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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2022

Bewegendes Thema sehr gefühlvoll beschrieben

Shatter and Shine (Faith-Reihe 2)
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Das Buch "Shatter and Shine" von Sarah Stankewitz fällt einem direkt durch das wunderschöne Cover ins Auge. Im ersten Moment ist dies etwas düster, aber die aufbrechenden Wolken in der Mitte des Covers ...


Das Buch "Shatter and Shine" von Sarah Stankewitz fällt einem direkt durch das wunderschöne Cover ins Auge. Im ersten Moment ist dies etwas düster, aber die aufbrechenden Wolken in der Mitte des Covers lassen auf Sonnenschein hoffen.
Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten Hazel und Cameron geschrieben. Die Autorin schafft es, durch ihre Erzählweise die Gefühlswelt der jeweiligen Person so darzustellen, dass man sich gut in diese hineinversetzen kann.

Beim Lesen der Geschichte fand ich den Handlungsverlauf der ersten Hälfte des Buches auf Grund des Klappentextes und dem Aufbau der Geschichte auf den ersten Seiten teilweise erwartbar. Dies hat mich nicht weiter gestört, da die Erzählweise der Autorin einfach toll ist. Trotz ernster Themen schafft sie es, dass durch Humor und Einfühlsamkeit der Charaktere die Leichtigkeit beim Lesen nicht verloren geht.
Im zweiten Teil des Buches hat die Story aus meiner Sicht nochmal richtig Fahrt aufgenommen und die Handlung mich echt überrascht.

Das Buch ist der zweite Band der "Faith"-Reihe von Sarah Stankewitz und obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, habe ich mich gut zurecht gefunden. Die Charaktere aus dem ersten Band wurden mit den notwendigen Informationen vorgestellt, ohne, dass dies für mich als Leser gestellt gewirkt hat. Die wichtigen Fakten, die für das Gesamtverständnis der Reihe wichtig sind, wurden ganz unauffällig in die Geschichte eingeflochten.

Insgesamt gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir. Eine sehr berührende Geschichte, die die Autorin in perfekte Worte gefasst hat!
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Veröffentlicht am 26.04.2025

Ein kunterbunter Schulstart-Begleiter

Leserabe Sonderausgaben - Juhu, jetzt bin ich Schulkind!
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Das Buch „Juhu, jetzt bin ich Schulkind!" von Ravensburger ist perfekt für frisch eingeschultes Kind geeignet – und ich bin absolut begeistert. Das Buch ist eine wunderbare Mischung aus Erinnerungsalbum, ...

Das Buch „Juhu, jetzt bin ich Schulkind!" von Ravensburger ist perfekt für frisch eingeschultes Kind geeignet – und ich bin absolut begeistert. Das Buch ist eine wunderbare Mischung aus Erinnerungsalbum, Erstlesebuch und Rätselspaß. Die Kinder können alles Wichtige rund um ihren ersten Schultag selbst eintragen: den Namen der Schule, ihre Lehrerin, den Sitznachbarn oder auch, welche Geschenke sie bekommen haben. Auch Fotos kann man einkleben oder kleine Bilder malen, was die Kinder sofort zum Mitmachen anregt.
Besonders schön finde ich die kurzen Geschichten rund um das Thema Einschulung, die speziell für Erstleser gestaltet sind. Große Schrift und kleine Bilder anstelle einzelner Wörter machen das Lesen leicht und motivieren spielerisch. Dazu gibt es tolle Rätsel wie Fehlerbilder oder Buchstabenrätsel, die den Lernspaß noch verstärken. Ein Stundenplan zum Ausschneiden und liebevolle Namensaufkleber runden das Angebot ab. Für mich ist dieses Buch ein ideales Geschenk zur Einschulung – abwechslungsreich, liebevoll gestaltet und voller schöner Erinnerungen.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Emotional fesselnd, aber mit einem Hauch zu viel Dramatik

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros war mein erstes Buch der Autorin und es hat mich emotional tief berührt. Die Autorin schreibt flüssig und versteht es, die Charaktere lebendig und nachvollziehbar ...

"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros war mein erstes Buch der Autorin und es hat mich emotional tief berührt. Die Autorin schreibt flüssig und versteht es, die Charaktere lebendig und nachvollziehbar zu gestalten. Besonders der Perspektivwechsel zwischen der Hauptfigur Ella und Beckett, dem männlichen Protagonisten, verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.

Die Handlung selbst ist extrem emotional: Ella erlebt eine Schicksalsschlag nach dem anderen, und jedes Mal, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, wird es noch dramatischer. Hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt: Die vielen aufeinanderfolgenden Tragödien wirken an einigen Stellen etwas übertrieben und leicht unglaubwürdig, da es schwer vorstellbar ist, dass so viel Leid einer einzigen Person widerfährt.

Dennoch zieht die Geschichte einen in ihren Bann, nicht zuletzt dank der romantischen Momente, die das Buch trotz der schweren Themen immer wieder auflockern. Insgesamt ließ sich das Buch gut und schnell lesen, und ich habe die emotionale Tiefe und die romantische Entwicklung sehr gut gefunden. Trotz der etwas übertriebenen Dramatik bleibt es eine bewegende und lesenswerte Geschichte.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Alltagstaugliche Familienrezepte und sinnvolle Tipps

Cooking for Family
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Mit Cooking for Family von Julia Lanzke ist für mich ein Kochbuch in meine Küche eingezogen, das eigentlich viel mehr ist als eine bloße Rezeptsammlung. Die Autorin, die auch den Blog mamiblock.de betreibt, ...

Mit Cooking for Family von Julia Lanzke ist für mich ein Kochbuch in meine Küche eingezogen, das eigentlich viel mehr ist als eine bloße Rezeptsammlung. Die Autorin, die auch den Blog mamiblock.de betreibt, verspricht stressfreies Kochen im Familienalltag und genau das habe ich beim Lesen und Nachkochen auch empfunden.
Schon die Aufmachung hat mich begeistert: Das Buch ist sehr gut gegliedert und wunderbar übersichtlich. Zu jedem Rezept gibt es ansprechende Bilder, die sofort Lust machen, den Kochlöffel zu schwingen. Ich habe mich beim Durchblättern direkt gut abgeholt gefühlt. Besonders positiv finde ich, dass es eben kein klassisches Kochbuch ist, das nur Zutatenlisten und Zubereitungsschritte aneinanderreiht. Stattdessen bietet es durchdachte Ideen für Wochenpläne, clevere Organisationshilfen und viele praxisnahe Ratschläge, wie man das Kochen im turbulenten Familienalltag sinnvoll strukturiert.
Die Rezepte selbst sind bewusst einfach gehalten, was ich sehr angenehm fand. Endlich einmal kein Buch, das mit exotischen Zutaten um sich wirft, bei denen ich erst einmal recherchieren müsste, in welchem Regal des Supermarktes ich sie überhaupt finde. Stattdessen bodenständige, alltagstaugliche Gerichte, die trotzdem abwechslungsreich sind. Mir haben besonders die Varianten und Abwandlungen gefallen. Nicht jedes Familienmitglied mag schließlich exakt dasselbe und hier bietet das Buch flexible Lösungen. Auch die Ideen zur Resteverwertung und der Vorrats-Guide sind echte Pluspunkte, die nicht nur Geld, sondern auch Nerven sparen.
Allerdings habe ich einen kleinen Kritikpunkt: Für manche könnten die Rezepte fast zu simpel sein. Für mich war die Einfachheit absolut passend, aber beim Rezept zum Kochen von Eiern war bei mir tatsächlich die Grenze erreicht. Ein gewisses Grundwissen setze ich dann doch voraus. Dennoch überwiegt für mich klar der praktische Nutzen.
Mein Fazit: Dieses Buch ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Es ist nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein Ratgeber für entspannteres Familienleben. Wer unkomplizierte, machbare Rezepte sucht und gleichzeitig Struktur in den Essensalltag bringen möchte, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Humorvoll, überraschend und mit kleinem Haken

Paul bekommt kein Kätzchen
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Mit Paul bekommt kein Kätzchen ist dem Autorentrio Bernhard Hoëcker, Eva von Mühlenfels und Angela Glökler ein Kinderbuch gelungen, das ich mit gemischten, aber überwiegend positiven Gefühlen aus der Hand ...

Mit Paul bekommt kein Kätzchen ist dem Autorentrio Bernhard Hoëcker, Eva von Mühlenfels und Angela Glökler ein Kinderbuch gelungen, das ich mit gemischten, aber überwiegend positiven Gefühlen aus der Hand gelegt habe. Als Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren verspricht es schon im Klappentext Witz, Überraschungen und ein tolles Vorleseerlebnis – und genau das bekommt man auch.
Besonders begeistert haben mich die wunderschön gestalteten Illustrationen. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken, kleine Details, schräge Nebenhandlungen und liebevolle Zeichnungen, die das gemeinsame Betrachten zu einem Erlebnis machen. Dass plötzlich eine Ziege in Pauls Kinderzimmer steht, ist herrlich absurd und sorgt bei Kindern garantiert für lautes Gelächter. Diese schrägen Momente sind es, die das Buch von vielen anderen Bilderbüchern abheben.
Spannend finde ich zudem die gebrochene Erzählebene: Der Erzähler spricht direkt mit Paul, diskutiert mit ihm und verliert gelegentlich die Kontrolle über die Geschichte. Das ist klug und sehr humorvoll gemacht. Allerdings habe ich mich beim Vorlesen gefragt, ob wirklich jedes Kind diese Metaebene sofort versteht. Hier ist definitiv Vorlesetalent gefragt, damit die unterschiedlichen Stimmen klar werden und die Kinder folgen können. Mit etwas Einsatz entsteht dafür ein wunderbar lebendiger Dialog.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich das Thema, dass ein Kätzchen in einer Zoohandlung „geholt“ werden soll. Das empfinde ich nicht ganz zeitgemäß. Zwar wird das Kätzchen letztlich nicht dort gekauft, doch die Ausgangsidee hinterlässt bei mir einen leicht kritischen Beigeschmack.
Mein Fazit: Ein ganz süßes, originelles Kinderbuch mit tollen Illustrationen und viel Humor – nur das Motiv des Tierkaufs in der Zoohandlung hätte sensibler gelöst werden können.

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