ein richtiger Herzensroman!
Inselküsse auf Sylt„Vielleicht war es an der Zeit, jemandem die Narben auf seiner Seele zu offenbaren“ (S. 225). Das Schicksal geht oft eigene Wege. Manchmal schlägt es erbarmungslos zu und manchmal führt es auf wunderbare ...
„Vielleicht war es an der Zeit, jemandem die Narben auf seiner Seele zu offenbaren“ (S. 225). Das Schicksal geht oft eigene Wege. Manchmal schlägt es erbarmungslos zu und manchmal führt es auf wunderbare Art und Weise die richtigen Menschen zusammen. Bei „Inselküsse auf Sylt“ erlebt ihr beides.
Auch wenn es sich um Band 4 der „Inselträume auf Sylt“ von Julia K. Rodeit handelt, so können die einzelnen Bände unabhängig voneinander gelesen werden.
Die Handlung rankt sich diesmal um die junge Tierärztin Enna, die vor einigen Jahren nach einem schweren Schicksalsschlag den Glauben an ihr Glück verloren hat. Als sie Zeugin eines Unfalls wird, nimmt sie aus der Not heraus die Pudeldame Rosi vorübergehend bei sich auf. Den Fahrradfahrer Paul, der durch den Unfall gestürzt ist, behandelt sie notfallmäßig, obwohl sie eigentlich Tierärztin ist. Sie hat ein absolut gutes Herz, hat aber einen Schutzwall um sich gebaut. Lest selbst, ob sie eventuell doch noch ihr Glück finden kann….
Der Schreibstil von Julia K. Rodeit ist einfach wieder ganz wunderbar. Die Protagonisten sind sehr warmherzig und haben Päckchen zu tragen, die dem Wohlfühlroman viel Tiefgang einhauchen. Das Buch ist absolut unterhaltsam, humorvoll und gefühlvoll geschrieben. Man merkt beim Lesen auch die Tierliebe der Autorin. Ich habe nicht nur die menschlichen Protagonisten sehr ins Herz geschlossen, auch über das Huhn Helga und den Hund Rosi habe ich mich sehr gefreut.
Das wunderbare Setting lässt einem von Strand, Meer, Urlaub und Sonnenuntergängen träumen und schafft eine tolle Atmosphäre.
Fazit: Ein ganz wunderbarer und sehr emotionaler Band, bei dem am Ende meine Augen nicht trocken geblieben sind. Ich liebe die komplette Reihe, aber ich glaube dies ist mein Lieblingsband. Er hat mich so richtig ins Herz getroffen. Ganz große Leseempfehlung und für mich ein richtiges Highlight.
Abschließen möchte ich meine Rezension mit einem sehr zutreffenden Zitat: „Das ist wie mit einer Tafel Schokolade. Man kann Tage davor sitzen und sie anschauen. Aber einmal angebrochen, ist sie ratzfatz aufgegessen“ (S. 204).