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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2024

Entspannte Lesestunden

Midsummer House
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Charlotte Fraser ist eigentlich nicht der Typ für Onenightstands. Doch dann lässt sie sich doch auf Rob ein und trifft ihn überraschenderweise kurze Zeit später schon wieder. Denn Charlotte Fraser möchte ...

Charlotte Fraser ist eigentlich nicht der Typ für Onenightstands. Doch dann lässt sie sich doch auf Rob ein und trifft ihn überraschenderweise kurze Zeit später schon wieder. Denn Charlotte Fraser möchte das Midsummer House kaufen, für das die Eigentümerin einige etwas außergewöhnlich Kaufbedingungen aufgestellt hat. So muss Charlotte mindestens 3 Monate in dem Haus wohnen. Was sie aber nicht weiß, ist das die Eigentümerin auch ihren Neffen Rob im Haus wohnen lässt, damit dieser Handwerkeraufgaben vornehmen kann…

Nachdem ich schon den vorherigen Teil der Reihe gelesen habe, war es schön wieder nach Applemore zurückzukehren und einige Bekannte am Rande wiederzutreffen. Wie aus dem vorherigen Teil gewohnt, darf man handlungstechnisch nicht zu viel erwarten. Rachel Lucas hat mich aber wie bei dem vorherigen Band wieder mit ihrer gekonnt flüssigen Schreibweise überzeugen können. Die Chemie zwischen Rob und Charlotte kam toll rüber und hat mir von ihrem Aufeinandertreffen noch etwas besser gefallen als beim Paar aus dem vorherigen Band. Insgesamt hat sich das Buch wieder super leicht weglegen lassen, sodass ich es für entspannte Lesestunden empfehlen kann.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Super atmosphärischer Schreibstil

Starling House
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Starling House, ein verwunschenes Anwesen über das in der Kleinstadt Eden alle möglichen Gruselgeschichten weitergetragen werden, übt auf Opal eine besondere Magie aus. Warum dem so ist, wird sie erst ...

Starling House, ein verwunschenes Anwesen über das in der Kleinstadt Eden alle möglichen Gruselgeschichten weitergetragen werden, übt auf Opal eine besondere Magie aus. Warum dem so ist, wird sie erst deutlich später herausfinden. Zu dieser Zeit wird sie bereits einen Job in Starling House von dem Erben Arthur Starling ergattert haben. Von nun an wird sie immer mehr über das Haus herausfinden, auch zutiefst erschreckende Wahrheiten…

Harrows Schreibstil hat mir schon zu Beginn super gefallen. Er ist sehr atmosphärisch und lässt direkt die gruselige Stimmung die um Starling House herrscht, real werden. Auch im weiteren Verlauf gelingt es Harrow, diese Stimmung konstant aufrechtzuerhalten. Langsam erfährt der Leser immer mehr über die Vergangenheit des Hauses und seine Bewohner bis zum aktuellen. Auch wenn die Handlung dadurch nur langsam voranschreitet, hat mir der Roman aufgrund der tollen düsteren Atmosphäre gut gefallen. Daneben gibt es auch noch eine kleine Liebesgeschichte, die das Buch etwas auflockert und schön langsam entstanden ist. Insgesamt kann ich Starling House allen, die nach einem Buch mit einer atmosphärisch düsteren Stimmung suchen, empfehlen.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Humorvoller Schreibstil

Unlock My Heart. Golden-Heights-Reihe, Band 1 (Dein-SPIEGEL-Bestseller | New-Adult-Romance für alle Fans von Stella Tack)
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Lexie und Logan Maxx könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Während Lexie sich nur über Wasser halten kann, indem sie an der Golden Heights University gefälschte Ausweise und Prüfungsunterlagen ...

Lexie und Logan Maxx könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Während Lexie sich nur über Wasser halten kann, indem sie an der Golden Heights University gefälschte Ausweise und Prüfungsunterlagen verkauft, ist für Logan als Sohn eines Milliardärs, Reichtum Normalität. Doch dann treffen diese beiden Welten aufeinander, als Logan Lexie mit einer sehr heiklen Aufgabe beauftragt…

Saskia Louis hat einen sehr humorvollen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte eintauchen lässt. Die beiden lernen sich auch relativ schnell und auf authentische Weise kennen, was ich sehr angenehm fand. Logan und Lexie scheinen zwar auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Doch auch hinter Logans Fassade lauern Probleme, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Die Art und Weise wie unterstützend sie sich beide bei der Selbstfindung zur Seite stehen, hat mir wirklich gut gefallen. In der Hinsicht vermittelt das Buch öfters gute Einsichten. Auch wenn die Geschichte an sich nichts besonderes war, hat sie mir doch wegen Saskia Louis humorvollen Schreibart und den nahbaren Protagonisten gut gefallen.

Veröffentlicht am 30.08.2024

Guter Ferienkrimi

Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10)
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Leon Ritter stammt eigentlich aus Frankfurt, lebt aber seit über 10 Jahren in Le Lavandou, einem Ferienort an der Cote d‘Azur. Gemeinsam mit seiner Partnerin Isabelle arbeitet er für die örtlich zuständige ...

Leon Ritter stammt eigentlich aus Frankfurt, lebt aber seit über 10 Jahren in Le Lavandou, einem Ferienort an der Cote d‘Azur. Gemeinsam mit seiner Partnerin Isabelle arbeitet er für die örtlich zuständige Polizei. Eigentlich haben sie einen eher entspannten Job, denn in dem Ferienort passiert nicht viel, doch dann wird die entstellte Leiche einer Frau entdeckt, deren Kopf abgetrennt und das Herz herausgeschnitten wurde. Diese speziellen Umstände erinnern an einen Mord, der vor Jahren in dem Ferienort passiert ist, doch der damals Verdächtige sitzt mittlerweile in der Psychiatrie. Dann wird eine zweite, gleich zugerichtete Leiche gefunden und nun ist klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben.

Remy Eyssen hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Seine Kapitel sind angenehm kurz und wechseln immer wieder zwischen den verschiedenen Ermittlungspfaden. Dadurch entwickelt das Buch schnell eine Sogwirkung. Die Geschichte ist an Stellen auch makaber, denn als zusätzliche Perspektive haben wir die Sicht eines Opfers, mit dem wir Höllenqualen durchleben. Dadurch bleibt die Spannung nur umso höher, denn man bangt die ganze Zeit mit ihr mit. Etwas abgerundet wird das Ganze durch die Beschreibungen der französischen Orte und dem angenehm authentischen Ermittlerpaar, das sich gut ergänzt. Die Auflösung erfolgt dann erst ganz zum Schluss, bis dahin bleibt unklar, wer wirklich dahintersteckt. Somit ein guter Ferienkrimi, der bis zuletzt spannend bleibt.

Veröffentlicht am 27.08.2024

Über Agathas junge Jahre

Agatha Christie
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Agatha Christie wächst zusammen mit ihrer Mutter als Agatha Miller auf. Ihre Mutter ermutigt sie immer wieder dazu, Geschichten zu schreiben. Agatha denkt aber nicht im Traum daran, dass sie Schriftstellerin ...

Agatha Christie wächst zusammen mit ihrer Mutter als Agatha Miller auf. Ihre Mutter ermutigt sie immer wieder dazu, Geschichten zu schreiben. Agatha denkt aber nicht im Traum daran, dass sie Schriftstellerin sein könnte und beginnt so eine Ausbildung zur Musikerin. Im Zuge des ersten Weltkriegs meldet sie sich als Krankenschwester und arbeitet später in einer Apotheke mit Giften, woraus spätere Ideen für ihre Krimis entstehen. Mehr aus Spaß schreibt sie weiter bis sich ganz überraschend doch noch ein Verleger bei ihr meldet. Ihr erster Krimi wird dann 1920 veröffentlicht, doch wegen eines für sie sehr schlechten Vertrages verdient sie quasi nichts an dem Werk.

Susanne Lieder arbeitet in ihrem Roman heraus, wie Agatha Christie zu der Schriftstellerin werden konnte, die sie später wurde. Der Roman beleuchtet hierbei insbesondere Agathas junge Jahre intensiv. Neben ihrem schriftstellerischen Weg geht es auch viel um Agathas erste Liebe zu Archibald Christie, aber auch um die Scheidung von ihm sowie um die Beziehung zur ihrer Mutter. Gekonnt verwebt Lieder die bibliographischen Details zu einer flüssig zu lesenden Geschichte. So nimmt Lieder uns z.B. auf eine Reise mit, aus der Agathas spätere Idee zum Orientexpress stammte. Durch die sich abwechselnde Erzählung von Agathas Liebesleben und ihrem schriftstellerischen Weg, blieb der Roman stets spannend. Offen blieb allerdings, wie es dann in Agathas Leben nach der Scheidung von ihrem ersten Mann weiterging, genauso wie ihr weiterer Weg als Autorin nicht mehr behandelt wird. Ich empfehle den Roman deswegen vor allem an jene, die gerne wissen wollen, wie Agathas junge Jahre verliefen.

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