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Veröffentlicht am 30.10.2025

Hat mich nicht überzeugt und eher verwirrt zurückgelassen

Die Holländerinnen
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Für mich ist dieses Buch das erste, das ich von den Preisträgern des Deutschen Buchpreises gelesen habe und leider muss ich festhalten, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat und ich die Handlung ...

Für mich ist dieses Buch das erste, das ich von den Preisträgern des Deutschen Buchpreises gelesen habe und leider muss ich festhalten, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat und ich die Handlung an der ein oder anderen Stelle nicht nachvollziehen konnte.
Die namenlose Erzählerin berichtet über eine Reise nach Südamerika und die Erlebnisse, die sich bei einem Theaterprojekt über das Verschwinden zweier Holländerinnen im Urwald, gesammelt hat.
Das Buch ist ein wenig anders als gewohnt, die namenlose Schriftstellerin erzählt die Geschichte als Vortrag auf einer Tagung in indirekter Rede, im Konjunktiv, wodurch es mir sehr schwer fiel in die Geschichte zu finden. Das Thema der verschwundenen Holländerinnen spielt eher eine nebengeordnete Rolle, und immer wieder wird die Erzählung von weiteren kleinen Geschichten oder Anekdoten, die die Lebensgeschichten anderer Menschen erzählen, aufgebrochen, deren Beitrag zum Gesamtwerk ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Es fiel mir über die gesamte Länge des Buches schwer, in die Geschichte zu finden und mich auf die Erzählung einzulassen, die ich ehrlich gesagt einfach nur verwirrend fand. Das Erzählte konnte gar nicht so richtig auf mich wirken, weil es sprunghaft von einer Szene in die nächste ging und die gesamte Erzählung sehr hastig und stumpf auf mich wirkte.
Leider gar nicht mein Fall, aber es wird bestimmt Leute geben, die diese Art des Erzählens nachvollziehen und würdigen können, meinen Geschmack hat es aber leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

War leider nicht meine Geschichte

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Das, was mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht hat, ist das eher düster gestaltete Cover, das eine untergehenden Frau sowie eine Schreibmaschine zeigt. So bekommt man direkt ein wenig zum Kontext ...

Das, was mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht hat, ist das eher düster gestaltete Cover, das eine untergehenden Frau sowie eine Schreibmaschine zeigt. So bekommt man direkt ein wenig zum Kontext der Geschichte, was mich persönlich immer sehr anspricht.
Es geht um Effy, die am liebsten Literatur studieren würde, was für Frauen jedoch untersagt ist. Daher muss sie sich mit Architektur zufrieden geben und durch einen Wettbewerb bekommt sie die Chance, das Haus ihres liebsten Autors zu renovieren. Auf Hiraeth Manor muss sie feststellen, dass das Anwesen in einem fast verfallenen Zustand ist. Zudem trifft sie dort auf einen weiteren Studenten ihrer Uni, Preston, der vor Ort Recherche betreibt und mit dem sie absolut nicht klarkommt. Bis sie gemeinsam einem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen...
Das Buch hinterlässt in mir einen eher dunklen und ziemlich düsteren Eindruck. Die Atmosphäre ist ziemlich bedrückend und es werden viele ernste Themen angesprochen. Mit der Protagonistin Effy bin ich leider nicht ganz warm geworden, zudem fand ich es schwierig die Welt, in der die Geschichte spielt, richtig zu greifen. Es wird vieles nur angedeutet und man muss sich einiges selbst erschließen, dabei kann es jedoch schnell passieren, dass man den Überblick verliert. Zudem bin ich eher Fan von kürzeren Kapiteln, hier gibt es bei über 400 Seiten eine Unterteilung in lediglich 17 Kapitel, wodurch ich dann Schwierigkeiten hatte, konzentriert zu bleiben und mich auf die Geschichte einzulassen.
Ich bewundere den poetischen Schreibstil der Autorin. Die Szenen werden sehr ausschweifend beschrieben, sodass man einen inneren Film vor Augen hatte. Dadurch konnte man sich das Setting immer gut vorstellen und in die Szenen eintauchen. Das Ende der Geschichte und die Auflösung des Geheimnisses fand ich sehr gelungen und es hat sich definitv gelohnt, das Buch bis zum Ende zu lesen, auch wenn ich mir mit dem Lesen zwischendrin ein wenig schwer getan habe.
Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch leider einfach nicht meine Geschichte war. Obwohl das Cover und der Schreibstil der Autorin mir zugesagt haben, hatte ich mit der Handlung so meine Probleme und gerade die düstere und dunkele Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zeigt, hat mich sehr mitgenommen.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Leider überhaupt nicht meins

Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
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Das Cover mit dem Farbschnitt sind wunderschön, defintiv eines der schönsten Bücher in meinem Regal. Man erwartet eine leichte, lockere Atmosphäre und eine sommerliche Festival Geschichte und ich wollte ...

Das Cover mit dem Farbschnitt sind wunderschön, defintiv eines der schönsten Bücher in meinem Regal. Man erwartet eine leichte, lockere Atmosphäre und eine sommerliche Festival Geschichte und ich wollte die Geschichte so gerne mögen, aber leider war der Inhalt so gar nicht meins.
Ich habe keinen Zugang zu den Protagonisten Charlie und Levy finden, die beiden haben beide einige mentale Probleme, die aber erst im späten Verlauf der Geschichte richtig erklärt werden. Es sind teilweise sehr schwere und super emotionale Themen, die leider so gar nicht zum lockeren sommerlichen Cover und den versprochenen Festival Vibes passen wollen. Ein Festival Feeling kam bei mir leider nicht auf, gerade weil Charlie sich in Menschenmengen nicht wohlfühlt wird der gesamte Trip dorthin als eine Qual dargestellt. Auch für Levy ist die Rückkehr zu dem Festival alles andere als leicht, von den Problemen mit seinem Vater und seiner allgemeinen Situation ganz zu schweigen. Es werden einfach viel zu viele Themen angesprochen, sodass man den Überblick verliert, warum sich die Protagonisten jetzt wegen welchem Problem scheiße fühlen und ich habe mich regelrecht überfordert mit all dem Kummer gefühlt. Positiv anzumerken sind auf jeden Fall Ella und Leni, Charlies Freundinnen, die beiden mochte ich super gerne, sie unterstützen ihre Freundin wo sie nur können und ich bin gespannt auf ihre Geschichten.
Leider war die Geschichte nicht mein Fall. Ich hatte große Hoffnungen auf eine lockere Sommerlektüre, die leider nicht erfüllt wurden und ich hoffe, dass mir die folgenden Bände mehr gefallen werden.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Ausbaufähig

Kiss of Thunder
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Ich mag das Cover des Buches super gerne, die Kombination aus dunkelblauem Hintergrund und goldener Schrift sieht super aus.
Die Geschichte selbst ist in meinen Augen ausbaufähig, ich erhoffe mir, dass ...

Ich mag das Cover des Buches super gerne, die Kombination aus dunkelblauem Hintergrund und goldener Schrift sieht super aus.
Die Geschichte selbst ist in meinen Augen ausbaufähig, ich erhoffe mir, dass es eine Steigerung in den zwei Folgebänden geben wird. Es geht um die Studentin Kara, die sich in ihren Professor Maximus verliebt. Eigentlich darf es keine romantische Beziehung zwischen den beiden geben, doch sie fühlen sich trotzdem zueinander hingezogen. Kara stammt jedoch nicht aus einer gewöhnlichen Familie, wer mehr hierzu herausfinden möchte, für den ist das Buch auf jeden Fall das richtige.
Es handelt sich hier eher um eine romantische Geschichte, Fantasyelemente sind hier eher nebensächlich und spielen nur gegen Ende eine Rolle, da erhoffe ich mir in den nächsten Bänden mehr von. Die Geschichte liest sich super flüssig, wodurch man nur so durch die Seiten fliegt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Handlung zu oberflächlich war und über das gesamte Buch irgendwie nichts passiert ist, außer, dass die beiden sich verlieben und man erfährt, was die beiden genau sind. Das gesamte world building und Hintergründe dazu sind auf der Strecke geblieben und man fühlt sich ein wenig im Dunkeln gelassen.
Alles in allem hinterlässt das Buch also viele Fragen, die Handlung war für mich wenig ereignisreich, deswegen erhoffe ich mir in Band 2 eine deutliche Steigerung.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Konnte mich nicht überzeugen

Wunder wie diese
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Die fünfzehnjährige Amelia lernt bei ihrer Arbeit im Woolworth Chris kennen und obwohl sie das Gefühl hat, nirgendwo dazuzugehören, fühlt sie sich bei Chris wohl und das obwohl er deutlich älter ist als ...

Die fünfzehnjährige Amelia lernt bei ihrer Arbeit im Woolworth Chris kennen und obwohl sie das Gefühl hat, nirgendwo dazuzugehören, fühlt sie sich bei Chris wohl und das obwohl er deutlich älter ist als sie. Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt, drei davon erzählen die Geschichte aus Amelia's Perspektive und die übrigen zwei bestehen aus Tagebucheinträgen von Chris.

Ich konnte keine richtige Bindung zu der Geschichte aufbauen, die Handlung tröpfelte dahin und es passierte wenig. Auch die Protagonisten waren mit nicht wirklich sympathisch und ich habe viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen können. Das Buch war leider gar nicht mein Fall und ich war kurz davor es abzubrechen.

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