Amüsante, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch
Mord im AntiquitätenladenIch war gespannt auf den Debütkriminalroman von Waldi Lehnertz, bekannt als 80 €-Waldi aus Bares für Rares, mit einem netten, solidarischen Vorwort von Horst Lichter.
Der Roman handelt von dem Antiquitätenhändler ...
Ich war gespannt auf den Debütkriminalroman von Waldi Lehnertz, bekannt als 80 €-Waldi aus Bares für Rares, mit einem netten, solidarischen Vorwort von Horst Lichter.
Der Roman handelt von dem Antiquitätenhändler Siggi, der etwas an Waldi erinnert von der Figur und in dessen Geschäft eingebrochen wurde. Im Obergeschoss seines Antiquitätenladens wartet eine Leiche auf ihn in einem bequemen Sessel. Während Siggi aus dem Haus läuft und die Polizei informiert, wird die Leiche inzwischen entfernt. Die Polizei glaubt ihm nicht, und Siggi ist total irritiert, denn er weiß ja, was er gesehen hat. Plötzlich taucht aus dem Nichts eine neue Reinigungskraft namens Doro auf, die ihm als Einzige glaubt und sich nützlich macht bei der Reinigung und ihn tatkräftig unterstützt bei den Untersuchungen zu seinem mysteriösen Einbruch mit der verschwundenen Leiche.
Der Erzählstil des Romans ist kurzweilig und sehr amüsant, und passt sehr gut zu Waldi Lehnertz' Art. Leider ist dieser Krimi bis zur Hälfte des Buches nur mäßig spannend und die Ermittlungen zum Einbruch ziehen sich etwas zäh dahin. In der zweiten Buchhälfte nimmt die Spannung etwas an Fahrt auf und man versteht immer mehr die Hintergründe des Einbruchs in Siggis Antiquitätenladen. Zum Ende des Buches wird es nochmal richtig spannend.
Ich fand den Roman sehr unterhaltsam für zwischendurch, obwohl der Spannungsfaktor leider etwas mäßig war und die Geschichte noch besser hätte ausgearbeitet werden können. Trotzdem habe ich den Roman gern gelesen und die Geschichte war auf jeden Fall interessant.