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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

Fesselnde Weiterentwicklung

DARK dream CASTLE
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Der zweite Band der "Dark Gleam Castle"-Reihe hat mir im Vergleich zum ersten deutlich besser gefallen. Die Mischung aus Krimi und Erotik hat hier einen überzeugenderen Weg gefunden, was das Leseerlebnis ...

Der zweite Band der "Dark Gleam Castle"-Reihe hat mir im Vergleich zum ersten deutlich besser gefallen. Die Mischung aus Krimi und Erotik hat hier einen überzeugenderen Weg gefunden, was das Leseerlebnis intensiver und spannender machte.

Handlung
Besonders herausragend in diesem Band ist der Krimi-Aspekt, der noch stärker im Vordergrund steht. Die Spannung wird durch clevere Wendungen und die Morde kontinuierlich hochgehalten. Die Handlung ist dadurch dynamischer und zieht den Leser tiefer in das düstere Mysterium der Insel hinein.

Charakterentwicklung
Die einzelnen Lords, die bereits im ersten Band eingeführt wurden, bekommen in der Fortsetzung mehr Tiefe. Ihre Charaktere werden stärker ausgebaut, was dazu beiträgt, dass die Beziehungen zwischen ihnen und Madison glaubwürdiger und interessanter werden. Diese Weiterentwicklung trägt maßgeblich dazu bei, dass die Geschichte an Reiz gewinnt.

Romantik und Glaubwürdigkeit
Ein weiterer Pluspunkt des zweiten Bands ist die glaubwürdigere Darstellung der romantischen und erotischen Szenen. Im Gegensatz zum ersten Band wirken diese Momente besser in die Handlung integriert, insbesondere weil Madison diesmal aktiver und selbstbestimmter in diese Szenen involviert ist. Ihre Entscheidungen und Wünsche stehen kommen etwas mehr zum Vorschein, was die Dynamik deutlich verbessert.

Ende und Fazit
Das Ende des zweiten Bands ist ebenfalls sehr gelungen. Es macht neugierig auf den nächsten Teil. Insgesamt hat mir der zweite Band besser gefallen, da er die Stärken des ersten Bandes ausbaut und gleichzeitig die Schwächen deutlich reduziert.

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Veröffentlicht am 20.07.2024

Eine gelungene Einführung in die Vampirischen Blood - Empires

Blood Consort
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Rose, die in die Vampirgesellschaft hineingeboren wurde, kennt nur ein Ziel: die Blutgemahlin des Vampirältesten Augustus zu werden, für den sie auserwählt wurde. Begleite Rose auf ihrem Weg und erlebe, ...

Rose, die in die Vampirgesellschaft hineingeboren wurde, kennt nur ein Ziel: die Blutgemahlin des Vampirältesten Augustus zu werden, für den sie auserwählt wurde. Begleite Rose auf ihrem Weg und erlebe, wie sie sich ihrer größten Herausforderung stellt: ihrem eigenen Herzen. Denn der Sohn des Kaisers weckt in Rose Gefühle, die sie nicht versteht und die ihre Bestimmung infrage stellt.

Diese düstere Geschichte enthält einige Triggerwarnungen und ist ausschließlich für Erwachsene geeignet.

Erzählstil:

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Rose erzählt, einer jungen und schönen Frau, die für die Vampirgesellschaft und besonders für Kaiser Augustus gezüchtet wurde. Die Autorin passt sich auch sprachlich der Etikette an, indem sie förmliche Dialoge mit gelegentlichen inneren Monologen von Rose kombiniert.

World-Building:

Die fiktive Welt wird langsam eingeführt, wobei Begriffe und die Etikette des Blood Empires erklärt werden. Ein Glossar am Ende des Buches dient als Hilfe. Da die Geschichte ausschließlich aus Roses Perspektive erzählt wird, erfahren wir nur wenig über die Außenwelt, und die meisten Ereignisse spielen sich am Hofe ab. Die Handlung spielt wahrscheinlich in der Gegenwart, doch den "Roten" (den Menschen) ist es verboten, Technologien zu besitzen, was gedanklich eine altertümliche Atmosphäre erschafft.

Handlung:

Die Geschichte beginnt langsam, was es ermöglicht, die Charaktere besser zu verstehen. Rückblicke zeigen, wie Rose aufgewachsen ist und wie es ist, im Blood Empire geboren zu werden. Allerdings zieht sich die Erzählung zunächst etwas in die Länge, besonders für diejenigen ohne starke Vorliebe für düstere Vampirgeschichten. Wiederholungen von Roses Plänen und Zielen führen zu unwichtigen Dialogen mit den Protagonisten Augustus, Armand (dem Sohn) und ihrer Bediensteten. Ab Kapitel 14 nimmt die Handlung jedoch Fahrt auf, und Kapitel 16 ist besonders spannend, was das Lesen mehrerer Kapitel am Stück fördert.

Düstere und spicy Erwartungen:

Obwohl die Geschichte langsam beginnt, gibt es prickelnde Szenen, die jedoch etwas überrumpelt wirken aber man wünscht sich auch, dass es endlich passiert. Am Ende bleibt man neugierig auf das, was als Nächstes passiert, und die Geschichte endet sehr spannend. Die Szenen sind sehr gut geschrieben und verursachen das richtige Gefühl.

Fazit:

Dieses Buch ist für Leser geeignet, die sich gerne in eine vampirdominierte Welt stürzen wollen, in der Menschen Objekte der Begierde und Nahrung sind. Als eigenständige Geschichte überzeugt es jedoch nicht vollständig. Da aber die Welt und die Geschichte so interessant ist, werde ich auch den Folgeband lesen wollen, in der Hoffnung, dass die Handlung dort von Anfang an überzeugt.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

Eine gelungene Ergänzung - Wieder eine spannende Reise und sichtbare Weiterentwicklung der Charaktere.

Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
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Ein neuer Charakter wird in die Geschichte eingefügt welche den Hauptprotagonisten Percy zum Denken anregt.

Im Laufe des Buches wird hierbei Diskriminierung und Neid thematisiert und am Ende kann man ...

Ein neuer Charakter wird in die Geschichte eingefügt welche den Hauptprotagonisten Percy zum Denken anregt.

Im Laufe des Buches wird hierbei Diskriminierung und Neid thematisiert und am Ende kann man eine gelungene Charakterentwicklung erkennen.

Das Ende gibt eine große Spannungskurve welche Lust auf den 3. Teil macht.

Wieder ein einfacher Schreibstil welcher aber auch erwachsenen Spaß macht.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Interessante Ansätze und starke Dynamik, doch der rote Faden fehlt

Empire of Whispers and Shadows
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Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann ist eine japanisch inspirierte Romantasy mit einem vielversprechenden Grundkonzept: Verrat, Rache, tödliche Prüfungen und zwei Figuren, die sich hassen; ...

Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann ist eine japanisch inspirierte Romantasy mit einem vielversprechenden Grundkonzept: Verrat, Rache, tödliche Prüfungen und zwei Figuren, die sich hassen; aber zusammenarbeiten müssen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es in der Umsetzung für mich deutliche Schwächen hatte.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Der Prolog ist spannend, es passiert direkt etwas, und man möchte sofort mehr über die Figuren erfahren. Erzählt wird aus zwei Ich-Perspektiven; aus der von Saya und der von Teno; was grundsätzlich gut funktioniert und einen interessanten Blick auf beide Charaktere ermöglicht.

Besonders begeistert war ich vom Setting. Die japanisch inspirierte Welt wird immer wieder aufgegriffen: Katanas, Tantos, Shuriken, Kimonos, Geishas; all das verleiht der Geschichte ein frisches Flair. Da ich asiatisch inspirierte Mythologie und Fantasy generell sehr spannend finde, hat mich dieser Aspekt sofort abgeholt. Auch das Assassinen-Thema fand ich reizvoll und voller Potenzial.

Leider hatte ich jedoch zunehmend Probleme mit der Handlung und ihrer Logik. Zwar ist klar, dass Saya und Teno sieben tödliche Prüfungen bestehen müssen, um Teil der Schattenarmee des Gottkaisers zu werden; doch was genau diese Prüfungen sind, blieb für mich oft unklar. Viele Aufgaben wurden nur nebenbei erwähnt oder scheinbar übersprungen. Hinzu kamen zahlreiche Zeitsprünge, teilweise über mehrere Wochen, die es mir sehr schwer gemacht haben, den Überblick zu behalten.

Ich hatte während des Lesens ständig Fragen:

Warum sind die Figuren gerade hier?
Was ist das konkrete Ziel dieser Aufgabe?
Wer arbeitet eigentlich für wen?
Warum sind die Assassinen in permanenter Gefahr, obwohl sie dort leben und ausgebildet werden?

Diese Fragen wurden für mich leider nicht zufriedenstellend beantwortet. Auch die Nebencharaktere und ihre Rollen blieben blass und schwer einzuordnen, ebenso der politische Hintergrund der Welt. Ein weiterer Punkt, der mir das Eintauchen erschwert hat, war das Worldbuilding im Fantasy-Bereich. Während die Welt an sich atmosphärisch funktioniert, blieb der eigentliche Magieaspekt sehr vage. Es gibt den Gottkaiser, der offenbar über besondere Fähigkeiten verfügt, außerdem sogenannte Gezeichnete, die verfolgt oder getötet werden, sowie eine Form von Lebensenergie, die eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Doch was diese Magie genau ist, wie sie funktioniert und welche Regeln sie hat, blieb für mich durchgehend unklar.

Viele dieser Elemente wurden zwar eingeführt, aber kaum erklärt. Dadurch wirkte der Fantasy-Aspekt auf mich zu schwammig und unausgereift. Während ich mir die Kämpfe, die Assassinen-Ausbildung und den Umgang mit Waffen sehr gut vorstellen konnte, hatte ich kaum eine Vorstellung davon, wie die übernatürlichen Kräfte dieser Welt eigentlich funktionieren. Für einen Fantasy-Roman blieb dieser Teil für mich überraschend blass.

Was das Buch für mich dennoch getragen hat, war ganz klar die Dynamik zwischen Saya und Teno. Ihre gezwungene Zusammenarbeit, die langsame Annäherung und das gegenseitige Misstrauen waren spannend zu lesen. Auch die romantischen Szenen haben mir insgesamt gut gefallen. Gerade im Hinblick auf Sayas Vergangenheit wird hier sehr respektvoll und reflektiert damit umgegangen Besonders Saya als Figur fand ich gelungen: Ihr Hintergrund wird immer wieder aufgegriffen, und ihre Motivation; der Wunsch nach Rache, ist klar, greifbar und emotional nachvollziehbar.

Gegen Ende wird noch einmal Spannung aufgebaut, die neugierig auf die Fortsetzung macht. Gleichzeitig bleiben aber erneut viele offene Fragen. Zwar passt diese Unwissenheit auch zu den Protagonisten selbst, dennoch bin ich unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte.

Fazit:

Empire of Whispers and Shadows überzeugt mit starken Ideen, einem atmosphärischen Setting und interessanten Hauptfiguren. In der Umsetzung hapert es jedoch an Klarheit, Struktur und logischer Nachvollziehbarkeit. Wer über diese Schwächen hinwegsehen kann und vor allem Wert auf Charakterdynamik legt, könnte dennoch Freude an der Geschichte haben.

Gute Ansätze, starke Figuren, aber die Unklarheiten in Handlung und Welt führen bei mir zu einer Bewertung von etwa 3–3,5 Sternen

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Drei Sterne für den Weg – fünf für das Ende

Nightweaver
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Der Einstieg in Nightweaver fiel mir leider recht schwer. Man wird ohne große Vorbereitung direkt in die Handlung hineingeworfen: viel Action, viele Informationen und extrem viele Namen. Gerade zu Beginn ...

Der Einstieg in Nightweaver fiel mir leider recht schwer. Man wird ohne große Vorbereitung direkt in die Handlung hineingeworfen: viel Action, viele Informationen und extrem viele Namen. Gerade zu Beginn passiert sehr viel auf einmal, was es mir erschwert hat, emotional in der Geschichte anzukommen. Das dichte Worldbuilding und erste politische sowie monarchische Strukturen werden sehr früh eingeführt, ohne dass man genügend Zeit bekommt, sie einzuordnen.

Perspektive & Protagonistin

Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Aster erzählt. Sie ist 17 Jahre alt und Piratin, die den Großteil ihres Lebens auf einem Schiff verbracht hat, da Menschen von den Nightweavern vom Land verdrängt und gejagt werden.

Als Figur konnte mich Aster leider nur bedingt überzeugen. Obwohl es einzelne starke Szenen gab, blieb sie für mich emotional oft unglaubwürdig. Besonders auffällig war, dass sie ihre Identität als Piratin sehr häufig wiederholt, was mit der Zeit eher ermüdend als charakterstärkend wirkte.

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr intensiv, stark auf innere Zerrissenheit und Emotionen fokussiert und arbeitet viel mit Umschreibungen. In actionreichen oder dramatischen Szenen hat das gut funktioniert, in ruhigeren Passagen empfand ich ihn jedoch als zu ausschweifend. Vor allem im Mittelteil verstärkte das die ohnehin vorhandenen Längen.

Brutalität und düstere Atmosphäre der Welt

Die Welt von Nightweaver ist insgesamt sehr brutal und gnadenlos angelegt ist. Gewalt, Tod und Leid sind allgegenwärtig und werden teilweise äußerst intensiv und detailliert beschrieben. Es geht dabei häufig um Blut, verstümmelte oder tote Körper und sehr grausam wirkende Szenen. Für mich persönlich war diese Brutalität jedoch stimmig, da sie gut zu der düsteren, unterdrückenden Welt passte und das Ausmaß der Grausamkeit dieser Gesellschaft deutlich gemacht hat Diese Darstellungen sind nicht nur angedeutet, sondern werden explizit geschildert, was für empfindliche Leserinnen und Leser definitiv eine Triggerwarnung wert ist. Meine Empfehlung wäre ab 16 Jahren.

Worldbuilding & Magiesystem

Das Worldbuilding bietet viele interessante Ansätze, ließ für mich aber auch viele Fragen offen. Die Nightweaver sind eine vampirähnliche Spezies, funktionieren jedoch anders als klassische Vampire.Ihre Macht stammt aus einer besonderen Essenz, die unter anderem aus dem Blut von Menschen und einer speziellen Blume gewonnen wird. Spannend fand ich zudem das Elementarmagiesystem: Jeder Nightweaver beherrscht ein eigenes Element mit individueller Bezeichnung.

Zusätzlich kommt ein sehr dichtes Worldbuilding hinzu. Politische und monarchische Strukturen werden früh angerissen, Zusammenhänge schnell erklärt, ohne dass man Zeit bekommt, sie wirklich zu verarbeiten. Dadurch fiel es mir schwer, emotional in die Geschichte hineinzufinden oder eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Positiv hervorzuheben ist aber eine Szene, in der Aster in ihrem inneren Monolog drei verschiedene Kreaturenarten noch einmal bewusst durchgeht und ihre Eigenschaften zusammenfasst. Diese Wiederholung war sehr hilfreich und gut in die Handlung eingebettet.

Handlung mit Höhen und deutlichen Längen

Nach dem ersten Handlungsschub wurde es zunächst etwas besser, doch besonders im Mittelteil hatte das Buch für mich große Längen. Zwar werden Mysterien aufgebaut und Pläne geschmiedet, vieles passiert jedoch eher im Hintergrund. Es wird viel nachgedacht, überlegt und vorbereitet aber wenig aktiv umgesetzt. Hinzu kamen Zeitsprünge, die sich für mich nicht flüssig angefühlt haben. Teilweise vergehen plötzlich Monate, ohne dass dies erzählerisch gut eingebettet wurde. Das nahm der Geschichte zusätzlich an Spannung.

Charaktere, Dynamiken & Liebesgeschichte

Ein zentraler Kritikpunkt für mich ist die enorme Anzahl an Charakteren. Neben Asters Eltern und ihren zahlreichen Geschwistern treten viele weitere Nebenfiguren auf, die alle namentlich eingeführt werden. Dadurch geht sehr schnell der Überblick verloren, was es mir schwer gemacht hat, eine emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen. Irgendwann war es mir leider egal, wer gerade angesprochen wurde, weil es schlicht zu viele Personen auf einmal waren.

Die Geschichte enthält mehrere zwischenmenschliche Beziehungen, die zeitweise wie mögliche romantische Entwicklungen wirken. Zu Beginn wird eine erste Verbindung aufgebaut, die mit einer leichten, ruhigen Spannung arbeitet und durchaus Potenzial hat. Diese Dynamik wird jedoch über einen längeren Zeitraum unterbrochen, wodurch sie für mich emotional deutlich an Gewicht verliert.

In dieser Phase entstehen andere Beziehungen, die sich für mich wesentlich greifbarer anfühlten. Dabei handelt es sich nicht zwingend um romantische Entwicklungen, sondern vielmehr um Bindungen, die durch gemeinsame Erlebnisse, gegenseitige Unterstützung und Präsenz wachsen. Problematisch wurde es für mich gegen Ende des Buches, als die ursprüngliche Verbindung plötzlich wieder stark in den Fokus gerückt wird. Mir sollte vermittelt werden, dass hier eine große, tiefgehende Liebe existiert, eine emotionale Intensität, die ich als Leserin jedoch nicht fühlen konnte. Gerade im Vergleich zu den anderen, organischer gewachsenen Beziehungen wirkte diese „Hauptliebe“ für mich konstruiert und emotional nicht verdient.

Fazit

Nightweaver hat ein starkes Konzept und definitiv Potenzial, konnte mich aber erst in den letzten rund 30 % vollständig überzeugen. Ab diesem Punkt wird die Handlung deutlich spannender, Twists werden aufgelöst und der intensive Schreibstil passt plötzlich sehr gut zur Geschichte. Diese letzten Kapitel waren für mich echte 5-Sterne-Momente.

Der Weg dorthin war jedoch zäh: ein überfordernder Einstieg, zu viele Figuren, Längen im Mittelteil und eine schwache emotionale Bindung an die Protagonistin. Insgesamt vergebe ich daher 3 bis 3,5 Sterne.

Das Ende macht neugierig auf Band zwei, und ich überlege, diesen zu lesen, in der Hoffnung, dass nun alle Grundlagen gelegt sind und die Geschichte fokussierter, dynamischer und mit stärkerer Charakterentwicklung fortgesetzt wird.

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