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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2024

Junge Witwe mit fünf Kindern

Die Lindenterrasse
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In Nienstedten bei Hamburg im Jahr 1790 nimmt ein Unglück Maria Burmester den Ehemann und den Kindern den Vater. Sie möchte trotz der vielen Schulden die geerbte Konditorei behalten, wird von der Konkurrenz ...

In Nienstedten bei Hamburg im Jahr 1790 nimmt ein Unglück Maria Burmester den Ehemann und den Kindern den Vater. Sie möchte trotz der vielen Schulden die geerbte Konditorei behalten, wird von der Konkurrenz bedrängt und sogar erpresst. Der reiche Kaufmann Joachim Graaf biete ihr einen Kredit an, dafür soll sie ein Fest für seine Angebetete ausrichten. Maria stürzt sich mit Hilfe von Daniel Louis Jacques in die Arbeit. Das verändert ihr Leben für immer und auch das Schicksal ihres Hauses. Aus dem Geschäft wird erst ein französisches Restaurant und am Ende das Hotel Louis C. Jacob.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich bald gut drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich musste mich auch in die damalige Zeit versetzen, um Marias Handeln zu verstehen. Denn damals wurde noch viel mehr getratscht als heute. Maria wurde überraschend Witwe und ihre fünf Kinder zu Waisen. Als sie dann mit einem Mann gesehen wurde, wurde natürlich gleich getratscht. Die Zeiten waren damals halt so. Sie tat mir richtig leid. Und dann die Angebetete von Joachim Graaf. Sie tat mir noch viel mehr leid, denn sie musste einiges erdulden. Doch mehr davon nicht, denn spoilern will ich ja nicht. Im Nachwort erfährt man noch, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, nämlich die Entwicklung einer Konditorei letztendlich in ein Hotel. Natürlich ist sie nicht Wort für Wort wahr, und auch nicht alle Personen gab es wirklich. Doch ist die eine oder andere Person einer damals lebenden durchaus nachempfunden. Zum Teil zog sich die Geschichte etwas, was aber bei solchen Romanen öfter mal vorkommt und nicht unbedingt relevant ist. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, auch dass man im Epilog erfährt, wie sie letztendlich ausgeht. Was nicht immer so ist, denn nicht immer denken die Autoren daran, dass ein Epilog hilfreich wäre, was ich dann immer sehr bedauere und in meiner Bewertung berücksichtige. Die Geschichte ist auch spannend geschrieben, hat mich gefesselt und mich gut unterhalten. Ich empfehle sie sehr gerne weiter und vergebe fünf Sterne.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Veronika muss sich entscheiden

Zeit der Schwestern
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Veronika weiß als erfahrene Winzerin, dass es diesen Herbst am Bodensee einen hervorragenden Jahrgang geben wird. Doch sie muss ihre ganze Aufmerksamkeit darauf lenken. Doch in ihrer Ehe steht es nicht ...

Veronika weiß als erfahrene Winzerin, dass es diesen Herbst am Bodensee einen hervorragenden Jahrgang geben wird. Doch sie muss ihre ganze Aufmerksamkeit darauf lenken. Doch in ihrer Ehe steht es nicht zum Besten, ihre 16jährige Tochter hat Geheimnisse und Veri ist froh, dass ihre beiden Schwestern Romy und Caro in ihrer Nähe sind. Bei einem Ausflug auf die Reichenau entdeckt sie ein idyllisches Ökoweingut, das alte Träume aufleben lässt und sie fragt sich was wäre wenn? Aber ist sie wirklich bereit neue Weg zu gehen privat wie beruflich. Wird sie die richtige Entscheidung treffen.

Meine Meinung
Leicht und flüssig ließ sich dieses Buch lesen. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Genau wie die Vorgänger, war es wieder sehr schön geschrieben und ich kam schnell in die Geschichte rein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In diesem Buch geht es in der Hauptsache um Veronika genannt Veri, die mit ihrem Mann Stefan ein Weingut betreibt. Dann ist da auch noch die Tochter Rosalie, ein sechzehnjähriger Teenager. Und dieses Alter kenne wir wohl auch. Schon im letzten Buch habe ich vermutet, dass das, was hier in diesem Buch geschieht eigentlich unaufhaltsam ist. Weiter nichts davon, da ich sonst noch spoilere. Ich konnte mich auch in Georg, den Vater der drei Schwestern hineinversetzen der eine, für ihn schwere, Entscheidung fällen muss. Doch es kommt alles so, wie es kommen muss. Es ist spannend, hat mich gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Ich empfehle alle drei Romane gerne weiter und vergebe für dieses Buch fünf Sterne.

Veröffentlicht am 03.09.2024

Wer ist schuld

Die Rosenholzvilla
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Elisa will ihren kranken Großvater im Tessin unterstützen. Der ist kauzig und eigensinnig, heißt Niklas und macht es ihr nicht leicht. Jedoch die Gegend ist bezaubernd und das erleichtert ihr das Einleben, ...

Elisa will ihren kranken Großvater im Tessin unterstützen. Der ist kauzig und eigensinnig, heißt Niklas und macht es ihr nicht leicht. Jedoch die Gegend ist bezaubernd und das erleichtert ihr das Einleben, denn dort kann sie endlich entspannen. Sie stößt auf eine kleine, feine Instrumentenmanufaktur sie sie an ihre Zeit als Cellistin erinnert. Dieser wird geführt von zwei Brüdern sie sehr ungleich sind und die lange Tradition des Instrumentenbaus fortsetzen. Doch durch dich Ungleichheit wird das erschwert, zumal beide Brüder für Elisa Gefühle entwickeln.

Meine Meinung
´Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Elisa musste überraschend in den Tessin reisen, da ihr Großvater schwer krank im Krankenhaus lag. Sie ist nicht begeistert davon, dass ihre Mutter dies nicht getan hat, doch diese ist mit ihrer Modefirma beschäftigt und hat Termine. Hier wird Elisa wieder an ihre Kindheit und Jugend erinnert und auch daran, warum sie nicht mehr Cello spielt. Es gibt in dem Buch einige überraschende Wendungen. Dinge, von welchen man angenommen hat, dass sie passiert seien, sind das so gar nicht. Und am Ende sieht es so aus, als wolle Elisa im Tessin bleiben? Aber das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Auch wie sie zu den beiden Brüdern steht, die ihr beide den Hof machen. Welcher der beiden ist denn nun der Richtige? Ist es überhaupt einer? Das wird der Leser in diesem Buch erfahren. Es ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Ich habe mit Elisa gelitten, wenn sie traurig war und mich gefreut, wenn auch sie sich gefreut hat. Ich habe jemanden verdammt, der ihr massive Steine in den Weg gelegt hat. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch gut gefallen und hat mich gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung von mir und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 26.08.2024

Romys Entscheidung

Zeit der Schwestern
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Romy will, obwohl mit Catering und zwei Kindern genug zu tun, unbedingt an einem Backwettbewerb teilnehmen. Es gibt ein beachtliches Preisgeld und ist auch gut für ihre berufliche Zukunft. . Sie will dieses ...

Romy will, obwohl mit Catering und zwei Kindern genug zu tun, unbedingt an einem Backwettbewerb teilnehmen. Es gibt ein beachtliches Preisgeld und ist auch gut für ihre berufliche Zukunft. . Sie will dieses Projekt allein meistern, auch wenn ihre Schwester Caro und Veri ihr zur Seite stehen. Etwas passiert und Romy weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss.

Meine Meinung
Dies ist der wzeiter Band aus der Trilogie Zeit der Schwestern. In diesem Buch geht es um die jüngst, um Romy. Das Buch ließ sich wiedr leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Romy, die sich, wie dr Leser des ersten Buches sich denken kann, zwischen dne beiden Männern Pierre, dem Vater ihres Sohnes Vince und Ben, dem Vater ihrer Tochter Luna, entscheiden muss. Oder hat vielleicht sogar keiner der beiden das Potenzial zu ihr zu gehören? Der Leser wird es erfahren. Luna darf bei etwas mitwirken, wo beide Elternteile einverstanden sein müssen. Wird das gutgehen? Zu guter Letzt ist da noch dieser Backwettbewerb. Wird Romy daran teilnehmen können, es vielleicht sogar schaffen zu gewinnen? Das Buch wird es dem Leser verraten. Es hat mir wieder sehr gut gefallen, war spannend und hat mich gefesselt. Ich habe mit Romy bei allem mitgefiebert und mich über dass Positive gefreut, und wenn etwas Negatives kam, mit ihr gelitten. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe fünf Sterne.

Veröffentlicht am 17.08.2024

Wer lügt fliegt

Scandor
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Philipp und Tessa lassen sich auf eine besonderer Challenge ein. Hundert Menschen sollen einen unfehlbaren Lügendetektor teste. Das Gerät wird Scandor genannt und es begleitet die Kandidaten rund um die ...

Philipp und Tessa lassen sich auf eine besonderer Challenge ein. Hundert Menschen sollen einen unfehlbaren Lügendetektor teste. Das Gerät wird Scandor genannt und es begleitet die Kandidaten rund um die Uhr, deckt jede Lüge auf. Und wer lügt, fliegt aus der Challenge, und muss sich seinen allerschlimmsten Ängsten stellen. Doch die übrigbleibende Person erhält 6 Millionen Euro. Doch es gibt Leute, die nicht fair spielen. Und jemand hat sich auf die Suche nach der Wahrheit gemacht.

Meine Meinung
On Ursula Poznanski habe ich schon mehrere Bücher gelesen, die allesamt klasse waren. Dieses Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Philipp, der die Münze, die für die Teilnahme nötig war, geschenkt bekommen hatte. Aber wieso? Am Ende des Buches weiß er es. Und in Tessa, die Ihrem Onkel die Münze abgenommen hat und damit mit ihm auch Ärger bekam, was allerdings nichts Neues war, denn mit dem hatte sie ja ständig Ärger. Ich denke damit verrate ich nicht zu viel. Normalerweise, kennen sich die Teilnehmer an dieser Challenge nicht, doch diese beiden hatten sich kennen gelernt. Wieso, das steht auch in dem Buch. Um war geht es darin eigentlich? Fünf Millionen sind schließlich kein Pappenstiel. Und die beiden mussten teuflisch aufpassen nichts Falsches zu sagen. Selbst bei der allerkleinsten Unwahrheit flog man raus. Aber das wird der geneigte Leser beim Lesen des Buches schon merken. Es ist spannend und hat mich gefesselt, denn erst ganz am Ende des Buches wird klar, worum es eigentlich geht. Es hat mir gut gefallen und mich auch super unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.