„Gelungene Fortführung des ungleichen Ermittlerpaares“
Der Landsitz„DER LANDSITZ“ von Sebastian Dobitsch
Liam Hopkins erhält in dieser Thriller Fortsetzung eine dubiose Einladung auf einen schottischen Landsitz tief in den Highlands. Dort soll er auf einem alten Familienanwesen ...
„DER LANDSITZ“ von Sebastian Dobitsch
Liam Hopkins erhält in dieser Thriller Fortsetzung eine dubiose Einladung auf einen schottischen Landsitz tief in den Highlands. Dort soll er auf einem alten Familienanwesen einen Todesfall aufklären. Der Auftraggeber ist kein anderer als der Tode selbst. Wie kann das sein? Doch zuvor muss noch geklärt werden, ob ein Mord zu diesem Tod geführt hat oder ein Suizid. Niemand anderer als Sonya kann Liam in dieser Sache behilflich sein, ist diese doch ausgebildete Ärztin. Doch Sonya hat nach dem letzten Fall immer noch mit ihren eigenen Geistern zu kämpfen. Dennoch lässt sie sich am Ende auf Liam ein und beide machen sich auf den Weg zu einer Ermittlung und Untersuchung eines der mysteriösesten Todesfälle, die beide je erlebt haben. Was beide jedoch nicht ahnen, der Tode selbst war in seinem Umfeld nicht sehr beliebt. Dies bekommen beide bei Ankunft sofort persönlich zu spüren. Aber auch die eine wichtige Frage stellt sich Liam, weshalb ausgerechnet er für diesen Auftrag mit viel Aufwand ausfindig gemacht wurde. Denn dieser hielt sich seit seinem letzten Auftrag immer noch gut versteckt.
Was für eine Fortführung des skurrilen Ermittlerduos Liam und Sonya. Mir hat die Fortsetzung ungemein gefallen, vielleicht sogar ein kleines bisschen mehr als der erste Band. Sebastian Dobitsch erschafft ein gelungenes und realistisches Bild beider Protagonisten. Aber in diesem Fall tauchen weitere skurrile Figuren auf und temporeich wird hier eine Geschichte erzählt, der es an Spannung nicht fehlt. Mich hat die Atmosphäre teils an eine gute alte Edgar Wallace Verfilmung erinnert die mich einfach nur noch hat weiter lesen lassen. Denn diesem Roman kann eine gewisse Sogwirkung nicht abgesprochen werden. Dabei ist der Schreibstil leicht und locker und es fehlt auch nicht an einem gewissen schwarzen Humor. Am Ende werden wir mit einem so überraschenden Ermittlungsergebnis konfrontiert und sind dazu einfach nur noch froh, dass Sonya und Liam wieder einmal mit ihrem Leben davon kommen. Einfach nur lesenswert und meine Buchempfehlung. Der Autor gehört nach dem zweiten Roman jetzt schon zu meinen Lieblingsautoren.