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Veröffentlicht am 07.10.2024

Können Lilly und Damien die Pläne seines Vaters vereiteln?

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Zum Inhalt:
Lilly deGray kann es immer noch nicht fassen. Ray ist nicht der, der er zu sein scheint. Dann Ray heißt eigentlich Damien Belmont und ist ebenfalls ein Zeitreisender. Als Damien Lilly alles ...

Zum Inhalt:
Lilly deGray kann es immer noch nicht fassen. Ray ist nicht der, der er zu sein scheint. Dann Ray heißt eigentlich Damien Belmont und ist ebenfalls ein Zeitreisender. Als Damien Lilly alles erklären will, werden beide von seinem Vater überrascht. Dieser stellt sie vor ein Ultimatum. Entweder reisen sie beide in die Vergangenheit, um ihm ein Zeitreise-Zahnrad zu besorgen, oder er wird Lillys Vater Schaden zufügen. So reisen beide in die Regency-Zeit und geben sich als Verwandte von Jane Austen aus. Dort warten aber allerhand Probleme auf sie, die ihren Auftrag erschweren. Außerdem weiß Lilly nicht, wie sie Damien vertrauen soll, denn verzeihen kann sie ihm nicht. Dabei schlägt ihr Herz immer noch so schnell, wenn er in ihrer Nähe ist.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein, die nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band anknüpft. So war ich sofort wieder mitten im Geschehen und gespannt, wie es für Lilly und Damien weitergehen wird. Denn Damiens Vater hat seine eigenen finsteren Pläne mit den beiden. So war vom ersten Moment an für Spannung gesorgt, die die ganze Handlung über aufrechterhalten wurde. Was auch daran lag, dass Lilly und Damien vor vielen Herausforderungen stehen und bei der Beschaffung des Zeitreise-Zahnrads einige Male in brenzlige Situationen geraten. So habe ich mit dem beiden vom ersten Moment an mitgefiebert, mitgelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie das Zahnrad bekommen und die finsteren Pläne von Damiens Vater vereiteln können. Zudem war ich natürlich auch gespannt, wie es zwischen Lilly und Damien laufen wird, nachdem Lilly von ihm so verletzt wurde.

Lilly ist eine sympathische junge Frau, die viel Stärke zeigt, nicht so schnell aufgibt und viele Male zeigt, was für eine intelligente, einfühlsame Frau sie ist. Ich konnte ihr Misstrauen und ihr Gefühlschaos Damien gegenüber voll und ganz nachvollziehen, ebenso wie ihre Reaktionen und wieso sie aus ihrer Sicht so handeln musste, wie sie es tat.

Damien war mir ebenfalls sympathisch. Ich konnte nachvollziehen, wieso es ihm so wichtig ist, die Pläne seines Vaters zu vereiteln. Ebenso merkte man ihm an, wie wichtig ihm Lilly ist und wie sehr er es bereut, ihr nicht vorher gesagt zu haben, wer er ist. Ich fand es schön, wie er um Lilly gekämpft hat. Ebenso, dass er zugab, wenn er mal etwas nicht wusste.

Die Schauplätze und Figuren wurden von der Autorin bildreich und so lebhaft beschrieben, dass ich sie nicht nur vor Augen hatte, sondern mich fühlte, als wenn ich mit Lilly und Damien durch die einzelnen Orte wandern würde. Zudem ist es der Autorin gelungen, die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten deutlich zu machen, sodass ich davon einen guten Eindruck bekommen konnte.

Fazit:
Ein spannender und emotionaler Abschluss der Reihe, in dem wir Lilly deGray und Damien Belmont in die Regency-Zeit begleiten, wo sie sich als Verwandte von Jane Austen ausgeben, um ein Zeitreise-Zahnrad zu organisierten. Da dies nicht so leicht ist, sondern viele Schwierigkeiten auf die beiden warten und sie in einige brenzlige Situationen geraten, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Ich habe die beiden jedenfalls gerne auf ihrer Zeitreise begleitet und war gespannt, was sie alles erleben werden.

Veröffentlicht am 04.10.2024

Gelingt Kiela der Neuanfang?

Spellshop
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Zum Inhalt:
Die Bibliothekarin Kiela Orobidan liebt ihre Arbeit. Doch die Revolution macht auch vor der Bibliothek nicht halt und Kiela muss fliehen, nachdem diese angezündet wurde. Doch wo soll sie hin? ...

Zum Inhalt:
Die Bibliothekarin Kiela Orobidan liebt ihre Arbeit. Doch die Revolution macht auch vor der Bibliothek nicht halt und Kiela muss fliehen, nachdem diese angezündet wurde. Doch wo soll sie hin? Ihr bleibt nur die Insel Caltrey, auf der sie aufgewachsen ist und auf der noch das Cottage ihrer Familie steht. Dort angekommen, muss sich Kiela einigen Problemen stellen. Allen voran den anderen Inselbewohner, die sie mit ihrer Herzlichkeit überschütten. Für Kiela, die seit Jahren kaum Kontakt mit anderen Menschen hatte, aber zur Herausforderung wird, weil sie nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Doch umso mehr sie alle kennenlernt, desto mehr schleichen sich alle in ihr Herz. Vor allem der Seepferdchenhirte Larran Maver, der ihr immer wieder hilft. So eröffnet Kiela nicht nur einen Laden, in dem sie selbst gemachte Marmelade verkauft, sondern will den Inselbewohnern auch bei ihren Problemen mit der Magie helfen. Denn schließlich hat sie einige Bücherkisten voller Zaubersprüche vor den Flammen in der Bibliothek gerettet. Doch eigentlich dürfen nur bestimmte Personen Magie ausüben. Allen anderen wie auch Kiela ist dies jedoch streng verboten.

Meine Meinung:
Kiela ist mit allen ihren Ängsten, Unsicherheiten und Befürchtungen eine wunderbare junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat und den Personen um sich herum helfen möchte. Zudem ist sie gerade zu Anfang sehr zurückhaltend, möchte am liebsten mit niemanden in Kontakt treten und man merkt ihr immer wieder an, dass sie einfach nicht weiß, wie sie mit dem Verhalten der anderen Inselbewohner umgehen soll. Mir hat die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, richtig gut gefallen. Ich finde, man merkt, wie gut ihr die Herzlichkeit, der Zusammenhalt und die Unterstützung der Inselbewohner tun und wie sie dadurch immer mehr auflebt. Außerdem zeigt sie immer wieder, wie mutig sie ist. Ich habe Kiela wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie alles erleben wird und ob ihr ihre Vorhaben gelingen wird.

Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Kiala und dem Seepferdhirten Larran Maver hat mir sehr gut gefallen. Sie ist die ganze Zeit so zart, zerbrechlich und mit ganz viel Unsicherheit gespickt, ein richtig zartes Pflänzchen, dem man beim Wachsen zusehen kann. Gerade dies hat mir nicht nur richtig gut gefallen, sondern es hat wunderbar zu den beiden und der Situation, in der sich Kiela befindet, gepasst. So war ich richtig gespannt, ob die beiden zueinanderfinden, wann sie den nächsten Schritt wagen und sich ihre Gefühle füreinander eingestehen und ob ihre Liebe überhaupt Bestand haben kann.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich das Spinnenkraut Caz, der für Kiela nicht nur ein wahrer Freund ist, sondern sie jederzeit unterstützt, ihr gut zuredet und an einigen Stellen den Mut gibt, den sie braucht. Er ist ein wirklich toller Kerl. Zudem spricht er das aus, was er denkt, wodurch immer wieder viele lustige Situationen und Dialoge entstanden sind, die mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben.

Gerade zum Ende hin wird es noch mal richtig spannend, wenn sich die Ereignisse und Bedrohungen regelrecht überschlagen. So konnte ich gerade an diesen Stellen nicht schnell genug lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem hat mir die Herzlichkeit, mit der die Inselbewohner Kiela aufnehmen und der Zusammenhalt unter ihnen richtig gut gefallen.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, in der wir die Bibliothekarin Kiela Orobidan und ihren Freund, das Spinnenkraut Caz dabei begleiten, wie sie auf der Insel Caltrey einen Neuanfang wagen, der gar nicht so leicht ist. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, wie dieser verlaufen wird und was sie alles erleben werden. Zudem hat mir die Liebesgeschichte zwischen Kiala und dem Seepferdhirten Larran Maver richtig gut gefallen. Vor allem, weil man ihrer Liebe regelrecht beim Wachsen zusehen kann, was wunderbar zu den beiden gepasst hat. Außerdem sind durch die Art von Caz kein Blatt vor den Mund zu nehmen, immer wieder lustige Dialoge und Situationen entstanden, die mich zum Lachen und Schmunzeln gebracht haben.

Veröffentlicht am 04.10.2024

Kann Devin Kassian helfen?

School of Myth & Magic, Band 2: Der Fluch der Meere
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Zum Inhalt:
Devin Blackwood kann es nicht glauben. Nicht nur, dass sie ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht unter Kontrolle hat, ist der Incubus Kassian in den Körper von Caleb geschlüpft und sie darf niemandem ...

Zum Inhalt:
Devin Blackwood kann es nicht glauben. Nicht nur, dass sie ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht unter Kontrolle hat, ist der Incubus Kassian in den Körper von Caleb geschlüpft und sie darf niemandem davon erzählen. Denn tut sie dies, droht Kassian damit Caleb für immer zu vernichten. So ist Devin gezwungen, Kassian zu helfen, das geheime Archiv zu finden, um mehr über den ihn, seine Herkunft und die Tiefenschrecken zu erfahren. Dabei findet Devin Unglaubliches heraus, das nicht nur ihre Welt ins Wanken bringt. Doch kann sie Kassian wirklich trauen, dass er sein Wort hält und Caleb nichts antun? Und welche Pläne hat Direktor Bradford wirklich?

Meine Meinung:
Devin Blackwood ist eine sympathische Protagonistin, die einige Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat, durch die sie umso authentischer auf mich wirkte. Ich mag ihre toughe, freche Art, dass sie sich von niemandem etwas gefallen lässt, für ihre Freunde einsteht, versucht das Gute in jedem zu sehen und die Person erst mal kennenlernt, bevor sie sich ein Urteil bildet. Zudem mochte ich ebenso ihre Hilfsbereitschaft und das sie sich nicht so schnell hat unterkriegen lassen. Ich konnte den Zwiespalt und das Gefühlschaos, in das sie sich wegen Caleb und Kassian befindet, nachvollziehen. Zudem wurde sie mir durch ihre Weigerung, zur Royal der Nixen zu werden, noch sympathischer. Dies zeigt meiner Meinung, dass Devin sich nicht für besser als alle anderen Nixen hält, sondern in ihnen eher eine gleichberechtigte Gemeinschaft sieht.

Für Spannung ist die ganze Geschichte über gesorgt. Zumal ich nie so recht wusste, welches Spiel Kassian und Direktor Bradford spielen, ob sie ehrlich zu Devin sind oder sie zu ihrem eigenen Vorteil belügen. Außerdem war ich gespannt, wer Kassian wirklich ist. Denn umso mehr man über ihn erfährt, desto mehr habe ich daran gezweifelt, dass er wirklich der ist, für den ihn alle halten. So war ich überrascht, als herauskam, wer er ist, denn damit hätte ich nie gerechnet. Zudem steht Devin vor vielen unlösbaren Problemen, begibt sich in einige gefährliche Situationen und muss allerhand schwierige Aufgaben bewältigen. Das alles und einige überraschende Wendungen haben ebenso dazu beigetragen, die Spannung aufrechtzuerhalten, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Lilou, die immer wieder zeigt, was für eine tolle Freundin sie ist. Sie unterstützt Devin, wo sie kann, ist für sie da und versucht ihr in allen Lagen zu helfen. Ich finde, man merkt Devin und Lilou an, wie gut ihnen die Freundschaft tut.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Band, in dem wir Devin Blackwood dabei begleiten, wie sie versucht, zusammen mit Kassian mehr über ihn, seine Herkunft und die Tiefenschrecken herauszufinden. Da man nie weiß, welches Spiel Kassian und Direktor Bradford spielen und Devin immer wieder vor neuen Herausforderungen steht, die kaum zu bewältigen sind, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. So habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 02.10.2024

Die etwas andere Selbsthilfegruppe

Ein Mann zum Vergraben
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Zum Inhalt:
Sally weiß selbst nicht, wie es passieren konnte. In der einen Minute hatte sie noch Angst davor, wie ihr Mann mal wieder seine Wut an ihr auslassen würde. Im nächsten liegt er tot auf dem ...

Zum Inhalt:
Sally weiß selbst nicht, wie es passieren konnte. In der einen Minute hatte sie noch Angst davor, wie ihr Mann mal wieder seine Wut an ihr auslassen würde. Im nächsten liegt er tot auf dem Küchenboden und sie hat die blutbeschmierte, gusseiserne Pfanne ihrer Oma in der Hand. Doch was soll Sally jetzt machen? Im Grunde müsste sie die Polizei holen. Doch befürchtet sie von einem Gefängnis in das nächste zu kommen. Da genehmigt sie sich doch lieber erst mal ein ordentliches Stück Kuchen. Schließlich hat ihr Mann ihr nie eins gegönnt. Noch immer nicht schlüssig, wie sie ihren Mann am besten loswerden soll, trifft sie zufällig auf Ruth, die ein ähnliches Probleme zu haben scheint. Ebenso wie Samira und Janey. So beschließen die Frauen, sich zusammenzutun und ihre Probleme gemeinsam zu lösen.

Meine Meinung:
In diesem Buch begegnen wir den vier Frauen Sally, Ruth, Samira und Janey, die alle unter ihren tyrannischen Ehemännern leiden und nun nach Ideen suchen, wie sie ihre Leichname entsorgen können. Dies stellt sich gerade mitten im Lockdown als schwierig heraus.

Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht von Sally erzählt, aber auch die anderen drei Frauen bekommen in den meist kurzen Kapiteln zu Wort. So erfahren wir nach und nach wie das Leben der vier Frauen unter ihren tyrannischen Ehemännern, die sie physisch und psychisch über viele Jahre hinweg fertiggemacht haben, für sie war. Ich fand es erschreckend, was die Männer ihren Frauen angetan haben. Ebenso hat es mich sehr berührt, dass Sally, Ruth, Samira und Janey trotz allem nicht aufgegeben haben. Sie sind alle vier starke Frauen, auch wenn sie dies nicht sehen wollen. Zudem merkt man ihnen an, wie gut ihnen allen die gemeinsame Freundschaft und der Zusammenhalt tun.

Mit Sally, Ruth, Samira und Janey sind der Autorin vier wunderbare Frauen mit individuellen Charaktereigenschaften gelungen, die ich alle gleich in mein Herz geschlossen habe. Natürlich ist das, was sie tun, nicht richtig. Dennoch fand ich die Beweggründe der vier Frauen aus ihrer Sicht nachvollziehbar, ebenso wie ihre Ängste und Sorgen. Deswegen habe ich die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert, war gespannt, was ihnen so alles einfällt und wie sich die Geschichte für sie entwickelt.

Die Autorin hat es zwar immer wieder geschafft, Themen wie häusliche Gewalt, die Probleme, die durch den Lockdown entstanden und das Bild der Frau in anderen Kulturen durch lustige Stellen aufzulockern. Denn natürlich läuft vieles nicht so glatt, wie es sich die vier Frauen vorstellen und so müssen die vier Frauen einige Male improvisieren. Dadurch entstehen lustige Situationen. Ebenso habe ich einige Male über die Gedankengänge der vier Frauen während ihrer Planung geschmunzelt. Dennoch empfand ich die Atmosphäre der Geschichte größtenteils schon als ernst und stellenweise sogar als bedrückend, was natürlich auch an den ernsten Themen und was den Frauen widerfahren ist, lag.

Fazit:
Eine gelungene Geschichte mit ernsten Themen, die aber durch die Probleme der vier Frauen ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und ihre Gedankengänge während der Planung immer wieder aufgelockert wurde. Dennoch empfand ich die Atmosphäre der Geschichte größtenteils schon als ernst und stellenweise sogar bedrückend. Ich habe die vier sympathischen und starken Frauen aber dennoch gern auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, wie dieser aussehen wird.

Veröffentlicht am 25.09.2024

Schafft Pino es, sich zurückzuverwandeln?

Pino – Ein Abenteuer auf vier Pfoten
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Zum Inhalt:
Pino freut sich schon auf das Wochenende mit seinem großen Bruder Janne. Endlich kann er mal wieder ausgiebig mit ihm spielen und Blödsinn machen. Doch Janne denkt gar nicht daran, mit seinem ...

Zum Inhalt:
Pino freut sich schon auf das Wochenende mit seinem großen Bruder Janne. Endlich kann er mal wieder ausgiebig mit ihm spielen und Blödsinn machen. Doch Janne denkt gar nicht daran, mit seinem kleinen Bruder zu spielen. Viel lieber will er chillen und knallt Tino die Tür vor der Nase zu, als dieser ihn einfach nicht in Ruhe lässt. Als Pino erwacht, ist plötzlich alles anders. Er ist viel kleiner und hat Fell, denn er ist ein Hund. Voller Angst läuft Pino erst mal weg und erlebt, wie groß und unheimlich die Großstadt für einen Hund sein kann. Zum Glück bekommt er Hilfe von der Straßenkatze Fritzi, die ihm versichert, dass sie weiß, wie man aus Pino wieder einen Menschen macht. Doch stimmt das wirklich? Und was erleben Pino und Fritzi alles auf ihrem Weg durch die Großstadt?

Meine Meinung:
Pino ist ein sympathischer Junge, für den sein großer Bruder der große Held ist und der sich nichts sehnlicher wünscht, als mit ihm wie früher zu spielen. Man merkt Pino an, dass er gerade zu Anfang, als er als Hund erwacht, mit vielen Dingen einfach überfordert ist, Angst hat und sich eine helfende Hand wünscht. Im Laufe der Handlung wird er aber mutiger und entschlossener. An Pino hat mir besonders gut gefallen, dass er trotz seiner Angst versucht, allen zu helfen, so gut er es kann und sich nicht unterkriegen lässt. Seine Reaktionen und Handlungen fand ich seinem Alter entsprechend. Ebenso finde ich, hat die Autorin es geschafft, das Verhältnis zwischen den Brüdern, das sich durch das Alter verschoben hat, gut darzustellen. Zumal sich Janne voll und ganz wie ein Teenager benimmt.

Pinos Abenteuer war von Anfang bis Ende spannend. Nicht nur, dass schon allein das Leben als Hund seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt, stoßen Pino und die Straßenkatze Fritzi auf ihrem Weg immer wieder auf neue Herausforderungen. Ich habe Pino und Fritzi gerne auf ihrem Abenteuer begleitet und habe von ersten Moment an mit ihnen mitgefiebert.

Neben Fritzi habe ich noch den Hund Bertolt, der sich im Theater auskennt, in mein Herz geschlossen. Bertolt ist eher ein ruhiger, gemütlicher Kerl, der aber das Herz am rechten Fleck hat und Pino ebenfalls sofort unterstützt, wo er nur kann. Zudem hat die Autorin es durch ihre bildreichen und lebhaften Beschreibungen geschafft, dass ich die Figuren und einzelnen Schauplätze regelrecht vor Augen hatte. Außerdem gibt es ergänzend zum Text viele liebevoll gestaltete Illustrationen, durch die man sich die ganzen Figuren und einzelnen Szenen noch mal besser vorstellen kann. So kann man beispielsweise ohne den Text zu kennen sehen, wie es Pino oder einer anderen Figur in einer Situation geht, da die Emotionen gut sichtbar sind.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Geschwisterliebe und den Mut, sich etwas zu trauen. Ich habe Pino und die Straßenkatze Fritzi gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie Unterstützung von dem Hund Bertolt bekommen, der sich im Theater auskennt. Da schon allein das Leben als Hund seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt und die neuen Freunde auf ihrem Weg auf einige Herausforderungen stoßen, war die ganze Geschichte über für Spannung gesorgt.