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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2024

Katrin Sandmann

Schattenriss
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Katrin Sandmann steht am Anfang ihrer Karriere als Fotografin. Sie träumt von Fotosafaris und Reisen rund um die Welt, hangelt sich aber nur mühsam von Auftrag zu Auftrag. Ein zufälliger Schnappschuss ...

Katrin Sandmann steht am Anfang ihrer Karriere als Fotografin. Sie träumt von Fotosafaris und Reisen rund um die Welt, hangelt sich aber nur mühsam von Auftrag zu Auftrag. Ein zufälliger Schnappschuss auf einem Friedhof hat Bezug zu einem schlimmen Mord an einem jungen Mädchen. Neugierig geworden, mischt sich Katrin gekonnt in die laufenden Ermittlungen ein.
Als Düsseldorf-Krimi vermittelt die Autorin viel Lokalkolorit, aber der Plot und auch die Charaktere sind recht einfach gestrickt. Man kann ganz gut mitraten und wird am Ende auch nicht groß überrascht.
Die Sprecherin der Hörbuchversion ist sehr angenehm.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Beschaulicher Provence-Krimi

Madame Beaumarie und die Melodie des Todes
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Florence Beaumarie, ehemals Sekretärin bei der Pariser Mordkommission, beginnt ihren wohlverdienten Ruhestand mit einer Musikreise in die Provence. Doch das Konzert, auf das sie sich so gefreut hat, fällt ...

Florence Beaumarie, ehemals Sekretärin bei der Pariser Mordkommission, beginnt ihren wohlverdienten Ruhestand mit einer Musikreise in die Provence. Doch das Konzert, auf das sie sich so gefreut hat, fällt aus, weil der Dirigent unmittelbar vor der Aufführung ermordet wird. Es soll nicht bei diesem einen Toten bleiben. Florence lässt sich erfreut in die Ermittlungen mit einbeziehen und den Leser erwartet ein beschaulicher Urlaubskrimi mit dem wunderbaren Flair der provenzalischen Landschaft, wobei Florence eine erfrischend natürliche Frau ohne Spleens ist. Ja, sie scheint sogar recht attraktiv zu sein, denn nicht nur ein älterer Herr macht ihr Avancen und eine kleine Liebelei rundet die Handlung gekonnt ab.
Brigitte Carlsen ist mit ihrem charmanten Timbre die ideale Besetzung als Sprecherin. Genauso stellt man sich Florence vor.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Geheimdienstler in Rente suchen einen Mörder

Der Sommermordclub
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Die Beteiligten aus dem vorangegangenen Wintermordclub treffen sich diesmal in der Gegend von Neapel. Der unschuldig verurteilte Drogenboss, den sie im Winter rehabilitieren konnten, lädt sie für eine ...

Die Beteiligten aus dem vorangegangenen Wintermordclub treffen sich diesmal in der Gegend von Neapel. Der unschuldig verurteilte Drogenboss, den sie im Winter rehabilitieren konnten, lädt sie für eine luxuriöse Woche in seine Villa ein. Der Urlaub beginnt unglücklicherweise sofort mit einem Mord. Da alle Gäste im Vorfeld schon anonyme Morddrohungen erhalten haben, setzen sie sich in gewohnter Manier zusammen, um mit vereinten Kräften den Täter zu stellen.
Diesmal macht es der Autor dem Leser einfacher, die einzelnen Geheimdienstler a.D. auseinanderzuhalten. Man verliert nicht den Überblick, obwohl allein schon durch die Anzahl der Hausangestellten ein ganz schön großer Personenkreis zustande kommt.
Die herrliche italienische Landschaft, köstliches Essen und die lebendige Lebensart der Landsleute werden gut beschrieben, aber der Kriminalfall zieht sich hin wie Kaugummi, auch wenn die Auflösung eine gewisse Überraschung birgt. Es ist halt ein Rentnerkrimi, und es gibt bessere in der Art. Wer CosyCrime mag, der wird ihn dennoch genießen.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

nicht so gut wie gewohnt

Wisting und der ungewollte Verrat
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Dieser Wisting sticht aus der Reihe um den norwegischen Kommissar heraus. Er ist völlig anders konzipiert. Wenn es sonst um akribische Ermittlungsarbeit ging, in der Wistings Auge fürs Detail zur Lösung ...

Dieser Wisting sticht aus der Reihe um den norwegischen Kommissar heraus. Er ist völlig anders konzipiert. Wenn es sonst um akribische Ermittlungsarbeit ging, in der Wistings Auge fürs Detail zur Lösung führte, ergänzt durch die Möglichkeiten, die seine Tochter Line beruflich hat, so ist er diesmal persönlich involviert. Eine wahrhaft mörderische Bande aus Schweden, die mit dem neuesten technischen Know-how arbeitet, zwingt ihn in die Knie, denn es geht um das Leben seiner Enkeltochter Amalie. Für mich fehlt es diesmal deutlich an Spannung, denn im Prinzip dreht sich alles darum, wie Wisting den Polizeiapparat austrickst. Verstehen kann man seine Handlungsweise schon, aber man hätte ihm diesen Wesenszug nicht zugetraut. Das Ende bleibt auch merkwürdig vage, fast so, als würde der Autor hier das Ende der Wisting-Reihe einläuten. Warten wir es mal ab.

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Tödliches Remake

Fünf, Vier ... gleich sterben wir
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Dieses Buch besteht aus zwei Handlungssträngen.
Einer handelt von der Jugend des Täters, von seiner Wohlstandsverwahrlosung, seinen Mobbingerfahrungen und seiner Realitätsflucht. Er war süchtig nach einer ...

Dieses Buch besteht aus zwei Handlungssträngen.
Einer handelt von der Jugend des Täters, von seiner Wohlstandsverwahrlosung, seinen Mobbingerfahrungen und seiner Realitätsflucht. Er war süchtig nach einer Fernsehreihe über Abenteuer von fünf Freunden. Er projiziert sich selbst in die Handlung und kann Fiktion nicht mehr von Realität unterscheiden.
In der Gegenwart werden fünf Schüler eines Gymnasiums entführt und grausamen, lebensgefährlichen Prüfungen unterzogen. Dabei werden sie gefilmt, denn der Täter will mit einem Remake der besagten TV-Serie berühmt werden.
Der Plot ist sehr einfach und eindimensional gestrickt. Der Schreibstil ist auch schlicht, sodass ich das Buch eher in den Bereich für jugendliche Leser ansiedeln würde, wären da nicht die viel zu grausamen Szenen.
Zu den Protagonisten entsteht auch nicht wirklich Nähe, obwohl der Junge Jonas absolut heldenhaft versucht, die vier anderen zu motivieren und zu beschützen. Der ermittelnde Kommissar erlebt seinen persönlichen Albtraum, weil seine Frau im Sterben liegt.
Dennoch, die Grundstimmung bleibt steril und Spannung will nicht so recht aufkommen.
Die beiden Sprecher der Hörbuchversion machen ihren Job zwar gut, können aber das Buch nicht über Mittelmaß hinausheben.

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