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Veröffentlicht am 07.08.2025

Ein Mordfall am Musikpavillon auf Borkum

Mordseemusik
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Dies ist der 6. Band der "Mordsee"-Reihe mit dem Top-Ermittlerteam Caro Falk und Jan Akkermann. Diesmal geht es um einen Mord am lokalen Schlagerstar Pablo Lavega, der zu Beginn seines Konzerts im Musikpavillon ...

Dies ist der 6. Band der "Mordsee"-Reihe mit dem Top-Ermittlerteam Caro Falk und Jan Akkermann. Diesmal geht es um einen Mord am lokalen Schlagerstar Pablo Lavega, der zu Beginn seines Konzerts im Musikpavillon auf Borkum plötzlich zusammenbricht und einen sofortigen Erstickungstod erleidet. Dem routinierten Ermittlerteam Caro und Jan kommt dies verdächtig vor und sie beginnen zu ermitteln, wobei sie wie üblich wieder dem eingeschalteten Kommissar Bachmann in die Quere kommen.

Im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass Pablo Lavega bei mehreren Leuten nicht besonders beliebt war und zudem auch erhebliche kriminelle Veranlagungen hatte, die er zusammen mit seinem Bruder Hauke auslebte. Mehrere kauzige Charaktere sind bei den Ermittlungen von Caro und Jan mit im Spiel, bis sich am Ende des Buches die Hintergründe klären, wieso der Schlagerstar so plötzlich starb. Von der Mörderin wird während der Geschichte wenig erzählt, so dass man sie nicht als Schuldige vermutet. Sie hätte in den Krimi mehr integriert werden müssen, um den Zusammenhang zum Mord besser nachvollziehen zu können.

Auch das Verhältnis zwischen Caro und Jan wird etwas zäh beschrieben. Beide sind sich nicht sicher, ob sie mehr füreinander empfinden oder doch lieber nur Freunde bleiben. Bei den Versuchen, das bei einem Abendessen herauszufinden, werden sie jedesmal gestört.

Leider hat mich das Buch und die Geschichte nicht beeindruckt und vom Hocker gerissen, auch wenn der Krimi teilweise kurzweilig erzählt wurde. Einen weiteren Mordsee-Krimi von der Autorin Emmi Johannsen muss ich nicht lesen, da gibt es wirklich spannendere Krimis.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Amüsante, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch

Mord im Antiquitätenladen
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Ich war gespannt auf den Debütkriminalroman von Waldi Lehnertz, bekannt als 80 €-Waldi aus Bares für Rares, mit einem netten, solidarischen Vorwort von Horst Lichter.

Der Roman handelt von dem Antiquitätenhändler ...

Ich war gespannt auf den Debütkriminalroman von Waldi Lehnertz, bekannt als 80 €-Waldi aus Bares für Rares, mit einem netten, solidarischen Vorwort von Horst Lichter.

Der Roman handelt von dem Antiquitätenhändler Siggi, der etwas an Waldi erinnert von der Figur und in dessen Geschäft eingebrochen wurde. Im Obergeschoss seines Antiquitätenladens wartet eine Leiche auf ihn in einem bequemen Sessel. Während Siggi aus dem Haus läuft und die Polizei informiert, wird die Leiche inzwischen entfernt. Die Polizei glaubt ihm nicht, und Siggi ist total irritiert, denn er weiß ja, was er gesehen hat. Plötzlich taucht aus dem Nichts eine neue Reinigungskraft namens Doro auf, die ihm als Einzige glaubt und sich nützlich macht bei der Reinigung und ihn tatkräftig unterstützt bei den Untersuchungen zu seinem mysteriösen Einbruch mit der verschwundenen Leiche.

Der Erzählstil des Romans ist kurzweilig und sehr amüsant, und passt sehr gut zu Waldi Lehnertz' Art. Leider ist dieser Krimi bis zur Hälfte des Buches nur mäßig spannend und die Ermittlungen zum Einbruch ziehen sich etwas zäh dahin. In der zweiten Buchhälfte nimmt die Spannung etwas an Fahrt auf und man versteht immer mehr die Hintergründe des Einbruchs in Siggis Antiquitätenladen. Zum Ende des Buches wird es nochmal richtig spannend.

Ich fand den Roman sehr unterhaltsam für zwischendurch, obwohl der Spannungsfaktor leider etwas mäßig war und die Geschichte noch besser hätte ausgearbeitet werden können. Trotzdem habe ich den Roman gern gelesen und die Geschichte war auf jeden Fall interessant.

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein Sommerroman von der Insel Juist

Die Inselpension – Sehnsuchtstage
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In Band 2 der Reihe Die Inselpension - Sehnsuchtstage erzählt die Autorin Lina Albrecht die Geschichte der Hotelmanagerin Mareike, die nach der Erkrankung ihres Vaters zurückkehrt auf die Insel Juist, ...

In Band 2 der Reihe Die Inselpension - Sehnsuchtstage erzählt die Autorin Lina Albrecht die Geschichte der Hotelmanagerin Mareike, die nach der Erkrankung ihres Vaters zurückkehrt auf die Insel Juist, um die Leitung der familieneigenen Pension zu übernehmen.
Gleichzeitig nimmt sie mit der Rückkehr auf die Insel Juist eine Auszeit von ihrer Beziehung zu Gerit, die eine Pause braucht. Mareike muss sich überlegen, ob sie mit Gerit weiter zusammenbleiben möchte.
Kaum angekommen in der Pension, steht Mareike einigen Turbulenzen in der Pension gegenüber. Eine geheimnisvolle junge Frau zieht in die Pension ein und verhält sich etwas merkwürdig, und auch ein neuer Mitarbeiter fängt in der Pension an, an den sich Mareike erstmal gewöhnen muss. Außerdem verschwinden Geld und Wertgegenstände in der Pension. Wer ist dafür verantwortlich? Kann Mareike alles aufklären, damit wieder Ruhe in der Familienpension einkehrt? Und wie klären sich ihre Herzensangelegenheiten?

Ein sommerlicher Roman, der vom Schreibstil leicht gehalten ist. Man kann schnell in die Geschichte eintauchen. Die Atmosphäre von Juist und Umgebung wurde von der Autorin gut beschrieben.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Etwas seicht und kitschig, aber trotzdem schön

Die kleine Bücherei der Herzen
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In diesem 1. Band der Irland-Reihe geht es um Kate, die von ihrer Tante Fiona ein kleines Haus im irischen Dorf Howth, nicht weit von Dublin, erbt, zusammen mit der dazugehörigen Bücherei "Rainbow-Hearts-Library". ...

In diesem 1. Band der Irland-Reihe geht es um Kate, die von ihrer Tante Fiona ein kleines Haus im irischen Dorf Howth, nicht weit von Dublin, erbt, zusammen mit der dazugehörigen Bücherei "Rainbow-Hearts-Library". Fiona fühlt sich anfänglich hin- und hergerissen, ob sie das Erbe annehmen soll, da sie mit Fiona schon lange keinen Kontakt mehr hatte aufgrund eines seit langem bestehenden Familienzwists. Nachdem Kate die liebenswerten Dorfbewohner und den charmanten Fotografen Cadan näher kennengelernt hat, gibt sie ihr altes Leben in München auf und beschließt, das Erbe anzunehmen, die Bücherei wiederzueröffnen und in Howth ein neues Leben anzufangen.

Der Roman ist sehr schön geschrieben, auch von dem unkomplizierten, flüssigen Schreibstil. Dadurch konnte man sofort sehr gut in die Geschichte eintauchen und dem Verlauf des Romans sehr gut folgen.
Kate als Hauptfigur des Romans ist mir sehr sympathisch gewesen, auch die männliche Hauptperson des Romans, Cadan, finde ich sympathisch. Kates beste Freundin Luca aus München steht ihr jederzeit mit Rat und Tat unterstützend zur Seite, was auch sehr sympathisch ist im Roman.

Nichtsdestotrotz ist die Geschichte und der Schreibstil jedoch auch sehr seicht und kitschig geschrieben. Gestört hat mich an dem Roman, wie kitschig und platt die Autorin sehr intensiv über das gegenseitige Anschmachten zwischen Kate und Cadan schreibt.
Die verschiedenen Charaktere der anderen Dorfbewohner sind sehr abwechslungsreich und interessant beschrieben.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Ein beschaulicher Roman von der Mecklenb. Seenplatte

Das Leuchten der Blätter
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Dies ist der 3. Band der "Sehnsuchtswald"-Reihe von Patricia Koelle, dessen Geschichte an der Mecklenburgischen Seenplatte stattfindet. Patricia Koelle hat einen ruhigen, entspannten Schreibstil, mit dem ...

Dies ist der 3. Band der "Sehnsuchtswald"-Reihe von Patricia Koelle, dessen Geschichte an der Mecklenburgischen Seenplatte stattfindet. Patricia Koelle hat einen ruhigen, entspannten Schreibstil, mit dem man problemlos ins Geschehen eintauchen und sich die Romanhandlung gut vorstellen kann.

In dem Buch geht es um Ava, die in Kühlungsborn ein geerbtes Antiquitätengeschäft ohne große Begeisterung betreibt, da handwerkliche, kreative Arbeiten eigentlich mehr ihr Ding sind. Bisher scheut sie sich jedoch noch, sich beruflich zu verändern und dies in die Tat umzusetzen. Als die lebendige Amerikanerin Solvie in ihren Laden stürzt, weil sie in Avas Schaufenster ein bedeutungsvolles Symbol entdeckt hat, wird Avas Leben kräftig durcheinandergewirbelt. Gemeinsam mit Solvie reist Ava an die Mecklenburgische Seenplatte, um mehr über die Herkunft dieses Symbols zu erfahren und Inspiration und Kraft für ihr neues berufliches Ziel zu finden.

Die Erzählungen und Schilderungen aus Solvies Sicht über ihre Jugend an der Mecklenb. Seenplatte fand ich teilweise recht zäh und langatmig und diese ziehen sich durch einen erheblichen Teil des Buches. Mit den Hauptfiguren des Romans, Ava und Solvie, konnte ich nicht so recht warm werden. Ava ist sehr zögerlich und es dauert etwas, bis sie richtig in ihre neue berufliche Begeisterung und Inspiration eintaucht; Solvie ist recht zappelig und aufgeregt, als sie an der Mecklenb. Seenplatte verschiedene Spuren ihrer Vergangenheit wiederentdeckt.
Sehr sympathisch war mir Peer im Roman, der einen offenen, freundlichen Charakter hat und Ava richtig gut tut, so wie sie ihm auch.

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