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Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Thriller, der die Zeit vergessen lässt (oder auch nicht)

7 Minuten zu spät
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Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller ...

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller gehört, der pünktlich ist?

Handlung

Die Story spielt sich in New York ab, der Stadt, die niemals schläft – und anscheinend auch niemals pünktlich ist. Alice Halpern kommt sieben Minuten zu spät zu einer Verabredung mit ihrer schwangeren Freundin Lauren. Sieben Minuten, die alles verändern. Lauren verschwindet spurlos, und ihre Suche verwandelt sich in einen Albtraum, als Laurens Leiche gefunden wird – mit aufgeschnittenem Bauch und ohne Baby.

Spannung vs. Langeweile

Das Buch startet wie eine Rakete, die leider nicht genug Treibstoff hat. Es gibt Momente, in denen du denkst: „Wow, das ist ja spannender als die letzte Staffel von ‚Game of Thrones‘!“ Und dann gibt es Momente, in denen du dich fragst: „Wann kommt endlich der Drache und verbrennt alle?“

Charaktere

Alice, die Hauptfigur, ist so komplex wie ein Sudoku für Anfänger. Manchmal möchtest du sie schütteln und sagen: „Mensch, Alice, reiß dich zusammen!“ Aber dann erinnerst du dich, dass sie fiktiv ist. Und schwanger. Mit Zwillingen. Also vielleicht solltest du ihr eine Pause gönnen.

Nebenhandlungen

Das Buch hat mehr Nebenhandlungen als ein Shakespearesches Drama. Von der Wohnungssuche bis zum mysteriösen Vermieter, der anscheinend eine Vorliebe für Stöckelschuhe hat (kein Scherz). Manchmal fragst du dich, ob Kate Pepper einfach zu viele Ideen hatte oder ob sie dich absichtlich verwirren wollte.

Schluss

Der Schluss ist so unerwartet wie ein Wintereinbruch im Juli. Du denkst, du hast alles herausgefunden, und dann – BÄM! – kommt die Wendung. Oder sollte ich sagen, die Wendungen? Denn es gibt mehr als eine, und sie sind so verwirrend, dass du ein Diagramm brauchst, um sie zu verstehen.

Fazit

„7 Minuten zu spät“ ist wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Es ist nicht das beste Buch, das du je gelesen hast, aber es ist auch nicht das schlechteste. Es ist wie eine Tüte gemischter Bonbons: Du weißt nie, was du bekommst, aber am Ende bist du doch irgendwie zufrieden. Oder zumindest nicht enttäuscht genug, um es zu bereuen.

P.S. Wenn du dich fragst, wo das Baby ist – keine Sorge, das Buch lässt dich nicht im Unklaren. Aber ich schon. 😜

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Thriller, der die Zeit vergessen lässt (oder auch nicht)

7 Minuten zu spät
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Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller ...

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller gehört, der pünktlich ist?

Handlung

Die Story spielt sich in New York ab, der Stadt, die niemals schläft – und anscheinend auch niemals pünktlich ist. Alice Halpern kommt sieben Minuten zu spät zu einer Verabredung mit ihrer schwangeren Freundin Lauren. Sieben Minuten, die alles verändern. Lauren verschwindet spurlos, und ihre Suche verwandelt sich in einen Albtraum, als Laurens Leiche gefunden wird – mit aufgeschnittenem Bauch und ohne Baby.

Spannung vs. Langeweile

Das Buch startet wie eine Rakete, die leider nicht genug Treibstoff hat. Es gibt Momente, in denen du denkst: „Wow, das ist ja spannender als die letzte Staffel von ‚Game of Thrones‘!“ Und dann gibt es Momente, in denen du dich fragst: „Wann kommt endlich der Drache und verbrennt alle?“

Charaktere

Alice, die Hauptfigur, ist so komplex wie ein Sudoku für Anfänger. Manchmal möchtest du sie schütteln und sagen: „Mensch, Alice, reiß dich zusammen!“ Aber dann erinnerst du dich, dass sie fiktiv ist. Und schwanger. Mit Zwillingen. Also vielleicht solltest du ihr eine Pause gönnen.

Nebenhandlungen

Das Buch hat mehr Nebenhandlungen als ein Shakespearesches Drama. Von der Wohnungssuche bis zum mysteriösen Vermieter, der anscheinend eine Vorliebe für Stöckelschuhe hat (kein Scherz). Manchmal fragst du dich, ob Kate Pepper einfach zu viele Ideen hatte oder ob sie dich absichtlich verwirren wollte.

Schluss

Der Schluss ist so unerwartet wie ein Wintereinbruch im Juli. Du denkst, du hast alles herausgefunden, und dann – BÄM! – kommt die Wendung. Oder sollte ich sagen, die Wendungen? Denn es gibt mehr als eine, und sie sind so verwirrend, dass du ein Diagramm brauchst, um sie zu verstehen.

Fazit

„7 Minuten zu spät“ ist wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Es ist nicht das beste Buch, das du je gelesen hast, aber es ist auch nicht das schlechteste. Es ist wie eine Tüte gemischter Bonbons: Du weißt nie, was du bekommst, aber am Ende bist du doch irgendwie zufrieden. Oder zumindest nicht enttäuscht genug, um es zu bereuen.

P.S. Wenn du dich fragst, wo das Baby ist – keine Sorge, das Buch lässt dich nicht im Unklaren. Aber ich schon. 😜

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein bisschen mehr Thriller, bitte

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Puzzleteile und Psychopathen – das ist der Stoff, aus dem der Thriller "Jigsaw Man" von Nadine Matheson gesponnen ist. Wenn du dachtest, die Welt brauche keine weiteren Serienmörder in der Literatur, dann ...

Puzzleteile und Psychopathen – das ist der Stoff, aus dem der Thriller "Jigsaw Man" von Nadine Matheson gesponnen ist. Wenn du dachtest, die Welt brauche keine weiteren Serienmörder in der Literatur, dann könntest du vielleicht eine Ausnahme für diesen packenden Roman machen.

Die Handlung:

Detective Inspector Anjelica Henley kehrt in die Welt der Serienmörder zurück und muss feststellen, dass der Albtraum, den sie einst einfing, offenbar Klone hat. Diesmal ist sie nicht nur in einem Katz-und-Maus-Spiel mit einem Mörder verstrickt, sondern mit deren zwei. Ein originelles Element dieses Buches ist die Interaktion zwischen dem ursprünglichen Jigsaw Man, Peter Olivier, und seiner "Fortsetzung". Dies verschafft dem Buch eine zweite, subtilere Ebene der Spannung.

Schreibstil:

Mathesons Schreibstil ist präzise und flüssig, mit einem Auge für detaillierte Polizeiarbeit und einem anderen für die dunklen Winkel der menschlichen Psyche. Die Autorin findet eine gute Balance zwischen Fachjargon und Zugänglichkeit, sodass sich die Leser mühelos in die Ermittlungen hineinversetzen können.

Charaktere:

Die Charaktere sind komplex, insbesondere Anjelica Henley. Matheson nimmt sich Zeit, ihre inneren Konflikte, besonders im Familienkreis, auszuarbeiten. Einige Leser könnten diese privaten Einschübe als Ablenkung empfinden, aber ich fand, sie fügten der Figur eine Schicht emotionaler Tiefe hinzu, die oft in Thrillern fehlt.

Kritikpunkte:

Das Buch ist nicht ohne Schwächen. Die Frage, wie der Nachahmungstäter an Informationen kommt, die nur der ursprüngliche Mörder und die Polizei kennen, bleibt unbeantwortet. Dies ist nicht nur ein Logikfehler, sondern auch ein Punkt, der die gesamte Prämisse des Buches in Frage stellt.

Humor:

In einem Buch, das so düster ist, wäre eine Prise Humor willkommen gewesen. Während es Momente der Spannung und des Grauens gibt, bleibt das Lachen auf der Strecke. Ein gelegentliches Augenzwinkern hätte dem Buch eine zusätzliche Dimension verliehen.

Fazit:

"Jigsaw Man" ist ein solider Thriller, der ein paar Stolpersteine auf dem Weg hat. Aber lass dich nicht entmutigen. Matheson hat ein klares Talent für das Genre und das Potenzial für zukünftige Werke ist definitiv vorhanden. Es bleibt zu hoffen, dass die folgenden Bände die kleinen Fehler ausbügeln und sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Thriller-Sammlung entwickeln.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Hoch auf Spitze und Paradoxien!

Wanted (2): Lass dich fesseln
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Cover:

Das Cover ist quasi der George Clooney der Buchdeckel – elegant und geschmeidig. Wer hätte gedacht, dass Spitze und Hauttöne so gut zusammenpassen könnten? Ein Hoch auf den Grafikdesigner, der ...

Cover:

Das Cover ist quasi der George Clooney der Buchdeckel – elegant und geschmeidig. Wer hätte gedacht, dass Spitze und Hauttöne so gut zusammenpassen könnten? Ein Hoch auf den Grafikdesigner, der das zusammengestellt hat!

Inhalt:

Sloane und Tyler sind wie Kim Kardashian und Albert Einstein: zwei Menschen, die sich irgendwie ähneln (hey, sie sind beide berühmt!), aber auch ziemlich verschieden sind. Sie ist eine selbstbewusste Polizistin mit einem moralischen Kompass, der mitunter aussieht wie eine Kompass-App mit schlechter Internetverbindung. Er ist… nun ja, sagen wir einfach, Tyler ist komplex. So komplex, dass Sloane mehr als einmal wünschte, sie könnte Google Maps für menschliche Emotionen und Verhalten nutzen.

Das Buch bringt uns die Magie von Paradoxien. Sloane und Tyler sind einerseits Helden ihrer eigenen Geschichten, aber machen andererseits genug Fehler, um in einer Episode von „Dr. Phil“ zu landen. Da denkst du, du hättest eine clevere, taffe Polizistin, und BAM! Sie hat mehr blinde Flecken als ein Spiegel im Nebel.

Charaktere:

Sloane und Tyler sind wie ein unwahrscheinliches Superheldenteam: Batman trifft auf Miss Moneypenny. Während Sloane die Straßen (und Tylers moralische Grauzonen) durchstreift, versucht Tyler, seine geheimnisvolle Aura aufrechtzuerhalten. Er öffnet sich Stück für Stück, aber nie genug, um das Gesamtbild zu enthüllen. Das ist wie das Anschauen eines Trailers für einen Thriller, der letztendlich als Romantikkomödie endet – verwirrend, aber irgendwie ansprechend.

Schreibstil:

J. Kenner schreibt, als würde sie eine Anleitung für eine emotionale Achterbahnfahrt geben. Der Roman hat seine Hochs und Tiefs, und manchmal will man einfach nur schreien: „Halt die Bahn an, ich will aussteigen!“, aber man bleibt bis zum Schluss drin.

Fazit:

„Wanted 2 – Lass dich fesseln“ ist ein Schmelztiegel aus Emotionen, Moral und dem ewigen Kampf zwischen dem, was richtig und was sexy ist. Es hat seine Längen, sicher, aber hey, selbst die besten Beziehungen haben ihre trüben Tage, nicht wahr?

Für alle, die Lust auf eine Mischung aus „Cops and Robbers“ und „Fifty Shades“ haben, mit einem Schuss Soap-Opera-Drama – dann ist dieses Buch euer Ticket.

Veröffentlicht am 19.09.2024

Musikalische Liebe

Herztöne
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Stell dir vor, du bist Journalistin und wirst von deiner gefürchteten Chefin auf eine extravagante Modeparty geschickt. Was macht man da? Richtig, man tüdelt sich aus Frust einen an. So geht es jedenfalls ...

Stell dir vor, du bist Journalistin und wirst von deiner gefürchteten Chefin auf eine extravagante Modeparty geschickt. Was macht man da? Richtig, man tüdelt sich aus Frust einen an. So geht es jedenfalls Lissie, der Hauptfigur in Katja Kesslers „Herztöne“. Lissie, die Protagonistin, verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, der wohl den Titel „größter Spießer aller Zeiten“ verdient hätte. Doch statt mit einem romantischen Happy End aufzuwachen, findet sie nur einen Abschiedsbrief. Willkommen in Lissies chaotischem Liebesleben!

Kessler hat hier einen herrlich leichten und humorvollen Roman hingelegt, der dich garantiert zum Schmunzeln bringen wird. Lissie ist eine sympathische und authentische Figur, die das Herz am rechten Fleck hat, auch wenn sie gelegentlich über die Stränge schlägt. Ihre Abenteuer und Missgeschicke sind so unterhaltsam, dass du das Buch kaum aus der Hand legen willst.

Die Handlung ist so klischeehaft, dass sie schon wieder charmant ist: Eine Journalistin trifft auf einer glitzernden Party ihren Traummann, verbringt die Nacht mit ihm und steht am nächsten Morgen vor den Scherben ihrer Hoffnungen. Das klingt bekannt? Ja, klar, aber Kessler bringt genug frischen Wind und Wortwitz in die Geschichte, um das Altbekannte wieder spannend zu machen.

Lissie ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss, auch wenn sie sich manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen verhält. Ihre Selbstironie und ihr trockener Humor sind genau das, was man braucht, um die kleinen und großen Katastrophen des Lebens zu überstehen. Besonders witzig ist ihre Einstellung zu Männern: „Männer sind wie Hexenschüsse. Manchmal haben sie Langzeitwirkung.“ – wer könnte da widersprechen?

Auch die Nebenfiguren sind gelungen. Von der tyrannischen Chefin bis zum geheimnisvollen Traummann bietet das Buch eine bunte Palette an Charakteren, die alle ihren Teil zum Chaos beitragen. Besonders gelungen sind die Dialoge, die spritzig und lebendig sind und immer wieder für Lacher sorgen.

Einige Kritiker bemängeln, dass die Geschichte zu klischeehaft und vorhersehbar ist. Ja, vielleicht. Aber manchmal braucht man genau so etwas: Ein Buch, das sich leicht und schnell liest, das einen zum Lachen bringt und das Herz erwärmt. Und das gelingt Kessler mit „Herztöne“ hervorragend.

Am Ende des Buches fühlt man sich, als hätte man eine Freundin begleitet, die sich durch Liebeskummer, Partys und berufliche Herausforderungen kämpft. Man lacht, leidet und freut sich mit ihr. Und genau das macht „Herztöne“ zu einem gelungenen Roman für alle, die eine kleine Flucht aus dem Alltag suchen.

Fazit: Wenn du auf der Suche nach einer leichten, humorvollen Lektüre bist, die dich zum Lachen bringt und ein bisschen Herzschmerz nicht scheut, dann ist „Herztöne“ genau das Richtige für dich. Also schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir gemütlich und tauche ein in Lissies turbulentes Leben – du wirst es nicht bereuen!