Bücher sind gefährlich
Das elfte ManuskriptEbba hat gerade in einem Verlag als Lektorin angefangen. Sie übernimmt eine der wichtigsten Autorinnen und stellt dabei fest, dass das letzte Buch dieser - das sogenannte elfte Manuskript - spurlos verschwunden ...
Ebba hat gerade in einem Verlag als Lektorin angefangen. Sie übernimmt eine der wichtigsten Autorinnen und stellt dabei fest, dass das letzte Buch dieser - das sogenannte elfte Manuskript - spurlos verschwunden ist. Es gibt keine Kopie und das hat weitreichende Folgen. Zur gleichen Zeit hat der Polizist Henrik mit einem Mord an einer Frau zu tun, die scheinbar niemand kennt und niemand vermisst. Die ganzen Schwierigkeiten steigern sich noch, als die Pandemie mit Covid ausbricht und zu starken Einschränkungen im Leben führt.
Das Buch lässt sich gut lesen. Die Geschichte wird in drei unterschiedlichen Erzählsträngen vorgebracht, die sich erst ganz am Ende verbinden. Und die einiges an Überraschungen bringen, auch wenn man meint, zwischendrin eine Ahnung zu haben. Am Anfang allerdings bis etwa zur Hälfte des Buches ist die Spannung sehr niedrig gehalten. Auch sind einige der Hauptfiguren, in dem Fall der Polizist Henrik und die ehemalige Polizistin Hanne, sehr speziell und wirken oft eher unsympathisch oder nicht kompetent. Das Ende allerdings macht vieles wieder wett und daher kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.