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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2026

Sehr dramatisch und berührend

Tage des Lichts
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Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in ...

Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in England im Jahr 1938 an Ostersonntag. Ivy wächst in einer unkonventionellen Künstlerfamilie auf. Sie geht mit ihrem Bruder Joseph schwimmen, der dort im See tödlich verunglückt. Das Miterleben dieses tragischen Unglück ist für Ivy der erste Tag des Lichts. Auch Frances, die Freundin von Joseph, ist erschüttert über den Tod von Joseph.
Kurze Zeit später heiratet Ivy den eng befreundeten viel älteren Bear und bekommt zwei Kinder. Ihre künstlerischen Ambitionen gibt sie für die Familie auf und fügt sich in das eingeengte Familienleben.
Als Ivy und Frances sich Jahre später wieder begegnen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Liebe.

Die Geschichte mit dem dramatischen Einstieg hat mich von Anfang an gefesselt. Ein Roman über Trauer und Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen und Zweifel, von der Autorin einfühlsam erzählt.
Lesenswert!

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Junge Frauen in Rom in den 30er Jahren - spannend und bewegend

Was vor uns liegt
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Der Roman spielt im Jahr 1934 in Rom. Die Geschichte der acht jungen Frauen hat mich sofort in den Bann gezogen und berührt.

Alba de Céspedes hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Die ...

Der Roman spielt im Jahr 1934 in Rom. Die Geschichte der acht jungen Frauen hat mich sofort in den Bann gezogen und berührt.

Alba de Céspedes hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Die Personen mit ihren Eigenheiten beschreibt sie bildhaft.

Emanuela, Xenia, Silvia, Milly, Vinca, Valentina, Anna und Augusta leben im Grimaldi-Konvikt, geführt von strengen katholischen Nonnen. Sie studieren in Rom und leben in einer spartanischen Umgebung mit strengen Regeln und Verboten. Sie freunden sich an und sehnen sich nach Freiheit, Liebe und einem glücklichen Leben nach dem Aufenthalt im Grimaldi-Konvikt. Aber nicht jede erzählt von ihrem Geheimnis z. B. ein uneheliches Kind, von dem niemand etwas wissen darf.

Das Buchcover mit den jungen Frauen gefällt mir gut zu dem Roman.
Die im Jahr 1938 in Mailand erschienene Originalausgabe wurde einst zensiert und dann ein internationaler Bestseller.

Ein gelungener Roman mit Tiefgang, der mich berührt hat. Sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Starke Frauen im Widerstand – Beeindruckend und mitreißend

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Elisabeth Sandmann hat wieder einen flüssigen packenden Schreibstil und mitreißenden Erzählstil, der angenehm zu lesen ist. Ihren wunderbaren Roman "Porträt auf grüner Wandfarbe" habe ich bereits mit Begeisterung ...

Elisabeth Sandmann hat wieder einen flüssigen packenden Schreibstil und mitreißenden Erzählstil, der angenehm zu lesen ist. Ihren wunderbaren Roman "Porträt auf grüner Wandfarbe" habe ich bereits mit Begeisterung gelesen.
Das Cover passt perfekt zu dem Buchtitel und Inhalt. Man ahnt sofort, in welcher Zeit die Geschichte stattfindet. Ich liebe Historische Romane.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wird über zwei Zeitebenen erzählt. Es geht insbesondere um Pat, die sich nach vielen Jahrzehnten mit ihrer Vergangenheit im Widerstand der 1940er Jahre beschäftigen soll. Die BBC-Moderatorin Gwen soll über die Special Operations Executive (SOE) berichten und interessiert sich besonders für Pats Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg. Sie fährt nach Paris, um dort zu recherchieren. Gwen möchte auch herausfinden, was ihre Großmutter in der damaligen Zeit der französischen Résistance in Paris getan und erlebt hat.

Die Geschichte ist gut recherchiert und hat mich gefesselt.. Es ist beeindruckend und macht betroffen, was Frauen im Zweiten Weltkrieg leisten mussten.

Klare Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Anita Berber – starke bewegende Romanbiografie

Der ewige Tanz
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Der Schreibstil von Steffen Schroeder ist flüssig und mitreißend, gefällt mir gut. Sein Erzählstil ist lebendig und bildhaft. Das auffallend rote Cover ist ein echter Eyecatcher.

"Der ewige Tanz" erzählt ...

Der Schreibstil von Steffen Schroeder ist flüssig und mitreißend, gefällt mir gut. Sein Erzählstil ist lebendig und bildhaft. Das auffallend rote Cover ist ein echter Eyecatcher.

"Der ewige Tanz" erzählt über das aufregende und exzessive, aber kurze Leben der berühmten Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber. Es sind die wilden Zwanziger Jahre in Berlin.

Anita Berber liegt im Sommer 1928 schwer krank in einem Berliner Krankenhaus. Dort kommen die Erinnerungen an vergangene Zeiten, u. a. an ihre liebe Großmutter Lu, an den Maler Otto Dix, an ihre verlorene Liebe und an Fritz Lang. Anita trug als erste Frau einen Smoking, auch das Monokel trug sie ständig. Ihre ausdrucksstarke Tanzkunst - öfters fast nackt - wollten viele Menschen sehen, zugleich hat sie damit viele Menschen provoziert. Durch Alkohol und langjährigen Drogenkonsum ist sie an Tuberkulose erkrankt und verstarb mit 29 Jahren.
Von dem Maler Otto Dix wurde Anita im Jahr 1925 gemalt, da war sie gerade 26 Jahre jung. Otto Dix hat sie komplett nackt, mit blassem Teint und blutrotem Mund, so faltig, ausgezehrt und so alt gemalt, wie sie nie geworden ist.

Die Geschichte ist bewegend und hat mich in den Bann gezogen.

Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Leckere 30-Minuten-Rezepte – wenig Aufwand mit guten Anleitungen

30-Minuten-Rezepte für jeden Tag
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Das Cover zu dem Kochbuch gefällt mir, es macht Lust auf Kochen und Essen.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich gestaltet mit den Rubriken:
- 30-Minuten-Lieblinge
- Turbo-Rezepte
- Für Gäste
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Das Cover zu dem Kochbuch gefällt mir, es macht Lust auf Kochen und Essen.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich gestaltet mit den Rubriken:
- 30-Minuten-Lieblinge
- Turbo-Rezepte
- Für Gäste
- Zum Mitnehmen
- Süße Blitzrezepte
Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Farbfoto. Die Zubereitung wird sehr gut und verständlich erklärt und die Zutatenlisten sind meist nicht so lange. Auch sind die Zutaten nicht so exotisch (wie in vielen Kochbüchern).

Ich habe mir schon ein paar Rezepte für die nächste Zeit vorgemerkt. Ich denke, dass ich von den Gerichten nicht enttäuscht werde.

Die Kochbuch von Annalena Ganner hat mich überzeugt. Bei den tollen Fotos bekommt man einfach Appetit!
Nun weiß ich, was ich meinen Freundinnen demnächst schenken kann. Ich werde es gerne weiterempfehlen.

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