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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2023

Eine coole Story!

M.O.M.: Mother of Madness
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M.O.M. - Mother of Madness
Ein Comic über eine weibliche Superheldin, das sich nebenbei auch noch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Feminismus und Sexismus auseinandersetzt? Da bin ich dabei! ...

M.O.M. - Mother of Madness
Ein Comic über eine weibliche Superheldin, das sich nebenbei auch noch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Feminismus und Sexismus auseinandersetzt? Da bin ich dabei!

Zuerst einmal: Das Comic ist wirklich großartig gezeichnet und schon das bloße Durchblättern ist eine riesen Freude!

Ich finde die ganze Idee der Geschichte wirklich klasse und habe sie super gerne gelesen. In den Dialogen steckt eine gute Mischung aus Witz und Ernsthaftigkeit, wodurch sie sehr unterhaltsam, aber eben auch kritisch waren. Das fand ich sehr erfrischend.
An einigen Stellen hat es mir persönlich trotzdem etwas an Tiefe gefehlt. Vielleicht ist das aber auch dem Genre des Comics geschuldet, was ich nicht so ganz beurteilen kann.

M.O.M. ist auf jeden Fall eine wirklich unterhaltsame Geschichte und nicht nur für Comic-Fans geeignet!

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Lesenswert

Das Ende der Ehe
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„Das Ende der Ehe“. Ein wirklich interessantes Buch über Feminismus, Geschlechterverhältnisse und Diskriminierung, das einige neue Sichtweisen eröffnen kann. Es lohnt sich für alle, die mal über ihren ...

„Das Ende der Ehe“. Ein wirklich interessantes Buch über Feminismus, Geschlechterverhältnisse und Diskriminierung, das einige neue Sichtweisen eröffnen kann. Es lohnt sich für alle, die mal über ihren Tellerrand hinausblicken und sich eingehender mit dieser Thematik beschäftigen wollen.
Das Buch „Das Ende der Ehe“ behandelt feministische Fragestellungen und stellt die Institution der Ehe in Frage, deren Abschaffung für das Ende des Patriarchats laut der Autorin notwendig sei. Die Autorin zeigt viele aktuelle Problematiken und wendet sich dabei von der Romantisierung der Ehe ab, um zu verdeutlichen, wie diese den Weg für neue Entwicklungen blockiert. Sie deckt damit ein weites Themenfeld ab, wobei das Buch keineswegs zu lang oder zu kurz ist. Emilia Roig konzentriert sich auf das Wesentliche und kann diese Aspekte recht kurz und prägnant darstellen, sodass das Buch nicht langweilig wird.
Bedingt durch diese Prägnanz werden aber eine Argumente nicht vollständig ausformuliert, sodass ich der Argumentation nicht immer folgen konnte und einige Fragen offen blieben.
Der Titel des Buches ist sehr ansprechend und provokativ. Er wirft Fragen auf und bestärkt die potenziellen Leser:innen, das Buch in die Hand zu nehmen. Tatsächlich spiegelt er den Inhalt aber nicht komplett wieder. An vielen Stellen im Buch habe ich mich gefragt, was diese Aspekte mit der Ehe zu tun haben. Hier hat gelegentlich ein Rückbezug zu dieser Problemstellung gefehlt. Damit war der rote Faden nicht immer ersichtlich.
Nichtsdestotrotz ein sehr lesenswertes Buch. 4/5 ⭐️

Veröffentlicht am 10.09.2024

Unterhaltsam!

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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„Ich fürchte, Ihr habt Drachen“ entführt die Lesenden in eine Welt der Prinzessinnen, Prinzen, Helden, Zauberer und Drachen. Was sich zunächst nach einem klassischen Abenteuer mit dem typischen Fantasyrepertoire ...

„Ich fürchte, Ihr habt Drachen“ entführt die Lesenden in eine Welt der Prinzessinnen, Prinzen, Helden, Zauberer und Drachen. Was sich zunächst nach einem klassischen Abenteuer mit dem typischen Fantasyrepertoire anhört, hebt sich durchaus davon ab. Denn tatsächlich gibt es sooo viele Drachen, dass sie vor allem eins darstellen: eine Plage, die Prinzessin Cerise loswerden möchte. Diese Idee der Geschichte fand ich zunächst… gewöhnungsbedürftig, aber dann doch ganz gut, weil es ein etwas anderes Setting setzt als andere Drachengeschichten.

Insgesamt fand ich das Buch gut, aber leider auch nicht mehr. Deshalb konnte es meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Erstmal: Beagles Schreibstil ist echt schön und sehr angenehm, sodass man perfekt in die Geschichte eintauchen kann. Auch die Geschichte selbst war durchaus unterhaltsam und super für Zwischendurch, um der Alltagswelt für einen kurzen Moment zu entkommen. Trotzdem fand ich sie stellenweise etwas zäh. Einige Teile haben sich doch etwas gezogen und das, obwohl das Buch eigentlich sehr kurz ist. Deshalb war es für mich ein kleines bisschen enttäuschend, besonders weil ich „Das letzte Einhorn“ sehr stark fand und dementsprechend einfach sehr hohe Erwartungen hatte.
3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Leider etwas langweilig

Pineapple Street
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Drei Geschichten der Reichen und Schönen, die alles zu haben scheinen und doch nach Erfüllung suchen.
Das hört sich soweit ja recht interessant an. Das Buch fängt eigentlich auch ganz gut an. Der Schreibstil ...

Drei Geschichten der Reichen und Schönen, die alles zu haben scheinen und doch nach Erfüllung suchen.
Das hört sich soweit ja recht interessant an. Das Buch fängt eigentlich auch ganz gut an. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm, sodas man schnell in die Geschichte kommt. Auch das Setting in New York sowie die durch den Schreibstil kreierte Atmosphäre haben mir gut gefallen.
Die Kapitel springen allerdings immer hin und her, was manchmal etwas verwirrend war und dazu geführt hat, dass auch der rote Faden für mich nicht immer erkennbar war. Darüber hätte ich vielleicht noch hinwegsehen können, doch auch abgesehen davon, fand ich die Geschichte spätestens nach den ersten hundert Seiten ziemlich langweilig. Sie plätschert so vor sich hin, doch bleibt sie recht flach und auch den Charakteren fehlt es an Tiefe. Vielleicht war das Buch zu kurz für drei tiefgründige Geschichten, doch für drei nur oberflächlich erzählte Geschichten war es definitiv zu lang.
Für mich insgesamt leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Unterhaltsam

Yellowface
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„Yellowface“ erzählt die Geschichte von June Hayward. Junes größter Traum ist es, erfolgreiche Autorin zu werden - genau wie ihre Freundin Athena Liu. Eines Tages muss sie mitansehen, wie Athena an einem ...

„Yellowface“ erzählt die Geschichte von June Hayward. Junes größter Traum ist es, erfolgreiche Autorin zu werden - genau wie ihre Freundin Athena Liu. Eines Tages muss sie mitansehen, wie Athena an einem Pancake vor ihren Augen erstickt. Als June ein unveröffentlichtes Manuskript von Athena entdeckt, nimmt sie es mit, überarbeitet es und gibt es anschließend als ihr eigenes aus.
Das Buch ist eine Satire über die Literaturwelt. Gleichzeitig werden Themen wie kulturelle Aneignung und Rassismus angeschnitten.
Insgesamt mochte ich R. F. Kuangs Schreibstil sehr gerne. Die Figuren sind so unglaublich unsympathisch geschrieben, dass ich das Buch einerseits einfach nur zuklappen und wegstellen wollte, aber andererseits war es das, was die Geschichte auch echt unterhaltsam gemacht hat. Hinzu kamen viele skurrile Situationen, in denen ich mich nur gefragt habe: „Was passiert hier eigentlich gerade?“ Leider fand ich die Geschichte an einigen Stellen zu lang, aber gleichzeitig ist es nie wirklich in die Tiefe gegangen. Wenn das Buch in der Form halb so lang gewesen wäre, hätte es in meinen Augen gereicht, denn auch da wäre die Geschichte (zumindest für mich) auserzählt gewesen.
Insgesamt trotzdem ein lesenswertes Buch.

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