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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2024

Familiengeschichte

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ klang laut Klappentext nach einer sehr interessanten Liebesgeschichte.

Allerdings nimmt diese an sich wenig Raum ein, es geht viel mehr um vergangene Geschehnisse, ...

„Wir treffen uns im nächsten Kapitel“ klang laut Klappentext nach einer sehr interessanten Liebesgeschichte.

Allerdings nimmt diese an sich wenig Raum ein, es geht viel mehr um vergangene Geschehnisse, um die Lasten der einzelnen Protagonisten und um deren Familien.

Mich konnte das Buch nicht überzeugen, ich hatte etwas anderes erwartet. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch und der Schreibstil konnte mich jetzt auch nicht so sehr fesseln, um dieses Buch wirklich gerne zu lesen.

Dieses hübsche Cover sieht zwar sehr gut aus im Regal, ich werde dieses Buch jedoch nicht behalten, es reizt mich nicht, es jemals wieder zu lesen, es war recht belanglos und hat mich weder berührt noch zum Nachdenken gebracht. Es war weder lustig noch hat es angenehme Stimmungen transportiert.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Es hat seine Längen

Invictum
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Invictum ist das zweite Buch der Autorin und die Fortsetzung von Ingenium.
Wie schon mit dem ersten Buch hatte ich auch dieses Mal so meine Probleme mit den Längen. Ich habe öfter überlegt, das ...

Invictum ist das zweite Buch der Autorin und die Fortsetzung von Ingenium.
Wie schon mit dem ersten Buch hatte ich auch dieses Mal so meine Probleme mit den Längen. Ich habe öfter überlegt, das Buch zur Seite zu legen, aber insgesamt hat die Neugierde doch überwogen, wie sich am Ende denn alles so finden mag.

Der Savant, also Inselbegabte, Mike Brink, wird vom japanische Kaiser nach Tokio eingeladen, um dort an einem Wettbewerb teilzunehmen, um die die mysteriöse Drachenkiste zu entschlüsseln.

Dieses Buch handelt viel von japanischer Geschichte und den Samurai. Diese Themen sind mir eher fremd und haben es nicht geschafft mich zu fesseln.
Aber die Charaktere des Rätsellösers und seiner japanischen Kollegin sind sehr interessant und die Spannung beim Enträtseln steigt auch.

Allerdings stört mich in diesem wie auch schon im letzten Band die KI. Diese Art des Bewusstseins ist für mich nicht nachvollziehbar und grenzt an Science Fiction, welches ich überhaupt nicht mag und daher in Thrillern auch nicht schätze.

Insgesamt war dieses Buch jetzt zwar kein Pageturner für mich, aber durchaus lesenswert.

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Veröffentlicht am 15.07.2024

Introspektion

Die schönste Version
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Die schönste Version handelt von Yella, die Mitte zwanzig ist und von ihrem Partner gewürgt wurde.
Im Verlauf der Geschichte erfährt der Leser viel über Yellas Lebensweg, über ihr Aufwachsen ...

Die schönste Version handelt von Yella, die Mitte zwanzig ist und von ihrem Partner gewürgt wurde.
Im Verlauf der Geschichte erfährt der Leser viel über Yellas Lebensweg, über ihr Aufwachsen und sie beeinflussende Situationen. Es offenbart sich dabei ein sehr anstrengender Charakter.


Insgesamt bin ich mit der Protagonistin nicht warm geworden. Vielleicht bin ich einfach zu alt, aber ich konnte nicht mit ihr und ihren Gedanken mitfühlen. Ich konnte keine Verständnis für ihr Zaudern aufbringen, sie hat mich eher genervt.

Am unangenehmsten an diesem Buch ist mir jedoch der Schreibstil. Es ist mir zu direkt, teilweise zu vulgär geschrieben. Ich möchte beim Lesen keine Muschibrösel aus dem Tanga kratzen. Pfui Deibel.

Dieses Buch habe ich jetzt einmal gelesen, dann kann es auch weg. Ich habe nicht das Bedürfnis es Freunden oder meiner Familie zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Verworren

Die Tote am Kai (WaPo Cuxhaven 2)
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Dieser Kriminalroman aus Cuxhaven konnte mich nicht restlos überzeugen.

Die Vielzahl an Personen ist höchst verwirrend und auch die Verflechtung von Wasserschutzpolizei und Kriminalpolizei, ...

Dieser Kriminalroman aus Cuxhaven konnte mich nicht restlos überzeugen.

Die Vielzahl an Personen ist höchst verwirrend und auch die Verflechtung von Wasserschutzpolizei und Kriminalpolizei, von Menschenhandel und Korruption, das ist alles etwas viel, etwas unklar und nicht stimmig dargestellt.

Da die Geschichte kurz war, konnte ich es aushalten, aber begeistert hat mich das Gelesene nicht, auch den Cliffhanger finde ich sehr holzhammermäßig, wie das ganze Buch lässt auch dieses am Stil zu wünschen übrig.

Ich konnte auch mit den Personen nicht wirklich warm werden, sie blieben mir schwer greifbar, waren keine Identifikationsfiguren.

Auch das Stilmittel des Plattdeutsch redenden Fischers ist wenig innovativ.

Aber: Wat denn einen sien Uhl, is denn annern sien Nachtigall. Dieses Buch wird schon seine Leser finden, großartig empfehlen würde ich es allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 08.03.2024

Es plätschert so vor sich hin

Das Schweigen des Wassers
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Das Schweigen des Wassers ist ein sehr bedächtiger Kriminalroman.
Das Buch spielt in Mecklenburg Vorpommern im Jahre 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung.

Der Komissar Arno Groth ist aus ...

Das Schweigen des Wassers ist ein sehr bedächtiger Kriminalroman.
Das Buch spielt in Mecklenburg Vorpommern im Jahre 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung.

Der Komissar Arno Groth ist aus Hamburg in die ostdeutsche Provinz geschickt worden und soll dort jetzt einen Fall aufklären, der mit einem Cold Case aus der DDR Zeit zusammenzuhängen scheint.

Die Themen sind vielfältig, es geht um die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland, vor allem um die mentale.
Es geht um Trauer und deren Bewältigung, um Teamarbeit und um ostdeutsche Kindheitserinnerungen.

Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen, es war für mich sehr zäh, sehr langweilig, für einen Kriminalroman fehlte mir leider jegliche Spannung. Es wird so vor sich hin ermittelt, das Menschliche steht eher im Vordergrund, aber auch die Entwicklung der Charaktere konnte mich nicht fesseln.

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