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Veröffentlicht am 07.06.2025

Anfang und Ende super spannend, doch leider herrscht Flaute im Mittelteil

Bound by Flames
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Einen Drachen fliegt man nur zu zweit. Um die Magie aller Beteiligten optimal nutzen zu können, wird ein sogenannter Dreiklang gebildet. Befindet sich dieser nicht im Gleichgewicht, kann es sehr gefährlich ...

Einen Drachen fliegt man nur zu zweit. Um die Magie aller Beteiligten optimal nutzen zu können, wird ein sogenannter Dreiklang gebildet. Befindet sich dieser nicht im Gleichgewicht, kann es sehr gefährlich werden. Und dennoch ist es eine Ehre - und oft ein Todesurteil, denn Drachenreiter sterben meistens zu früh. Doch Caja bleibt keine Wahl: und so meldet sie sich freiwillig eine Drachenreiterin zu werden, um der Zwangsheirat mit einem Tyrannen zu entgehen. Allerdings erklärt sich nur der viel zu starke Reiter Sy mit seinem Drachen Eleni dazu bereit ihr Partner zu werden. Bei dem Versuch einen erfolgreichen Dreiklang aufzubauen kommen sie sich näher als gedacht.

🐉

Am Anfang war ich ziemlich begeistert, denn wir werden direkt ins Geschehen katapultiert und es ist so viel passiert, dass ich kaum zu Atem kam. Leider flachte diese Spannung dann im Mittelteil schnell ab und spätestens als zur Sprache kam, dass körperliche Nähe und Intimität für einen funktionierenden Dreiklang notwendig sind und diese damit ja quasi „erzwungen“ sind, bin ich doch sehr skeptisch geworden. Und trotzdem ist Liebe ist unter Drachenreitern natürlich strengstens verboten. Ja ne ist klar, sehr logisch.

🙄

Wir erleben die Ereignisse aus Cajas Sicht. Leider bleiben bis auf Sy und Eleni die anderen Charaktere eher blass. Cajas Eltern und ihren Bruder finde ich außerdem ganz schlimm, da braucht man echt keine Feinde mehr.

😱

Das Ende war dann wieder sehr turbulent, emotional, herzzerreißend und die Ereignisse überschlagen sich. Und auch der Cliffhanger ist ziemlich fies. Es handelt sich hier um den Auftakt einer Dilogie im Genre Romantasy. Kleiner Tipp: die Sprecherin des Hörbuchs ist wirklich top und durch sie kommen sämtliche Gefühle richtig gut rüber.

❤️

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Auftakt einer düsteren Romantasy-Dilogie

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Vor 50 Jahren hat die Sonnengöttin und mit ihr das Sonnenlicht das Königreich Asidia verlassen. Ein tödlicher Nebel umgibt seitdem das Land. Hungersnöte und Elend quälen die Menschen. Immer wieder werden ...

Vor 50 Jahren hat die Sonnengöttin und mit ihr das Sonnenlicht das Königreich Asidia verlassen. Ein tödlicher Nebel umgibt seitdem das Land. Hungersnöte und Elend quälen die Menschen. Immer wieder werden Ritter in die verfluchten Lande geschickt, um nach einer Lösung zu suchen und im besten Fall die Göttin wiederzufinden. Die 18-jährige Kiara gilt in ihrem Dorf als verflucht. Doch dann wird sie von Kommandant Jude Maddox für eine gefährliche Mission rekrutiert. Schon bald müssen sie gemeinsam um ihr Überleben kämpfen, während sie gleichzeitig ungeahnte Gefühle füreinander entwickeln und unglaubliche Geheimnisse ans Licht kommen.

⚔️

Es handelt sich um den Auftakt einer düsteren Romantasy-Dilogie. Es geht um Götter, Magie, Lügen, innere Konflikte, Liebe und Selbstliebe. Es wird blutig, brutal und es kommt zu unerwarteten Wendungen. Wir erleben die Ereignisse aus den Perspektiven von Kiara und Jude. Beide sind starke Protagonisten, die einiges zu verbergen haben. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte mich jedoch emotional nicht ganz abholen.

🤨

Leider konnte mich das Worldbuilding ebenfalls nicht komplett überzeugen, da blieb manches ungereimt. Wie konnten die Menschen beispielsweise überleben, wenn es bereits in den ersten Jahren zu Hungersnöten kam, es keine Sonne gibt und sämtliche Pflanzen verdorrt sind? Angeblich leben die Menschen in völliger Dunkelheit, es werden aber immer wieder kräftige Farben beschrieben, das sollte dann ja eigentlich unmöglich sein.

😒

Das Ende macht schon Lust auf mehr, denn es bleiben natürlich viele Fragen offen. Es gibt außerdem einen Cliffhanger, der aber einigermaßen okay ist.

🧗‍♀️

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Bereicherung und ein Must-read für Marvel-Nerds

Unnützes Wissen für Marvel-Nerds
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Marvel ist Kult. Die Comics, Filme und Serien begeistern seit Jahrzehnten immer neue Generationen.

Das ich mich absolut NICHT als Marvel-Nerd bezeichnen kann, war mir schon vor der Lektüre dieses Buches ...

Marvel ist Kult. Die Comics, Filme und Serien begeistern seit Jahrzehnten immer neue Generationen.

Das ich mich absolut NICHT als Marvel-Nerd bezeichnen kann, war mir schon vor der Lektüre dieses Buches klar. Ich kenne die meisten Filme und die ein oder andere Serie. Allerdings habe ich noch nie einen der zahlreichen Comics gelesen und fand zugegebenermaßen alles rund um die verschiedenen Universen, Zeitebenen, Charaktere (und so weiter) immer eher kompliziert. Daher hat mich dieses Buch oft (leider) noch mehr verwirrt. Es hat mir deutlich gezeigt, wie unwissend ich diesbezüglich tatsächlich bin. Was aber nicht am Buch selbst, sondern ausschließlich an mir liegt!

Denn für richtige Marvel-Nerds ist dieses garantiert eine wahre Bereicherung und ein Must-read. Es bietet zahlreiche Fakten, Einblicke und Anekdoten rund um beliebte Superheldinnen und finstere Schurkinnen. Grade die Infos zu den mir bekannten Figuren und Filmen/ Serien fand ich natürlich klasse.

Inhaltlich ist das Buch in die einzelnen Jahrzehnte der Comics, das MCU, Spider-Man, die X-Men und die Avengers eingeteilt. Es geht aber auch um die kreativen Schöpfer, rechtliches, Skandale und einiges mehr. Dabei handelt es aber mitnichten um oberflächliches oder gar unnützes Wissen. Man merkt, die Autoren kennen sich aus, alles wirkt gut recherchiert. Sie haben allerlei Fun Facts für uns zusammengetragen, die mal ernst, mal lustig, mal skurril oder gar unglaublich daher kommen. Dabei finden sie eine gute Mischung aus Wissenswertem und Unterhaltung. Ich wette, da ist für jeden Marvel-Nerd etwas dabei, das er oder sie noch nicht wusste. Egal ob als Geschenk oder zum Selberlesen, dies ist eine nette Unterhaltung für Fans.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Winterliche Kulissen, überraschend wenig Drama

A Bookaholic's Winter Dream
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Niklas ist Bestseller-Autor. Zu Beginn seiner Karriere hielt er es für eine geniale Idee, sich hinter einem weiblichen Pseudonym zu verstecken. Leider plagt ihn jetzt eine fiese Schreibblockade, der Albtraum ...

Niklas ist Bestseller-Autor. Zu Beginn seiner Karriere hielt er es für eine geniale Idee, sich hinter einem weiblichen Pseudonym zu verstecken. Leider plagt ihn jetzt eine fiese Schreibblockade, der Albtraum eines jeden Schriftstellers. Er reist nach Salzburg, wo er seine Kindheit verbracht hat. Vielleicht findet er dort endlich Inspiration. Stattdessen stößt er zunächst auf das Foto einer jungen Frau, in der er sofort seine ehemals beste Freundin wiedererkennt. Sobald die beiden aufeinander treffen, brodeln nicht nur die Emotionen auf, sondern auch Niklas Ideen. Die beiden verbringen eine wundervolle Zeit zusammen, wäre da nur nicht sein kleines Geheimnis, welches das junge Glück zerstören könnte.

Wir erleben die Geschichte aus den Perspektiven der Protagonisten. Im Prinzip passen sie perfekt zusammen, nicht umsonst waren sie früher unzertrennlich. Beide lieben Bücher: er schreibt sie, Leni bloggt darüber. Sie lieben Tiere, gutes Essen und sind sympathisch, humorvoll und einfach auf einer Wellenlänge. Es gibt überraschend wenig Drama, auch mal erfrischend. Das Buch wirkt sprachlich etwas „hochgestochen“, ihre Gefühle werden ausführlich beschrieben. Ein bisschen kitschig ist das Ganze schon.

Zudem gibt es zwei Schauplätze: Salzburg und Schweden. In den hohen Norden geht es aber leider erst im letzten Drittel. Die dortigen Erlebnisse sind traumhaft winterlich: eine Fahrt im Polar-Express, eine Übernachtung im spektakulären Eishotel, Nordlichter. Schade, dass es damit erst so spät losgeht und wir davon nicht mehr bekommen.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Love found in Crete

Love found in Crete
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Nachdem ihre Ehe gescheitert ist versucht Lea verzweifelt ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Schließlich interveniert ihre Familie und schickt sie nach Kreta. Dort trifft sie auf Ben, den Tauchlehrer ...

Nachdem ihre Ehe gescheitert ist versucht Lea verzweifelt ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Schließlich interveniert ihre Familie und schickt sie nach Kreta. Dort trifft sie auf Ben, den Tauchlehrer des Hotels. Dieser lässt normalerweise nichts anbrennen, doch dann lernt er Lea kennen, die sofort seine Gedanken beherrscht.

🧳

Ich liebe das Setting, welches auf Kreta spielt, wo wir die letzten drei Jahre unsere Urlaube verbracht haben. Daher konnte ich mich gut an die malerischen Strände und Buchten träumen. Das Thema Tauchen fand ich ebenfalls sehr interessant.

🏝️

Insgesamt erscheint mir alles rund um die Reise an sich etwas zu einfach: ihre Eltern und ihre beste Freundin planen den Urlaub im 5-Sterne-Luxus-Hotel, klären alles mit ihrer Arbeit und packen auch noch ihre Klamotten ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung. Vor Ort steht ihr sogar noch ihre persönliche Reisebegleitung 24/7 zur Verfügung, die sie durch ein eigens für sie geplantes Programm führt. Natürlich ist auch aaaalles schon bezahlt. Nach dem Motto: Zack, Überraschung! In einer halben Stunde geht es übrigens direkt los! Crazy, ich wünschte, das würde mir auch mal passieren. In ihrem Fall wirkt das alles aber eher übergriffig, da die Reise sie nach Kreta führt und damit auf die Insel, wo ihr Leben in die Brüche ging und wo all das passierte, worunter sie heute so sehr leidet. Finde ich heftig.

😳

Für mich waren sowohl die Handlung als auch die Konflikte ziemlich konstruiert. Bens Reaktion auf diese habe ich nicht ganz nachvollziehen können, was ihn mir irgendwie auch nicht grade sympathischer machte. Generell mangelte es etwas an der nötigen Kommunikation.

🫢

„Love found in Crete“ ist der Auftakt einer Trilogie, jeder Band kann unabhängig voneinander gelesen werden. Den Protagonisten des nächsten Teils lernen wir hier sogar bereits kennen. Diesen werde ich dann wahrscheinlich lesen, falls es nächstes Jahr wieder nach Kreta gehen sollte.

👍🏻

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