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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ritterspiele am Tower of London

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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Daisy ist schüchtern. Nur in ihrer Rolle als Lady A kommt sie aus sich heraus und ist mutig. Als sie gegen ihren Willen am Tower of London einen Job erhält wird ihre Welt auf den Kopf gestellt. Dort muss ...

Daisy ist schüchtern. Nur in ihrer Rolle als Lady A kommt sie aus sich heraus und ist mutig. Als sie gegen ihren Willen am Tower of London einen Job erhält wird ihre Welt auf den Kopf gestellt. Dort muss sie Kindern beibringen, wie sich Ritter verhalten und hat dazu noch mit ihrem Kollegen Theodore zu kämpfen, der seine Job nicht ernst nimmt. Doch in Teddy steckt noch so viel mehr, gibt es doch eine Chance für ihn und Daisy?

Meine Meinung:
Ich mag das Cover und die Figuren darauf. Es passt perfekt zur Handlung, auch wenn ich die Farbe Rosa nicht wirklich mit Daisy in Verbindung bringen kann.
Der Schreibstil von Megan Clawson ist angenehm zu lesen. Flüssig, ansprechend und leicht.

Daisy ist eine schüchterne und ängstliche junge Frau, die am liebsten zuhause bleibt oder auf dem LARP Feld steht. Sie war für mich nur schwer zugänglich, da sie sich über ihre Rolle als Lady A definiert hat. Diese ist stark, clever und schlagfertig. Also alles, was Daisy selbst nicht ist.
Einzig Teddy kitzelt diese Seite an Daisy hervor.
Teddy hat jedoch seine eigenen Probleme. Er ist der Neffe des Königs und seine Skandale werden englandweit bekannt. Zur Strafe muss er an der Ritterschule arbeiten und hasst alles daran, bis auf die Möglichkeit Daisy zu ärgern.
Leider habe ich auch zu Teddy keinen richtigen Zugang gefunden. Er ist für mich blass und etwas nervig geblieben. Erst auf den letzten Seiten konnte ich etwas besser verstehen, was Daisy an ihm findet.
Beide sind so in ihren eigenen gekapselten Welten gefangen, dass diese für mich als Leserin verschlossen geblieben sind.

Die Handlung war über lange Zeit hinweg ohne Spannung, dafür aber immer wieder witzig. Vor allem die Auftritte von Sam und Bobble waren Lichtblicke für mich.
LARP und alles was damit zu tun hat,m fand ich sehr interessant und gut beschrieben, sodass die Einblicke in das Spiel sehr verständlich waren.

Die Entwicklung von Daisy hat mir gut gefallen. Besonders als sie gemerkt hat, dass die Kraft nicht von Lady A, sondern von ihr selbst kommt.

Das Ende war gelungen und ein passender Abschluss des Buchs, auch wenn da Potential nicht ausgeschöpft wurde.

Mein Fazit:
Leider konnte ich mich nicht für die Charaktere erwärmen. Ich habe keinen Zugang zu Daisy gefunden und Teddy blieb mir zu blass. Trotzdem war die Handlung interessant und besonders die LARP Teile gelungen.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Willkommen in Xanthia

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Zoé hat es nicht leicht im Leben und ihr Schicksal ändert sich auch nicht mit ihrem Tod. Stattdessen steht seht die vor einer neuen Aufgabe: sie soll drei Relikte für den Grafen von Xanthia stehlen, dann ...

Zoé hat es nicht leicht im Leben und ihr Schicksal ändert sich auch nicht mit ihrem Tod. Stattdessen steht seht die vor einer neuen Aufgabe: sie soll drei Relikte für den Grafen von Xanthia stehlen, dann darf sie in ihr Leben zurück kehren.
Doch Zoé merkt schnell, dass es auch in Xanthia viele Geheimnisse gibt und Graf Alexei zwar anziehend, aber auch gefährlich ist.

Meine Meinung:
Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und gefallen mir richtig gut! Sie passen perfekt zum Inhalt und spiegeln Dunkelheit und Blutrünstigkeit.
Der Schreibstil von Beril Kehribar liegt mir leider nicht ganz. Die Autorin schreibt zwar angenehm, aber oft zu ausschweifend und zu detailliert. Das hatte auf mich den Effekt, dass sich die Handlung gezogen hat und langweilig anfühlte.

Zoé ist eine junge Frau, die viel erleiden musste und mit Diebstahl und Prostitution ihr Leben finanziert hat. Sie kennt Die Grenzen und ist sich der Konsequenzen bewusst, sieht aber keinen anderen Weg um sich mit ihrer Mutter einen Neustart zu ermöglichen. Clever und ambitioniert, aber auch naiv muss sie sich Situationen stellen, auf die sie nicht gefasst ist.
Das betrifft besonders das Leben in Xanthia und Graf Alexei. Der Xathyr verfolgt seine eigenen Interessen und Ziele, für die er Zoé benötigt.
Während ich die Handlung und Gedanken von Zoé noch einigermaßen nachvollziehen konnte, bin ich mit Alexei gar nicht warm geworden. Er ist für mich blass und leblos geblieben, auch die Anziehung zwischen ihm und Zoé konnte ich nicht nachvollziehen.

Zudem war mir die Einleitung viel zu lange und bis zum Ende konnte sich keine Spannung aufbauen. Mir hat da etwas gefehlt.

Den Aufbau der Welt und die Beschreibung von Xanthia hat mir jedoch sehr gut gefallen. Ich konnte mir das Schloss gut vorstellen und mag den Fantasy Aspekt sehr gerne.

Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, aber bis der nächste Band erscheint ist auch noch etwas Zeit.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, deren Potenzial nicht voll ausgeschöpft wurde. Mir war es zu langatmig und mit Graf Alexei wurde ich nicht warm.

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Veröffentlicht am 20.07.2024

Ein Winter der alles verändert

Forever Never
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Remy zieht das Chaos förmlich an, während Brick das komplette Gegenteil davon ist. Trotzdem ist da etwas zwischen den beiden, das aus der Sicht von Brick nicht sein darf.
Als Remy für längere Zeit wieder ...

Remy zieht das Chaos förmlich an, während Brick das komplette Gegenteil davon ist. Trotzdem ist da etwas zwischen den beiden, das aus der Sicht von Brick nicht sein darf.
Als Remy für längere Zeit wieder auf die Insel kommt und ihre Probleme sie bis dorthin verfolgen, ist Brick jedoch zur Stelle und unterstützt sie, so gut er kann. Doch ist ihre Vergangenheit wirklich ein Hinderungsgrund oder können sie zueinander finden?

Meine Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, wobei mir die Variante des Buchs deutlich besser gefällt, als die des eBooks.
Der Schreibstil von Lucy Score ist spicy, spannend und angenehm zu lesen.
Leider ist die Handlung oft in die spicy Richtung abgedriftet und hatte für mich zu wenig Tiefe. Das fand ich sehr schade.

Remy ist eine eigenwillige, lebensfrohe und chaotische Künstlerin, die zurück in ihr Hrimatdorf geht. Dort trifft sie auf Brick.
Der sture, grummelige, aber großherzige Polizist kann gar nicht anders, als sich in Remys Probleme einzumischen.
Von der ersten Sekunde an ist klar, dass da etwas zwischen den beiden ist, aber ihre Vergangenheit zumindest Brick davon aufhält, an ein happy End zu glauben.
Auch wenn ich seine Zwiegespaltenheit nachvollziehen konnte, hat mir das Thema zu viel Raum im Buch eingenommen.
Ich fand es schwierig, dass die beiden es einfach nicht geschafft haben miteinander zu kommunizieren und sich auszusprechen. Das hat mich nach ca. einem Drittel bereits genervt, aber leider hat es sich bis zum Ende durchgezogen. Sie haben sich zwar weiterentwickelt, sind aufeinander zugegangen, aber irgendwie habe ich etwas vermisst und konnte nicht mit ihnen und ihrer Beziehung warm werden.

Was mir gut gefallen hat, war das Spannungselement rund um Remys Unfall, das Thema wurde gut in die Handlung eingebunden und zog sich wie ein wichtiger roter Faden durch das Buch.
Auch Remy Familie habe ich schnell ins Herz geschlossen, denn alle sind sehr unterschiedlich aber gehören doch zusammen.

Das Ende war sehr actionreich und rasant. Alles was mir bis dahin zu langsam war, wurde in den letzten Kapiteln wieder aufgeholt. Das war mir nur leider zu unausgewogen und nicht ganz zufrieden stellend. Hat jedoch gut zu meinem allgemeinen Eindruck von Brick und Remy gepasst.

Mein Fazit:
Leider bin ich mit Brick, Remy und deren Beziehung nicht warm geworden. Ich konnte vieles nicht nachvollziehen und ihre Misskommunikation hat mich gestört. Gut fand ich den Handlungsstrang um Remys Unfall, denn so blieb es spannend.
Insgesamt nicht ganz nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Geheimnisse und Verwirrungen in den 1920ern

Amberlough – Stadt der Sünde
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Was passiert, wenn ein Geheimagent und ein Schmuggler ein Paar sind? Es kann super funktionieren oder es droht alles in die Luft zu gehen.
Für Cyril und Aristide ist es leider letzteres. Während Cyril ...

Was passiert, wenn ein Geheimagent und ein Schmuggler ein Paar sind? Es kann super funktionieren oder es droht alles in die Luft zu gehen.
Für Cyril und Aristide ist es leider letzteres. Während Cyril alles versucht um sein Missgeschick von seinem letzten Auftrag wieder gut zu machen und auch Aristide arbeitet im Hintergrund auf seine Art daran. Unterstützung erhalten die beiden von der Tänzerin Cordelia. Können sie es schaffen oder müssen sie für ihre Geheimnisse teuer bezahlen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und gefällt mir sehr gut.
Dafür hatte ich leider ganz große Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Auch wenn Lara Elena Donnelly die Welt der 1920er sehr detailliert beschreibt, hat dies die Handlung für mich sehr langwierig und langweilig gemacht.
Auch durch die ständigen Sichtwechsel bin ich nicht mir den Protagonisten warm geworden.

Cyril ist Geheimagent und muss die Fehler eines vorherigen Auftrags wieder gut machen. Nur so kann er seinen Freund Aristide schützen.
Dieser arbeitet selbst im Untergrund daran, sich und seine Beziehung zu Cyril zu schützen. Als Schmuggler hat er die notwendigen Kontakte und kann so einiges erreichen. Als Ablenkungsmanöver verwendet Cyril die Tänzerin Cordelia, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgt und dabei gerne mit den beiden zusammenarbeitet.

Dabei verstricken sich die drei immerk mehr in einem Netz aus Lügen, was es mir schwer macht, der Handlung zu folgen. Zudem kann die Nebencharaktere oft nicht auseinander halten, wodurch für mich alles etwas verwirrend ist.

Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Beschreibung der Welt, in der die Handlung spielt. Die Bar Bumble Bee, die Traditionen und das Leben zu dieser Zeit finde ich gut gelungen, auch wenn es mir an einigen Stellen zu detailliert war.

Das Ende war gut umgesetzt, in den letzten Kapiteln kam Spannung auf und war bis zu den letzten Seiten gegeben, sodass Lust auf den nächsten Teil der Reihe gemacht wurde.

Mein Fazit:
Das Buch war leider nicht ganz mein Fall. Auch wenn ich die Welt der 1920er faszinierend finde, hat es für mich einen zu großen teil eingenommen und somit die Spannung gedrückt. Auch die vielen Charaktere waren für mich etwas verwirrt.
Aber gegen Ende wurde es wirklich gut, konnte aber leider nicht alles andere wieder gut machen.

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Veröffentlicht am 17.12.2023

Auf der Flucht vor dem Hexenzirkel

A Spell Unspoken
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Gemma und Darren sind auf der Flucht, aber sie haben den Angriff des Covens überlebt. Sie kommen bei Gemmas Mütter unter und können dort in Ruhe ihre nächsten Schritte planen. Doch sie sind noch immer ...

Gemma und Darren sind auf der Flucht, aber sie haben den Angriff des Covens überlebt. Sie kommen bei Gemmas Mütter unter und können dort in Ruhe ihre nächsten Schritte planen. Doch sie sind noch immer in großer Gefahr und der Coven ist ihnen dicht auf den Fersen.

Meine Meinung:
Ich mag das Cover super gerne, es ist schön gestaltet und passt zum ersten Band der Reihe.
Der Schreibstil von Ivy Kati hat mir auch gut gefallen, jedoch war das Buch im ganzen nicht so flüssig zu lesen wie der erste Teil. Trotzdem ist ihr Schreibstil gefühlvoll und angenehm.

Gemma und Darren haben ihren Plan umgesetzt und sind nun auf der Flucht. Die Handlung knüpft damit nahtlos an das Geschehen des ersten Bands an.
Leider dauert es eine ganze Weile, bis dann wirklich etwas passiert. Die Planungsphase dauerte mir zu lange und hat mir etwas den Spaß am Lesen genommen. Das fand ich sehr schade, denn erst im zweiten Drittel geht es dann spannend weiter.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, was die Bindung zwischen Gemma und Darren. Die beiden entwickeln sich weiter, das Vertrauen ineinander wird immer größer und sie kommunizieren viel offener. Sie nehmen Rücksicht aufeinander und das obwohl beide richtige dickköpfig sind.

Die weitere Handlung ist interessant, bis sich im letzten Fünftel plötzlich alles überschlägt. Das war für meinen Geschmack etwas zu viel. Ich hatte mir etwas mehr Ausgeglichenheit zwischen Einstieg und Ende gewünscht.
Das Ende an sich hat mich überrascht, aber passt gut zur Beziehung zwischen Gemma und Darren.

Mein Fazit:
Ich mag die Geschichte um Gemma und Darren sehr gerne. Leider kommt der zweite Band nicht an den ersten heran, da ich mich mit der Geschwindigkeit der Handlung sehr schwer getan habe.

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