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Veröffentlicht am 19.09.2024

Familiengeheimnisse

Heimlichkeiten
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Stell dir vor, du bist eine hitzköpfige Agentin namens Catalina „Cat“ Montoya und bekommst deinen ersten Einsatz als V-Frau. Klingt spannend, oder? Nun, halt dich fest, denn es wird noch besser: Dein Partner ...

Stell dir vor, du bist eine hitzköpfige Agentin namens Catalina „Cat“ Montoya und bekommst deinen ersten Einsatz als V-Frau. Klingt spannend, oder? Nun, halt dich fest, denn es wird noch besser: Dein Partner für diesen Auftrag ist niemand Geringeres als dein Ex. Ja, genau der Ex, von dem du dachtest, du hättest ihn endlich hinter dir gelassen. Willkommen in der Welt von „Heimlichkeiten“, wo das Chaos zum Programm gehört und Leidenschaft keine Grenzen kennt.

Cat Montoya ist kein gewöhnlicher Charakter. Sie ist scharfzüngig, mutig und hat einen Willen aus Stahl – genau das, was man von einer furchtlosen Agentin erwartet. Aber als sie erfährt, dass sie mit ihrem Ex zusammenarbeiten muss, wird ihre Professionalität auf eine harte Probe gestellt. Die Dynamik zwischen den beiden ist wie ein Zirkus aus Funken und Fehden, die dich immer wieder zum Schmunzeln bringen.

Ihr Auftrag führt sie in die tiefen Südstaaten, wo ein charismatischer Krimineller in einem „Gespensterzug“ einen exklusiven Club betreibt. Die Idee eines Spukzuges klingt schon abgedreht genug, aber Edie Bingham setzt noch einen drauf, indem sie die Grenze zwischen Realität und Übernatürlichem verschwimmen lässt. Glaub mir, du wirst nie wieder mit den gleichen Augen in einen Zug steigen.

Während der Ermittlungen stolpert Cat in ein leidenschaftliches Liebesdreieck. Der Kriminelle, der sie zu gleichen Teilen fasziniert und abstößt, und ihr Ex, dessen Nähe sie kaum erträgt, aber irgendwie auch nicht missen möchte. Es ist wie ein Mixer, der deine Gefühle auf höchster Stufe durchschüttelt und dabei das perfekte Chaos anrichtet. Die Funken sprühen so wild, dass du dich fragst, ob du eine Feuerwehr rufen solltest.

Was dieses Buch wirklich auszeichnet, ist die gelungene Mischung aus Spannung, Humor und einer Prise Erotik. Die Dialoge sind spritzig, die Szenen packend und die Charaktere so lebendig, dass man meint, sie persönlich zu kennen. Cat ist eine Heldin, die man lieben und gleichzeitig für ihre unerschütterliche Hartnäckigkeit bewundern kann. Ihr Ex-Partner bringt genau die richtige Mischung aus Anziehung und Konflikt mit, um die Spannung stets hochzuhalten.

Edie Bingham versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Der Süden wird nicht nur als Kulisse verwendet, sondern er wird fast zu einem eigenen Charakter, voll von Geheimnissen und dunklen Ecken. Die übernatürlichen Elemente sind geschickt eingewoben und verleihen der Geschichte eine mystische Tiefe, die das Ganze noch faszinierender macht.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Vincent Kliesch: Auris 6 – Puls der Angst

Auris. Puls der Angst
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Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten ...

Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten Teile habe ich regelrecht verschlungen. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf den großen Abschlussband – aber leider hat mich „Puls der Angst“ richtig enttäuscht.

Der Einstieg? Knallhart, spannend, voller Fragen – genau das, was man sich von einem Finale wünscht. Ich war sofort wieder drin und dachte: Yes, das wird gut!

Aber dann… ging’s für mich leider nur noch bergab.

Im Verlauf des Buches hatte ich immer stärker das Gefühl, dass Vincent Kliesch krampfhaft versucht hat, noch eins draufzusetzen – mehr Drama, mehr Wendungen, mehr Tempo… aber genau das hat der Geschichte nicht gutgetan. Alles wirkte plötzlich überzogen, stellenweise fast absurd, und die eigentliche Stärke der Reihe – die Phonetik, die cleveren Ermittlungen, das Zusammenspiel von Jula und Hegel – geriet völlig in den Hintergrund. Stattdessen: Terroristen, Gegengift, familiäre Enthüllungen im Akkord.

Klar, es war alles noch rasant und liest sich schnell weg – aber das allein reicht mir bei einem Finale nicht. Ich wollte emotionale Tiefe, ein kluges Finale, das die Fäden zusammenführt – kein Action-Overload, der sich wie ein Fiebertraum anfühlt.

Ich hätte mir gewünscht, dass der letzte Teil die Reihe mit Würde abschließt. Stattdessen blieb ich enttäuscht zurück – mit dem Gefühl, dass weniger hier mehr gewesen wäre.

Trotzdem: Danke für fünf richtig gute Bände. Nur Band 6… lassen wir mal unter „hätte nicht sein müssen“ laufen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Vincent Kliesch: Auris 6 – Puls der Angst

Auris. Puls der Angst
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Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten ...

Von „OMG!“ zu „Och nö…“ – ein Finale mit Höhen und leider vielen Tiefen

Ich sage es direkt: Ich liebe die Auris-Reihe. Wirklich. Jula und Hegel waren für mich ein absolut geniales Duo, und die ersten Teile habe ich regelrecht verschlungen. Umso größer war natürlich die Vorfreude auf den großen Abschlussband – aber leider hat mich „Puls der Angst“ richtig enttäuscht.

Der Einstieg? Knallhart, spannend, voller Fragen – genau das, was man sich von einem Finale wünscht. Ich war sofort wieder drin und dachte: Yes, das wird gut!

Aber dann… ging’s für mich leider nur noch bergab.

Im Verlauf des Buches hatte ich immer stärker das Gefühl, dass Vincent Kliesch krampfhaft versucht hat, noch eins draufzusetzen – mehr Drama, mehr Wendungen, mehr Tempo… aber genau das hat der Geschichte nicht gutgetan. Alles wirkte plötzlich überzogen, stellenweise fast absurd, und die eigentliche Stärke der Reihe – die Phonetik, die cleveren Ermittlungen, das Zusammenspiel von Jula und Hegel – geriet völlig in den Hintergrund. Stattdessen: Terroristen, Gegengift, familiäre Enthüllungen im Akkord.

Klar, es war alles noch rasant und liest sich schnell weg – aber das allein reicht mir bei einem Finale nicht. Ich wollte emotionale Tiefe, ein kluges Finale, das die Fäden zusammenführt – kein Action-Overload, der sich wie ein Fiebertraum anfühlt.

Ich hätte mir gewünscht, dass der letzte Teil die Reihe mit Würde abschließt. Stattdessen blieb ich enttäuscht zurück – mit dem Gefühl, dass weniger hier mehr gewesen wäre.

Trotzdem: Danke für fünf richtig gute Bände. Nur Band 6… lassen wir mal unter „hätte nicht sein müssen“ laufen.

Veröffentlicht am 19.08.2024

Das 'Totenbuch der Tibeter' bietet tiefe Einblicke in buddhistische Rituale

Das Totenbuch der Tibeter
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„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und ...

„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und auf eine Weise berührt, die ich so nicht erwartet hatte. Du fragst dich vielleicht, warum ein Buch über Tod und Wiedergeburt so faszinierend sein kann? Lass mich dir erzählen, warum es sich lohnt, in diese spirituelle Welt einzutauchen.

Zunächst einmal: Der Einstieg ist nicht ohne. Das Vorwort des Dalai Lama bereitet dich darauf vor, dass dieses Buch kein einfacher Schmöker für den Strand ist. Es ist tiefgründig, spirituell und manchmal auch ein wenig verwirrend. Aber keine Sorge, die Herausgeber haben großartige Arbeit geleistet, indem sie jedem Kapitel hilfreiche Kommentare vorangestellt haben. Diese sind wie ein guter Freund, der dich durch die komplexen Gedankengänge und Rituale führt.

Die zentralen Fragen, die dieses Buch stellt – Wie kommen wir mit uns selbst und unserem Leben ins Reine? Was passiert nach dem Tod? – sind universell und berühren uns alle. Das Totenbuch der Tibeter bietet nicht nur theoretische Antworten, sondern auch praktische Anleitungen, wie wir uns und anderen in den letzten Momenten des Lebens beistehen können. Die Texte sind reich an Metaphern und Symbolik, die oft zum Nachdenken anregen und tiefergehende Reflexion erfordern.

Ein besonderes Highlight sind die farbigen Abbildungen der tibetischen Thangkas und Mandalas. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln auch einen visuellen Zugang zur tibetischen Kultur und Spiritualität. Es ist, als ob man einen kleinen Schatz in den Händen hält, der sowohl für das Auge als auch für den Geist eine wahre Bereicherung ist.

Ein kleines Wort der Warnung: Das Buch enthält viele Mantras und Beschwörungsformeln, die wiederholt rezitiert werden sollen. Wenn du, wie ich, manchmal den Geduldsfaden verlierst, könnte dies eine Herausforderung sein. Aber genau darin liegt auch die Schönheit und die Tiefe dieses Werkes. Es fordert dich heraus, Geduld und Hingabe zu entwickeln – Tugenden, die nicht nur im Angesicht des Todes, sondern auch im Leben von unschätzbarem Wert sind.

Einige Passagen mögen dir möglicherweise kryptisch erscheinen, wie beispielsweise die Beschreibung von Lichtstrahlen, die aus spirituellen Lehrern emporsteigen und die Verdunkelungen des Körpers reinigen. Ja, das kann schon mal zu Stirnrunzeln führen und man fragt sich, ob man sich nicht im falschen Buchregal vergriffen hat. Aber genau diese Stellen laden dazu ein, tiefer in die Materie einzutauchen und sich auf das Fremde und Unbekannte einzulassen.

Ein persönlicher Tipp: Nimm dir Zeit für dieses Buch. Es ist kein Werk, das man in einem Rutsch durchliest. Es will verdaut, reflektiert und vielleicht auch immer wieder mal zur Hand genommen werden. Es ist eine Einladung zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens und des Todes.

„Das Totenbuch der Tibeter“ ist ein wertvoller Begleiter für alle, die sich spirituell weiterentwickeln und eine andere Perspektive auf Leben und Tod kennenlernen möchten. Es ist anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich. In einer Welt, die oft von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, bietet dieses Buch eine tiefe, beruhigende und erhellende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und das Herz berührt.

Also, schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von diesem spirituellen Klassiker in eine andere Welt entführen. Du wirst es nicht bereuen!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Das 'Totenbuch der Tibeter' bietet tiefe Einblicke in buddhistische Rituale

Das Totenbuch der Tibeter
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„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und ...

„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und auf eine Weise berührt, die ich so nicht erwartet hatte. Du fragst dich vielleicht, warum ein Buch über Tod und Wiedergeburt so faszinierend sein kann? Lass mich dir erzählen, warum es sich lohnt, in diese spirituelle Welt einzutauchen.

Zunächst einmal: Der Einstieg ist nicht ohne. Das Vorwort des Dalai Lama bereitet dich darauf vor, dass dieses Buch kein einfacher Schmöker für den Strand ist. Es ist tiefgründig, spirituell und manchmal auch ein wenig verwirrend. Aber keine Sorge, die Herausgeber haben großartige Arbeit geleistet, indem sie jedem Kapitel hilfreiche Kommentare vorangestellt haben. Diese sind wie ein guter Freund, der dich durch die komplexen Gedankengänge und Rituale führt.

Die zentralen Fragen, die dieses Buch stellt – Wie kommen wir mit uns selbst und unserem Leben ins Reine? Was passiert nach dem Tod? – sind universell und berühren uns alle. Das Totenbuch der Tibeter bietet nicht nur theoretische Antworten, sondern auch praktische Anleitungen, wie wir uns und anderen in den letzten Momenten des Lebens beistehen können. Die Texte sind reich an Metaphern und Symbolik, die oft zum Nachdenken anregen und tiefergehende Reflexion erfordern.

Ein besonderes Highlight sind die farbigen Abbildungen der tibetischen Thangkas und Mandalas. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln auch einen visuellen Zugang zur tibetischen Kultur und Spiritualität. Es ist, als ob man einen kleinen Schatz in den Händen hält, der sowohl für das Auge als auch für den Geist eine wahre Bereicherung ist.

Ein kleines Wort der Warnung: Das Buch enthält viele Mantras und Beschwörungsformeln, die wiederholt rezitiert werden sollen. Wenn du, wie ich, manchmal den Geduldsfaden verlierst, könnte dies eine Herausforderung sein. Aber genau darin liegt auch die Schönheit und die Tiefe dieses Werkes. Es fordert dich heraus, Geduld und Hingabe zu entwickeln – Tugenden, die nicht nur im Angesicht des Todes, sondern auch im Leben von unschätzbarem Wert sind.

Einige Passagen mögen dir möglicherweise kryptisch erscheinen, wie beispielsweise die Beschreibung von Lichtstrahlen, die aus spirituellen Lehrern emporsteigen und die Verdunkelungen des Körpers reinigen. Ja, das kann schon mal zu Stirnrunzeln führen und man fragt sich, ob man sich nicht im falschen Buchregal vergriffen hat. Aber genau diese Stellen laden dazu ein, tiefer in die Materie einzutauchen und sich auf das Fremde und Unbekannte einzulassen.

Ein persönlicher Tipp: Nimm dir Zeit für dieses Buch. Es ist kein Werk, das man in einem Rutsch durchliest. Es will verdaut, reflektiert und vielleicht auch immer wieder mal zur Hand genommen werden. Es ist eine Einladung zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens und des Todes.

„Das Totenbuch der Tibeter“ ist ein wertvoller Begleiter für alle, die sich spirituell weiterentwickeln und eine andere Perspektive auf Leben und Tod kennenlernen möchten. Es ist anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich. In einer Welt, die oft von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, bietet dieses Buch eine tiefe, beruhigende und erhellende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und das Herz berührt.

Also, schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von diesem spirituellen Klassiker in eine andere Welt entführen. Du wirst es nicht bereuen!