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Veröffentlicht am 12.05.2025

Tiefe Gefühle bei wenig tiefer Handlung

Lonely Hearts Club (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt)
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Cover und Farbschnitt passen sehr schön zueinander, sind aber von der Gestaltung nicht ganz meins.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Der Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten ...

Cover und Farbschnitt passen sehr schön zueinander, sind aber von der Gestaltung nicht ganz meins.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Der Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten empfinde ich als sehr angenehm, da man so in beide richtig "reinschauen" kann. Auch das Format mit den Textnachrichten, die ab und zu den Fließtext unterbrechen, hat mir gut gefallen.
Das Setting in Frankreich finde ich mehr als gelungen und es hat mir viel Spaß gemacht darin einzutauchen.
Clara und Milly als Protagonisten sind mit einer besonderen Tiefe. Sie bringen beide - vor allem aber Clara - Probleme mit, die uns tief in die Gefühlswelten blicken lassen.
Ich empfinde es an vielen Stellen als wertvoll und authentisch, manchmal aber auch etwas emotional überladen. An diesen Stellen fällt es mir dann schwer konzentriert weiter zu lesen.
Wo es Gefühlstechnisch sehr in die Tiefe geht, bleiben mir andere angefangene Handlungsstränge am Ende nur unzufriedenstellend oder gar nicht abgeschlossen. Gerade in Hinblick auf Z. B. Claras Vater, hätte ich mir mehr erhofft. Auch der "Lonely Hearts Club", der sogar den Titel des Buches darstellt, bekommt mir zu wenig Aufmerksamkeit. Da wäre sicher noch Potential gewesen.

Insgesamt ein gutes Buch, mit einer wertvollen Geschichte, in die ich gut eintauchen konnte, die für mich an manchen Stellen aber etwas unvollendet wirkt.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Altern in Schweden

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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Das Cover ist toll. Es strahlt eine ruhige Stimmung aus, die man auch im Buch wiederfindet.
Der Schreibstil ist für mich nicht ganz einfach. In einen richtigen Lesefluss zu kommen, ist mir nicht ganz leicht ...

Das Cover ist toll. Es strahlt eine ruhige Stimmung aus, die man auch im Buch wiederfindet.
Der Schreibstil ist für mich nicht ganz einfach. In einen richtigen Lesefluss zu kommen, ist mir nicht ganz leicht gefallen.
Mariddja und Biera sind beide zwei herzensgute Menschen, die mich sehr berührt haben. Mit ihnen die Kultur der Samen etwas besser kennen zu lernen, fand ich sehr spannend. Den Witz, den Siri in das Ganze, recht trübe Geschehen einbringt, finde ich sehr gut gelungen. Da kommt man doch immer wieder mal zum Schmunzeln.
Kaj war für mich anfangs schwer zu greifen. Das hat sich allerdings im Laufe des Buches - wahrscheinlich auch mit Hilfe seiner Freundin Mimmi- gebessert. Ich mochte seine Charakterentwicklung und seinen Weg zu sich selbst sehr gerne.
Insgesamt mal etwas ganz anderes. Ich habe es gerne gelesen, hätte mir aber gewünscht, die Verbindung zu den Protagonisten noch etwas mehr spüren zu können.

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Für Zwischendurch

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Das Cover ist sehr schön. Ich mag es besonders, wie die Karte von Venedig eingearbeitet ist. Auch der Titel passt finde ich sehr gut zum Buch.
Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen. Ich bin in einrn ...

Das Cover ist sehr schön. Ich mag es besonders, wie die Karte von Venedig eingearbeitet ist. Auch der Titel passt finde ich sehr gut zum Buch.
Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen. Ich bin in einrn guten Flow gekommen, trotzdem konnte es mich nicht komplett catchen.
Merle finde ich eine tolle Protagonistin. Ich mag die Backgroundstory mit ihrem Opa sehr gerne und finde es etwas schade, dass diese nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen hat.
Matteo als geheimnisvoller Protagonist ist natürlich eine spannende Person. Aber auch er hat es leider nicht schaffen können mich zu 100% von sich zu überzeugen.
Die Lovestory und die vielen Nebenhandlungen finde ich jede für sich recht gut. Mir fehlt es nur immermal an der Harmonie zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Da wirkt es für mich nicht immer ganz passend und manchmal vielleicht auch etwas zu viel gewollt.
Alles in allem für mich ein schönes Buch für zwischendurch, das für mich im Setting und auch in den Freundschaftlichen Aspekten Punkten könnte, mir aber irgendwie das gewisse Etwas gefehlt hat um mich richtig zu catchen.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Spannender Auftakt!

Tode, die wir sterben
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Das Cover finde ich zum Genre und der Stimmung passend. Auch wenn ich von der Brücke keinen Zusammenhang mit dem Inhalt erkennen kann.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Angenehm zu lesen und fesselnd. ...

Das Cover finde ich zum Genre und der Stimmung passend. Auch wenn ich von der Brücke keinen Zusammenhang mit dem Inhalt erkennen kann.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Angenehm zu lesen und fesselnd.

Das Ermittlerduo Jon und Svea ist besonders. Gerade Svea habe ich recht gerne gemocht. Ihre Art zu denken und handeln ist faszinierend. Jon ist etwas schwierig für mich gewesen. Seine Art hat mir doch etwas Probleme bereitet, doch es ist eine Charakterentwicklung zu erkennen. Insgesamt bin ich mit beiden nicht ganz warm geworden.

Der Fall war dafür sehr spannend. Man konnte nichts vorhersehen und trotz vieler Puzzleteile fügt sich erst spät ein klares Bild. Vom Aufbau sehr gut gemacht. Kleiner Kritikpunkt, dass es an manchen Stellen vielleicht etwas konstruiert wirkte.

Alles in allem ein gelungener Auftakt, der sicher schon einen guten Grundstein für eine Krimi Reihe gelegt hat.

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Angenehm, etwas mehr Tiefe wäre schön gewesen

Seoulmates - Believe in Us
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Das Cover ist schlicht und ansprechend.
Der Titel ist meiner Meinung nach nicht ganz passend, weil das Setting mit Seoul an sich nichts zu tun hat.
Lediglich mit Korea gibt es natürlich den Zusammenhang, ...

Das Cover ist schlicht und ansprechend.
Der Titel ist meiner Meinung nach nicht ganz passend, weil das Setting mit Seoul an sich nichts zu tun hat.
Lediglich mit Korea gibt es natürlich den Zusammenhang, aber Seoul spielt gar keine Rolle, bzw ist kein Schauplatz dieses Romans.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Elijah und Jessica als gegensätzliche Protagonisten sind sehr gut getroffen. Elijah und seine Charakterentwicklung gefallen mir richtig gut. Jessicas Art ist nicht ganz meins, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Die Handlung ist ganz nett. Etwas vorhersehbar, aber das hat mich in dem Fall nicht gestört. Ein paar Siedefacts über den koreanischen Lebensstil sind auch sehr spannend gewesen. Auch ein bisschen Sight Seeing in New York ist ganz erfrischend.
Es werden spannende Themen aufgeführt von Diskriminierung, Oberflächlichkeit, etc, die mir aber leider etwas zu wenig in die Tiefe gegangen sind.
Da ist für mich definitiv Platz für mehr gewesen, da die passende Basis ja da ist.
Bei manchen Handlungssprüngen hatte ich außerdem das Gefühl, dass mir dann etwas Hintergrund gefehlt hat.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es konnte mich bloß einfach nicht vom Hocker reißen.

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