Eine zutiefst berührende Geschichte
Alles, was ich geben kann – The Last LetterRebecca Yarros nimmt uns in ihrem Roman Alles, was ich geben kann (The last Letter) mit in die Kleinstadt Telluride in Colorado und lässt uns teilhaben am Leben von Ella und ihren Zwillingen Colton und ...
Rebecca Yarros nimmt uns in ihrem Roman Alles, was ich geben kann (The last Letter) mit in die Kleinstadt Telluride in Colorado und lässt uns teilhaben am Leben von Ella und ihren Zwillingen Colton und Maisie, die sie alleine großzieht. Sie ist die Besitzerin eines B & B mit Namen Solitude, welches sie von ihrer Großmutter geerbt hat.
Ella hat es im Leben nicht leicht gehabt: Früh die Eltern verloren, bei der Großmutter aufgewachsen, vom Ehemann und Vater der Zwillinge verlassen.
Da kommt ihr die durch ihren Bruder Ryan vermittelte Brieffreundschaft zu einem auch beim Militär dienenden Kameraden gerade recht. Hier kann sie sich alles von der Seele schreiben. Als diese nach dem Tod ihres Bruders abreißt, denkt sie, dass auch “Chaos” verstorben ist und sie nicht nur ihren Bruder, sondern auch ihren Seelenverwandten verloren hat.
Als ihre Tochter an Krebs erkrankt, schickt ihr das Schicksal Beckett, der von ihrem verstorbenen Bruder in seinem letzten Brief gebeten wurde, sich um Ella und die Kinder zu kümmern. Doch Beckett hütet ein Geheimnis. Der Kampf gegen den Krebs schweißt Ella und Beckett zusammen und es gelingt ihm, Ella dazu zu bringen, seine Hilfe anzunehmen, doch sollte sie hinter sein Geheimnis kommen, wäre alles vergeblich.
Der Autorin gelingt es von der ersten Seite an mich mitzunehmen. Ihr Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Handlungen der Protagonisten sind glaubwürdig und nachvollziehbar.
In diesem Roman, der auch eine Liebesgeschichte ist, geht es um Vertrauen, Hoffnung, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Vergebung und die Kraft der Liebe. Die Geschichte hat mich sehr berührt, wie schon lange keine mehr.
Das Ende habe ich so nicht vorhergesehen und hat mich sehr überrascht und traurig gemacht. Es ist sehr emotional. So viel sei gesagt: Es gibt kein Happy End für alle Beteiligten.