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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2024

Der Himmel erwartet dich!

Game of Fear and Promise - Spannungsgeladene Dystopie ab 14 Jahren für alle Fans von "Squid Game" und "Tribute von Panem". Mit spektakulärer Metallicfolienveredelung auf dem Cover!
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Lissa ist großer Fan des jährlich stattfindenden Todes-Sportspektakels "Die Wand". Als ihr Vater lebensbedrohlich erkrankt, macht sie sich auf den Weg in die inneren Bezirke von Memento City um Geld zu ...

Lissa ist großer Fan des jährlich stattfindenden Todes-Sportspektakels "Die Wand". Als ihr Vater lebensbedrohlich erkrankt, macht sie sich auf den Weg in die inneren Bezirke von Memento City um Geld zu erspielen. Dort wird ihr Traum war, selbst am Wettbewerb teilzunehmen und die Möglichkeit zu haben die zwei Kilometer hohe Wand zu erklimmen. Doch nur den Ersten erwartet sozialer Aufstieg und Reichtum. Für die meisten Teilnehmer wird es ein tiefer, tödlicher Fall.

Bei dem Buch Game of Fear and Promise von von S. B. B. Burner handelt es sich um eine Jugenddystopie, die vielleicht ein wenig an die Tribute von Panem erinnert, wobei hier die Teilnahme am Wettbewerb eher freiwillig ist und jeder der es bis ganz nach oben schafft, überlebt.

Das Cover zeigt eine grau-silbrig-glänzende Fläche mit goldener Schrift. Ich finde es sehr schön gestaltet. Es könnte den untersten Teil der Wand darstellen ( nach den ersten Meter wird Sie wohl rostbraun).

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. In der ersten Hälfte des Buches erhält man einen ganz guten Eindruck von Lissas Leben und die dystopische Welt in der Sie lebt. Außerdem gibt es Kapitel aus der Sicht von Deniel, einem Mitkandidaten der für ein anderes Team antritt. Spätestens mit Beginn des Wettbewerbs wird es richtig spannend. Die Wand fordert etliche Todesopfer und auch viele Teilnehmer agieren skuppellos, tödlich. Interessant ist hierbei auch die Reaktion des Publikum, die das ganze als amüsantes Spektakel feiern (aber Brot und Spiele waren ja bereits im alten Rom beliebt). Das Ende entwickelt sich dann nochmal in eine andere Richtung und war mir fast zu übereilt. Vielleicht hält sich der Autor so aber die Möglichkeit einer Fortsetzung offen.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Kann man Garnelen trauen?

School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet
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Die Geschwister Tapio und Aina stranden nach einem Sturm auf einer Insel. Bald bemerkt sie, dass es dort gar nicht so einsam ist, wie gedacht. Sie entdecken eine Schule für magisch begabte Kinder. Genau ...

Die Geschwister Tapio und Aina stranden nach einem Sturm auf einer Insel. Bald bemerkt sie, dass es dort gar nicht so einsam ist, wie gedacht. Sie entdecken eine Schule für magisch begabte Kinder. Genau das Richtige für Aina, die Dinge zum Leben erwecken kann. Nur Normalo Tapio passt hier nicht hin. Aber er hat ja noch seine Garnele, die er vor dem Sturm gerettet hat.

School of Beastly Island Band 1 - Gestrandet von Christian Tielmann, illustriert von Belén Culebras beginnt auf den ersten Seiten als Comic/Manga und wird dann zu einem Buch im Tagebuch/ Logbuchstil mit ganz vielen Zeichnungen. Das macht das Ganze auch ideal für Kinder die vielleicht weniger gerne oder gut lesen. Die Geschichte wird hier aus Tapios Perspektive erzählt. Die in schwarz/weiß gehalten Illustrationen passen sehr gut dazu, auch wenn ich mir manchmal etwas Farbe gewünscht hätte. Ich finde das Buch inhaltlich sehr actionreich, kreativ, teilweise etwas schräg, überdreht und vor allem lustig. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder etwas mit der ungewöhnlichen Geschichte und den teilweise wirklich skurrilen Charakteren anfangen kann. Das angegebene Lesealter zwischen 10-14 Jahren empfinde ich als passend. Das Ende ist offen gehalten. Das ein oder andere bleibt ungeklärt. In Band 2 darf man also weiteres Chaos erwarten.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Im Gruselland ist das Einhorn los

Hornbert ist süß
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Eigentlich ist noch Zeit bis Halloween. Alles schlummert noch, doch Kürbis Rufus wird von etwas Zuckersüßem geweckt. Einem Einhornfohlen, dem er im Laufe des Buches, den Namen Hornbert gibt. Doch Hornbert ...

Eigentlich ist noch Zeit bis Halloween. Alles schlummert noch, doch Kürbis Rufus wird von etwas Zuckersüßem geweckt. Einem Einhornfohlen, dem er im Laufe des Buches, den Namen Hornbert gibt. Doch Hornbert duftet nicht nur nach Zuckerwatte, er hat auch einen Zauberschluckauf, mit dem er Gruseliges in Zuckersüßes verwandelt. Dies muss Rufus unbedingt verhindern.

Hornbert ist süß von Robert Scheffner ist ein sehr schönes Buch für Kinder im Kindergartenalter zum Thema Halloween. Natürlich eher niedlich, als gruselig. Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund. Im Vordergrund steht natürlich das süße, etwas pummelige, Einhorn Hornbert. Neben Hornbert ist der Kürbis Rufus die wichtigste Figur. Seine Versuche Hornbert von seinem Schluckauf zu befreien sind zwar nicht erfolgreich, aber amüsant. Die Zeichnungen passen gut zur Story und zum Thema Halloween. Auch der Text hat eine angenehme Länge zum Vorlesen. Mir ist dabei besonders aufgefallen, dass Rufus in Reimform denkt und spricht und dass diese Passagen in Orange gehalten sind. Trotz der wirklich tollen und fantasievollen Grundidee, wirkt die Geschichte auf mich nicht hundertprozentig rund, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe.
Fazit: Ein schönes Buch für halloweenbegeisterte jüngere Kids.

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Veröffentlicht am 05.09.2024

Licht und Dunkelheit

The Hurricane Wars
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Talasyn kämpft als einzig verbliebene Lichtweberin für Sardovia gegen das Nachtimperium. Ein fast aussichtslosen Kampf, aufgrund der erdrückenden feindlichen Übermacht. Mehrfach trifft sie hierbei auf ...

Talasyn kämpft als einzig verbliebene Lichtweberin für Sardovia gegen das Nachtimperium. Ein fast aussichtslosen Kampf, aufgrund der erdrückenden feindlichen Übermacht. Mehrfach trifft sie hierbei auf Alaric, den dunklen Kronprinzen des Imperiums. Beide können sich einer gewissen Faszination, die sie gegenseitig aufeinander ausüben, nicht ganz entziehen. Im Verlauf des Buches stellt sich heraus, dass sie sich verbünden müssen, um einer größeren Bedrohung entgegenzutreten.

Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Man taucht direkt in die Geschichte ein, die sowohl aus Talasyns, als auch aus Alarics Perspektive geschildert wird. Die beide Protagonisten fand ich hierbei gut und nachvollziehbar beschrieben. Das Worldbilding ist sehr gelungen, insbesondere das Nenavar-Dominium ist interessant gestaltet. Gewisse Anleihe aus Star Wars sind allerdings unverkennbar. Das Magiesystem war für mich leider etwas zu unverständlich. Die Beziehung zwischen Talasyn und Alaric entwickelt sich sehr langsam. Durch den Krieg zwischen Imperium und Sardovia liegt zu viel Streit- und Hasspotenzial zwischen den Beide, sodass eine richtige Liebesbeziehung zumindest in diesem Band noch keine reelle Chance hat. Dies ändert auch die spicy Szene, die mir nicht zugesagt hat, am Ende des Buches nicht. Da die Welt um Talasyn und Alaric mich wirklich in ihren Bann gezogen hat und ich unbedingt wissen möchte, wie die Beiden es schaffen ihr gegenseitiges Misstrauen zu verlieren, bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Dunkele Dystopie mit Humor

Dunkelblut
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Der Roman ist spannend und flüssig zu lesen. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat ist leider gar nicht mal so unrealistisch . Durch das genetische Nahrungsmittel SoMa ist die Gesellschaft gespalten. ...

Der Roman ist spannend und flüssig zu lesen. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat ist leider gar nicht mal so unrealistisch . Durch das genetische Nahrungsmittel SoMa ist die Gesellschaft gespalten. In die SoMa, welche durch die Ernährung mit SoMa keine tieferen Gefühle und Emotionen spüren und die Dunkelblüter, die sich versuchen auf natürliche Weise zu ernähren. Die Freiheit und Möglichkeiten der Dunkelblüter sind stark eingeschränkt. Als der Untergrund, eine vermeintliche Organisation der Dunkelblüter, einen Anschlag auf die Familie des Bürgermeisters verübt, kommt es zu einer Blutnacht infolge derer viele Dunkelblüter sterben . Vivian muss mitansehen, wie ihr Freund ermordet wird und kann auch ihre Familie nur tot finden. Sie flieht auf einen Friedhof, wo sie letztlich in einer Gruppe von Jugendlichen Dunkelblütern aufgenommen wird.


Vivian ist eine starke Persönlichkeit, welche sich Rache geschworen hat und diese letztlich auch bekommt. Ich konnte mit ihr mitfiebern, auch wenn ihre Handlungen nicht immer rational war und ich andere Personen im Buch teilweise lieber mochte.


Die Dystopie ist zwar etwas düster und zuweilen auch ziemlich blutig, brachte mich aber auch zum schmunzeln. Insgesamt eine ganz klares Leseempfehlung.

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