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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

Aktenzeichen: DNA - eigentlich eindeutig oder?

Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte
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Ehrlicherweise hatte ich nach den ersten 30% des Buches überlegt, ob ich es abbreche, da ich irgendwie nicht so richtig in die Handlung reingekommen bin. Allerdings bin ich jemand, der sich wirklich schwer ...

Ehrlicherweise hatte ich nach den ersten 30% des Buches überlegt, ob ich es abbreche, da ich irgendwie nicht so richtig in die Handlung reingekommen bin. Allerdings bin ich jemand, der sich wirklich schwer damit tut Bücher abzubrechen. Also habe ich das Buch beendet und muss gestehen, dass das letzte Drittel wirklich sehr spannend war! Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell DNA-"Beweise" falsch interpretiert werden, nur weil in Drucksituationen alles so ausgelegt wird, dass es einen belastet, ausschließlich aus dem Grund einen Fall abzuschließen. Diese Geschichte hat mir da echt eine neue Sichtweise auf die Dinge gegeben!

Handlung und Charaktere:

Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft May auf einen Klienten. Sie hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht, doch bisher ist es ihr nur gelungen, kleinere Mandate zu erringen. Da geht der Fall des Unternehmers Rickleffs durch die Medien: Er hat für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist; nun wird ihm vorgeworfen, vor Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Keiner stellt den DNA-Abgleich infrage. May aber weiß aus ihrer Erfahrung als ausgebildete DNA-Forensikerin: DNA-Spuren gelten zwar als Goldstandard, sind aber keineswegs so eindeutig, wie alle meinen. Und wenn Rickleffs nicht der Täter ist - wer dann? Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Tarek beginnt May zu ermitteln ...

Dieser Klappentext hat mich wirklich gefesselt, dass ich einfach erfahren wollte, wie die Geschichte um May Barven weitergeht. Und ich hab es geliebt, wie sie für ihren Mandanten eingestanden ist und ihr Familienleben mit Bravour gemeistert hat. Sie kann schon als Vorbild für viele Frauen agieren!

Cover:

Das Cover ist jetzt nicht mein Favorit, da auf dem Tolino Shine Colour leider der Titel kaum zu lesen ist. Das blau im Hintergrund und das grün der Schrift harmonieren leider gar nicht zusammen.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, allerdings fiel es mir wie gesagt schwer zu Beginn in die Geschichte reinzukommen und mich mit der Handlung vertraut zu machen.

Fazit:

Wer Interesse an einem ganz anderem Mordfall hat, sollte wirklich zu diesem Buch greifen!

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Nicht der stärkste Winkelmann.

Ihr werdet sie nicht finden
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"Ihr werdet sie nicht finden" - von Andreas Winkelmann

Wenn ich einen Thriller Autor liebe, ist es Andreas Winkelmann! Er ist einer der Autoren, von denen ich wirklich jedes Buch blind kaufen würde! Sei ...

"Ihr werdet sie nicht finden" - von Andreas Winkelmann

Wenn ich einen Thriller Autor liebe, ist es Andreas Winkelmann! Er ist einer der Autoren, von denen ich wirklich jedes Buch blind kaufen würde! Sei als als Andreas Winkelmann oder Frank Kodiak, seine Thriller packen mich eigentlich immer! Vor gut einem Jahr, war "Der Fahrer" der Grund, weshalb ich nach einer längeren Pause wieder zu Thrillern greife. Seit dem lese ich in regelmäßigen Abständen eines seiner Werke. So habe ich mich auch unglaublich auf "Ihr werdet sie nicht finden" gefreut, einfach um zu erfahren, welche Schauergeschichte er zu letzt auf Papier gezaubert hat!

Doch irgendwie wurde ich etwas enttäuscht gerade im Vergleich zu anderen "Winkelmännern" ging dieser hier schwach los. Bis zur Hälfte des Buches war es mir irgendwie nicht möglich richtig in die Geschichte einzutauchen. Es hat in mir lange keine Spannung ausgelöst, was ich von seinen Thrillern kaum kenne... Die zweite Hälfte des Buches, war wiederum so, wie ich mir einen fesselnden Winkelmann vorgestellt habe! Inklusive vieler Twists, Intrigen und Geheimnisse, die irgendwie immer dazu gehören.

Handlung:

Isabell Waider (16) verschwindet beinahe spurlos, allerdings wird sie nie gefunden... Ihr Vater Jonas Waider, Polizist, verbringt jede Minute damit nach ihr zu suchen, durchforstet jedes Eckchen Wald und geht dennoch leer aus. Dennoch geht er davon aus den Täter zu kennen und vollzieht Selbstjustiz...Sieben Jahre später hat sich sein Leben um 180° gewendet und er trifft auf Franca. Sie ist Privatdetektivin und in einen Fall verwickelt, der den um Isabell Waider schneidet. Schnell wird beiden klar, dass sie nur gemeinsam Erfolg haben werden.

Charaktere:

Jonas Waider und Franca Lichtenwalter könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem bilden sie ein starkes Ermittlerduo. Der Ex-Polizist und die Privatdetektivin. Ich mochte die Geschichte, um eine Privatermittlerin, besonders eine mit so toughen Charakter! Hab ich so noch nicht gelesen! Aber auch Jonas' Emotionen sind einfach nur authentisch und nachvollziehbar!

Cover:

Das Cover gefällt mir wirklich gut, es verspricht einen spannenden Thriller! Ich finde es erstaunlich, wie es aussieht, als würde die Frau im Hintergrund ihren Kopf drehen, bzw. in alle Seiten schauen!

Erzählstil:

Auch hier hat mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich mir in der ersten Hälfte der Geschichte etwas mehr Spannung gewünscht hätte, da war dieses Buch doch schwächer als manch anderer.

Fazit:

Auch wenn es nicht der stärkste Winkelmann war, wird es definitiv nicht mein letzter sein!

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Eine Geschichte über die Hürden und Segen des Lebens.

Für immer an meiner Seite
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"Alles was man im Leben wahrhaft und wirklich hat, ist die Gegenwart. Die Vergangenheit ist immer nur eine Aneinanderreihung einzelner Gedanken und Momente. Die Zukunft ganz und gar keine garantierte Fortsetzung ...

"Alles was man im Leben wahrhaft und wirklich hat, ist die Gegenwart. Die Vergangenheit ist immer nur eine Aneinanderreihung einzelner Gedanken und Momente. Die Zukunft ganz und gar keine garantierte Fortsetzung des bereits Gelebten, keine Linie, die man ziehen, auf die man sich verlassen kann."

Für immer an meiner Seite - von Ronja Forcher

Seit vielen Jahren schaue ich "Der Bergdoktor", es vermittelt mir ein Gefühl von Nachhause kommen und garantiert mir meist schöne Minuten mit meiner Familie. Als ich erfahren habe, dass Ronja Forcher ein Buch rausbringt, stand für mich fest, das werde ich lesen. Ich war neugierig darauf zu erfahren, was Ronja Forcher geprägt hat und ganz besonders, wollte ich die Geschichte um Sarah erfahren. Der Klappentext hat sich berührend angehört und eine emotionale Reise versprochen.

Dieses Buch ist die erste Autobiographie, die ich gelesen (und in dem Falle innerhalb von zwei Tagen verschlungen) habe, weshalb ich noch warm werden muss mit dem Genre.

Versteht mich nicht falsch, dieses Buch ist auf mehr als einer Ebene berührend und herzergreifend, dennoch konnte es mich nicht oder nur phasenweise begeistern und fesseln. Es lies sich prinzipiell gut und flüssig lesen, allerdings mag ich es nicht als Leser angesprochen zu werden. Aber wie gesagt, ich bin ein Neuling in diesem Genre!

Die Geschichte war unglaublich berührend und hat mich einige Zitate markieren lassen, die ich mir merken möchte! Es ist unglaublich, wie bunt das Leben ist und das alles irgendwie seinen Grund hat! Es war schön zulesen, wie Ronja Forcher sich immer weiter entwickelt und dazu lernt. Aber auch zu lesen, wie sie mit Rückschlägen und Trauer umgeht.

Dieses Buch wird mich auch in Zukunft die Rolle der Lilli Gruber, mit anderen Augen sehen lassen, da ich nun weiß, was für eine starke Frau hinter dieser Figur sitzt und sie mit Leben erfüllt!

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Ein Elternabend, der so nicht geplant war…

Elternabend
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„Wenn man dem Umstand, dass man mit dem Leben schon einmal abgeschlossen hatte, überhaupt etwas Gutes abgewinnen kann, dann vielleicht die Erkenntnis, dass man in ihm nicht mehr zu verlieren hat. Sondern ...

„Wenn man dem Umstand, dass man mit dem Leben schon einmal abgeschlossen hatte, überhaupt etwas Gutes abgewinnen kann, dann vielleicht die Erkenntnis, dass man in ihm nicht mehr zu verlieren hat. Sondern nur noch zu gewinnen.“

Elternabend - von Sebastian Fitzek

Vor ein paar Wochen bin ich in einer Bücherzelle über dieses Buch von Sebastian Fitzek gestolpert und habe es direkt eingepackt. Nun habe ich es zur Hand genommen und ruck zuck auch schon wieder beendet. Diese Geschichte hat unglaublich viel Tiefe, die man zuvor gar nicht erahnt, hier und da taucht immer wieder ein neuer Plot auf, der einem einen anderen Blick auf das Geschehen bietet. Dennoch kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der mal einen humorvollen Fitzek lesen möchte, welcher einen nicht am Einschlafen hindert. Es ist Sebastian Fitzek wirklich gut gelungen ernste Themen mit lustigen Szenen zu verbinden ohne ihnen ihre Wichtigkeit zu nehmen. Beispielsweise gibt er ein umfassendes Bild darüber wie unterschiedlich und doch sehr gleich sich eine Depression bei unterschiedlichen Individuen äußert.

Handlung:

Sascha Nebel und „Wilma“ begegnen sich in einer äußerst prekären Lage, die beide dazu anregt die Flucht zu ergreifen. Doch ohne es zu wissen landen sie auf einem Elternabend mit den Identitäten von Lutz und Christin Schmolke. Sascha fühlt sich sagbar unwohl in seiner Situation. da sein ursprüngliches Vorhaben ganz anderer Natur war… So versucht er auf unterschiedliche Weisen dem Elternabend zu entfliehen und deckt dabei das ein oder andere Geheimnis auf. Dennoch führt es am Ende dazu, dass Sascha ein ihm unbekanntes Kind, seinen „Sohn“, besser verstehen kann als jeder andere…

Protagonisten:

Es war schön zu lesen, wie Sascha nach und nach wieder kleine Dinge entdeckt, für die es sich zu leben lohnt. Allgemein kann man sagen, dass sein Charakter unglaublich bunt ist. Er ist ein begnadeter Beobachter, der definitiv eine Auge fürˋs Detail hat und entsprechende Rückschlüsse ziehen kann. Weiter ist er ein Stratege und handelt selten unüberlegt, kann aber im Gegensatz dazu auch sehr gut improvisieren und Smalltalk führen. Er hat eine Gabe dafür mit Menschen zu analysieren und zu verstehen. Seine Empathie und der Aspekt, dass er genau wusste, wie Hector sich fühlte, haben mich echt berührt. Ich hoffe ja er und Christin werden sich eng in Kontakt bleiben und vllt wird ja sogar mehr aus ihnen…

Cover:

Wenn man die Geschichte gelesen hat, ist das Cover wirklich passend! Es zeigt so viele kleine Details auf, die ich so nie mit einem Elternabend in Verbindung gebracht hätte. Auch das Farbschema find ich gut, es hat Farbe allerdings auch nicht zu viel.

Erzählstil:

Wie für einen Fitzek typisch ist man durch die Seiten geflogen. Allerdings war mir die Sprache an der ein oder anderen Stelle zu umgangssprachlich. Das Gesamtpaket war allerdings stimmig!

Fazit:

Wer mal einen einen ruhigen Fitzek lesen und einen Elternabend der anderen Art lesen möchte, sollte mal zu diesem Buch greifen.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Wie es ist, dem Tod ins Gesicht zu blicken.

Belladonna – Die Berührung des Todes (Belladonna 1)
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Belladonna - Die Berührung des Todes (Band 1) von Adalyn Grace

"Er war das LEuchten der Sterne. Das blendende Mondlicht. Die düsteren Schatten und das zarte Streichen des Windes auf ihrer Haut, als die ...

Belladonna - Die Berührung des Todes (Band 1) von Adalyn Grace

"Er war das LEuchten der Sterne. Das blendende Mondlicht. Die düsteren Schatten und das zarte Streichen des Windes auf ihrer Haut, als die Dunkelheit sie schluckte wie den köstlichsten Wein."

Ich habe Belladonna in der deutschen Erstauflage durch Zufall in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt und direkt mitgenommen, da ich wissen wollte, ob das Buch seinem Hype gerecht wird. Nachdem ich es gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Irgendwie hatte ich mir erhofft, da es an der ein oder anderen Stelle ein wenig vorhersehbar war. Mir hat über das gesamte Buch hinweg außerdem die Spannung gefehlt, diese kam erst mit den letzten 70 Seiten, was ich persönlich etwas wenig fand, da die Geschichte durchaus Potential gehabt hätte.

Handlung:

Signa kann nicht sterben, jedes Mal, wenn der Tod in der Nähe ist sieht sie ihn. Genauso ist sie auch in der Lage Geister zu sehen und mit ihnen zu interagieren. Ihre Eltern starben als sie noch sehr klein war, wodurch sie zur Waisin wurde. Da viele ihrer Vormunde unerklärlich starben, ging man davon aus, sie sei von einem Fluch belegt. Nach dem ihre Tante starb kam sie nach Thorn Grove, auf dem ihr Cousin wohnt. Rasch stellte sich heraus, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zu geht, da ihre Cousine Blythe die gleichen Symptome aufweist wie deren kurz zuvor verstorbene Mutter. Schnell ist für Signa kalr, dass Blythe vergiftet wird. Es gilt nun herauszufinden wer das war. Dabei traut sie sich immer mehr mit dem Tod zu interagieren, und entgegen ihrer Erwartung entwickelt sie tatsächlich Gefühle für ihn.

Protagonisten:

Es ist seltsam zu schreiben, dass der Protagonist eines Buches der Tod ist, dennoch war es irgendwie interessant zu lesen, was der Tod denken könnte wie er handelt... das es eben doch nicht nur der Sensenmann ist. Man hat fast das Gefühl der Tod hätte ebenfalls ein Herz...
Signa ist ganz besonders! Sie wuchs ohne Eltern auf und als ihre Großmutter starb, auch ohne Liebe zu erfahren. Doch sie ist wahrhaftig eine Kämpferin!

Cover:

Aufgrund des Covers hätte ich mir das Buch sehr wahrscheinlich nie gekauft. Ich bin absolut kein Fan von Personen auf Buchcovern. Auch wenn es in diesem Falle nur ein halbes Gesicht ist, es ist nicht ganz so mein Fall...

Schreibstil:

Der Schreibstil war angenehm zu lesen, wie immer musste ich mich zunächst daran gewöhnen, dass hier aus der Erzählperspektive berichtet wird. Da muss ich sagen, dass ich einfach mehr ein Freund der Ich-Perspektive bin... Es fällt mir dann leichter, mich au die Geschichte einzulassen.

Fazit:

Es war mal was anderes, allerdings werde ich mir die restlichen Bände wahrscheinlich nicht kaufen.

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