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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2024

Vom Captain zum Admiral

Captain Nelson – Unter der Flagge des Königs
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Captain Nelson – Unter der Flagge des Königs von Mac P. Lorne ist der erste Band einer Dilogie über Horatio Nelson, einen der wohl bekanntesten und bedeutendsten Offiziere der Royal Navy. Als recht junger ...

Captain Nelson – Unter der Flagge des Königs von Mac P. Lorne ist der erste Band einer Dilogie über Horatio Nelson, einen der wohl bekanntesten und bedeutendsten Offiziere der Royal Navy. Als recht junger Captain, der aufgrund seines schmächtig- kränklichen Aussehens leicht unterschätzt wird, erhält Horatio Nelson den Befehl auf den englischen Kleinen Antillen den Navigation Act zu überwachen und somit Schmuggler zu jagen. Durch seine pflichtbewusste Art macht er sich dort sowohl seinen direkten Vorgesetzen, als auch Teile der Bevölkerung, die vom illegalen Handel profitiert, zum Feind. Auch die Eheschließung mit Fanny Nisbet erweist sich für ihn in persönlicher, wie auch finanzieller Hinsicht, weniger erfreulich als erwartet. Zurück in England dauert es, da Friede herrscht, fünf Jahre bis zum nächsten Komando. Erst ein Krieg mit Frankreich und die damit verbundenen Aufgaben im Mittelmeer bringen Nelson zurück an Bord.

Mich hat dieser historische Romane von Mac P. Lorne begeistert. Er hat es wieder geschafft, die Geschichte der englischen Seefahrt lebendig werden zu lassen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass sich der Autor sehr genau an die historischen Gegebenheiten hält und die Hintergründe gut recherchiert hat. Mac P. Lorne schafft es, dass man sich richtig auf die Schiffe der Royal Navy versetzen fühlt. Admiral Nelson ist dabei ein sehr interessanter Charakter. Sehr pflichtbewusst und ehrgeizig was seinen Dienst in der Royal Navy betrifft und wagemutig in der Schlacht. Als Captain war er wohl eine herausragende Führungspersönlichkeit und hatte auch an seine Crew hohe Erwartungen. Interessant fand ich, dass Nelson niemand war, dem alles direkt gelang. Gerade im Krieg gegen die Franzosen im Mittelmeer lief für ihn und die Royal Navy oft nicht alles nach Plan. Ich kann diese Buch insgesamt sehr empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Band der Dilogie.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Der kleine Siebenschläfer geht ins Bett

Gute Nacht! Sei so nett und bring mich ins Bett!
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Der kleine Siebenschläfer ist schon ganz müde und möchte ins Bett. Dabei braucht er aber dringend Hilfe. Gute Nacht! Sei so nett und bring mich ins Bett! von Agi Ofner ist ein bezaubernd illustriertes ...

Der kleine Siebenschläfer ist schon ganz müde und möchte ins Bett. Dabei braucht er aber dringend Hilfe. Gute Nacht! Sei so nett und bring mich ins Bett! von Agi Ofner ist ein bezaubernd illustriertes Mitmachbuch zum Thema Schlafengehen. Im Mittelpunkt des Buches steht natürlich der kleine müde Siebenschläfer, der wirklich besonders niedlich gezeichnet ist. Man sieht ihm dabei teilweise seine Müdigkeit richtig an. Er braucht zum Beispiel Hilfe seinen Schlafanzug zu finden und richtig anzuziehen, Hilfe beim Zähneputzen, noch etwas zu Trinken und zum Schluss eine kleine Einschlafbegleitung. Situationen also, die kleine Kinder kennen und nachvollziehen können. Der Text ist eher kurz und einfach gehalten, regt aber auf jeden Fall zum Mitmachen an. Bei manchen Aufgaben braucht es dann auch etwas Phantasie um sich zum Beispiel vorzustellen, wie Zahnbürste und Zahnpastatube durch Kippen des Buches zum Siebenschläfer rollen. Als Altersempfehlung würde ich das Buch bereits ab ca. 18 Monaten empfehlen, da die Pappseiten mir sehr robust erscheinen und die Zeichnungen nicht überladen wirken. Auch die farbliche Gestaltung, viel Dunkelblau, passt zum Thema Bettzeit und Schlafengehen. Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr angesprochen, weshalb ich es für eine tolle Ergänzung des Kinderbuchregals für die Kleinsten halte, und 5 von 5 Sternen vergebe.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Auch Fabeltiere müssen mal

Kuckuck, Kacka!
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Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das ...

Bei diesem Buch ist der Titel eindeutig Programm. Im Buch Kuckuck, Kacka! von Christine Kugler und Sandy Thißen können Kinder ab 2 Jahren sehen, wie es aussehen könnte, wenn ein Fabelwesen mal muss. Das Buch ist sehr lustig, fantasievoll, bunt und glücklicherweise auch nicht eklig (ausser vielleicht ein ganz kleines bisschen beim Monsterschleim). Bereits auf den Cover sieht man die verschiedenen Protagonisten. Der kleine Roboter verliert Schrauben und Muttern, beim Gespenst plumpst das Essen einfach durch und beim Drachen wird es heiß. Außerdem gibt es noch Monster, Meerjungfrau und Einhorn, die auf ihre ganz eigene Art auf Klo müssen. Zeichnungen und Text sind sehr amüsant. Der Text ist pro Doppelseite 4 Zeilen lang und reimt sich. Die Bilder dazu sind passend, liebevoll gezeichnet und sehr süss. Interessant wird das Buch vorallem durch die Schieber, die gut für kleine Kinderhände geeignet sind und zur Interaktion anregen. Einziges Manko ist die Kürze des Buches. Über zwei oder drei weitere Doppelseiten mehr, hätte ich mich gefreut. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Kinder ab zwei Jahren und deren Eltern, da das Thema wirklich toll und humorvoll umgesetzt wurde.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Auch kleine Gespenster müssen ins Bett

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht!
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Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch ...

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch nach der Geisterstunde noch wach, sodass er einen Ausflug in die Umgebung des Schlosses macht. Er besucht zum Beispiel Hexe Lotte, die bereits im Bett liegt, aber vor Bauchweh nicht schlafen kann. Dem Werwolf scheint der Mond zu hell und einer kleinen Spinne fehlt ein Nachtlicht. Wie gut, dass Theo zu helfen weiß. Auch Vampiremädchen Frida will lieber spielen, statt in ihrem Sarg zu schlafen. Zum Schluss wird Theo selbst vom Papa ins Bett gebracht.

Die Zeichnungen im Buch sind liebevoll und sehr niedlich, kindgerecht. Es gibt sehr viele Details zu entdecken und auch die Entdeckerklappen sind schön gestaltet. Die kleinen Grusselwesen sind sehr süss gezeichnet und glücklicherweise nicht unheimlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Zweijährige schon wissen was ein Werwölfe oder ein Vampire ist. Auch könnte es zu Fragen kommen, weshalb dass kleine Gespenst nachts unterwegs ist. Das angegebene Lesealter finde ich trotzdem angemessen. Besonders im Hinblick darauf, dass bald wieder Halloween ansteht, gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Junge Vampire

Vampire Academy - Blutsschwestern
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Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead ist der erste Band dieser Reihe. Ich hatte dieses Buch schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich muss sagen, es hat mich jetzt ...

Vampire Academy - Blutsschwestern von Richelle Mead ist der erste Band dieser Reihe. Ich hatte dieses Buch schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich muss sagen, es hat mich jetzt doch begeistert!

Die Freundinnen Rose und Lissa werden nach einer kurzen Zeit "in Freiheit" praktisch geschnappt und an ihre ehemalige Schule, die Vampire Academy, zurückverfrachtet. Während, die zu den regierenden Moroi gehörende, Lissa weniger Schwierigkeiten bekommt, muss sich die Halbvampirin Rose, die zur Wächterin ausgebildet wird, an strengere Auflagen halten. Beide verbindet dabei ein mentales Band und einige Geheimnisse.

Der Schreibstil des Buches ist angenehm lesbar und vorallem sehr fesselnd. Ich war direkt in der Geschichte angekommen, auch wenn Aspekte wie zum Beispiel das Gesellschaftssystem und die Magie der Vampire erst im Laufe des Buches erklärt werden. Das Worldbilding und das Academy Seting haben mir hierbei sehr gut gefallen. Hauptsächlich ist die Geschichte aus Rose Sichtweise geschildert. Durch das mentale Band zwischen beiden erhält man aber auch Einblicke in Lissas Denk-und Handlungsweise. Hierbei kann ich sagen, dass ich Rose eindeutig lieber mochte. Sie ist selbstbewusst und impulsiv, kokettiert mit ihrem guten Aussehens, ist aber als angehende Wächterin vorallem um Lissas Wohlergehen besorgt. Die zwischen Ihr und ihrem Mentor aufflammenden Gefühle sind für die Folgebänder eindeutig in Richtung Beziehung ausbaufähig.

Insgesamt eine gelungene Mischung aus Vampire-Fantasy und College-Drama.

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