stürzen sie sich mit aller Konzentration auf Jacob, denn er soll ja der Erbe ihrer Geschäfte werden. Selbst eine passende und finanzstarke Frau haben sie bereits im Auge, doch Jacob heiratet die erst 16-jährige Naomi, ein Zimmermädchen aus einfachsten Verhältnissen. Seine Eltern sind so erbost, drohen ihm und schließlich, enterben sie ihn.

Naomi ist schwanger und Jacob wird für den Koreakrieg eingezogen. Blackburn, der Außenseiter aber bester Freund von Jacob, steht Naomi während seiner Abwesenheit zur Seite, er behauptet sich auch gegen Jacobs Vater, als dieser Naomi auf offener Straße beschimpft und beleidigt. Um den Anfeindungen in Blowing Rock zu entkommen kümmert sich Blackburn darum, dass Naomi zum Ende ihrer Schwangerschaft zu ihrem Vater und ihrer Schwester kommt.

Blackburn, der Naomi wie sein eigen Fleisch und Blut liebt, steht nun zwischen seinen Freunden und Jacobs Eltern, die den Unwissenden für ihren perfiden Plan nach Jacobs Rückkehr aus Korea, unbemerkt missbrauchen.

Fazit:
Dem Autor ist es hervorragend gelungen, eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte über Liebe, Freundschaft, Trauer und Verrat zu erzählen, die einfach nur berührt. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind ausgesprochen gelungen und spannend, ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse deutlich fühlbar werden. Jede Zeile war für mich spannend und lesenswert. Ich wünsche mir, dass bald mehr Bücher dieses Autors in deutscher Übersetzung veröffentlicht werden.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Die Raffinesse einer Frau

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Die Autorin Astrid Miglar, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Schwarze Gräfin“, eine historische Geschichte über eine junge Frau, die mit Raffinesse und Kalkül sich ihren Platz in der Männerwelt, erobert.

Inhalt:
Ein ...

Die Autorin Astrid Miglar, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Schwarze Gräfin“, eine historische Geschichte über eine junge Frau, die mit Raffinesse und Kalkül sich ihren Platz in der Männerwelt, erobert.

Inhalt:
Ein faszinierender Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit – mit scharfer Feder geschrieben. 1949, an der Eisenstraße. Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und leidet unter den Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes. Doch nach außen hin freundlich, beherbergt sie eine dunkle Seele und weiß genau, was sie will: ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit wie das der gerade verstorbenen Ehefrau von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie. Dafür würde Magdalena sogar über Leichen gehen – auch über die ihres Mannes. Gelingt es ihr, den reichen Industriellen für sich zu gewinnen und zur »Schwarzen Gräfin« aufzusteigen?

Meine Meinung:
Schnell konnte ich in die Geschichte eintauchen, nicht nur wegen des sehr flüssigen und humorvollen Schreibstils, sondern auch weil die Autorin die Fähigkeit besitzt, mir mit ihren Charakteren ein schelmisches Lächeln zu entlocken.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Magdalena, die von ihren Eltern mit einem 20 Jahre älteren Mann verheiratet wurde und seitdem in ärmlichen Verhältnissen leben muss. Sie leidet unter den ständigen Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes Gustav und weiß, niemand kann und wird ihr helfen. In Magdalenas Kopf drängen sich immer mehr die Gedanken, wie sie ihr Leben verändern könnte, denn sie will ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit. Da reift ein ungeheuerlicher Plan in ihrem Kopf, wie sie ihren ungeliebten Mann, loswerden kann!

Verstoßen von der Familie ihres verstorbenen Mannes, sucht Magdalena eine neue Bleibe beim Pfarrer als Haushälterin und bald sind die beiden ein Liebespaar. Es könnte ja eigentlich so schön sein aber da taucht der Jäger auf, der die beiden beobachtet und seine eigenen Pläne schmiedet. Doch Magdalena will hoch hinaus und an der Seite von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie, stehen. Da kommt der Freitod des Pfarrers und des Jägers gerade zur richtigen Zeit, denn sie ist schwanger und weiß nicht mal von wem!

Mit Raffinesse und Kalkül erobert sie Oscar und in seiner Verliebtheit, merkt er nicht mal, was mit ihm geschieht und welche Hörner sie ihm aufsetzt ...

Fazit:
Der Autorin ist ein raffinierter Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit gelungen, der mir mit seinem flüssigen und humorvollen Schreibstil, hervorragend gefallen hat. Ich mochte das Zusammenspiel und die vielen aufregenden Ereignisse, denn es war, als gäbe es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
Mit der geschickt konstruierten Geschichte, hatte ich bis zum Ende, viele schöne Lesestunden. Gerne mehr davon!
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Zwischen zwei Welten

Und dahinter das Meer
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Die Autorin Laura Spence-Ash, erzählt in ihrem Debütroman „Und dahinter das Meer“ eine berührende und emotionale Geschichte über Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht und ...

Die Autorin Laura Spence-Ash, erzählt in ihrem Debütroman „Und dahinter das Meer“ eine berührende und emotionale Geschichte über Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht und mit den Empfindungen eines Kindes.

Inhalt:
London 1940: Um ihre elfjährige Tochter vor Luftangriffen zu schützen, beschließen die Thompsons schweren Herzens, Beatrix für ungewisse Zeit zu einer Gastfamilie in die USA zu schicken. Nach der langen Schiffspassage trifft Bea wütend und verängstigt in Boston ein, aber schon bald fühlt sie sich bei den Gregorys zu Hause, während ihre Erinnerungen an das Leben in England langsam verblassen. Mit ihren Gasteltern und deren Söhnen William und Gerald teilt Bea nicht nur ihren neuen Alltag, sondern verbringt auch unvergessliche Sommer im Ferienhaus der Familie in Maine. Doch ausgerechnet als Bea sich zu fragen beginnt, ob William mehr für sie sein könnte als ein Bruder, kommt der Tag, an dem sie nach London zurückkehren muss ...

Meine Meinung:
Besonders gut hat mir gleich am Anfang das Inhaltsverzeichnis gefallen, welches unterteilt nach Prolog, drei folgenden Teilen und Epilog mit Jahresangaben, ist. In jedem Teil sind die kurz gefassten Kapitel übersichtlich mit dem Namen des jeweilig erzählenden Protagonisten wiedergespiegelt und der ständige Perspektivwechsel bringt eine entspannte Leichtigkeit in die Geschichte.

Eigentlich ist es der Vater, der darauf besteht, seine Tochter Beatrix in Sicherheit zu schicken. Mutter Millie bricht fast das Herz, nur sind ihr die Hände gebunden, doch Beatrix gibt ihr die Schuld. Warum, weil sie sich mehr zu ihrem Vater hingezogen fühlt!

Verängstigt und schüchtern trifft Beatrix nach der langen Schiffsreise In Boston an und lernt ihre Gastfamilie Mrs. Nancy und Mr. Ethan Gregory, sowie deren beiden Söhne William und Gerald, kennen. Liebevoll wird sie Bea gerufen und schon bald öffnet sie ihr Herz für ihre neue Familie. Besonders die Sommerferien in Maine haben es Bea angetan. Mrs. G. überschüttet Bea mit ihrer großen Liebe und Mr. G. weist immer zaghaft darauf hin, dass sie bedingt in ihrer Familie leben wird. Manchmal kam Mr. G. mir etwas verhalten rüber aber seine Liebe zu Bea, zeigte er immer mit kleinen Gesten. Besonders gefiel mir, als er Bea das Schwimmen beibrachte und sie so herzlich ermunterte. Ganz offensichtlich hatte auch Mr. G. seine Freude mit Beas Entwicklung. William und Gerald, beide so unterschiedlich und doch fühlen sie sich stark zu Bea, hingezogen.

Mit dem Kriegsende, heißt es für Bea, schweren Herzens Abschied nehmen und William für den sie große Gefühle entwickelt hat, zurückzulassen. Zurück in London, geht jeder seinen eigenen Weg, ohne den anderen je loszulassen. Es dauert Jahre, bis sie sich wiedersehen und ihre Kontakte, erneut festigen können. Zum Ende gibt es einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, die mir aber sehr gefallen haben.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, hier eine berührende und emotionale Geschichte zu erzählen, der ich gerne gefolgt bin. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind schön in der Gegenwart und gelungen mit der Vergangenheit ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse fühlbar werden. Mich konnte dieser Debütroman, mit der ich viele schöne Lesestunden hatte, von der ersten Zeile an, überzeugen.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Krönender Abschluss der Trilogie

Wie Spuren am See - Das Juwel
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Der Autorin Sibylle Baillon, gelingt mit ihrem dritten Band „Wie Spuren am See – Das Juwel“ ein fesselnder krönender Abschluss ihrer Bodensee-Saga, die mich mit voller Spannung wieder in die Handlung an ...

Der Autorin Sibylle Baillon, gelingt mit ihrem dritten Band „Wie Spuren am See – Das Juwel“ ein fesselnder krönender Abschluss ihrer Bodensee-Saga, die mich mit voller Spannung wieder in die Handlung an den Bodensee nach Lindau entführen, konnte.

Inhalt:
Kurz nachdem eine unerwartete Ankündigung Isabellas und Chris’ Leben erneut auf den Kopf gestellt hat, taucht plötzlich Bellas beste Freundin Rita mit einem überraschenden Begleiter bei ihnen auf. Dieser zeigt reges Interesse an einem mysteriösen Juwel, das laut einer Legende vor 200 Jahren am Hexenstein verloren gegangen sein soll. Auf der Suche nach der Wahrheit kommen die vier nicht nur hinter das Geheimnis des rätselhaften Edelsteins …

Meine Meinung:
Und wieder lauern an jeder Ecke, Geheimnisse und Ungereimtheiten, die aufgedeckt werden müssen …

Endlich können Isabella und Chris, wieder in ihrer Villa wohnen, doch die nächste Überraschung kündigt sich mit einem Unbekannten an, der sich als Adas Sohn ausgibt und sein Erbe auf unverschämter und ruppiger Weise fordert. Isabella ist ratlos! Ihr bleibt nichts anderes übrig als sich nochmals in die Vergangenheit zu stürzen, denn da gibt es doch noch Tagebücher aus Adas Leben, die sie bisher noch nicht gelesen hat. Vielleicht findet sie hier die Antworten!

Überraschend kommt Isabellas beste Freundin Rita zu Besuch und bringt zögerlich ihren neuen Freund mit, der Isabella, nur zu vertraut ist. Schnell stellt sich aber heraus, dass die vier sich durchaus sehr gut verstehen und sogar zu Freunden werden. Bernd ist mehr oder weniger in eigener Sache unterwegs und zwar auf der Suche nach dem mysteriösen Juwel, der laut einer Legende vor 200 Jahren am Hexenstein verloren gegangen sein soll. Hier greift Chris als Sagenforscher sofort das Thema auf und macht sich zusammen mit Bernd auf die Suche nach der Wahrheit, während Isabella und Rita sich auf Adas Tagebücher konzentrieren.

Erst schien es mir so, als ob Bernd nur an dem Juwel Interesse zeigte aber je mehr er auf die Suche mit Chris ging, zeigte er sich von einer freundschaftlichen Seite.
Letztendlich hat sich ihre Mühe, immer tiefer in die Vergangenheit einzudringen gelohnt, denn sie decken nicht nur Stück für Stück das Geheimnis des rätselhaften Edelsteins auf sondern auch die Wahrheit um Adas Sohn.

Fazit:
Der Autorin ist mit ihrem flüssigen und spannenden Schreibstil ein unglaublich lesenswerter Abschluss der Trilogie mit schön erzählten Sagen rund um den Bodensee gelungen, die mich von der ersten Zeile an, fesseln konnte. Mir hat die ganze Geschichte sehr gut gefallen, besonders weil sich die Handlung mit vielen Überraschungen und Wendungen immer wieder in neue Richtungen gedreht hat. Eine lesenswerte Trilogie mit der ich viele schöne Lesestunden hatte.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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