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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2024

Brutal und vollgestopft, aber auch oft spannend

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Achtung: 2. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zum ersten Band.

Ich hatte einige Schwierigkeiten, in die Geschichte zurückzufinden, da es ziemlich viele agierende Figuren gibt, die auf die ein ...

Achtung: 2. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zum ersten Band.

Ich hatte einige Schwierigkeiten, in die Geschichte zurückzufinden, da es ziemlich viele agierende Figuren gibt, die auf die ein oder andere Art in das komplizierte Konstrukt aus Geheimnissen und Intrigen verstrickt sind.
Nach der Erweckung des Prinzen droht der Weltuntergang. Doch was Rain und ihre Freunde auch versuchen, um das Unheil abzuwenden, der dunkle Prinz und seine Vasallen scheinen ihnen immer schon einen Schritt voraus zu sein, sodass sie von einer Katastrophe in die nächste stolpern, ohne dabei wirklich voran zu kommen.

Die Handlung ist extrem vollgestopft mit einer Vielzahl von Ereignissen. Dabei ist die Geschichte durchweg düster und extrem brutal. Es fließen einige Liter Blut und diverse Gliedmaßen fliegen durch die Gegend. Insgesamt empfand ich es irgendwann als zu viel: zu viele Kämpfe, zu viel Action, zu viele Schwierigkeiten, die die Figuren zwar nicht problemlos und verlustfrei meistern, letztlich aber natürlich doch überwinden, um direkt vor dem nächsten Problem zu stehen.
Mit all dem Zeitdruck, den Verlusten und der Aufregung wirkten die Bett- bzw. Duschszenen auf mich deplaziert.
Obwohl jedes einzelne Ereignis an sich spannend ist, empfand ich es in der Masse mit der Zeit doch irgendwann als zäh, da die Figuren keine wirklichen Fortschritte machen können.
Dies ändert sich erst kurz vor Ende, dann wird es ziemlich dramatisch mit einigen unerwarteten Wendungen.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Ich-Perspektiven, die einen Gesamtüberblick über die Geschehnissee an verschiedenen Orten liefern. Dabei bleibt der Einblick in die Gedanken der Figuren auf die Ich-Erzälerinnen beschränkt, sodass die Absichten anderer Figuren schwer durchschaubar bleiben.

Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich – in sämtlichen grausamen Details. An jedem Kapitelanfang gibt es ein Zitat aus verschiedenen Grimm’schen Märchen, teils bekannte Märchen und auch bekannte Zitate, die meisten Märchen waren mir aber unbekannt. Ein Großteil davon ebenfalls sehr blutig und düster.
Daneben enthält das Buch wieder einige Geschichten der Vasallen, in denen bekannte Märchenhandlungen verdreht werden.

Das Ende ist ein unerwarteter Cliffhanger, der für Band 3 absolut alles offen lässt.

Fazit

Geheimnisse, Rätsel und jede Menge Schwierigkeiten erwarten Rain und ihre Freunde. Dabei empfand ich die Handlung teilweise so überladen mit Konflikten, die sich nahtlos aneinander reihen, dass das Buch trotz vorhandener Spannung zäh wird. Das Ende kommt unerwartete.

Veröffentlicht am 07.12.2024

Mal spannend, mal überhastet

Serpent Queen 1. In Power She Rises
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Cahira hat lange darauf hintrainiert, in die Königliche Garde aufgenommen zu werden und nun ist es ihr als erste Frau gelungen. Sie wird zur Leibwächterin des Prinzen, doch als der König bei einem Anschlag ...

Cahira hat lange darauf hintrainiert, in die Königliche Garde aufgenommen zu werden und nun ist es ihr als erste Frau gelungen. Sie wird zur Leibwächterin des Prinzen, doch als der König bei einem Anschlag getötet und der Prinz verletzt wird, verurteilt dieser sie zum Tod in der Schlangengrube. Doch zu Cahiras Überraschung überlebt sie die Schlangen. Plötzlich hat sie einen tierischen Begleiter auf der Haut und das Schicksal der vier Königreiche in der Hand…

Anfangs hat mir Cahira gut gefallen. Sie ist eine starke, mutige Protagonistin, die sich in der männerdominierten Garde nicht unterkriegen lässt. Auch dumme Sprüche vom Prinzen lässt sie sich nicht gefallen.
Doch nach ihrem „Ausflug“ in die Schlangengrube habe ich diese Stärke vermisst. Cahira lässt sich von der Schlange auf ihrer Haut diktieren, was sie tun soll. Sie denkt nicht logisch und lässt sich fast von ihrem Rachedurst leiten. Ihre jahrelange Kampferfahrung scheint sie in so manchen Kampf zu vergessen.
Erst zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass Cahira ihr Selbstbewusstsein wiedererlangt.

Ich hatte aufgrund des Klappentextes andere Vorstellungen von der Geschichte und wusste zunächst nicht, was ich von der Schlange und den Seelentieren insgesamt halten soll. Und auch nicht davon, wie Cahira auf ihre erste Begegnung mit der Schlange reagiert.

Zudem passiert im Mittelteil der Geschichte unglaublich viel auf wenigen Seiten. Hier fand ich das Erzähltempo teilweise zu überhastet, wodurch auch die Emotionen auf der Strecke geblieben sind.
Je weiter ich im Buch vorangeschritten bin, desto besser bin ich aber mit beidem – Tempo und Seelentiere – zurechtgekommen.
Es gibt einige spannende Ereignisse, viel Dramatik und Intrigen. Allerdings kommen häufiger viele glückliche Ereignisse zusammen, sodass die Handlung auf mich insgesamt recht konstruiert wirkt.

Cahira und Atlas können sich von Anfang an nicht ausstehen, nach dem Todesurteil noch viel weniger. Dennoch sind sie aufeinander angewiesen, ohne sich vertrauen zu können. Ganz langsam kippt die Stimmung zwischen ihnen, wobei es auch hier ein für mich unlogisches Ereignis gab, dass einen Wandel ausgelöst hat.

Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Cahira geschildert, sodass nur ein eingeschränkter Blick auf das Innenleben der Figuren geliefert wird. Daher war der Epilog aus Atlas’ Perspektive ein interessanter Wechsel und ich hoffe, dass dies im zweiten Band wiederholt wird.

Am Ende gibt es eine nicht ganz überraschende Wendung, die den Verlauf von Band 2 komplett offen lässt.

Atlas und Cahira besuchen während ihres Abenteuers mehrere Königreiche, leider gibt es aber keine Karte, um ihre Wege oder die Ausmaße der verschiedenen Länder nachzuvollziehen. Auch ausführliche Beschreibungen, was die einzelnen Königreiche ausmacht, fehlen.

Fazit

Am Anfang ging mir alles zu schnell, dann entwickelt sich aber eine abwechslungsreiche, oft spannende Geschichte, in der die Protagonistin aber leider erst mal Rückschritte macht, bevor sie zu ihrer anfänglichen Stärke zurückfindet. Manche Probleme lösen sich zu einfach, die Königreichen hätten gern ausführlicher beschrieben werden dürfen, dennoch konnte mich das Buch insgesamt über weite Strecken gut.

Veröffentlicht am 15.09.2024

Crime-Anteil besser als der Romance-Part

Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel
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Von Franzi Kopka habe ich bereits Dystopien gelesen, die sehr spannend waren und deren Schreibstil mir gut gefallen hat. Daher war ich neugierig auf ihren ersten Liebesroman.

Krimiautorin Rae wird von ...

Von Franzi Kopka habe ich bereits Dystopien gelesen, die sehr spannend waren und deren Schreibstil mir gut gefallen hat. Daher war ich neugierig auf ihren ersten Liebesroman.

Krimiautorin Rae wird von einer alten Freundin angerufen, weil ihre Großmutter Fenella verschwunden ist. Angeblich sei sie entführt worden. Rae geht zwar davon aus, dass Fenella nur mal wieder die Reiselust gepackt hat, trotzdem folgt sie dem Hilferuf. Es zieht sie allerdings nicht zurück in das kleine Dorf, in dem sie einst ihre große Liebe zurückgelassen hat. Doch nach ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass Fenellas Verschwinden doch einige Fragen aufwirft. Normalerweise ermitteln ihre Romanfiguren, nun begibt sich Rae selbst auf Spurensuche und wird unweigerlich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, dass es nicht nur eine Liebesgeschichte ist. Diese hält sich zunächst im Hintergrund, während Rae in ihrer alten Heimat ankommt und sich ein Bild der Lage macht. Allerdings trifft sie dabei auch auf Archer, ihren früheren Freund, was alte Wunden wieder aufreißt.
Die Suche nach Fenella ist spannend – es kommen immer neue rätselhafte Umstände ans Licht, die für Wendungen sorgen, die mich mehrfach überraschen konnten.

In der zweiten Hälfte der Geschichte nimmt die Liebesgeschichte mehr Raum ein. Beide haben einander nie vergessen, obwohl sie sich seit 12 Jahren nicht gesehen haben. Es gibt viele Dinge, über die sie nie gesprochen haben. Da Archer Rae bei ihrer Suche unterstützt, haben die beiden zwangsläufig zunehmend Kontakt. Und einigen Klärungsbedarf. Auch hier kommt es zu einer überraschenden Aufdeckung.
Rae ist überwiegende Ich-Erzählerin der Geschichte. Damit schildert sie auch ihre Gedanken, sowohl zu ihrer Suche als auch zum Wiedersehen mit Archer. Sie gibt einen Einblick in ihre damaligen Beweggründe ebenso wie ihre jetzigen Gefühle.
Aber auch Archer kommt zu Wort und kann sein Handeln aus seiner Sicht schildern.

Letztlich ist es nicht die Liebesgeschichte, die mich überzeugen konnte, sondern die Suche, die sich war etwas schräg, aber auf jeden Fall überraschend entwickelt. Die Geschichte um Rae und Archer, die ihre Vergangenheit aufarbeiten, um herauszufinden, wo sie jetzt stehen, ist nicht uninteressant, konnte mich aber leider nicht wirklich berühren. Ein typischer Fall von: Hätten sie einfach mal miteinander geredet. Hätte sich viel Drama vermeiden lassen…

Richtig gut gefallen haben mir die facettenreichen Nebenfiguren, Fenellas etwas schrulligen Freundinnen ebenso wie die sympathischen Dorfbewohner.
Schade ist, dass der Handlungsort kaum eine Rolle gespielt hat und die Landschaft Nordschottlands kaum Erwähnung findet.

Dagmar Bittner spricht Rae und gibt ihre Stimmungslagen, ihre Skepsis und Aufregung gut wieder. Insgesamt habe ich ihr gern zugehört, habe zwischenzeitlich das Tempo des Hörbuches allerdings ein wenig erhöht, um schneller voran zu kommen.

Fazit

Der kleine Kriminalfall ist spannend und auch die unterschiedlichen, facettenreichen Figuren mochte ich. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher nebenbei, konnte mich im Gegensatz zur Vermisstensuche aber nicht komplett überzeugen.

Veröffentlicht am 28.04.2024

Spannende Themen mit einigen Längen

Lakestone Campus of Seattle, Band 1: What We Fear (SPIEGEL-Bestseller mit Lieblingssetting Seattle)
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Um das Geld für eine lebensrettende Operation für ihren Bruder zu bekommen, hat Harlow sich in das System einer Bank gehackt – und wurde erwischt. Statt ins Gefängnis zu müssen, wird ihr ein Studienplatz ...

Um das Geld für eine lebensrettende Operation für ihren Bruder zu bekommen, hat Harlow sich in das System einer Bank gehackt – und wurde erwischt. Statt ins Gefängnis zu müssen, wird ihr ein Studienplatz angeboten, der aber an einige Bedingungen geknüpft ist. Harlow darf sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen.
Da sie niemandem von ihrer Vergangenheit erzählen möchte, verstrickt sie sich in ein Netz aus Lügen, dass ihre neuen Freundschaften auf eine wackelige Basis stellt. Besonders die zum stummen Zack, mit dem sie sich von Anfang an auf einer Wellenlänge befindet.

Das Hackerthema finde ich total spannend und war definitiv mal etwas andres.
Aber auch Zacks Gebärdensprache und Harlows Versuch, ein technisches Hilfsmittel zu schaffen, ist ein sehr interessanter Aspekt der Geschichte.

Harlow ist eine mutige, sympathische junge Frau. Zahlen liegen ihr und am Computer beweist sie außergewöhnliche Fähigkeiten. Für ihre Familie würde sie alles tun und nimmt dafür einige Schwierigkeiten auf sich. Das Studium ist ein Neuanfang für sie, eine unerwartete Chance, die aber auch Herausforderungen mit sich bringt, da Harlow für ihr Stipendium bestimmte Leistungen erzielen muss. Dass sie mit niemandem über ihre Vergangenheit, die sie nach und nach einholt, sprechen darf, zerrt an ihren Nerven.

Auch Zack war mir sehr sympathisch. Aufgrund eines Gendefekts kann er nicht sprechen. Meist kommuniziert er per Zettel und Stift, da nur wenige Menschen in seinem Umfeld die Gebärdensprache beherrschen. Ehrlichkeit ist ihm sehr wichtig, da er in der Vergangenheit einige schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Zack und Harlow lernen sich durch Zufall kennen, finden aber direkt einen Draht zueinander. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft – und eine Idee in Harlows Kopf, wie sie Zacks Kommunikation vereinfachen kann.

Die Geschichte hält einige gefühlvolle Passagen bereit – ich mochte die langsame Annährung der Figuren und den Blick in Zacks dramatische Vergangenheit.
Auch Spannung hat die Geschichte zu bieten, denn trotz aller guten Vorsätze kann Harlow ihre Hacker-Vergangenheit nicht völlig abschütteln.
Leider gibt es aber auch viele langatmige Sequenzen, weil Harlow nach und nach so in ihre Probleme verstrickt wird, dass es immer wieder ähnliche Beschreibungen von immer gleichen Abläufen gibt.
Zudem gibt es so viele Geheimnisse und Lügen, dass sich zwangsläufig einige Dramen entwickeln, welche das Buch unnötig in die Länge ziehen.

Das Ende hat mir wieder sehr gut gefallen. Es wird aufregend und dramatisch, mit einigen Wendungen.

Fazit

Zwei Figuren mit spannenden Hintergründen und eine angenehme Art der Annährung – wenn nur nicht all die Lügen wären, die zu allerlei unnötigem Drama und einigen Längen führen…

Veröffentlicht am 21.04.2024

Viel Gefühl und einige Längen

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
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Vor 8 Monaten ist Freyas Freund Hendrik gestorben. Sie kann ihn nicht vergessen und will nicht glauben, dass er wirklich bei einem Einbruch einen Wachmann angegriffen hat.
Als sie eine unerwartete Entdeckung ...

Vor 8 Monaten ist Freyas Freund Hendrik gestorben. Sie kann ihn nicht vergessen und will nicht glauben, dass er wirklich bei einem Einbruch einen Wachmann angegriffen hat.
Als sie eine unerwartete Entdeckung macht, bitte Freya Hendriks Bruder Emil um Hilfe. Sie teilen ihre Trauer, gehen den Ereignissen der Todesnacht auf die Spur und kommen einander näher. Doch ihre Gefühle füreinander wollen sie nicht zulassen…

Freya und Emil schildern abwechselnd ihre Erlebnisse aus der Ich-Perspektive. Dazwischen gibt es kurze Rückblicke ins Leben der Drillinge Hendrik, Emil und Lene, die einigen Unsinn gemacht, aber immer zusammengehalten haben.

Emil mochte ich sofort. Er ist freundlich und hilfsbereit. Er ist jederzeit für Freya da, stützt und unterstützt sie und versucht auch in seiner Familie für eine friedliche Stimmung zu sorgen, obwohl die Situation sehr angespannt ist.

Freya hat es seit Hendriks Tod nicht leicht. Nicht nur mit ihrem Verlust hat sie zu kämpfen, sondern auch mit dem negativen Bild, dass seitdem von Hendrik geschaffen wurde und an das auch ihre Eltern plötzlich glauben wollen, sodass sie wenig Verständnis für Freyas anhaltende Traurigkeit aufbringen.
Die Suche nach neuen Spuren gibt ihr Hoffnung und ein Ziel, bringt aber natürlich auch viele Erinnerungen zurück.

Durch die gemeinsame Suche verbringen Freya und Emil viel Zeit miteinander. Ganz langsam kommen sie sich näher. Wie sie beginnen, einander mit anderen Augen zu sehen, aber wegen ihrer Gefühle einen inneren Konflikt entwickeln, fand ich schön beschrieben. Letztlich war ich aber doch überrascht, wie schnell es sich dann entwickelt.
Und obwohl zwischen Emil und Freya eigentlich alles geklärt ist, kommt es dann zu unschönen Szenen. Das Verhalten mancher Figuren fand ich ziemlich übertrieben und unpassend. Auch die Lösung des Konflikts hat mir nicht zugesagt, da es in meinen Augen die falsche Person ist, die sich für die falschen Dinge einsetzen muss.

Die verschiedenen Charaktere haben alle ihren ganz eigenen Umgang mit der Trauer. Aber auch wer trauert, darf (wieder) glücklich sein. Und trotz Verlust darf Freya wieder lieben – diese Botschaften waren schön in die Handlung eingebunden.

Spannend fand ich die Such nach Antworten, die einige unerwatete Hintergründe zutage fördert. Allerdings dauert dieser Prozess sehr lange, sodass der Handlungsverlauf letztlich sehr ruhig ist und insgesamt sehr wenig passiert.

Die bildhaften, stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf einen Norwegenurlaub.

Fazit

Ruhige Geschichte, die voller Emotionen steckt, die allerdings manchmal zu sehr überkochen. Jede/r trauert auf seine ganze eigene Art – aber nicht immer war das Handeln der Figuren für mich nachvollziehbar. Obwohl die Entwicklung zwischen Freya und Emil schön beschrieben ist und die Suche nach Antworten spannende Momente hat, hatte die Handlung für mich einige Längen.