Alibi-Freundin, Alibi-Freundin & nochmal Alibi-Freundin – ist das Mantra von Olive
Triff mich über den Wolken„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“
Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen ...
„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“
Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen Momenten auch Themen wie Verluste, Traumverwirklichung & Chancen sowie Selbstfindung behandelt. Olive und Stella kommen aus unterschiedlichen Welten. Olive ist Krankenschwester und hat eine schlimme Flugangst. Stella ist die Co-Pilotin auf Olives ersten Flug. Wie der Zufall es möchte kommen beide aus der gleichen Stadt und sehen sich so nach ihrem turbulenten Zusammentreffen inklusive Aufenthalt in Disney World wieder. Stella bittet sie ihre Alibi-Freundin zu spielen. Wie soll Olive einer so atemberaubenden Frau diese Bitte abschlagen? Genau, das geht nicht!
Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Olives Perspektive erzählt. Dadurch fiel es mir echt schwer Stella einschätzen zu können. Das hat die Fake Beziehung aber auch irgendwie spannend gemacht. Man musste sich selber erschließen, was in ihrem Kopf vorgeht. Olive hingegen konnte mit ihren klaren Gedanken & Träumen sofort den Leser von ihrer Schwärmerei für Stella mitziehen können. Sie wirkt sehr sympathisch, wenn auch sehr von ihren Fantasien Stella gegenüber getrieben. Die verwendete Sprache war mir manchmal zu vulgär. Ich kann aber nicht urteilen, ob es im englischen schon so war. Ich habe mich dennoch erstaunlich schnell an diesen Stil gewöhnt und bin nach den ersten Kapiteln nicht mehr so sehr drüber gestolpert.
Ich fand das Pacing der Geschichte etwas ungewöhnlich. Mal behandelt ein Kapitel einen Tag, mal vergehen aber auch 2 Wochen oder es gibt einen abrupten cut. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Zudem fand ich es schade, dass viele Storylines angebrochen, aber nicht zu Ende gebracht wurde. Das sind meine einzigen großen Kritikpunkte. Denn insgesamt war ich von Olives und Stellas Geschichte gefesselt. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, war ich in einem Lesesog und konnte es kaum noch aus der Hand legen.
Die Nebencharaktere, ins besondere Olives besten Freund Derek, habe ich geliebt. Ich fand es toll, wie offen er mit Olive spricht und für sie da ist. Sie haben wirklich eine schöne Freundschaft, die sich jeder wünschen kann.
Insgesamt fand ich das Buch toll für Zwischendurch. Diese Fake Dating Geschichte war außergewöhnlich, die zudem viele ernste Themen angerissen hat. Die Gefühle von Stella und Olive fühlten sich authentisch an und ich habe mit gefiebert, wie es sich weiterentwickeln wird.